FONTANA-EOD Projektsteuerung

Der richtige Einstieg für Ihr Projekt

Wählen Sie Ihren Einstieg: Verdacht prüfen, Verfahren einordnen, Projektart oder Region öffnen, Nachweise klären oder direkt Kontakt aufnehmen.

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Zwei Personen mit Messwagen auf einer Straßenbaustelle neben einer bestehenden Fahrbahn.

Kampfmittelprüfung für Knotenpunkte und Anschlussstellen

Straßenbaulastträger, Kommunen, Planungsbüros und Tiefbauunternehmen müssen beim Neu- oder Umbau von Verkehrsknoten Rampen, Knotenarme und Gründungen auf die vorhandene Verdachtslage beziehen. FONTANA-EOD plant geeignete Untersuchungen nach Eingriffstiefe, Bauphase und Messbedingungen. Senden Sie Knotenplan, Verkehrsphasen und Tiefenlisten, damit die benötigten Leistungen und Nachweise vor den jeweiligen Bodenarbeiten festgelegt werden können.

Knoten gliedern

Rampen, Arme und Bauwerke trennen.

Tiefen erfassen

Maste, Portale und Verbauten zuordnen.

Bauphasen abstimmen

Teilflächen und Übergaben dokumentieren.

Straßen- und Tiefbau einordnen

Prüfbedarf am Knoten

Den Untersuchungsbedarf für den geplanten Verkehrsknoten klären

Vor dem Neu- oder Umbau eines Verkehrsknotens wird der Untersuchungsbedarf anhand vorhandener Verdachtshinweise und der geplanten Bodeneingriffe geklärt. Rampen, Knotenarme, Bauwerke, Leitungen und Fundamente werden mit ihrer Lage und Tiefe im jeweiligen Bauzustand betrachtet. Verkehrsführung und vorhandene Einbauten bestimmen mit, wann ein Bereich zugänglich ist und welches Verfahren dort eingesetzt werden kann. Die Dokumentation ordnet Ergebnisse und offene Bereiche der jeweiligen Teilfläche und Bauphase zu.

Knotenbereiche und Bauwerke

Rampen, Fahrbahnen und Bauwerke getrennt planen

Ein Verkehrsknoten besteht aus flächigen Fahrbahnbereichen, linearen Rampen, tiefen Gründungen und nur phasenweise zugänglichen Zonen. Diese Arbeitsräume werden getrennt geplant.

Messwagen auf einer unbebauten Baustellenfläche mit Erdhaufen und Baumreihe im Hintergrund.

Knotenarme und Fahrbahnerweiterungen

Abbiegestreifen, Aufweitungen und neue Fahrbahnränder verändern den oberflächennahen Arbeitsraum und können seitlich in bislang unberührte Böden eingreifen.

Messflächen, Asphalt- und Rückbauzustände sowie tiefe Randpunkte werden nach Knotenarm und Bauphase getrennt beschrieben.

Abbiegespuren und Fahrbahnverbreiterungen werden mit ihren tatsächlichen Rückbau- und Bodenaustauschgrenzen erfasst; reine Markierungs- oder Fahrstreifenpläne reichen dafür nicht aus.

Knotenarme und Aufweitungen prüfen
Zwei Personen mit Messwagen auf einer Straßenbaustelle neben einer bestehenden Fahrbahn.

Rampen und Anschlussstellen

Ein- und Ausfahrten, Verflechtungsstreifen, Böschungen und Entwässerung bilden lange, gekrümmte Arbeitsräume mit wechselnden Tiefen.

Untersuchungen und Berichte werden der Stationierung, Rampenachse und den einzelnen Bauwerken zugeordnet.

Bei langgezogenen Rampen werden Stationierung und Bauabschnitte so gewählt, dass Entwässerung, Böschung und mögliche Bauwerke denselben räumlichen Nachweisbezug behalten.

Rampenabschnitte fachlich einordnen
Messwagen auf einer unbebauten Baustellenfläche mit Erdhaufen und Baumreihe im Hintergrund.

Kreisverkehre und Mittelinseln

Kreisfahrbahn, Innenring, Mittelinsel, Querungsstellen und Randbereiche besitzen unterschiedliche Aufbauten und technische Einbauten.

Flächige Bereiche, Entwässerung, Beleuchtung und tiefe Ausstattungspunkte erhalten jeweils eine eigene Prüfgeometrie.

Mittelinseln können Leitungen, Fundamente oder frühere Verkehrsflächen enthalten. Vor einer Umgestaltung werden Oberfläche, Aufbau und geplante Tiefen getrennt betrachtet.

Kreisverkehrsbereiche prüfen
Person neben einem Messgerät auf einem Baufeld; dahinter steht ein Radbagger mit Bohrgerät.

Schilderbrücken und Verkehrszeichen

Portale, Kragarme, Großschilder und Beleuchtungsmasten benötigen punktuelle Fundamente außerhalb oder zwischen Verkehrsflächen.

Anhand von Koordinate, Fundamentgröße, Solltiefe und Herstellverfahren wird geprüft, welche Untersuchung für den Eingriff benötigt wird.

Für Portale und Großschilder werden auch Kranstellflächen und bauzeitliche Montagebereiche berücksichtigt, wenn dort temporäre Gründungen oder Bodenarbeiten vorgesehen sind.

Portal- und Mastfundamente prüfen
Zwei Personen mit Messwagen auf einer Straßenbaustelle neben einer bestehenden Fahrbahn.

Entwässerung und Leitungsquerungen

Mulden, Regenwasserkanäle, Schächte, Durchlässe und Steuerkabel verlaufen häufig quer zu Rampen oder entlang der Fahrbahnränder.

Grabenachsen und Baugruben werden getrennt von der reinen Verkehrsfläche geplant und nach Tiefe sowie Bauzustand bewertet.

Bei Querungen unter Rampen oder Knotenarmen werden Start- und Zielgruben, Bohrpfad und offene Baugruben im Plan getrennt dargestellt.

Entwässerungs- und Leitungsräume prüfen
Zwei Personen mit Messwagen auf einer Straßenbaustelle neben einer bestehenden Fahrbahn.

Stützwände, Brücken und Unterführungen

Höhenfreie Knoten verbinden Rampen mit Widerlagern, Stützwänden, Verbauten und tiefen Gründungen.

Vorfelder, Baugruben, Pfähle und Anker werden bauteilbezogen geprüft und nicht aus der Fahrbahnfläche abgeleitet.

Bei höhenfreien Knoten werden Bauwerksvorfelder und freie Rampenabschnitte nicht zusammengefasst, weil Messbarkeit und erforderliche Tiefenprüfung erheblich voneinander abweichen können.

Bauwerks- und Tiefenräume klären
Projektphasen am Knoten

Was vor Entwurf, Vergabe und Baubeginn geklärt werden muss

Geometrie und Zugang verändern sich mit der Verkehrsphase. Der Prüfstatus muss deshalb an Planrevisionen und Bauzustände gebunden bleiben.

Varianten und Knotenform

Frühe Varianten unterscheiden sich bei Flächenbedarf, Bauwerken, Rampenlänge und Eingriff in vorhandene Seitenräume.

Historische Verdachtslage und voraussichtlicher Prüfaufwand können in den Variantenvergleich einbezogen werden.

Der Variantenvergleich benennt nicht nur Flächenbedarf, sondern auch die Zahl tiefer Einzelpunkte und den Anteil technisch schwer zugänglicher Bereiche.

Varianten historisch bewerten

Entwurfsgeometrie und Bauwerke

Knotenarme, Rampen, Inseln, Stützwände, Portale und Leitungsachsen werden auf den Verdachtskorridor bezogen.

Offene Geometrien bleiben als Planungsannahme gekennzeichnet, bis sie für Ausschreibung und Feldarbeit ausreichend bestimmt sind.

Für jede Entwurfsrevision bleibt nachvollziehbar, ob zusätzliche Rampen, Inseln oder technische Anlagen neue Kampfmittelprüfungen auslösen.

Entwurfsgeometrie prüfen lassen

Verkehrsphasen und Provisorien

Bauzeitliche Umfahrungen und Verkehrsverlagerungen erzeugen zusätzliche, nur vorübergehend genutzte Arbeitsflächen.

Diese Flächen werden hinsichtlich Bodeneingriff, Auflast, Entwässerung und späterem Rückbau gesondert eingeordnet.

Temporäre Verkehrsflächen werden mit ihrem eigenen Oberbau, Aushub und späteren Rückbau bewertet; sie gelten nicht automatisch als Bestandteil der Endgeometrie.

Verkehrsphasen und Prüfstatus ordnen

Leitungs- und Anlagenkoordination

Signaltechnik, Beleuchtung, Kommunikation, Entwässerung und Versorgungsleitungen werden mit Punkt- und Grabenlisten verbunden.

Fehlende oder widersprüchliche Bestandsdaten werden vor der Feldarbeit geklärt; verbleibende Unsicherheiten werden kenntlich gemacht.

Die Koordination führt Leitungs- und Punktlisten in einem Lagebezug zusammen, damit Maste, Schächte und Kabelachsen nicht unabhängig voneinander geplant werden.

Leitungs- und Punktlisten abstimmen

Ausschreibung und Bauzeit

Flächen, Tiefen, Methoden, Bauzustände, Qualifikationen und Nachweise werden so beschrieben, dass Angebote denselben Leistungsumfang abbilden.

Zeitkritische Teilflächen werden priorisiert, ohne technische Mindestanforderungen zu verkürzen.

Bei engen Terminplänen werden zuerst die bautechnisch kritischen Flächen und Gründungen bearbeitet, während weniger dringliche Bereiche einen klaren Folgetermin erhalten.

Leistungsbeschreibung vorbereiten

Ausführung und Teilübergabe

Bearbeitete Rampen, Knotenarme und Bauwerksbereiche werden abschnittsweise dokumentiert und an Folgegewerke übergeben.

Planänderungen oder zusätzliche Punkte werden vor Ausführung gegen den bestehenden Bearbeitungsstatus geprüft.

Vor der Übergabe wird kontrolliert, ob Verkehrsphase und tatsächlich ausgeführte Bauteilgeometrie noch dem dokumentierten Prüfstand entsprechen.

Teilflächen und Übergaben nachvollziehbar dokumentieren
Ausgangslage und Prüfstrategie

Welche Untersuchung für die jeweilige Teilfläche geeignet ist

Die geeignete Leistung richtet sich nach der jeweiligen Teilfläche und dem späteren Eingriff. Unterschiedliche Anforderungen an Fahrbahnflächen, Gründungen und spätere Bauphasen werden in der Leistungsbeschreibung kenntlich gemacht.

Freie Neubaufläche

Unbebaute oder geräumte Teilflächen können flächig untersucht werden, wenn Oberfläche und Untergrund für das gewählte Verfahren geeignet sind.

Messraster und Arbeitsbreite werden auf Fahrbahn, Seitenräume und Nebenanlagen bezogen.

Freie Flächen werden nur insoweit zusammengefasst, wie Oberfläche, Untergrund und erwartete Zielobjekte eine vergleichbare Messstrategie zulassen.

Flächige Neubauabschnitte prüfen

Bestehender asphaltierter Knoten

Verkehrsanlagen, Leitungen, Schächte, Bewehrung und frühere Aufgrabungen erzeugen ein komplexes Störumfeld.

Messbare und nicht belastbar auswertbare Zonen werden voneinander getrennt und erhalten unterschiedliche Anschlussmaßnahmen.

An befestigten Knoten kann ein kurzer Testabschnitt helfen, die Auswertbarkeit unter realen Einbau- und Verkehrsbedingungen vor der Hauptmessung zu beurteilen.

Befestigte Knotenbereiche einordnen

Tiefe Portal- und Mastpunkte

Schilderbrücken, Ampeln, Beleuchtung und Portale greifen punktuell in größere Tiefen ein.

Jeder Standort wird mit Koordinate, Fundamentgeometrie und Solltiefe auf eine eigene Prüfaufgabe bezogen.

Bei tiefen Punkten wird zusätzlich geprüft, ob Baugerät und Bohrverfahren seitliche Arbeitsräume oder zusätzliche Hilfspunkte beanspruchen.

Tiefe Technikfundamente prüfen

Verbau- und Stützkonstruktionen

Spundwände, Bohrpfähle, Anker und Stützwände erzeugen lineare oder geneigte Tiefenräume.

Achse, Richtung, Einbindetiefe und Herstellverfahren bestimmen die Sondierplanung.

Geneigte Anker und versetzte Verbauachsen werden dreidimensional betrachtet, weil ihre Tiefenlage nicht aus der oberflächlichen Achse ablesbar ist.

Verbauachsen und Anker prüfen

Nicht zugängliche Verkehrsphase

Laufender Verkehr, Fahrbahnbestand oder Bauwerke können Teilflächen bis zu einem späteren Rückbauzustand blockieren.

Für diese Zonen werden der mögliche Untersuchungszeitpunkt und das geeignete Verfahren geklärt. Eine baubegleitende Kampfmittelsondierung kommt nur bei fachlicher Eignung für den geplanten Eingriff infrage.

Später erreichbare Bereiche erhalten bereits in der Ausschreibung einen definierten Prüfzeitpunkt und eine klare Verantwortlichkeit für die Herstellung des Arbeitszustands.

Restbereiche in Bauphasen einplanen

Auffälligkeit im kritischen Abschnitt

Messanomalien und konkrete Befunde werden mit Knotenarm, Rampe, Bauphase und Verkehrsführung verknüpft.

Die Anschlussentscheidung berücksichtigt sichere Unterbrechung, fachliche Aufklärung und regionale Zuständigkeit.

Bei einem verdächtigen Gegenstand dürfen benachbarte Bereiche nicht allein aufgrund einer selbst gewählten Abgrenzung weiter genutzt werden. Das weitere Vorgehen wird mit den zuständigen Stellen abgestimmt.

Befundweg für den Knoten klären
Nachweise für Projektakte und Bauleitung

Welche Unterlagen den Bearbeitungsstatus eines Verkehrsknotens belegen

Die Dokumentation muss auch bei mehreren Rampen, Bauwerken und Verkehrsphasen eindeutig bleiben. Lage, Verfahren und Aussagegrenze werden gemeinsam geführt.

Knoten- und Rampenbezug

Achsen, Rampen, Knotenarme, Inseln, Stationierung und Bauabschnitte bilden die räumliche Referenz.

Punktobjekte und Bauwerke werden zusätzlich mit eindeutigen Kennungen versehen.

Der Lageplan unterscheidet dauerhaftes Bauwerk, temporäre Verkehrsfläche und nur bauzeitlich genutzten Arbeitsraum mit eigenen Statusangaben.

Verdachts- und Datenlage

Historische Auswertung, Behördeninformationen, frühere Funde und Bestandsunterlagen werden mit ihrem Geltungsbereich erfasst.

Ungeklärte Flächen bleiben als separate Projektaufgabe sichtbar.

Historische Aussagen werden auf die tatsächlichen Teilflächen übertragen, damit ein Verdacht nicht unbestimmt auf den gesamten Knoten erweitert wird.

Verfahren und Bauzustand

Messsystem, Raster, Oberfläche, Verkehrszustand, Leitungen und technische Störquellen werden je Teilfläche dokumentiert.

So bleibt erkennbar, warum Verfahren abschnittsweise wechseln oder ergänzt werden mussten.

Aufnahmebedingungen und verkehrliche Einschränkungen werden festgehalten, wenn sie Messraster, Linienführung oder erreichbare Tiefe beeinflussen.

Punkt- und Anomalienstatus

Maste, Portale, Schächte, Verbauten und Auffälligkeiten erhalten eine gemeinsame Kennungslogik.

Status und Anschlussmaßnahme werden über Plan, Feldprotokoll und Bericht hinweg fortgeführt.

Punktstatus und Bauteilrevision werden gekoppelt, damit nach einer Verschiebung nicht irrtümlich der frühere Prüfstatus fortgeschrieben wird.

Nicht prüfbare Zonen

Überfahrene, verbaute oder technisch überlagerte Bereiche werden georeferenziert ausgewiesen.

Sie werden nicht in eine pauschale Knotenpunktaussage einbezogen.

Nicht prüfbare Bereiche werden nach Ursache unterschieden: fehlender Zugang, technische Überlagerung, noch vorhandener Bestand oder nicht hergestellter Bauzustand.

Bauphasenbezogene Schlussfolgerung

Der Bericht beschreibt, welche Teilfläche in welchem Bauzustand bis zu welcher Tiefe bearbeitet wurde.

Folgegewerke erhalten eine eindeutige Grundlage für den nächsten Eingriff.

Die Schlussfolgerung nennt den nutzbaren Arbeitsraum und die Bedingungen, unter denen die nächste Bauphase beginnen kann.

Nachweisdossier Knotenpunkt

Planstände und Untersuchungsergebnisse den Bauphasen zuordnen

Ein Knotenprojekt erzeugt zahlreiche Planrevisionen und Teilübergaben. Die Projektakte ordnet Pläne, Messdaten und Entscheidungen den jeweiligen Teilflächen und Bauphasen zu.

Plan- und Revisionsregister

Lagepläne, Verkehrsphasen, Bauwerkspläne und Punktlisten werden mit Datum und Revision geführt.

Dadurch bleibt nachvollziehbar, welche Geometrie der jeweiligen Feldleistung zugrunde lag.

Das Planregister enthält auch Verkehrsphasen- und Umleitungspläne, sofern diese die Erreichbarkeit oder Lage temporärer Eingriffe verändern.

Teilflächen- und Objektkataster

Rampen, Knotenarme, Inseln, Portale, Schächte und Stützkonstruktionen erhalten eindeutige IDs.

Die Kennung verbindet Messdaten, Fotos, Befunde und Übergaben.

Bauteilkennungen werden mit Rampen- oder Knotenarmbezug kombiniert, damit gleichartige Maste und Schächte eindeutig unterscheidbar bleiben.

Mess- und Tiefendatenpaket

Rohdaten, Messlinien, gegebenenfalls Bohrprotokolle, Prüftiefen und Auswertungen werden nach Teilfläche und Verfahren geordnet. Nach tatsächlichen Freilegungs- oder Räumarbeiten werden die zugehörigen Befund- und Räumprotokolle aufgenommen.

Originaldaten und Bearbeitungsstände bleiben getrennt erhalten.

Messdaten erhalten neben Teilfläche und Verfahren einen Bauzustandsvermerk, weil derselbe Ort in späteren Phasen andere Störbedingungen aufweisen kann.

Anomalien- und Maßnahmenregister

Auffälligkeiten werden mit Lage, Bewertung, Bearbeitungsstatus und geplanter Anschlussmaßnahme geführt.

Erledigte und offene Punkte bleiben klar unterscheidbar.

Das Maßnahmenregister dokumentiert, ob eine Auffälligkeit erneut gemessen, punktuell untersucht, freigelegt oder in einer späteren Bauphase bearbeitet wird.

Bauphasenstatus

Verkehrsumlegung, Rückbau, Sondierung, Gründung und Teilübergabe werden in einer fortschreibbaren Übersicht abgebildet.

So kann die Bauleitung den jeweils nutzbaren Arbeitsraum erkennen.

Teilübergaben werden so fortgeschrieben, dass offene Randbereiche und noch ausstehende Tiefenpunkte trotz Baufortschritt sichtbar bleiben.

Projektakte und Übergabe

Berichte, Pläne, Punktlisten, Einschränkungen und Kommunikationsnachweise werden in der vereinbarten Struktur übergeben.

Spätere Änderungen können anhand von Teilflächenkennung, Bauzustand und dokumentierter Prüfgeometrie fachlich neu eingeordnet werden.

Die abschließende Projektakte zeigt, für welchen Bauzustand die Ergebnisse gelten. Vor späteren Umbauten wird geprüft, ob die vorhandenen Untersuchungen den neuen Eingriff abdecken.

Projektablauf Knotenpunkt

Von der Variantenplanung zur dokumentierten Teilflächenübergabe

Der Ablauf wird an Entwurfsstand, Verkehrsphasen und kritische Herstelltermine angepasst. Vor jedem Bauabschnitt werden Untersuchung, Auswertung und Übergabe der Ergebnisse eingeplant.

01

Knotengeometrie und Prüfziel erfassen

Knotenarme, Rampen, Bauwerke, Punktobjekte, Bauphasen und benötigte Aussage werden eindeutig beschrieben.

02

Unterlagen und Verdacht zusammenführen

Historische Grundlagen, Bestandspläne, Leitungen und frühere Untersuchungen werden auf die aktuelle Geometrie bezogen.

03

Teilflächen und Tiefenräume gliedern

Fahrbahnen, Inseln, Entwässerung, Maste, Portale, Verbauten und Baugruben erhalten eigene Prüfgeometrien. Die Reihenfolge notwendiger Untersuchungen und Schutzmaßnahmen wird auch vor Bodeneingriffen beim Aufbruch oder Rückbau festgelegt.

04

Methoden und Bauzustände planen

Flächige Messung, Tiefensondierung und baubegleitende Kampfmittelsondierung werden auf ihre Eignung für den jeweiligen Eingriff geprüft und entsprechend den Bauphasen geplant.

05

Vermessung und Arbeitsfenster vorbereiten

Achsen, Punkte, Sperrbereiche, Verkehrsführung, Gerätezugang und Kommunikation werden vor Feldbeginn abgestimmt.

06

Sondierung und Tiefenprüfung ausführen

Messungen und erforderliche Tiefenprüfungen folgen dem vereinbarten Flächen- und Punktbezug. Verfahren und tatsächliche Messabdeckung werden dokumentiert; Abweichungen vom Plan erhalten eine Anschlussentscheidung.

07

Daten und Befunde bewerten

Messwerte, bekannte Einbauten, Auffälligkeiten und Einschränkungen werden mit Bauteil und Bauphase plausibilisiert.

08

Teilfläche dokumentiert übergeben

Bericht, Lageplan, Punktstatus und offene Maßnahmen werden für Bauleitung und Folgegewerke aufbereitet.

Technische Knotengeometrie

Welche Angaben vor Methodenauswahl und Kalkulation benötigt werden

Knotenpunkte verbinden gekrümmte Rampen, flächige Fahrbahnen, tiefe Punktfundamente und lineare Verbauten. Eine Gesamtfläche ohne Bauteilbezug ist keine ausreichende Leistungsgrundlage.

Teilfläche, Bauteil und Bauphase bestimmen die Prüfgeometrie

Für jeden Knotenarm und jede Rampe werden Achse, Stationierung, Breite, Rückbaugrenze und Eingriffstiefe erfasst. Punktobjekte und Verbauten erhalten zusätzliche geometrische Angaben.

Bauzeitliche Verkehrsflächen können andere Arbeitsräume beanspruchen als der Endzustand. Auch provisorische Maste, Entwässerung und Umfahrungen werden berücksichtigt, wenn sie in den Untergrund eingreifen.

Ändert sich die Verkehrs- oder Bauwerksplanung, wird geprüft, ob neue Punkte und Flächen noch innerhalb des dokumentierten Bearbeitungsumfangs liegen.

Knotenarme und Fahrstreifen

Achse, Aufweitungsbeginn, Fahrbahnbreite, Seitenraum und Rückbaugrenze bestimmen den flächigen Arbeitsraum.

Provisorische und endgültige Geometrien werden getrennt geführt.

Für jede Aufweitung wird der Bereich zwischen Bestands- und Neubauachse gesondert ausgewiesen, weil dort häufig bislang unberührter Untergrund beansprucht wird.

Rampen und Böschungen

Stationierung, Rampenverlauf, Damm- oder Einschnittsbereich und Entwässerung beeinflussen Zugänglichkeit und Messtechnik.

Seitlich versetzte Arbeitsflächen werden in die Planung aufgenommen.

Rampen werden in ihrer tatsächlichen Längsneigung betrachtet, damit Höhenlage und geplante Bodeneingriffe über die gesamte Stationierung nachvollziehbar bleiben.

Masten, Portale und Signalanlagen

Jeder Punkt benötigt Koordinate, Fundamentgröße, Solltiefe und Herstellverfahren.

Punktverschiebungen werden vor Ausführung auf ihre Abdeckung geprüft.

Für Portale und Signalanlagen werden auch Leerrohre, Kabelzuführungen und Schaltschränke als eigenständige Eingriffe erfasst.

Stützwände und Verbauten

Achsen, Einbindetiefen, Pfahlraster und Ankerneigungen definieren lineare und geneigte Tiefenräume.

Eine allgemeine Flächenprüfung deckt diese Geometrien nicht automatisch ab.

Bei Stützwänden wird zwischen Fundament, Wandachse, Rückverankerung und bauzeitlicher Baugrube unterschieden.

Leitungen und Entwässerung

Gräben, Schächte, Durchlässe und Steuerkabel erhalten eigene Linien- und Tiefenbezüge.

Bestandsdaten werden hinsichtlich Aktualität und Lagegenauigkeit bewertet. Bestandspläne und Ortungsergebnisse werden mit Messflächen und Baugruben abgeglichen; bekannte Einbauten dienen der Plausibilisierung. Verkehrssteuerung, Fernmeldeanlagen und ältere Straßenaufbauten werden berücksichtigt. Unklare oder technisch überlagerte Zonen werden im Plan ausgewiesen und erhalten eine geeignete Anschlussuntersuchung.

Entwässerungsbauwerke erhalten einen eigenen Tiefen- und Lagebezug, wenn sie außerhalb der Fahrbahn oder in Rampenzwickeln liegen.

Verkehrsphasen und Planrevisionen

Jede Bauphase verändert Zugang und teilweise auch den späteren Arbeitsraum.

Der Prüfstatus wird bei Umplanung, zusätzlichen Provisorien oder geänderten Punkten fortgeschrieben.

Jede Planrevision wird daraufhin geprüft, ob sich nur die Verkehrsführung oder auch der kampfmitteltechnisch relevante Arbeitsraum verändert hat.

Untersuchung auswählen

Untersuchungen nach Teilfläche und Bauzustand auswählen

Zwei Personen besprechen Pläne an einem Tisch neben einem Fahrzeug auf einem Baufeld.

Verdachtsunterlagen auf Rampen und Knotenarme beziehen

Die vorhandenen Unterlagen werden mit jeder geplanten Teilfläche abgeglichen. Auch verbreiterte Randbereiche, provisorische Fahrbahnen und Entwässerungsanlagen gehören dazu, soweit dort Bodeneingriffe vorgesehen sind. Ein Bericht für die bestehende Fahrbahn allein beschreibt diese zusätzlichen Räume nicht.

Unterlagen mit Rampen und Knotenarmen abgleichen
Person neben einem Messgerät auf einem Baufeld; dahinter steht ein Radbagger mit Bohrgerät.

Gründungen von flächigen Straßenarbeiten trennen

Schilderbrücken, Signalanlagen, Stützkonstruktionen und Schächte können tiefer reichen als der Straßenoberbau. Die Methodenauswahl berücksichtigt deren einzelne Lage und Tiefe sowie Leitungen, Einbauten und die erreichbaren Zugänge in der jeweiligen Bauphase.

Tiefenbezogene Untersuchung einordnen
Leistungen am Verkehrsknoten

Welche Verfahren für Fahrbahnflächen, Rampen und Tiefenpunkte geeignet sind

Historische, flächige, punktbezogene und baubegleitende Leistungen besitzen unterschiedliche Aufgaben. Ihre Verbindung folgt der tatsächlichen Baugeometrie.

01

Historische Erkundung

Begründet Verdachtsbereiche und Prioritäten innerhalb des Knotenpunkts.

Sie liefert keine heutige Objektfeststellung und keine automatische Freigabe.

Historische Quellen werden für die einzelnen Knotenarme und Rampen ausgewertet, damit Verdachtsbereiche nicht pauschal auf das gesamte Bauvorhaben übertragen werden.

02

Oberflächensondierung

Prüft zugängliche Fahrbahn-, Rand- und Freiflächen mit einem geeigneten Verfahren.

Die belastbare Reichweite ergibt sich aus Oberfläche, technischer Überprägung, Zielobjekt und der tatsächlich erfassten Teilfläche.

Oberflächenverfahren eignen sich nur für technisch erreichbare Teilflächen und benötigen einen klaren Bezug zu späterem Rückbau und Aushub.

03

Georadar/GPR

Kann in geeigneten befestigten Bereichen strukturelle Reflexionen und Einbauten darstellen.

Die Auswertung wird mit den Bestandsdaten abgeglichen. Ob der geplante Tiefenbereich damit ausreichend erfasst wird, muss gesondert geprüft werden.

Reflexionen können unter anderem durch Schichtgrenzen, Leitungen oder andere Einbauten entstehen. Bodenaufbau und elektromagnetische Eigenschaften bestimmen mit, welche Strukturen auswertbar sind; daraus folgt keine automatische Identifikation eines Kampfmittels.

04

Tiefen- und Bohrlochsondierung

Untersucht definierte Gründungs-, Mast-, Verbau- und Bohrpunkte.

Jede Aussage bleibt auf die dokumentierte Punkt- und Tiefengeometrie begrenzt.

Tiefen- und Bohrlochsondierung werden auf Portale, Maste, Verbauten und Pfähle mit ihren jeweiligen Sollgeometrien bezogen.

05

Bauaushub­überwachung

Bei einer fachlich geeigneten baubegleitenden Kampfmittelsondierung wird die jeweilige Arbeitslage technisch sondiert und bewertet. Danach folgen kontrollierter lagenweiser Abtrag und ergänzende Sichtkontrolle; diese Schritte werden bis zur vereinbarten Sohle wiederholt. Reines Beobachten des Baggeraushubs reicht dafür nicht aus.

Aushublagen, Stopppunkte, Weisungsbefugnisse, Kommunikationswege und Dokumentation werden vor Beginn in der Arbeitsanweisung festgelegt.

Bauaushubüberwachung wird an konkrete Restbereiche und Bauphasen gekoppelt, damit ihre Aussage räumlich begrenzt und prüfbar bleibt.

06

Bergung und Fundbearbeitung

Die Bergung fachlich bestätigter Kampfmittel wird mit dem zulässigen Tätigkeitsumfang und den örtlichen Zuständigkeiten abgestimmt.

Der regionale Melde- und Zuständigkeitsweg bleibt maßgeblich.

Einzelne Verdachtspunkte werden fachgerecht freigelegt und bewertet. Freilegung und anschließende Bergung werden mit ihrem tatsächlich ausgeführten Umfang dokumentiert.

07

Geomagnetik

Geomagnetik erfasst magnetische Auffälligkeiten, insbesondere durch ferromagnetische Körper. Auf geeigneten freien Rampen- und Randflächen kann sie eine lagebezogene Grundlage für die Anomalienbewertung liefern. Schutzplanken, Fahrzeuge, Bewehrung und andere Eisenmassen können Signale überlagern. Messabdeckung und Störzonen werden getrennt dokumentiert; ein Signal identifiziert keinen Gegenstand.

08

TDEM

TDEM erfasst zeitabhängige elektromagnetische Antworten leitfähiger Körper. Zielgröße, Tiefe, Messgeometrie und technisches Umfeld begrenzen die erreichbare Aussage. Leitungen, Bewehrung und metallische Einbauten können die Auswertung beeinflussen. Ergebnisse werden mit Bestandsinformationen und Verdachtsgrundlage abgeglichen. Ob ein Fundamentraum damit ausreichend erfasst wird, wird anhand seiner tatsächlichen Geometrie beurteilt.

Arbeitsweise am Knoten

Untersuchungen mit den Verkehrs- und Bauphasen abstimmen

Vor Beginn werden Teilflächen, geeignete Untersuchungsverfahren und benötigte Nachweise festgelegt. Die Ergebnisse werden den tatsächlich untersuchten Flächen und Tiefen zugeordnet.

Ergebnisse für Rampen, Knotenarme und Gründungen getrennt festhalten

FONTANA-EOD bezieht die Leistung auf den konkreten Knotenarm, die Rampe, das Bauwerk oder den Punkt, der als Nächstes ausgeführt werden soll.

Vor Feldbeginn werden Oberfläche, Leitungsbestand, Verkehrszustand, Zugänglichkeit und tiefe Bauteile geprüft. Daraus entsteht ein realistisch ausführbares Konzept.

Planänderungen, zusätzliche Portale oder verschobene Verbauachsen werden gegen den bestehenden Prüfstatus bewertet. Ergebnisse werden nicht ohne räumlichen Nachweis übertragen.

Auffälligkeiten werden mit Teilfläche und Bauphase kommuniziert. So kann die Projektorganisation den betroffenen Bereich gezielt unterbrechen und weitere Schritte veranlassen.

Bei komplexen Knotenpunkten wird die Reihenfolge der Prüfung mit den Bauphasen verknüpft. Früh benötigte Rampen, Portale oder Entwässerungsbereiche werden priorisiert, während spätere Teilflächen einen verbindlichen Folgetermin erhalten. Dadurch bleibt die Bearbeitung terminorientiert, ohne die räumliche Aussage der einzelnen Nachweise zu vermischen.

Teilflächen eindeutig benennen

Knotenarme, Rampen, Inseln, Bauwerke und Punktobjekte erhalten einen gemeinsamen Lagebezug.

Bauzustände berücksichtigen

Verkehrsphasen und Rückbauzustände werden in Methodenwahl und Terminplanung einbezogen.

Tiefenräume getrennt prüfen

Für Maste, Portale, Verbauten und Schächte wird gesondert geprüft, ob die erforderliche Lage und Tiefe untersucht wurde.

Daten fortschreiben

Geänderte Rampen, neue Punktobjekte und Planrevisionen werden geordnet mit dem bestehenden Teilflächenstatus abgeglichen.

Grenzen transparent halten

Überlagerte oder nicht zugängliche Bereiche werden kartiert und einer Folgemaßnahme zugeordnet.

Teilflächen mit ihren Grenzen übergeben

Jede Übergabe beschreibt Flächen-, Tiefen- und Bauphasenbezug eindeutig.

Nächsten Bauabschnitt vorbereiten

Verkehrsumschaltungen mit den Untersuchungen verbinden

Erreichbare Flächen je Bauphase festlegen

Für jede Verkehrsphase wird geklärt, welche Rampen, Inseln und Randbereiche zugänglich sind. Benötigte Untersuchungen und ihre Auswertung werden so eingeplant, dass die Ergebnisse vor dem zugehörigen Bodeneingriff vorliegen. Ein späterer Zugang bleibt als offene Aufgabe im Bauablauf sichtbar.

Teilflächen mit aktuellem Planstand übergeben

Vor einer Umschaltung oder Teilübergabe werden bearbeitete Bereiche, dokumentierte Tiefen und verbleibende Lücken gemeinsam mit dem Ausführungsplan abgeglichen. Die Entscheidung über den Verkehrs- und Bauablauf bleibt der dafür zuständigen Projektorganisation zugeordnet.

Rollen am Verkehrsknoten

Wer plant, Bestandsdaten bereitstellt und Untersuchungen ausführt

Knotenpunkte verbinden mehrere Fachplanungen und häufig mehrere Baulast- oder Leitungsträger. Vor Beginn wird festgelegt, wer fehlende Unterlagen beschafft, Planänderungen weitergibt und über die nächsten Arbeiten entscheidet.

Auftraggeber

Straßenbaulastträger und öffentliche Projektträger

Definieren Projektziel, Knotenform, Bauphasen und benötigte Entscheidung.

Sorgen für verbindliche Planstände und eine einheitliche Datenstruktur.

Der Projektträger priorisiert Teilflächen nach Bauablauf und dokumentiert die für die Ausführung freigegebenen Planstände.

Planung

Verkehrs-, Straßen- und Ingenieurbüros

Übersetzen das Vorhaben in Achsen, Rampen, Bauwerke, Punktlisten und Tiefen.

Änderungen werden mit dem kampfmitteltechnischen Bearbeitungsstand abgeglichen.

Die Verkehrsplanung übersetzt Bauphasen und Provisorien in Flächen, die für Sondierung und spätere Übergabe tatsächlich erreichbar sind.

Fachkoordination

Leitungs-, Entwässerungs- und Verkehrsplanung

Liefert Bestandsdaten und technische Anforderungen für Kabel, Schächte, Signale und Entwässerung.

Widersprüche werden vor Ausschreibung oder Feldleistung geklärt.

Fachkoordinatoren gleichen Leitungspunkte, Signalstandorte und Entwässerung mit der aktuellen Knotenplanung ab.

Ausführung

Straßenbauunternehmen und Bauleitung

Setzen Bauphasen, Arbeitsbereiche, Stopppunkte und Meldewege um.

Zusätzliche Punkte oder geänderte Aushubräume werden vor Ausführung gemeldet.

Die Bauleitung prüft vor jedem Eingriff, ob die ausgeführte Geometrie dem dokumentierten Prüfstatus entspricht.

Fachfirma

FONTANA-EOD

Ordnet Verdachtslage, Verfahren und Nachweise ein und führt die beauftragten Leistungen abschnittsbezogen aus.

Ergebnisse und Grenzen werden auf Teilfläche und Bauzustand bezogen.

FONTANA-EOD führt Mess- und Punktdaten mit Bauzustand und Teilflächenkennung zusammen.

Zuständige Stellen

KBD, KMBD, KRD und örtliche Behörden

In Deutschland übernehmen die Kampfmittelbeseitigungsdienste der Länder und örtlich zuständige Behörden Aufgaben der Gefahrenabwehr und Fundbearbeitung. Ihre Einbindung wird für den Projektort geklärt; außerhalb Deutschlands gelten die dortigen Zuständigkeiten.

Die Einbindung erfolgt nach Projektort und konkreter Fundlage.

Örtliche Ordnungsbehörde und gegebenenfalls Bauaufsicht werden mit ihren projektbezogenen Aufgaben eingebunden. Auflagen und Ansprechpartner werden der tatsächlichen Teilfläche zugeordnet. Bei einer Fundlage bestimmen die zuständigen Stellen das weitere Vorgehen.

Projektunterlagen Knotenpunkt

Welche Nachweise in Planung und Bauleitung praktisch verwendet werden

Historische Grundlage, Teilflächenplan, Punktstatus, Bauphasenprotokoll und Anschlussentscheidung bilden gemeinsam die Projektakte.

Person neben einem Messgerät auf einem Baufeld; dahinter steht ein Radbagger mit Bohrgerät.

Punktbezogener Tiefennachweis

Koordinate, Solltiefe und Prüfgeometrie bleiben mit dem späteren Fundament verbunden.

Tiefe Technikpunkte prüfen
Vier Personen in orangefarbenen Westen vor zwei Baggern auf einer Baustelle.
Person mit gelbem Messwagen auf einem Gehweg vor einer Hecke.
Projektstandort zuordnen

Anschlussstelle und einzelne Baufelder eindeutig benennen

Grafisch dargestellte Deutschlandkarte mit Ortsmarkierungen auf einer Baustellenfläche.

Standort und vorhandene Anforderungen zuordnen

Ergänzen Sie den Projektort um Straßenbezeichnung, Knoten- oder Anschlussstellenbezeichnung und die Kennungen der Rampen und Knotenarme. Bauphasenpläne müssen dieselben Teilflächen zeigen wie die Untersuchungsunterlagen. Vorhandene Anforderungen und frühere Berichte werden mit ihrem tatsächlichen räumlichen Geltungsbereich beigefügt.

Ergebnisse richtig verwenden

Bearbeitungsstände über mehrere Verkehrsphasen weiterführen

Untersuchungsergebnis und Bauentscheidung zuordnen

Der fachliche Bericht beschreibt den untersuchten Bodenraum und seine Grenzen. Die Bauleitung verbindet diese Aussage mit Verkehrsführung, Leitungsarbeiten und dem vorgesehenen Bauverfahren. Eine Aussage für eine Rampe wird dabei nicht auf andere Knotenarme übertragen.

Nachweise am Eingriff prüfen

Änderungen zwischen den Planständen erkennen

Verschobene Inseln, neue Schachtlagen oder geänderte Fundamentpunkte können außerhalb des bisherigen Untersuchungsraums liegen. Halten Sie solche Änderungen mit ihrer Teilflächenkennung fest und lassen Sie vor Ausführung abgleichen, welche Ergebnisse noch passen und welche Ergänzungen erforderlich sind.

Fachliche Grundlagen vertiefen
Fragen zu Knotenpunkten

Häufige Fragen zur Kampfmittelprüfung an Knotenpunkten und Anschlussstellen

Wann sollte die Kampfmittelprüfung für einen Knotenpunkt oder eine Anschlussstelle beginnen?

Die fachliche Einordnung sollte einsetzen, sobald Achsen, Rampen, Knotenarme, Bauphasen und vorgesehene Eingriffe erkennbar sind. Bei Anschlussstellen und komplexen Kreuzungen müssen historische Verdachtslage, Fahrbahnerweiterungen, Inseln, Entwässerung, Stützwände, Schilderbrücken, Beleuchtung, Signalanlagen und Leitungsquerungen vor Ausschreibung zusammengeführt werden. So lässt sich der Prüfbedarf nach Teilfläche, Tiefe und Bauzustand eindeutig bestimmen.

Warum reicht eine allgemeine Flächensondierung des Knotenpunkts häufig nicht aus?

Knotenpunkte bestehen aus überlagernden Arbeitsräumen: Rampen, Mittelinseln, Fahrbahnteiler, Böschungen, Gräben, Stützkonstruktionen, Schilderbrücken und Leitungsachsen. Oberflächennahe Messflächen decken tiefe Mast-, Pfahl-, Verbau- oder Schachtpunkte nicht automatisch ab. Für jeden Bauteiltyp wird deshalb geprüft, welche Fläche und Tiefe tatsächlich bearbeitet werden muss.

Wie werden Bauphasen und provisorische Verkehrsführungen berücksichtigt?

Provisorische Fahrbahnen, Umfahrungen und abschnittsweise Umbauten verändern Zugang und Arbeitsraum. Ein Bereich kann in einer frühen Phase noch überfahren oder überbaut sein und erst später messbar werden. Die Kampfmittelprüfung wird deshalb mit Verkehrsphasen, Rückbauzuständen und Übergabeterminen verknüpft. Frühere Ergebnisse bleiben nur dort verwendbar, wo die neue Baugeometrie vollständig abgedeckt ist.

Was ist bei einem verdächtigen Gegenstand zu tun?

Bei einem unerwarteten verdächtigen Gegenstand werden die Arbeiten eingestellt. Berühren, bewegen oder graben Sie ihn nicht weiter frei. Verlassen Sie den unmittelbaren Bereich und warnen Sie andere ohne Eigengefährdung. Verständigen Sie in Deutschland die Polizei unter 110; außerhalb Deutschlands gilt der örtliche Notrufweg. Das weitere Vorgehen bestimmen die zuständigen Stellen; eine Projektanfrage ersetzt die Fundmeldung nicht.

Wovon hängen Aufwand, Dauer und Kosten ab?

Aufwand, Dauer und Kosten hängen von Zahl und Größe der Teilflächen, Eingriffstiefen, Punktfundamenten, Oberfläche, Leitungsbestand, Störquellen und Zugänglichkeit ab. Verkehrsphasen, Arbeitsfenster und benötigte Nachweise beeinflussen den Ablauf. Neue Rampen, verschobene Portale oder zusätzliche Provisorien können ergänzende Untersuchungen erfordern. Für die Kalkulation werden Lageplan, Verkehrsphasen und Tiefenlisten benötigt.

Wann ist eine Bauaushubüberwachung an einer Anschlussstelle sinnvoll?

Wenn Fahrbahnbestand, Leitungen, Bauwerke oder laufender Verkehr eine vollständige Voruntersuchung verhindern, wird die fachliche Eignung einer baubegleitenden Kampfmittelsondierung geprüft. Die jeweilige Arbeitslage wird technisch sondiert und bewertet, bevor kontrollierter lagenweiser Abtrag mit ergänzender Sichtkontrolle folgt. Die Schritte werden bis zur vereinbarten Sohle wiederholt. Stopppunkte, Weisungswege, Geräteeinsatz und Dokumentation stehen vor Beginn fest. Erforderliche Untersuchungen und Schutzmaßnahmen werden auch vor Bodeneingriffen bei Aufbruch oder Rückbau eingeplant; nicht erfasste Bereiche bleiben offen.

Was muss die Dokumentation eines Knotenpunkts enthalten?

Erforderlich sind ein eindeutiger Lage- und Stationsbezug, die Zuordnung zu Knotenarm, Rampe, Insel, Bauwerk oder Punktobjekt, die dokumentierte Prüfgeometrie, eingesetzte Verfahren, technische Einschränkungen, Anomalien, Befunde und Anschlussentscheidungen. Bei mehrphasigen Projekten müssen Planrevisionen und Teilübergaben nachvollziehbar bleiben, damit Bauleitung und Folgegewerke den aktuellen Bearbeitungsstand sicher verwenden können.

Welche Unterlagen werden für eine erste Projektanfrage benötigt?

Hilfreich sind Lageplan, Knoten- und Rampengeometrie, Bauphasen, Verkehrsführungspläne, Arbeitsbreiten, Aushub- und Gründungstiefen, Punktlisten für Maste und Portale, Entwässerungs- und Leitungspläne, Baugrundunterlagen, historische Auswertungen und der gewünschte Entscheidungstermin. Auch ein früher Entwurfsstand ist geeignet, sofern Varianten und verbindliche Flächen klar unterschieden werden.

Behördliche Auskünfte und Auflagen werden mit Datum, vollständigen Anlagen und räumlichem Geltungsbereich beigefügt. In Deutschland werden zuständiger Kampfmittelbeseitigungsdienst, örtliche Ordnungsbehörde und gegebenenfalls Bauaufsicht für den Projektort geklärt; außerhalb Deutschlands gelten die dortigen Zuständigkeiten.

Knotenpunkt anfragen

Diese Unterlagen benötigen wir für Ihren Knotenpunkt

Eine erste Anfrage sollte die Knotenform, wesentliche Bauphasen, tiefe Bauteile und den aktuellen Planstand erkennen lassen.

Knotengeometrie und Planstand

Übermitteln Sie Lageplan, Achsen, Rampen, Knotenarme, Inseln, Bauwerke und aktuelle Revision.

Varianten und verbindliche Ausführungsbereiche sollten klar unterschieden sein.

Punkte, Gräben und Tiefen

Fügen Sie Mast-, Portal-, Schacht- und Verbaulisten sowie Entwässerungs- und Leitungsachsen bei.

Solltiefen und Herstellverfahren beeinflussen die Methodik.

Bauphasen und Unterlagen

Hilfreich sind Verkehrsphasen, Baugrunddaten, Leitungspläne, historische Auswertung und frühere Sondierberichte.

Nennen Sie den Termin für Entwurf, Vergabe oder Ausführung.

Für die erste fachliche Einordnung

Für eine erste Prüfung reichen häufig Lageplan, Bauphasenübersicht, Knoten- oder Rampengeometrie, maximale Tiefe und vorhandene Verdachtshinweise.

FONTANA-EOD benennt anschließend die noch benötigten Grundlagen und den passenden Leistungsumfang für Flächen, Punkte und Restbereiche.

Geometrie

Knotenarme, Rampen, Inseln, Bauwerke und aktuelle Planrevision.

Tiefe Punkte

Portale, Maste, Verbauten, Schächte, Fundamente und Solltiefen.

Bauphasen

Verkehrsführung, Rückbau, Zugänge, Sperrungen und Übergabetermine.

Nachweisziel

Grundlage für Entwurf, Vergabe, Bauleitung oder Projektakte.

Für große Anschlussstellenprogramme empfiehlt sich eine übergeordnete Statusübersicht, in der Rampen, Bauwerke, Punktfundamente und offene Restbereiche nach Bauphase geführt werden. Sie ergänzt die Detailberichte, ohne deren räumliche und fachliche Aussage zu ersetzen, und erleichtert die Koordination mehrerer Lose.

Bei mehrteiligen Anschlussstellen sollten die Unterlagen außerdem erkennen lassen, welche Lose, Bauwerke und technischen Anlagen gemeinsam oder getrennt vergeben werden. Diese Information beeinflusst die Benennung der Teilflächen, den Aufbau der Punktlisten und die Frage, welche Ergebnisse in einer übergeordneten Statusübersicht zusammengeführt werden müssen.

Projektanfrage

Projekt prüfen lassen

Ob historische Luftbildauswertung, Kampfmittelsondierung, Oberflächensondierung mit Georadar/GPR, Geomagnetik oder TDEM, Tiefensondierung, Bohrlochsondierung, Bauaushubüberwachung, Flächenräumung oder Kampfmittelbergung erforderlich ist, ergibt sich aus Standort, Eingriff, Tiefe, Untergrund und vorhandenen Unterlagen. Eine frühe Kampfmittelprüfung schafft Klarheit für Ausschreibung, Terminplanung, Arbeitsschutz und Bauausführung.

FONTANA-EOD verbindet die Erlaubnis nach § 7 SprengG, Fachkräfte mit Befähigungsschein nach § 20 SprengG, geeignete Sondier- und Räumverfahren sowie eine nachvollziehbare Dokumentation. Übermitteln Sie Lageplan, Eingriffstiefe, Bauphase und vorhandene Unterlagen für die fachliche Erstprüfung.

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D-66453 Gersheim

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