Kampfmittelbeseitigung in Deutschland – fachlich fundiert, rechtssicher und risikobewusst
Bundesweite Kampfmittelsondierung, -räumung und Flächenräumung für Bauherren, Planer, Kommunen und Infrastrukturprojekte.
Kampfmittelbeseitigung in Deutschland – Überblick für Bauherren, Planer und Behörden
Kampfmittelbeseitigung bezeichnet die fachlich geführte Erkundung, Bewertung, Sicherung und Beseitigung explosiver Kampfmittel im Erdreich. Hintergrund sind insbesondere die flächendeckenden Bombardierungen des Zweiten Weltkriegs, deren Altlasten bis heute Bau- und Infrastrukturprojekte beeinflussen.
Ziel der Kampfmittelbeseitigung ist es, projektbezogene Gefährdungslagen nachvollziehbar zu bewerten und durch geeignete Sondierungs- und Räumverfahren beherrschbar zu machen. Maßgeblich sind dabei historische Analysen, technisch geeignete Messverfahren, qualifiziertes Fachpersonal sowie eine freigabefähige Dokumentation.
Abhängig von Eingriffstiefe, Nutzung und Verdachtslage kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, etwa Oberflächen- und Tiefensondierung, Bohrlochsondierung, baubegleitende Überwachung oder kontrollierte Bergung. Die Auswahl erfolgt nicht pauschal, sondern auf Grundlage einer fachlichen Risiko- und Projektbewertung.
Eine fachlich fundierte Kampfmittelbeseitigung schafft Planungssicherheit, reduziert Haftungs- und Kostenrisiken und bildet die Grundlage für eine rechtssichere Projektfreigabe gegenüber Bauherren, Behörden und Projektbeteiligten.
Kampfmittelbeseitigung – Sicherheit durch fachlich fundierte Verfahren
Sicherheit in der Kampfmittelbeseitigung ist kein pauschales Leistungsversprechen, sondern das Ergebnis eines fachlich nachvollziehbaren Vorgehens. Sie entsteht dort, wo historische Bewertung, geeignete Sondierungsmethoden, qualifiziertes Fachpersonal und eine lückenlose Dokumentation ineinandergreifen. Fehler in einem dieser Bereiche können erhebliche Risiken für Menschen, Bauwerke und Projektverantwortliche nach sich ziehen.
FONTANA-EOD versteht Kampfmittelbeseitigung daher als sicherheitskritischen Gesamtprozess. Ausgangspunkt ist stets die fachliche Bewertung der Verdachtslage unter Berücksichtigung historischer Luftbildauswertungen, bekannter Belastungsmuster und projektspezifischer Eingriffe in den Untergrund. Auf dieser Grundlage werden die jeweils geeigneten Sondierungs- und Räumverfahren festgelegt und methodisch umgesetzt.
Die Durchführung erfolgt unter fachtechnischer Aufsicht gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere den Anforderungen des Sprengstoffrechts. Entscheidungsgrundlagen, Ergebnisse und Freigaben werden nachvollziehbar dokumentiert und bilden die Grundlage für eine belastbare Projektfreigabe. Sicherheit entsteht damit nicht durch Standardlösungen, sondern durch die konsequente Anwendung fachlicher Maßstäbe auf jedes einzelne Vorhaben.
Gerade bei Bau- und Infrastrukturprojekten ist diese Vorgehensweise entscheidend. Unzureichende oder falsch gewählte Maßnahmen können zu Projektverzögerungen, erheblichen Mehrkosten oder haftungsrechtlichen Konsequenzen führen. Eine fachlich fundierte Kampfmittelbeseitigung reduziert diese Risiken, indem sie Planungssicherheit schafft und die Verantwortung klar und nachvollziehbar absichert.
Leistungen – Sondierung, Räumung, Bergung und Freigabe aus einer Hand
Die Auswahl geeigneter Maßnahmen erfolgt nicht nach Standardpaketen, sondern aus der projektspezifischen Verdachtsbewertung und den geplanten Eingriffen in den Untergrund. Die nachfolgenden Leistungsbausteine werden je nach Gefährdungslage einzeln oder kombiniert eingesetzt; entscheidend sind Methode, Dokumentation und freigabefähiges Ergebnis.
Tiefensondierung/Bohrlochsondierung
Bei Baugruben, Gründungen und Trassenbau reichen Oberflächenverfahren häufig nicht aus. Durch erschütterungsarme Bohrungen und differenzmagnetische Messungen wird die Befundlage in tieferen Schichten präzisiert, sodass Risiken methodisch bewertet und Maßnahmen zielgerichtet abgeleitet werden können.
Historische Luftbildauswertung & Verdachtsflächenanalyse
Durch Luftbildauswertung und Archivrecherche identifizieren wir Hinweise auf ehemalige Kampfhandlungen, Abwurfbereiche, Anlagen oder Geländeauffälligkeiten. Die Verdachtsflächenanalyse bildet die Grundlage für die Auswahl geeigneter Sondierverfahren und dient der Minimierung von Planungs- und Ausführungsrisiken.
EOD | Explosive Ordnance Disposal im Kontext der Kampfmittelbeseitigung
Explosive Ordnance Disposal (EOD) bezeichnet international die fachgerechte Erkundung, Identifizierung, Sicherung, Bergung und Entschärfung explosiver Kampfmittel. Dazu zählen insbesondere Blindgänger, Munition, Bomben, Granaten sowie sonstige militärische Explosivstoffe – unabhängig von Erhaltungs- oder Funktionszustand.
Im deutschen Kontext wird EOD häufig ergänzend zur Kampfmittelbeseitigung verwendet, wenn sicherheitsrelevante Einsatzlagen, technisch standardisierte Verfahren sowie norm- und dokumentationsorientierte Abläufe im Vordergrund stehen. Maßgeblich ist dabei eine fachlich nachvollziehbare Beherrschung der Gefährdungslage unter Berücksichtigung rechtlicher Vorgaben, technischer Standards und behördlicher Schnittstellen.
FONTANA-EOD orientiert die praktische Umsetzung an diesem EOD-Verständnis und versteht Kampfmittelbeseitigung als methodisch fundierten Fachprozess, der projektbezogen bewertet, dokumentiert und rechtssicher umgesetzt wird.
Warum FONTANA-EOD? Prozessqualität, Dokumentation, Einsatzfähigkeit
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Fachkompetenz und nachvollziehbare Verfahren
Unsere Vorgehensweise ist methodisch strukturiert: Mess- und Auswerteprozesse werden reproduzierbar angelegt, Befunde nachvollziehbar begründet und für Projektbeteiligte dokumentiert. Die Einsatzleitung erfolgt durch fachkundige Personen nach § 20 SprengG.
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Dokumentation für rechtssichere Entscheidungen
Sie erhalten vollständige Unterlagen – von Messraster, Anomalienliste und Kartenmaterial bis zur Freigabedokumentation – zur Verwendung gegenüber Behörden, Bauämtern, Projektsteuerung und Auftraggebern.
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24/7 Bereitschaft (Einsatz nach Lage)
Für zeitkritische Situationen (z. B. Bauunterbrechung durch Verdachtsfund) halten wir eine Bereitschaft vor. Die konkrete Einsatzpriorisierung erfolgt nach Gefährdungslage und Projektanforderung.
Unser Ablauf - Von der Analyse bis zur Freigabe
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Vorerkundung & Bewertung
Historische Luftbilder, Archivrecherche, Verdachtsflächenkarten.
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Planung & Methodenauswahl
Geomagnetik, TDEM, Georadar oder Bohrlochverfahren.
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Sondierung vor Ort
Präzise Messung und GPS-gestützte Datenerfassung.
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Auswertung & Befunddarstellung
Anomalienlisten, Pläne, Maßnahmenempfehlungen.
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Räumung & Bergung
Normgerechte Bearbeitung, sprenggeschützte Technik.
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Freigabedokumentation
Rechtssicherer Nachweis für Bauherrn und Behörden.
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Schnell für Sie im Einsatz
FONTANA-EOD zeichnet sich durch ein hohes Maß an zeitlicher Flexibilität und kurzfristiger Einsatzbereitschaft aus. Gerade bei zeitkritischen Projekten oder unvorhergesehenen Situationen stehen wir unseren Kunden umgehend zur Verfügung und reagieren schnell auf neue Anforderungen. Durch kurze Entscheidungswege, eine eingespielte Disposition und eigene Einsatzkapazitäten können wir Verzögerungen minimieren und Ausfallzeiten vermeiden. So tragen wir maßgeblich dazu bei, Kostenrisiken für unsere Auftraggeber frühzeitig zu reduzieren und Bau- sowie Projektabläufe zuverlässig abzusichern.
Bundesweit für Sie im Einsatz
FONTANA-EOD ist bundesweit tätig und begleitet Bau- und Infrastrukturprojekte in Deutschland. Regionale Schwerpunkte bestehen in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Saarland, Bremen und Niedersachsen. Durch Anklicken der Bundesländer auf der Karte gelangen Sie zum jeweiligen Regionalbereich.
Darüber hinaus sind weitere Einsatzgebiete im Einzelfall möglich; maßgeblich sind dabei Projektanforderung, Gefährdungslage und Verfügbarkeit. Die administrativen Niederlassungen in Gersheim (Saarland) und Wesseling (Nordrhein-Westfalen) stellen kurze Entscheidungswege und eine strukturierte Einsatzkoordination sicher.
Referenzen
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Unsere Einsätze umfassen Flächensondierungen im Zuge von Erschließungsmaßnahmen, Bohrlochsondierungen für Tiefbauvorhaben sowie Bergungsmaßnahmen auf industriellen und kommunalen Liegenschaften. Referenzen werden – soweit veröffentlichungsfähig – mit Aufgabe, Vorgehen, Ergebnis und Freigabezeitpunkt dokumentiert.
Mittwoch, 4. Februar 2026 von Oliver Fontana - Geschäftsführer