Person mit Messwagen auf einem offenen Baufeld; dahinter ein Radbagger mit Bohrgerät und am Bildrand ein Fahrzeug.

Kampfmittelsondierung und EOD für Bauprojekte

Vor Bohrungen, Gründungen, Leitungsgräben oder Aushub klären wir, ob ein Kampfmittelverdacht besteht und welche Untersuchung nötig ist. Dafür prüfen wir Ihre Unterlagen und die geplanten Arbeiten. Sie erfahren, welche Kampfmittelsondierung oder Baubegleitung infrage kommt, welche Bereiche untersucht werden müssen und welche Nachweise Sie für den nächsten Bauschritt benötigen.

Vor Planung

Verdachtslage und Unterlagen prüfen.

Vor Eingriff

Sondierung und Tiefe abstimmen.

Im Bauablauf

Aushub und Befunde begleiten.

Wann geprüft werden muss

Wann eine Kampfmittelprüfung erforderlich wird

Vor Planung, Bohrung oder Aushub muss geklärt sein, ob ein Kampfmittelverdacht den vorgesehenen Eingriff betrifft. Lage, Tiefe und Bauverfahren bestimmen, welche Untersuchung und welche Nachweise benötigt werden.

Mit Projektort, Lageplan, Eingriffstiefe und vorhandenen Unterlagen lässt sich der nächste fachliche Schritt abstimmen.

Was geklärt werden muss

Was vor Ausschreibung oder Eingriff geklärt sein muss

Zeigen Sie im Lageplan, wo und wie tief in den Boden eingegriffen wird. Angaben zu Bauverfahren, Untergrund und möglichen Störquellen helfen bei der Auswahl der Untersuchung. Je nach Verdacht und Bauphase werden historische Unterlagen ausgewertet, Messungen durchgeführt oder Erdarbeiten begleitet. Umfang und Ergebnis werden für den untersuchten Bereich dokumentiert.

Grundstück und Baufeld

Vor Grundstückskauf, Entwicklung oder Umnutzung prüfen wir historische Hinweise, frühere Nutzungen, behördliche Auskünfte und vorhandene Gutachten. Entscheidend ist, ob sie das geplante Baufeld betreffen. Ein Lageplan mit klarer Grenze zeigt, welche Fläche bewertet wurde und welche Teile des Vorhabens noch nicht erfasst sind.

Benötigt werden mindestens Flurstück, Lageplan, frühere Bebauung, bekannte Altlasten- oder Militärnutzungen und eine Beschreibung der vorgesehenen Nutzung. Daraus ergibt sich, welche historischen Quellen auszuwerten sind und ob eine technische Untersuchung vorbereitet werden muss.

Historische Verdachtslage prüfen

Planung und Ausschreibung

Im Leistungsverzeichnis müssen Untersuchungsbereich, Eingriffstiefe, Sondier- oder Räumziel, Qualifikation, Dokumentation und Schnittstellen eindeutig beschrieben sein. Andernfalls kalkulieren Auftraggeber, Planer, Bauunternehmen und Fachfirma auf unterschiedlichen Grundlagen.

Zu berücksichtigen sind außerdem Zugänglichkeit, Leitungsbestand, Oberflächenzustand, Bauzeiten, Sperrpausen, der Umgang mit Anomalien und die Frage, welche Aussage nach Kampfmittelprüfung oder Kampfmittelsondierung für die nächste Projektentscheidung benötigt wird.

Vergabe und Nachweise vorbereiten

Bohrungen und Gründungen

Bei Kampfmittelverdacht müssen Baugrundbohrungen, Pfähle, Spundwände, Anker und Mastgründungen passend zu ihrer Lage, Tiefe und Arbeitsbreite untersucht werden. Eine Messung von der Oberfläche deckt diese Eingriffe nicht automatisch ab. Anhand der Bohrpunktliste und Bauplanung wird festgelegt, welches Verfahren geeignet ist und welche zusätzlichen Prüfungen nötig sind.

Für die Planung werden Bohrpunktliste, Koordinaten, Solltiefe, Bohrdurchmesser, Bohrverfahren, Arbeitsraum sowie Angaben zu Leitungen und Bestandsbauwerken benötigt. Erst damit lässt sich die Tiefen- oder Bohrlochsondierung fachlich auslegen.

Bohrlochsondierung prüfen

Trassen und Netze

Bahn-, Straßen-, Kabel-, Rohrleitungs- und Energietrassen werden in sinnvolle Untersuchungsabschnitte gegliedert. Querungen, Bauwerke, Bestandsleitungen, Oberflächenwechsel und betriebliche Einschränkungen beeinflussen sowohl die Messbarkeit als auch den späteren Nachweis.

Ein tragfähiges Konzept verbindet Trassenachse, Arbeitsbreite, Verlegetiefe, Bauverfahren und Terminplan. So werden nicht prüfbare Abschnitte und notwendige Ersatzmaßnahmen vor Beginn der Arbeiten sichtbar.

Trassenanforderungen klären

Laufender Aushub

Wenn Störfelder, Bestandsbebauung oder Auffüllungen eine vollständige vorgelagerte Sondierung begrenzen, kann eine baubegleitende Kampfmittelüberwachung erforderlich sein. Dafür müssen Aushublagen, Arbeitsbereiche, Geräte, Weisungswege, Unterweisung und Fundverhalten in den Baustellenablauf integriert werden.

Die Begleitung benötigt ein definiertes Räum- oder Untersuchungsziel und eine eindeutige Dokumentation der bearbeiteten Bereiche. Sie ersetzt keine fehlende Arbeitsvorbereitung.

Aushubüberwachung abstimmen

Auflage, Verdacht oder Fund

Ein behördlicher Hinweis, ein auffälliges Messsignal und ein möglicher Kampfmittelfund erfordern unterschiedliche Schritte. Bei einer geplanten Untersuchung werden Unterlagen und Messverfahren abgestimmt. Bei einem möglichen Fund müssen die Arbeiten im betroffenen Bereich eingestellt, der Bereich gesichert und die zuständigen Stellen verständigt werden.

Eine präzise Begriffsverwendung verhindert, dass Verdachtsfläche, Anomalie, Störkörper und Fund gleichgesetzt werden. Davon hängt ab, ob historische Auswertung, Sondierung, Räumung, Bergung, Bauaushubüberwachung oder Behördenabstimmung erforderlich wird.

Richtig auf einen Fund reagieren
Welche Leistung passt

Kampfmittelsondierung, Prüfung und Dokumentation nach Aufgabenstellung

Kampfmittelprüfung klärt, ob und wie ein Bauvorhaben von einem Kampfmittelverdacht betroffen ist. Kampfmittelsondierung bezeichnet die technische Suche und Bewertung auffälliger Signale. Kampfmittelbeseitigung ist ein Oberbegriff: Je nach Auftrag und Zuständigkeit gehören Erkundung, Räumung oder staatliche Gefahrenabwehr dazu. Für Ihr Vorhaben wählen wir die benötigten Leistungen anhand der Bauplanung, des Untergrunds und des Verdachts aus. Werden mehrere Verfahren eingesetzt, müssen ihre Ergebnisse zusammenpassen.

Für die Auswahl der Untersuchung benötigen wir den Lageplan, die geplanten Tiefen und Angaben zur Bauweise. Dazu kommen vorhandene Hinweise auf Kampfmittel und frühere Untersuchungen. So lässt sich klären, welche Flächen, Bohrpunkte oder Trassen vor dem nächsten Arbeitsschritt geprüft werden müssen.

EOD steht für Explosive Ordnance Disposal und bezeichnet den fachlichen Umgang mit explosiven Kampfmitteln. Im deutschen Bauprojekt müssen daraus konkrete Aufgaben entstehen: Wer untersucht welchen Bereich, wer entscheidet bei einem Fund und welche Arbeiten werden dokumentiert?

Historische Luftbildauswertung

Die historische Luftbildauswertung prüft Luftbilder, Karten, Archive, frühere Nutzungen und weitere Quellen auf belastbare Hinweise zum konkreten Projektgebiet. Sie grenzt eine mögliche Kampfmittelverdachtsfläche ein, ersetzt aber keine technische Untersuchung des heutigen Untergrunds.

Ihr Nutzen liegt in der Vorbereitung der weiteren Bearbeitung: Welche Teilflächen sind betroffen, welche Zielobjekte kommen in Betracht, welche Eingriffe schneiden den Verdachtsbereich und welche Kampfmittelsondierung oder Räumleistung ist grundsätzlich geeignet?

Ein Luftbild zeigt den Zustand zum Aufnahmezeitpunkt. Der Bericht muss deshalb nennen, wann die Aufnahmen entstanden sind, welche Teile des heutigen Baufelds erkennbar sind und welche weiteren Quellen verwendet wurden. Lücken und unklare Bereiche bleiben ausdrücklich benannt; sie gelten nicht automatisch als unbelastet.

Die historischen Hinweise werden mit Ihrem aktuellen Lageplan abgeglichen. So wird sichtbar, ob eine Trasse, ein Bohrpunkt oder eine Baugrube einen Verdachtsbereich berührt. Ändert sich die Planung, wird dieser Vergleich erneuert. Quellen, Planstand und Grenzen der Auswertung bleiben im Bericht festgehalten.

Prüfen Sie bei mehreren Bauabschnitten, ob die vorhandene Auswertung das ganze Grundstück oder nur einen Teil umfasst. Gleiche Projektnamen sagen darüber nichts aus. Der Lageplan muss die bewertete Fläche und den Bearbeitungsstand zeigen. Für weitere Abschnitte wird geklärt, welche Angaben oder Untersuchungen noch fehlen.

Oberflächensondierung

Für flächige und oberflächennahe Untersuchungen stehen unterschiedliche geophysikalische Verfahren zur Verfügung. Georadar/GPR, Geomagnetik und TDEM reagieren auf verschiedene physikalische Eigenschaften des Untergrunds und der möglichen Stör- oder Zielobjekte.

Die Verfahrenswahl hängt von Zielobjekt, Tiefe, Boden, Feuchtigkeit, Versiegelung, Leitungen, Bewehrung, Schrottanteilen und Zugänglichkeit ab. Eine Oberflächensondierung ist nur dann sinnvoll, wenn sie unter den vorhandenen Bedingungen eine verwertbare Aussage zum geplanten Eingriff liefern kann.

Bei der Oberflächensondierung werden Messdaten mit einem Lagebezug aufgenommen und anschließend ausgewertet. Der Bericht zeigt, wo gemessen wurde, welches Verfahren eingesetzt wurde und welche Auffälligkeiten oder Einschränkungen bestehen. Daraus muss erkennbar sein, welche Aussage sich für die geplanten Erdarbeiten ableiten lässt.

Offener Boden, befestigte Wege und bestehende Anlagen können innerhalb eines Baufelds unterschiedliche Messbedingungen schaffen. Für jeden Teilbereich wird geprüft, ob das gewählte Verfahren die offene Frage beantworten kann. Werden weitere Verfahren benötigt, muss ihr Zweck erklärt werden. Viele Messgeräte allein belegen noch kein gutes Ergebnis.

Lassen Sie sich Messergebnisse und Einschränkungen verständlich erklären. Nicht untersuchte oder wegen Störungen nur eingeschränkt bewertbare Flächen müssen im Bericht erkennbar bleiben. Dann lässt sich die nächste Untersuchung auf diese Bereiche ausrichten. Eine Übersicht ohne solche Grenzen reicht nicht als Aussage für das gesamte Grundstück.

Tiefensondierung und Bohrlochsondierung

Bei Bohrungen, Pfählen, Spundwänden und anderen tiefen Eingriffen wird der relevante Arbeitsraum dreidimensional und punktbezogen untersucht. Prüfgeometrie, Bohrdurchmesser, Solltiefe und Sicherheitsabstände müssen mit dem späteren Bauverfahren übereinstimmen.

Verrohrungen, Leitungen, Nachbarbohrungen, geologische Schichten und andere Störkörper beeinflussen die Messdaten. Eine fachgerechte Bohrlochsondierung beschreibt deshalb neben dem Ergebnis auch die Bedingungen und Grenzen der Messung.

Bohrpunktliste und Lageplan müssen übereinstimmen. Im Bericht sollen dieselben Punktbezeichnungen, Koordinaten und Tiefen stehen. Bei mehreren Gründungs- oder Erkundungspunkten lässt sich dadurch jedes Ergebnis dem richtigen Punkt zuordnen. Der Nachweis muss außerdem beschreiben, welcher Bereich um den Punkt tatsächlich untersucht wurde.

Wird ein Bohrpunkt verlegt oder eine größere Tiefe geplant, muss die vorhandene Untersuchung erneut mit der Planung verglichen werden. Räumliche Nähe allein reicht nicht aus. Geben Sie den geänderten Lageplan und die bisherigen Ergebnisse gemeinsam weiter, damit die Fachfirma prüfen kann, ob eine Ergänzung erforderlich ist.

Baugrundplanung und Gründungsplanung können denselben Lageplan nutzen und trotzdem unterschiedliche Eingriffe vorsehen. Benennen Sie deshalb, für welche Aufgabe die vorhandene Untersuchung durchgeführt wurde. Danach wird geprüft, ob sie auch die neue Aufgabe abdeckt. Eine gemeinsame Projektadresse ersetzt diesen Vergleich nicht.

Bauaushubüberwachung

Eine baubegleitende Kampfmittelsondierung kommt infrage, wenn vorgelagerte Untersuchungen den Arbeitsraum nicht ausreichend erfassen und das Verfahren für den geplanten Eingriff fachlich geeignet ist. Vor dem schichtweisen Bodenabtrag stehen die technische Sondierung und eine fachliche Entscheidung; beim Ausbau folgt eine zusätzliche Sichtkontrolle. Arbeitsbereiche, Geräteeinsatz, Schutzmaßnahmen, Stopppunkte, Fundverhalten und Dokumentation werden vor Beginn mit der Bauleitung abgestimmt.

Vor Beginn müssen Arbeitsbereiche, Geräteeinsatz, Unterweisung, Schutzmaßnahmen, Stopppunkte, Fundverhalten und Dokumentation festgelegt sein. Die Vorgehensweise wird auf den tatsächlichen Bauablauf abgestimmt.

Teilen Sie vor Beginn mit, in welcher Reihenfolge und in welchen Bereichen ausgehoben wird. Bauleitung, ausführendes Unternehmen und Fachfirma stimmen die Bedingungen der Begleitung ab. Dazu gehört, wie Auffälligkeiten gemeldet werden und wer die nächsten Schritte veranlasst. Diese Absprachen müssen vor dem ersten Aushub stehen.

Der Nachweis zeigt, welche Erdarbeiten begleitet wurden und auf welche Flächen und Tiefen sich das Ergebnis bezieht. Zusätzliche Aushubbereiche oder andere Änderungen werden mit dem vereinbarten Auftrag abgeglichen. Noch nicht bearbeitete Bereiche bleiben im Protokoll erkennbar, damit der nächste Bauabschnitt auf dem richtigen Stand beginnt.

Bei der Übergabe an eine andere Arbeitskolonne gehören Protokoll und Lageplan dazu. Daraus muss hervorgehen, wo und bis zu welcher Tiefe die Arbeiten begleitet wurden und was noch aussteht. Eine mündliche Aussage wie „Der Abschnitt wurde begleitet“ enthält diese Angaben meist nicht vollständig.

Flächenräumung und Bergung

Werden relevante Anomalien oder belastete Bereiche festgestellt, kann eine planmäßige Flächenräumung mit Freilegung, Identifizierung und Qualitätskontrolle erforderlich werden. Räumziel, Tiefenhorizont, Verfahren, Bereitstellung, Übergabe und Dokumentation sind vorab eindeutig zu definieren.

Die Kampfmittelbergung umfasst den fachgerechten Umgang mit identifizierten Gegenständen im zulässigen Tätigkeitsrahmen. Fachtechnische Aufsicht bei der Kampfmittelbeseitigung setzt den passenden Befähigungsschein nach § 20 SprengG voraus; die konkrete Aufgabenübertragung muss mit dessen Geltungsbereich übereinstimmen.

Ein auffälliges Messsignal ist noch kein nachgewiesenes Kampfmittel. Der Punkt muss zunächst anhand von Messdaten und Lageplan wiedergefunden und fachlich untersucht werden. Erst danach lässt sich beurteilen, welcher Gegenstand vorliegt und welche weiteren Schritte erforderlich sind. Eine Anomalienliste ist daher keine Liste bereits identifizierter Kampfmittel.

Private Räumarbeiten und staatliche Gefahrenabwehr haben unterschiedliche Aufgaben. Wer einen identifizierten Gegenstand weiter behandelt, richtet sich nach Fundlage, Gegenstand und örtlicher Zuständigkeit. Die zuständigen Stellen entscheiden über Entschärfung und weitere Gefahrenabwehr. Im Nachweis müssen der bearbeitete Bereich und die Übergabe dokumentiert sein.

Jeder untersuchte Verdachtspunkt braucht ein zugeordnetes Ergebnis. Der Nachweis muss erkennen lassen, was dort bearbeitet wurde und welche Fragen offenbleiben. Benennen Sie bei der Weitergabe den Bericht und den betreffenden Punkt. So kann die Bauleitung den Stand beurteilen, ohne ihn auf andere Flächen oder spätere Planänderungen zu übertragen.

Dokumentation

Eine Kampfmittelprüfung ist erst dann für Planung und Bauausführung nutzbar, wenn Ausgangslage, geprüfter Bereich, Verfahren, Datenqualität, Befunde und fachliche Schlussfolgerung nachvollziehbar zusammengeführt sind. Lagepläne, Messdaten, Anomalienlisten, Feld- und Räumprotokolle müssen inhaltlich übereinstimmen.

Die Dokumentation weist auch nicht oder nur eingeschränkt prüfbare Bereiche aus. So bleibt erkennbar, welche Aussage für welchen Flächen- und Tiefenbereich gilt und welche ergänzende Maßnahme gegebenenfalls erforderlich ist.

Anomalienliste, Lageplan und Protokoll müssen dieselben Punktbezeichnungen verwenden. Die Liste nennt die Auffälligkeiten, der Plan zeigt ihre Lage und das Protokoll beschreibt die ausgeführten Arbeiten. Für jeden bearbeiteten Punkt muss erkennbar sein, welches Ergebnis dokumentiert wurde.

Übergeben Sie den vollständigen Bericht mit seinen Anlagen und Einschränkungen. Das nächste Planungsbüro oder Bauunternehmen benötigt diese Unterlagen, um die Ergebnisse richtig weiterzuverwenden. Bei Planänderungen wird geprüft, welche bisherigen Aussagen noch passen. Ein einzelner Ergebnissatz ohne Anlagen kann diesen Vergleich nicht ersetzen.

Bericht, Lageplan und Listen müssen denselben Bearbeitungsstand zeigen. Kennzeichnen Sie ergänzte oder ersetzte Fassungen eindeutig. So arbeiten Planung und Bauleitung mit zusammengehörigen Unterlagen und können Rückfragen dem richtigen Abschnitt zuordnen.

Methodenauswahl

Den Untersuchungsbedarf aus dem geplanten Eingriff ableiten

Zwei Monitore mit Luftbildern und Karten; auf dem Schreibtisch liegen weitere Luftbildausdrucke.

Historische Unterlagen mit dem Vorhaben abgleichen

Die Luftbildauswertung zeigt historische Hinweise auf einen möglichen Kampfmittelverdacht. Prüfen Sie, ob die bewertete Fläche Ihr heutiges Vorhaben umfasst und welche Einschränkungen genannt werden. Für die anschließende Untersuchung werden außerdem Bauweise und Eingriffstiefe berücksichtigt.

Historische Grundlage einordnen
Person neben einem Messgerät auf einem Baufeld; dahinter steht ein Radbagger mit Bohrgerät.

Flächige Arbeiten und tiefe Eingriffe unterscheiden

Ein Baufeld, ein Bohrpunkt und eine Verbauachse benötigen unterschiedliche Prüfungen. Leitungen, Metallteile, Befestigungen und die Zugänglichkeit beeinflussen die Verfahrenswahl. Beschreiben Sie in Ihrer Anfrage die Arbeitsgrenzen und Tiefen. Dann lässt sich klären, ob flächig oder an einzelnen Punkten untersucht werden muss.

Geomagnetik untersucht magnetische Auffälligkeiten; Leitungen und Bewehrung können Signale überlagern. TDEM erfasst elektromagnetische Antworten leitfähiger Körper; Störeinflüsse und Tiefenlage begrenzen die Auswertung. Georadar bildet Reflexionen im Untergrund ab; Bodenaufbau und Feuchtigkeit beeinflussen die Erkundung. Der Bericht ordnet Messdaten, Auffälligkeiten und Einschränkungen räumlich zu. Bei Tiefensondierungen dokumentiert er zusätzlich den untersuchten Punkt- und Tiefenraum.

Sondierungsaufgabe beschreiben
Person mit Tablet am Rand einer abgesperrten Baugrube, dahinter ein Bagger.

Begleitete Erdarbeiten auf den Bauablauf abstimmen

Vor einer baubegleitenden Kampfmittelsondierung werden die Arbeitsräume, ihre Messbarkeit und die Abstimmung mit der Bauleitung festgelegt. Technische Sondierung, fachliche Entscheidung und schichtweiser Bodenabtrag mit zusätzlicher Sichtkontrolle werden auf die einzelnen Arbeitslagen und Bauzustände bezogen.

Bauaushubüberwachung planen
Nach Bauaufgabe

Kampfmittelsondierung nach Bauaufgabe

Die Bauaufgabe bestimmt, wie Flächen abgegrenzt, Verfahren ausgewählt, Arbeiten organisiert und Ergebnisse dokumentiert werden. Ein Leitungsgraben stellt andere Anforderungen an Kampfmittelprüfung und Kampfmittelsondierung als eine Bahntrasse, eine Industriefläche oder ein kommunales Erschließungsgebiet. Auch Terminzwänge, betriebliche Einschränkungen, parallele Gewerke und vorhandene Infrastruktur beeinflussen, welche Vorgehensweise praktisch umsetzbar ist.

Zwei Personen mit Messwagen auf einer Straßenbaustelle neben einer bestehenden Fahrbahn.

Straßen- und Tiefbau

Baugruben, Kanalbau, Verkehrsflächen und Erdarbeiten verbinden große Bodenbewegungen mit wechselnden Tiefen und vielen Schnittstellen. Kampfmittelsondierung, Bohrlochsondierung, Aushubüberwachung und Dokumentation müssen zu Bauabschnitten, Verkehrsführung und Geräteeinsatz passen.

Straßen- und Tiefbau
Person mit Tablet neben einem offenen Kabelkanal an einer Bahnstrecke.

Bahn und Trasse

Gleisbereiche, Kabeltiefbau, Bahnsteige und trassennahe Maßnahmen sind durch Betrieb, Sperrpausen, Oberbau, Leitungen und begrenzte Arbeitsräume geprägt. Georadar/GPR, Geomagnetik, Bohrpunkte und Nachweise müssen die lineare Projektstruktur eindeutig abbilden.

Bahn und Trasse
Person in Warnkleidung neben einem Leitungsgraben, im Hintergrund Solarmodule und Windräder.

Leitungsbau und Energie

Kabel- und Rohrleitungstrassen, Umspannwerke, Maststandorte und Netzanschlüsse erfordern eine abschnittsweise Betrachtung von Verlegetiefe, Querungen, Bestandsleitungen, Bohrpunkten und Montageflächen.

Leitungsbau und Energie
Person mit Tablet auf einer markierten Baufläche vor einem Industriegebäude.

Industrie und Gewerbe

Bestandsanlagen, Fundamente, Leitungsnetze, Schrottanteile, Auffüllungen und frühere Nutzungen erzeugen häufig komplexe Störfelder. Die Untersuchung muss offen benennen, welche Bereiche mit welchem Verfahren aussagefähig geprüft werden können.

Industrie und Gewerbe
Zwei Personen besprechen sich neben einer abgesperrten Baustelle vor einem mehrgeschossigen Gebäude.

Kommunale Vorhaben

Schulen, Straßen, Kanäle, öffentliche Gebäude und Entwicklungsflächen benötigen vergabefähige Leistungsbilder, nachvollziehbare Nachweise und klar geregelte Schnittstellen zwischen Auftraggeber, Fachfirma und zuständigen Behörden.

Kommunale Vorhaben
Zwei Personen mit Unterlagen vor Neubauten; eine weitere Person steht mit einem Messwagen auf dem Baufeld.

Wohnen und Erschließung

Neubaugebiete, Quartiere und Projektentwicklungen verbinden Flächenprüfung, Medienerschließung, Baugrunduntersuchung und spätere Einzelbaustellen. Eine übergreifende Betrachtung erleichtert die Aufteilung in wirtschaftlich und technisch sinnvolle Abschnitte.

Wohnen und Erschließung
Zwei Personen mit Unterlagen und Tablet auf einer Baufläche, dahinter ein Bohrgerät.

Umwelt, Altlasten und Geotechnik

Bohrungen, Sondierungen, Probenahmen und Sanierungsarbeiten können in kampfmittelverdächtige Bereiche eingreifen. Kampfmittel-, Altlasten- und Baugrundthemen werden fachlich getrennt, im Arbeitsablauf jedoch aufeinander abgestimmt.

Umwelt und Geotechnik
Bildmontage mit Hochbau, Bahnstrecke, Leitungsgraben, Energieanlagen, Industrie und Straßenbau.

Kritische Infrastruktur

Energie-, Wasser-, Verkehrs- und Kommunikationsanlagen benötigen belastbare Sicherheits- und Dokumentationsprozesse. Zugangsregeln, Betriebsunterbrechungen, Schutzbereiche und Meldewege sind Teil der Arbeitsvorbereitung.

Branchen und Anwendungen ansehen
Nach Projektort

Regionale Zuständigkeit und Kampfmittelbeseitigung

Zuständige Behörden sowie Antrags- und Meldewege unterscheiden sich in Deutschland nach Bundesland und Projektort. Für Luxemburg gelten eigene Zuständigkeiten. Wir klären deshalb anhand des Standorts, welche Stellen einzubeziehen sind und welche Vorgaben für Untersuchung, auffällige Befunde oder einen tatsächlichen Fund gelten.

Grafisch dargestellte Deutschlandkarte mit Ortsmarkierungen auf einer Baustellenfläche.

Deutschlandweit

Bundesweit tätige Auftraggeber benötigen eine einheitliche interne Bearbeitungsstruktur, auch wenn die Behördenwege regional variieren. Projektort, Baufeld, Eingriff, vorhandene Stellungnahmen und der benötigte Nachweis werden deshalb nach denselben fachlichen Grundsätzen erfasst.

Grafisch dargestellte Deutschlandkarte mit Ortsmarkierungen auf einer Baustellenfläche.

Bundesland und örtliche Stellen

Je nach Bundesland können Kampfmittelbeseitigungsdienst, Bezirksregierung, Ordnungsbehörde, Feuerwehr, Polizei oder andere Stellen in unterschiedlichen Rollen beteiligt sein. FONTANA-EOD stimmt die private Fachleistung auf die örtliche Zuständigkeit und die vorhandenen Vorgaben ab.

Grafisch dargestellte Karte Luxemburgs mit Wappen neben Helm, Tablet und Notizbuch.

Luxemburg

Bei Projekten in Luxemburg werden Standort, Verdachtslage, Bauphase und Unterlagen mit den dortigen Schnittstellen abgestimmt. SEDAL und Police Grand-Ducale können je nach Sachlage in die weitere Bearbeitung einzubeziehen sein.

Was Ergebnisse belastbar macht

Was Kampfmittelsondierung belastbar macht

Ein Prüfergebnis muss zeigen, welcher Bereich mit welchem Verfahren untersucht wurde und welche Grenzen bestehen. Auftraggeber und Bauleitung müssen die Aussage auf ihre geplanten Erdarbeiten beziehen können. Das gilt für Luftbildauswertung, Georadar, Geomagnetik, TDEM, Bohrlochsondierung und Bauaushubüberwachung gleichermaßen.

Zwei Monitore mit Luftbildern und Karten; auf dem Schreibtisch liegen weitere Luftbildausdrucke.

Historische Grundlage

Luftbilder, Karten, Archivangaben und Nutzungsgeschichte werden auf das konkrete Baufeld bezogen. Die Auswertung konzentriert sich auf die Verdachtsmomente, die für den vorgesehenen Eingriff tatsächlich relevant sind.

Historische Auswertung
Zwei Personen mit Tablet neben einer markierten Baufläche; im Vordergrund liegen Pläne.

Flächige Sondierung

Eine flächige Untersuchung benötigt eine eindeutige Abgrenzung, geeignete Befahr- oder Begehbarkeit und ein Verfahren, das unter den vorhandenen Bedingungen aussagefähig ist. Störzonen und nicht messbare Bereiche werden gesondert ausgewiesen.

Oberflächensondierung
Person neben einem Messgerät auf einem Baufeld; dahinter steht ein Radbagger mit Bohrgerät.

Tiefe und Bohrpunkte

Bei tiefen Bodeneingriffen müssen Sondierbohrungen, Messgeometrie und Auswertung den späteren Arbeitsraum erfassen. Leitungen, Verrohrungen, Punktverschiebungen und benachbarte Objekte fließen in die Planung ein.

Tiefensondierung
Person mit Tablet am Rand einer abgesperrten Baugrube, dahinter ein Bagger.

Begleiteter Aushub

Aushublagen, Geräteeinsatz, Sichtbedingungen, Arbeitsräume und Weisungswege werden vor Beginn abgestimmt. Bei Auffälligkeiten muss die verantwortliche Fachkraft den Arbeitsbereich geordnet stoppen und die vereinbarte Kommunikation auslösen können.

Aushubüberwachung
Zwei Personen besprechen Pläne an einem Tisch neben einem Fahrzeug auf einem Baufeld.

Dokumentation

Pläne, Messdaten, Anomalien, Feldprotokolle, Fotos und Bewertungsgrundlagen werden so zusammengeführt, dass Umfang und Grenzen der Bearbeitung eindeutig erkennbar bleiben. Die Aussage reicht nie weiter als der tatsächlich geprüfte Bereich.

Nachweise und Projektakte
Zwei Personen neben einem Tisch mit Lageplan auf einem Baufeld; im Hintergrund ein Bagger.

EOD im Baukontext

Für internationale Auftraggeber schafft EOD eine gemeinsame Fachsprache. Im deutschen Bauprojekt bleibt die präzise Zuordnung zu Erkundung, Sondierung, Räumung, Bergung und staatlicher Gefahrenabwehr maßgeblich.

EOD und UXO
Vier Personen in orangefarbenen Warnwesten vor zwei Baggern auf einer Baustelle.
Person mit gelbem Messwagen auf einem gepflasterten Gehweg vor einer Hecke.
Was dokumentiert werden muss

Nachweise für Kampfmittelprüfung und Bauleitung

Die Dokumentation nennt die verwendeten Grundlagen, den bearbeiteten Bereich, das Verfahren und die Ergebnisse. Lageplan, Messdaten, Befundlisten und Protokolle müssen zusammenpassen. Auch Personen, die nicht vor Ort waren, sollen daraus erkennen können, was untersucht wurde und welche Einschränkungen für die weitere Bauplanung gelten.

Projekt und Lage

Projektbezeichnung, Auftraggeber, Lageplan, Flurstück, Koordinatensystem, Baufeld, Trasse, Bohrpunkte und Bearbeitungsgrenzen schaffen den räumlichen Bezug. Änderungen während der Ausführung werden nachvollziehbar fortgeschrieben.

Bei linearen Vorhaben sind Abschnittsbezeichnungen und Stationierungen besonders wichtig. Bohrpunkte müssen mit Punktnummer, Koordinate und Solltiefe eindeutig zugeordnet sein.

Lageunterlagen einreichen

Ausgangsdaten und Verdacht

Historische Auswertungen, Behördeninformationen, Altunterlagen, Nutzungsgeschichte und bekannte Funde werden mit Quellen- und Flächenbezug dokumentiert. Widersprüche oder Lücken bleiben als offene Punkte sichtbar.

Dadurch ist erkennbar, ob eine technische Untersuchung auf einem konkreten Verdacht, einer behördlichen Vorgabe oder einer vorsorglichen Entscheidung des Auftraggebers beruht.

Verdachtsgrundlage prüfen

Verfahren und Bedingungen

Gerät, Messprinzip, Raster, Messrichtung, Sondiertiefe, Bohrlochgeometrie, Aushublagen, Boden, Oberfläche, Zugänglichkeit und Störquellen beeinflussen die Aussage. Relevante Bedingungen werden deshalb Bestandteil des Berichts.

So lässt sich später nachvollziehen, warum ein Verfahren eingesetzt, kombiniert oder in einzelnen Bereichen durch eine andere Arbeitsweise ergänzt wurde.

Leistungen vergleichen

Messdaten und Befunde

Rohdaten, bearbeitete Daten, Anomalienlisten, Lagepläne, Tiefenangaben und Befundprotokolle müssen konsistent sein. Automatische Auswertung ersetzt nicht die fachliche Plausibilitätsprüfung im Kontext von Zielobjekt und Störumfeld. Bei ausgeführten Räumarbeiten dokumentiert das Räumprotokoll bearbeitete Flächen und Tiefen, Befunde, Maßnahmen und die Übergabe im vereinbarten Zuständigkeitsrahmen.

Bei Freilegungen werden Lage, Identifizierung, Behandlung und Übergabe entsprechend dem vereinbarten Leistungs- und Zuständigkeitsrahmen dokumentiert.

Befundnachweise klären

Abweichungen und Lücken

Leitungen, Bewehrung, massive Störkörper, Fahrzeuge, Bauwerke, Vegetation oder fehlende Zugänglichkeit können Messungen einschränken. Diese Bereiche werden räumlich gekennzeichnet und mit einer geeigneten weiteren Maßnahme versehen.

Gerade die transparente Darstellung solcher Grenzen verhindert, dass aus einer Teilprüfung eine umfassendere Aussage abgeleitet wird.

Störbereiche beschreiben

Ergebnis und weiteres Vorgehen

Der Bericht muss eine klare Entscheidung ermöglichen: zusätzliche Erkundung, weitere Sondierung, punktuelle Öffnung, baubegleitende Überwachung, Räumung, behördliche Abstimmung oder Fortführung des vorgesehenen Eingriffs im dokumentierten Bereich.

Die Schlussfolgerung bleibt an Fläche, Tiefe, Verfahren und Bearbeitungsstand gebunden. Damit ist sie für Auftraggeber, Planung, Ausschreibung und Bauleitung nachvollziehbar.

Weiteres Vorgehen abstimmen
So läuft die Bearbeitung

Von der Anfrage zum dokumentierten Ergebnis

Zunächst werden Ihre Unterlagen und die geplanten Erdarbeiten geprüft. Daraus ergeben sich die benötigten Untersuchungen und ihre Reihenfolge. Welche Schritte folgen, hängt von der Verdachtslage, der Bauweise und den örtlichen Vorgaben ab.

01

Aufgabe und Eingriff erfassen

Standort, Projektart, Bauphase, Eingriff, Tiefe, Termin und benötigte Aussage werden zusammengeführt. Damit ist erkennbar, ob es um Vorerkundung, Ausschreibung, Bohrpunkte, Flächensondierung, Aushub oder einen aktuellen Befund geht.

02

Unterlagen und Bereich prüfen

Lagepläne, Flurstücke, Trassen, Bohrpunkte, Altunterlagen, Leitungen und Auflagen werden auf Vollständigkeit und räumliche Eindeutigkeit geprüft. Unklare Grenzen werden vor Beginn der Leistung bereinigt.

03

Verdacht bewerten

Vorhandene oder neu zu beschaffende historische Informationen werden auf den geplanten Eingriff bezogen. Daraus ergibt sich, ob und in welchen Bereichen eine technische Untersuchung erforderlich ist.

04

Verfahren festlegen

Messziel, Zielobjekt, Tiefe, Boden, Oberfläche, Störquellen und Bauablauf bestimmen die Methodik. Bei Räumarbeiten werden zusätzlich Räumziel, Qualitätskontrolle, Fundbehandlung und Dokumentation festgelegt.

05

Arbeit sicher vorbereiten

Zugänge, Sperrbereiche, Unterweisung, Weisungsbefugnisse, Geräteeinsatz, Kommunikation und Verhalten bei Auffälligkeiten werden vor Arbeitsbeginn mit den Beteiligten abgestimmt.

06

Leistung ausführen

Sondierung, baubegleitende Überwachung oder Räumung werden lagebezogen nach der vereinbarten Methodik ausgeführt. Hindernisse, Störfelder und Änderungen des Bearbeitungsumfangs werden fortlaufend erfasst.

07

Daten und Befunde bewerten

Messwerte und Beobachtungen werden plausibilisiert, Anomalien eingeordnet und relevante Befunde mit dem Untersuchungsziel abgeglichen. Die Bewertung berücksichtigt die Grenzen des eingesetzten Verfahrens.

08

Ergebnis dokumentieren

Bericht, Pläne, Protokolle und Schlussfolgerung werden für Projektakte, Ausschreibung oder Bauleitung aufbereitet. Offene Bereiche und erforderliche weitere Maßnahmen bleiben eindeutig erkennbar.

Projektunterlagen

Vorhandene Ergebnisse dem nächsten Arbeitsschritt zuordnen

Arbeitsgrenzen im Lageplan festhalten

Markieren Sie im Plan die Arbeitsflächen, Bohrpunkte und geplanten Tiefen. Grundstücksgrenze und tatsächlicher Arbeitsbereich können voneinander abweichen. Für die Bewertung einer früheren Untersuchung muss erkennbar sein, wo die nächsten Arbeiten stattfinden. Alle Beteiligten sollten denselben Planstand verwenden.

Offene Bereiche sichtbar weitergeben

Kennzeichnen Sie in der Projektakte, welche Teilflächen bearbeitet wurden, welche noch offen sind und wo Einschränkungen bestehen. Bei der Übergabe an das nächste Gewerk wird dieser Stand mit dessen Arbeitsauftrag verglichen. Eine zusammenfassende E-Mail ersetzt den zugehörigen Lageplan und Nachweis nicht.

Änderungen am Vorhaben erneut abgleichen

Melden Sie verschobene Bohrpunkte, größere Baugruben oder Änderungen am Verbau mit einem aktualisierten Plan. Fügen Sie die bisherigen Untersuchungen bei. Danach wird geprüft, welche Ergebnisse weiter gelten und welche zusätzlichen Bereiche oder Tiefen noch untersucht werden müssen.

Direkt zum Fachbereich

Direkt zum passenden Fachbereich

Welche Untersuchung zu Ihrem Bauvorhaben passt, hängt vom Projektstand, den vorhandenen Verdachtshinweisen und dem geplanten Bodeneingriff ab. Die Fachseiten erläutern die jeweiligen Verfahren, ihre Voraussetzungen und die zugehörigen Nachweise.

Fläche vorprüfen

Für Ankauf, Entwicklung, Umnutzung oder frühe Planung stehen historische Verdachtslage, Flächenabgrenzung und vorhandene Unterlagen im Vordergrund.

Ausschreibung vorbereiten

Für Vergabe und Leistungsverzeichnis werden Untersuchungsbereich, Verfahren, Tiefe, Räumziel, Dokumentation und Schnittstellen fachlich beschrieben.

Bohrpunkte auf Kampfmittel prüfen

Für Baugrundbohrungen, Pfähle, Spundwände, Anker oder Maste werden Punktlage, Solltiefe, Prüfgeometrie und späterer Arbeitsraum aufeinander abgestimmt.

Trasse planen

Linienhafte Vorhaben benötigen eine abschnittsweise Planung von Arbeitsbreite, Tiefe, Querungen, Bestandsleitungen, Zugänglichkeit und Bauzeiten.

Aushub begleiten

Für laufende Erdarbeiten werden Aushublagen, Geräteeinsatz, Arbeitsbereiche, Weisungswege und Fundverhalten in den Baustellenablauf integriert.

Projekt prüfen lassen

Wenn Standort, Eingriff, Termin und Unterlagen bereits feststehen, kann FONTANA-EOD den erforderlichen Leistungsumfang unmittelbar fachlich prüfen.

Qualifikation und Arbeitsweise

Qualifikation, die im Projekt zählt

Sie sollen erkennen können, wer die Arbeiten verantwortet, welche Qualifikation dafür vorliegt und was tatsächlich geprüft wurde. Dazu gehören ein benanntes Verfahren, ein zugeordneter Lageplan und dokumentierte Ergebnisse mit ihren Grenzen.

Erlaubnis nach § 7 und Befähigung nach § 20 SprengG

Für FONTANA-EOD liegen eine Erlaubnis nach § 7 SprengG für die darin bezeichneten gewerblichen Tätigkeiten sowie personenbezogene Befähigungsscheine nach § 20 SprengG vor. Die konkrete Aufgabenübertragung muss den jeweiligen Tätigkeitsumfang, die Beschränkungen und die Gültigkeit der Nachweise berücksichtigen.

Diese sprengstoffrechtliche Grundlage wird mit einer auf den Eingriff abgestimmten Methodik, dokumentierter Qualitätssicherung und klaren Weisungs- und Kommunikationswegen verbunden. Auftraggeber erhalten eine fachlich begründete Aussage zum tatsächlich bearbeiteten Bereich.

Abhängig vom Auftrag reicht die Leistung von historischer Erkundung und technischer Sondierung über Bauaushubüberwachung und Räumung bis zur Projektdokumentation. Staatliche Zuständigkeiten bleiben dabei eindeutig von der privat beauftragten Fachleistung getrennt.

Vor Beginn prüfen wir, welches Ergebnis für Ihr Vorhaben benötigt wird und ob das geplante Verfahren es unter den örtlichen Bedingungen liefern kann. Nicht oder nur eingeschränkt untersuchbare Bereiche werden benannt. Die Dokumentation muss diese Grenzen ebenso klar zeigen wie die untersuchten Flächen und Tiefen.

Aufgabe und Eingriff

Verfahren und Umfang werden aus Verdachtslage, Bodeneingriff und benötigter Aussage abgeleitet.

Grenzen der Methode

Störfelder, Leitungen, Boden, Oberfläche und Zugänglichkeit werden offen bewertet.

Verantwortliche Ausführung

Sprengstoffrechtlich relevante Tätigkeiten erfolgen im Rahmen der Erlaubnis durch entsprechend befähigtes Personal.

Lagegenaue Nachweise

Pläne, Daten und Protokolle bleiben dem bearbeiteten Bereich, der Tiefe und der Bauphase eindeutig zugeordnet.

Klare Abstimmung

Auftraggeber, Planung, Bauleitung, ausführende Unternehmen und zuständige Stellen erhalten die für ihre Aufgabe erforderlichen Informationen.

Ergebnisse mit klaren Aussagegrenzen

Die Schlussfolgerung beantwortet die konkrete Aufgabe und benennt gegebenenfalls noch erforderliche Maßnahmen.

Aufgaben und Zuständigkeiten

Wer welche Verantwortung trägt

Bauverantwortung, technische Fachleistung und staatliche Gefahrenabwehr greifen ineinander, erfüllen jedoch unterschiedliche Aufgaben. Eine klare Zuordnung verhindert Lücken und widersprüchliche Erwartungen.

Auftraggeber

Auftraggeber

Bauherr, Kommune oder Projektträger definieren Bauaufgabe, Untersuchungsbereich und benötigte Aussage. Sie stellen vorhandene Unterlagen bereit, beauftragen die erforderlichen Fachleistungen und sorgen dafür, dass Kampfmittelthemen in Planung, Vergabe und Bauablauf berücksichtigt werden.

Planung

Planung und Baugrund

Ingenieur-, Planungs- und Baugrundbüros übersetzen den Entwurf in konkrete Bodeneingriffe, Tiefen, Trassen und Bohrpunkte. Sie benötigen verlässliche Angaben für Leistungsverzeichnisse, Terminplanung, Gefährdungsbeurteilung, Bauverfahren und die Koordination weiterer Fachdisziplinen.

Ausführung

Bauunternehmen und Bauleitung

Bauunternehmen und Bauleitung halten festgelegte Arbeitsbereiche, Sicherheitsmaßnahmen, Unterweisungen, Weisungswege und Stopppunkte ein. Änderungen des Bauablaufs und unerwartete Auffälligkeiten werden unverzüglich in die vereinbarte Kommunikation eingebracht.

Fachfirma

FONTANA-EOD

FONTANA-EOD bewertet Unterlagen, entwickelt die auf den Eingriff abgestimmte Vorgehensweise, führt vereinbarte Sondierungs-, Begleit- oder Räumleistungen aus und dokumentiert die Ergebnisse. Der Leistungsumfang richtet sich nach Auftrag, Erlaubnis, Befähigung und regionalem Zuständigkeitsrahmen.

Verantwortliche Person

Verantwortliche Fachkraft

Die verantwortliche Fachkraft steuert einschlägige Arbeiten, beurteilt Gefährdungen, trifft sicherheitsrelevante Entscheidungen und koordiniert das Vorgehen im Rahmen ihrer Bestellung und Befähigung nach dem Sprengstoffrecht.

Staatliche Stellen

Behörden und Kampfmittelbeseitigungsdienste

Je nach Bundesland oder Land übernehmen KBD, KMBD, KRD und örtliche Behörden Aufgaben der Gefahrenabwehr, Fundbearbeitung und Entscheidung über weitere Maßnahmen. Die private Fachfirma stellt die für diese Schnittstellen benötigten Projekt- und Fachinformationen bereit.

Örtliche Ordnungsbehörde und Bauaufsicht können projektbezogene Anforderungen an Gefahrenabwehr beziehungsweise Bauvorhaben benennen. Welche Stelle welche Entscheidung trifft, wird am konkreten Standort geklärt. Vorhandene Schreiben werden mit Datum und räumlichem Bezug an die Beteiligten weitergegeben.

Fachliche Orientierung

Begriffe und Ergebnisse in der Projektakte richtig lesen

Verdacht, Messsignal und Befund auseinanderhalten

Ein historischer Hinweis, eine auffällige Messung und ein fachlich bearbeiteter Befund stehen für unterschiedliche Erkenntnisstände. Für die nächste Entscheidung zählt deshalb die konkrete Aussage im zugehörigen Bericht. Benennen Sie in einer Anfrage, welche Unterlage vorliegt und welche Frage daraus offenbleibt. Die fachliche Einordnung wird damit an den tatsächlichen Bearbeitungsstand gebunden, statt allein aus einer kurzen Bezeichnung abgeleitet zu werden.

Fachbegriffe nachlesen

Den Geltungsbereich einer Dokumentation erkennen

Ein Bericht bezieht sich auf die darin beschriebene Aufgabe, die untersuchten Bereiche und die dokumentierten Bedingungen. Flächenpläne, Tiefenangaben und benannte Einschränkungen gehören zu dieser Aussage. Für eine Weitergabe an Planung oder Bauleitung sollten diese Bestandteile zusammen verfügbar sein. Die Übersicht zu Prozessen und Nachweisen hilft dabei, die Unterlagen für eine konkrete Anschlussentscheidung geordnet zusammenzustellen.

Projektunterlagen und Nachweise ordnen
Fragen aus der Praxis

Fragen aus Planung und Bau

Projektort, Bodeneingriff, vorhandene Unterlagen und örtliche Zuständigkeiten gehören zur Arbeitsvorbereitung. Bei komplexen Flächen, tiefen Eingriffen oder laufender Bauausführung werden Untersuchungsumfang und benötigte Nachweise anhand der Planungs- und Ausführungsunterlagen abgestimmt.

Wann sollte ein Bauprojekt auf Kampfmittelverdacht geprüft werden?

Eine Prüfung sollte eingeplant werden, sobald Erdarbeiten, Bohrungen, Gründungen, Leitungsgräben, Trassen oder Rückbauarbeiten vorgesehen sind und die Belastungssituation des Untergrunds nicht belastbar geklärt ist. Der sinnvolle Zeitpunkt liegt vor der Festlegung des Bauablaufs und möglichst vor Ausschreibung oder Vergabe, damit Unterlagen, Verfahren, Flächenumfang und Schnittstellen fachlich abgestimmt werden können.

Wie läuft eine Kampfmittelprüfung für ein Bauprojekt ab?

Zunächst werden Unterlagen, Verdachtsgrundlage und geplanter Eingriff geprüft. Daraus ergeben sich Untersuchungsbereich und Methodik. Nach den vereinbarten Sondierungs-, Begleit- oder Räumarbeiten werden Befunde bewertet und dokumentiert. Auftraggeber, Planung und zuständige Stellen stimmen das weitere Vorgehen ab.

Welche Unterlagen werden für eine erste Projekteinschätzung benötigt?

Hilfreich sind Projektadresse, Lageplan, Flurstück, Baufeld- oder Trassengrenzen, Bohrpunktliste, geplante Eingriffstiefe, Bauphase, Terminrahmen, Leitungspläne, Baugrundunterlagen, vorhandene Luftbildauswertungen, behördliche Schreiben und bekannte Auffälligkeiten. Fehlen einzelne Unterlagen, kann zunächst geklärt werden, welche Angaben für die belastbare Methodenauswahl noch benötigt werden.

Welche Sondiermethode passt zu meinem Projekt?

Die Methodenauswahl richtet sich nach Verdachtslage, Zielobjekt, Eingriffstiefe, Bodenaufbau, Oberfläche, Zugänglichkeit, Leitungen, Bewehrung, metallischen Störkörpern und dem benötigten Nachweis. Georadar/GPR, Geomagnetik, TDEM, Tiefensondierung, Bohrlochsondierung und baubegleitende Verfahren beantworten unterschiedliche Fragen. Häufig ist eine abgestimmte Kombination sinnvoller als der isolierte Einsatz eines einzigen Verfahrens.

Welche Aufgaben übernehmen Fachfirma und zuständige Stellen?

Die Fachfirma stimmt den Untersuchungsumfang mit Auftraggeber und Planung ab, führt beauftragte Leistungen aus und dokumentiert die Ergebnisse. Behördliche Anforderungen und Gefahrenabwehr liegen bei den zuständigen Stellen am Projektort. In Deutschland werden staatliche Kampfmittelbeseitigungsdienste nach Landeszuständigkeit eingebunden; in Luxemburg gelten die dortigen staatlichen Schnittstellen.

Welche Aussage liefert eine Sondier- oder Räumdokumentation?

Eine belastbare Sondier-, Räum- oder Projektdokumentation beschreibt den geprüften Bereich, die verwendeten Ausgangsdaten, das Verfahren, die Mess- und Arbeitsbedingungen, die erkannten Auffälligkeiten, die fachliche Bewertung und die Grenzen der Aussage. Sie schafft damit eine nachvollziehbare Grundlage für Auftraggeber, Planung, Ausschreibung und Bauleitung. Welche weitere Entscheidung daraus folgt, hängt vom konkret bearbeiteten Umfang und vom vorgesehenen Eingriff ab.

Wovon hängen Kosten und Bearbeitungsdauer ab?

Maßgeblich sind Flächengröße oder Trassenlänge, Anzahl und Tiefe der Bohrpunkte, Zugänglichkeit, Oberfläche, Vegetation, Bestandsleitungen, Störkörper, erforderliches Verfahren, Daten- und Dokumentationsumfang, Bauphase, Terminfenster sowie regionale Abstimmungen. Eine seriöse Kalkulation setzt deshalb einen Lagebezug und eine klare Beschreibung des geplanten Eingriffs voraus.

Wie ist bei einem verdächtigen Gegenstand oder einem Fund zu handeln?

Arbeiten im betroffenen Bereich sind geordnet einzustellen, der Gegenstand darf nicht berührt, bewegt oder untersucht werden und der Bereich ist gegen unbeabsichtigten Zutritt zu sichern. Anschließend sind Bauleitung beziehungsweise Projektverantwortliche und die örtlich zuständigen Stellen einzubinden. Die konkrete Gefahrenabwehr und das weitere Vorgehen richten sich nach Fundlage und regionaler Zuständigkeit.

Angaben für die Anfrage

Was wir für die Prüfung benötigen

Eine Anfrage muss noch kein fertiges Leistungsverzeichnis enthalten. Sie sollte jedoch erkennen lassen, wo gearbeitet wird, welcher Bodeneingriff vorgesehen ist, welche Unterlagen vorliegen und welche Aussage benötigt wird.

Für eine erste fachliche Prüfung genügen meist Projektort, Lageplan, Art und Tiefe des Eingriffs, Bauphase sowie vorhandene Luftbildauswertungen, Auflagen, Bestands- oder Leitungsunterlagen. Daraus lässt sich bestimmen, welche Leistung benötigt wird, welche Unterlagen noch fehlen und welcher nächste Schritt für das Projekt fachlich sinnvoll ist.

Standort und Bereich

Projektadresse, Bundesland oder Land, Lageplan, Flurstück, Baufeldgrenzen, Trassenabschnitt, Stationierung, Koordinaten und zugängliche Arbeitsbereiche ermöglichen die eindeutige räumliche Zuordnung.

Bei mehreren Bauabschnitten sollte erkennbar sein, welche Flächen zuerst bearbeitet werden und ob unterschiedliche Tiefen oder Bauverfahren vorgesehen sind.

Eingriff und Tiefe

Beschreiben Sie Aushub, Leitungsgraben, Bohrung, Pfahl, Spundwand, Rückbau, Flächenräumung oder einen anderen Bodeneingriff. Solltiefe, Durchmesser, Arbeitsbreite, Baugerät, Termin und Planungsstand beeinflussen die Methodik.

Wichtig ist außerdem, wofür das Ergebnis benötigt wird: Entwurf, Ausschreibung, Prüfung eines Bohrpunkts, dokumentierte Aussage zu einem Arbeitsbereich oder Begleitung der laufenden Bauausführung.

Unterlagen und Auflagen

Luftbildauswertungen, Behördenkorrespondenz, Altlastenberichte, Baugrundunterlagen, Leitungs- und Bestandspläne, frühere Sondierberichte, Anomalienlisten und Räumprotokolle sollten möglichst vollständig beigefügt werden.

Auch unvollständige oder widersprüchliche Unterlagen sind relevant. Sie zeigen, welche Informationen noch beschafft oder fachlich geklärt werden müssen.

Die wichtigsten Angaben

Für eine erste Prüfung reichen häufig Lageplan, kurze Eingriffsbeschreibung, maximale Tiefe, geplanter Zeitraum und vorhandene Hinweise zum Kampfmittelverdacht. FONTANA-EOD benennt anschließend die noch benötigten Unterlagen und den passenden Leistungsbereich.

Fläche oder Trasse

Abgrenzung, Länge, Breite, Zugänge, Bauabschnitte und nicht zugängliche Bereiche.

Bohrpunkte

Punktliste, Koordinaten, Solltiefe, Bohrverfahren, Durchmesser und zeitliche Reihenfolge.

Bauablauf

Starttermin, Aushublagen, Geräteeinsatz, Sperrpausen, parallele Gewerke und erforderliche Entscheidungstermine.

Benötigter Nachweis

Unterlage für Planung, Ausschreibung, Auftraggeber, Bauleitung, Projektakte oder regionale Abstimmung.

Projektanfrage

Projekt prüfen lassen

Ob historische Luftbildauswertung, Kampfmittelsondierung, Oberflächensondierung mit Georadar/GPR, Geomagnetik oder TDEM, Tiefensondierung, Bohrlochsondierung, Bauaushubüberwachung, Flächenräumung oder Kampfmittelbergung erforderlich ist, ergibt sich aus Standort, Eingriff, Tiefe, Untergrund und vorhandenen Unterlagen. Eine frühe Kampfmittelprüfung schafft Klarheit für Ausschreibung, Terminplanung, Arbeitsschutz und Bauausführung.

FONTANA-EOD verbindet die Erlaubnis nach § 7 SprengG, Fachkräfte mit Befähigungsschein nach § 20 SprengG, geeignete Sondier- und Räumverfahren sowie eine nachvollziehbare Dokumentation. Übermitteln Sie Lageplan, Eingriffstiefe, Bauphase und vorhandene Unterlagen für die fachliche Erstprüfung.