Georadar (GPR) in der Kampfmittelsondierung – Einsatz, Aussagekraft und Grenzen
Georadar (GPR – Ground Penetrating Radar) ist ein zerstörungsfreies geophysikalisches Messverfahren zur hochauflösenden Untersuchung des Untergrunds. In der Kampfmittelsondierung wird GPR eingesetzt, um neben einzelnen Auffälligkeiten insbesondere strukturelle Informationen über den Bodenaufbau, Schichtverläufe und bauliche Veränderungen zu erfassen.
Das Verfahren kommt vor allem dort zum Einsatz, wo klassische Detektionsmethoden allein nicht ausreichen oder zusätzliche Erkenntnisse zur fachlichen Bewertung einer Verdachtsfläche erforderlich sind.