FONTANA-EOD Projektsteuerung

Der richtige Einstieg für Ihr Projekt

Wählen Sie Ihren Einstieg: Verdacht prüfen, Verfahren einordnen, Projektart oder Region öffnen, Nachweise klären oder direkt Kontakt aufnehmen.

Kein Treffer. Suchen Sie allgemeiner, etwa nach „Sondierung“, „Georadar“, „Region“, „Kosten“ oder „Kontakt“.
Fachpersonal mit Plan und Messwagen auf einem Baufeld vor Wohnhäusern im Bau.

Kampfmittelsondierung für Neubaugebiete

Für Straßen, Kanäle und Versorgungsleitungen eines Neubaugebiets werden die jeweils geplanten Flächen und Tiefen mit vorhandenen Kampfmittelbewertungen abgeglichen. FONTANA-EOD stimmt mit Erschließungsträger, Kommune und Planung die benötigten Untersuchungen ab; Ergebnisse der Erschließung und späterer Hausgrundstücke bleiben mit ihrem jeweiligen Planstand getrennt. Senden Sie Erschließungspläne, geplante Tiefen und vorhandene Berichte für den nächsten Tiefbauabschnitt.

Vor Erschließung

Baufelder und Trassen abgrenzen.

Vor Vergabe

Leistung und Nachweise definieren.

Im Bauablauf

Ergebnisse zuordnen.

Kurz eingeordnet

Die Untersuchungsaufgaben im Neubaugebiet klären

Vor den ersten Bodeneingriffen werden die vorhandenen Kampfmittelbewertungen mit den geplanten Arbeiten abgeglichen. Ob und welche Sondierung benötigt wird, hängt von Verdachtslage, Erkenntnisstand und örtlichen Bedingungen ab. Der Prüfbedarf entsteht häufig nicht nur an den Hausstandorten, sondern auch entlang der Infrastrukturachsen. FONTANA-EOD ordnet die Untersuchungsaufgaben den einzelnen Bauabschnitten und Tiefen zu.

Projektlage im Wohnbau

Welche angrenzenden Wohnbauflächen zur Prüfung gehören können

Die Erschließung schafft Anschlüsse für spätere Bauvorhaben. Für jedes dieser Vorhaben muss erkennbar bleiben, welche Flächen und Tiefen bereits untersucht sind.

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Wohnbau

Wohnbau und Erschließung abstimmen

Die Übersicht erläutert Prüfaufgaben für Grundstück, Gebäude, Baugrube und Erschließungsstraße.

Wohnbauübersicht ansehen
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Wohnbau

Baugrundstücke im späteren Verkauf

Käufer, Bauträger und Bauleitung benötigen Berichte und Plananlagen für die tatsächlich untersuchten Parzellen und Anschlüsse.

Baugrundstücke einordnen
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Wohnbau

Quartiersentwicklung mit Bauphasen

Bei mehreren Baufeldern und Nutzungsarten werden Untersuchungen und Ergebnisse den einzelnen Bauabschnitten zugeordnet.

Quartier fachlich prüfen
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Wohnbau

Bauaushub in Erschließungsflächen

Für Aushub an Kanal, Straße oder Rückhalteanlage wird geprüft, ob eine baubegleitende Kampfmittelsondierung geeignet ist. Reine Sichtbeobachtung ersetzt keine erforderliche Sondierung.

Aushubüberwachung einplanen
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Wohnbau

Tiefgarage und Kellerbau späterer Gebäude

Tiefe Einzelbauwerke im Neubaugebiet können andere Prüftiefen erfordern als die erste Erschließung.

Tiefbauabschnitte klären
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Wohnbau

Erschließungsstraßen und Medienachsen

Straßen, Leitungsbündel und Knotenpunkte bilden häufig die ersten tiefen Eingriffe im Gebiet.

Trassenabschnitte prüfen lassen
Fachliche Grundlagen

Begriffe für die Prüfung eines Neubaugebiets

Für ein Neubaugebiet werden Straßen, Kanaltrassen, Leitungsbündel, Rückhalteanlagen und spätere Hausgrundstücke mit ihren jeweiligen Flächen, Tiefen und Bauabschnitten beschrieben.

Verdachtslage

Die Verdachtslage entsteht aus historischen Quellen, Nutzungsspuren, vorhandenen Gutachten, regionalen Erfahrungen und dem konkreten Eingriff. Für Wohnbauprojekte ist wichtig, ob sich der Verdacht auf die ganze Fläche, auf Teilbereiche oder auf bestimmte Tiefen bezieht.

Eingriffstiefe

Tiefe ist nicht nur eine Zahl im Schnitt. Baugrubensohle, Leitungsgrabensohle, Bohrpunkt, Schacht, Rigole und Fundamentvertiefung können auf derselben Fläche unterschiedliche Prüfansätze erfordern.

Baufeldbezug

Der relevante Bereich umfasst häufig mehr als den späteren Gebäudeumriss. Arbeitsräume, Zufahrten, Verbauachsen, Mediengräben, Baustraßen und Außenanlagen können eigene Erdarbeiten auslösen.

Methodengrenzen

Messverfahren reagieren auf Boden, Wassergehalt, Störkörper, metallische Anteile, Oberfläche und Zielobjekt unterschiedlich. Ein fachlicher Nachweis bleibt nur belastbar, wenn diese Grenzen im Projekt verstanden werden.

Baugrund und Kampfmittelprüfung

Baugrundaufschlüsse und Kampfmittelprüfung sollten zeitlich und räumlich abgestimmt werden. Bohrpunkte, Ansatzhöhen und Solltiefen sind wertvolle Informationen für die technische Einordnung.

Aushub und Begleitung

Für Bereiche mit begrenzter Voruntersuchung wird die fachliche Eignung einer baubegleitenden Kampfmittelsondierung geprüft. Die jeweilige Arbeitslage wird technisch sondiert und bewertet, bevor kontrollierter lagenweiser Abtrag mit ergänzender Sichtkontrolle folgt. Die Schritte werden bis zur vereinbarten Sohle wiederholt. Aushublagen, Stoppsignal, Weisungsbefugnisse, Meldewege und Dokumentation werden vor Beginn mit Bauleitung, Geräteführer und Fachpersonal abgestimmt.

Befundbewertung

Messanomalien werden mit Lage, Messbedingungen und fachlicher Bewertung einer Anschlussuntersuchung zugeordnet. Bei einem unerwarteten verdächtigen Gegenstand haben Arbeitsstopp, Abstand und unverzügliche Meldung Vorrang.

Projektakte

Die Projektakte soll erkennen lassen, was geprüft wurde, welche Verfahren eingesetzt wurden, wo Grenzen liegen und welche nächsten Schritte für Bauleitung, Auftraggeber und Folgegewerke gelten.

Vergabe

Für Ausschreibung und Nachunternehmersteuerung sind klare Leistungsgrenzen, Prüftiefen, Zuständigkeiten, Terminfenster und Anforderungen an die Dokumentation entscheidend.

Kommunikation

Planung, Bauleitung und Tiefbau erhalten denselben Planstand mit untersuchten Flächen und Tiefen, Messgrenzen und noch erforderlichen Untersuchungen. Zuständige Stellen erhalten die für ihre Aufgaben benötigten Angaben.

Entscheidung vor dem Eingriff

Wann aus einer Projektidee ein kampfmitteltechnischer Prüfbedarf wird

Die fachliche Einordnung beginnt, sobald Eingriffe in den Boden konkret werden. Je früher Lage, Tiefe, Bauphase und Unterlagen zusammengeführt werden, desto besser lässt sich die Prüfung in Planung und Vergabe einbauen.

Bebauungsplan und Flächenentwicklung

Bereits in frühen Planungsständen können Verdachtslage, Flächengröße, Teilabschnitte und spätere Eingriffe strukturiert erfasst werden.

Projektabschnitte fachlich ordnen

Erschließungsstraße und Kanalbau

Straßenkörper, Schachtbauwerke, Kanalgräben und Medienbündel definieren tiefe, linienhafte Prüfabschnitte.

Trassenabschnitte abstimmen

Baufelder und Parzellierung

Die spätere Aufteilung in Grundstücke sollte mit den geprüften Bereichen und den dokumentierten Bauabschnitten zusammenpassen.

Parzellenbezug klären

Regenwasser und Rückhaltung

Rigolen, Mulden, Becken und Leitungen liegen oft außerhalb der späteren Gebäude und benötigen eigene Tiefen- und Flächenbezüge.

Prüftiefe für Anlagen klären

Ausschreibung und Bauzeitenplan

Kampfmittelprüfung, Sondierung und mögliche Begleitung sollten in Lose, Termine und Verantwortlichkeiten integriert werden.

Nachweise für Vergabe vorbereiten
Projektphasen im Wohnbau

Das Neubaugebiet von der Planung bis zur Ausführung einordnen

Kampfmittelprüfung ist kein isolierter Termin. Sie berührt Flächenankauf, Planung, Baugrund, Vergabe, Aushub, Dokumentation und spätere Übergaben. Je klarer die Phase beschrieben ist, desto genauer kann die Fachleistung angesetzt werden.

01

Frühe Projektidee

In der frühen Phase liegen oft nur Grundstück, Grobkonzept und Zielnutzung vor. Trotzdem kann eine erste fachliche Einordnung sinnvoll sein, wenn Aushub, Gründung oder Erschließung absehbar sind. So wird vermieden, dass Kampfmittelthemen erst auftreten, wenn Baugrundtermine, Kaufentscheidungen oder Vergabe bereits feststehen.

02

Flächenankauf und Due Diligence

Bei Ankauf, Projektübernahme oder Entwicklung einer Wohnbaufläche zählen Unterlagenlage, Vornutzung, vorhandene Gutachten und geplante Eingriffe. Eine kampfmitteltechnische Einordnung kann helfen, offene Fragen früh zu benennen und spätere Prüfleistungen sauber in Projektbudget und Terminplan zu integrieren.

03

Baugrund und Vermessung

Baugrundgutachten, Vermessung, Geländemodell, Höhenplanung und geplante Bohrpunkte bilden wichtige technische Grundlagen. Wenn diese Informationen mit Verdachtslage und Eingriffstiefe zusammengeführt werden, lässt sich besser entscheiden, ob vor Bohrung oder Aushub eine Sondierung oder Begleitung erforderlich ist.

04

Entwurfs- und Genehmigungsplanung

In dieser Phase werden Gebäudeumriss, Erschließung, Keller, Tiefgarage, Straßenachsen oder Leitungsgräben konkreter. Kampfmittelprüfung sollte dann nicht abstrakt bleiben, sondern auf die geplanten Eingriffe, Bauabschnitte und Nachweise bezogen werden, die tatsächlich für Planung und Bauleitung benötigt werden.

05

Ausschreibung und Leistungsverzeichnis

Vor Vergabe müssen Leistungsgrenzen, Prüftiefen, Flächenbezug, Dokumentation und Schnittstellen so formuliert werden, dass Auftraggeber, Bieter und Bauleitung denselben Bedarf verstehen. Unklare Formulierungen führen später häufig zu Nachträgen, Terminproblemen oder unpräzisen Zuständigkeiten im Bauablauf.

06

Baustelleneinrichtung

Zufahrten, Lagerflächen, Kranstandorte, Baustraßen und Arbeitsräume können eigene Bodeneingriffe auslösen. Wenn sie nicht im Prüfbereich berücksichtigt werden, entstehen im Bauablauf Lücken zwischen dem geprüften Bereich und den tatsächlich genutzten Teilflächen. Notwendige Untersuchungen und Schutzmaßnahmen werden bereits vor den Bodeneingriffen zur Herstellung dieser Flächen geplant, ebenso vor eingreifender Rodung, Rückbau oder Aufbruch.

07

Erdarbeiten und Tiefbau

Aushub, Kanalbau, Leitungsgräben, Baugrubensohle und Gründung sind die kritischen Schnittstellen zur Kampfmittelprüfung. Hier müssen geprüfte Abschnitte, laufende Arbeiten, Meldewege und Dokumentation zusammenpassen, damit das Projekt bei Auffälligkeiten strukturiert reagieren kann.

08

Befundkommunikation

Bei einem Verdachtsobjekt oder Fund zählt nicht nur die fachliche Bewertung, sondern auch die geordnete Kommunikation. Lage, Tiefe, Umfeld, betroffene Gewerke, Ansprechpartner und zuständige Stellen müssen ohne Spekulation zusammengeführt werden.

09

Bauabschnitte und Restflächen

Wohnbauprojekte werden häufig abschnittsweise erschlossen oder bebaut. Deshalb muss erkennbar bleiben, welche Flächen bereits für welche Tiefe betrachtet wurden und welche Restbereiche bei späteren Bauphasen erneut eingeordnet werden müssen.

10

Nachunternehmer und Folgegewerke

Tiefbau, Verbau, Rohbau, Leitungsbau und Außenanlagen benötigen verständliche Nachweise. Die Dokumentation sollte so aufgebaut sein, dass sie nicht nur der Erstentscheidung dient, sondern auch Folgegewerke über geprüfte Bereiche und offene Anschlussfragen informiert.

11

Übergabe an Erwerber oder Betreiber

Bei Baugrundstücken, Neubaugebieten und Mehrfamilienhäusern können Informationen später an Käufer, Betreiber, Hausverwaltung oder Folgeplaner weitergegeben werden. Dafür müssen geprüfte Bereiche, Tiefen und Leistungsgrenzen sauber dokumentiert sein.

12

Anschlussentscheidung

Nach der Prüfung muss klar sein, ob weitere Unterlagen, eine technische Sondierung, eine baubegleitende Kontrolle, eine Befundbearbeitung oder nur eine dokumentierte Projektfortführung sinnvoll ist. Diese Anschlussentscheidung ist der praktische Wert der fachlichen Einordnung.

Ausgangslage, Prüfung und Nachweis

Vom Verdacht zur dokumentierten Projektentscheidung

Eine belastbare Kampfmittelprüfung verbindet vorhandene Unterlagen, technische Möglichkeiten, Bauablauf und Dokumentation. So entsteht kein isolierter Befund, sondern eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage für den nächsten Projektschritt.

01

Große Fläche mit unterschiedlicher Nutzung

Neubaugebiete enthalten oft Ackerflächen, Altwege, ehemalige Bebauung, Auffüllungen oder Randbereiche mit abweichender Historie. Die Prüfung muss diese Unterschiede abbilden.

Flächenhistorie auswerten
02

Linienhafte Tiefbaueingriffe

Kanal, Wasser, Strom, Wärme, Telekommunikation und Straßenentwässerung erzeugen lange Trassen mit klaren Solltiefen.

Trassen und Tiefe klären
03

Abschnittsweise Erschließung

Wenn Bauabschnitte nacheinander hergestellt werden, müssen geprüfte Bereiche, offene Restflächen und Anschlussstellen eindeutig dokumentiert bleiben.

Bauabschnitte dokumentieren
04

Störfelder im Gelände

Metallische Altlasten, Zäune, Schotter, Leitungen, Bauschutt oder temporäre Baustraßen können die Methodeneignung beeinflussen.

Methodenwahl abstimmen
05

Befund im laufenden Tiefbau

Messauffälligkeiten werden fachlich bewertet und einer gezielten Anschlussuntersuchung zugeordnet. Ein unerwarteter verdächtiger Gegenstand wird nicht berührt, bewegt oder weiter freigelegt. Arbeiten im betroffenen Bereich einstellen, unmittelbaren Bereich verlassen und andere ohne Eigengefährdung fernhalten. In Deutschland unverzüglich die Polizei unter 110 verständigen; außerhalb Deutschlands den örtlichen Notrufweg nutzen. Die zuständigen Stellen bestimmen das weitere Vorgehen; interne Meldungen dürfen den Notruf nicht verzögern.

Befundweg vorbereiten
06

Übergabe an spätere Bauherren

Die Dokumentation sollte erkennen lassen, welche Flächen, Tiefen und Abschnitte geprüft wurden und welche Anschlussfragen für den Hochbau bleiben.

Nachweise für Übergaben erstellen
Methodenauswahl

Welche Prüfung zur konkreten Wohnbaufläche passt

Die passende Kampfmittelprüfung ergibt sich aus Unterlagenlage, Oberfläche, Störfeldern, Eingriffstiefe und Bauablauf. Für Wohnbauprojekte ist besonders wichtig, dass die Methode nicht nur technisch möglich ist, sondern auch zur Terminfolge und zur Dokumentation passt.

Zwei Monitore mit Luftbildern und Karten; auf dem Schreibtisch liegen weitere Luftbildausdrucke.

Historische Auswertung

Luftbilder, Altpläne und Nutzungsdaten helfen, Verdachtsflächen einzugrenzen. Sie ersetzen keine technische Prüfung, liefern aber eine wichtige Grundlage für Methode, Tiefe und Dokumentation.

Historische Unterlagen prüfen
Illustration einer Person neben einem Georadar mit schematischen Wellen im Bodenschnitt

Oberflächennahe Sondierung

Georadar, Geomagnetik oder TDEM können je nach Oberfläche, Störkörpern und Zielobjekten geeignete Informationen liefern. Die Eignung hängt stark vom Baugrund und vom Störumfeld ab.

Oberfläche fachlich prüfen
Person neben einem Messgerät auf einem Baufeld; dahinter steht ein Radbagger mit Bohrgerät.

Tiefensondierung und Bohrpunkte

Bei tiefen Eingriffen, Bohrungen, Schächten oder Gründungen wird geprüft, ob ein geeignetes Verfahren von der Oberfläche den vorgesehenen Arbeitsraum ausreichend erfasst. Bei unzureichender Abdeckung wird eine ergänzende Tiefenuntersuchung geplant. Lage, Solltiefe und Ansatzpunkt müssen genau beschrieben sein.

Bohrpunkte und Tiefe abstimmen
Person mit Tablet am Rand einer abgesperrten Baugrube, dahinter ein Bagger.

Aushubüberwachung

Für Bereiche mit begrenzter Voruntersuchung wird die fachliche Eignung einer baubegleitenden Kampfmittelsondierung geprüft. Die jeweilige Arbeitslage wird technisch sondiert und bewertet, bevor kontrollierter lagenweiser Abtrag mit ergänzender Sichtkontrolle folgt. Die Schritte werden bis zur vereinbarten Sohle wiederholt. Aushublagen, Stoppsignal, Weisungsbefugnisse, Meldewege und Dokumentation werden vor Beginn mit Bauleitung, Geräteführer und Fachpersonal abgestimmt.

Aushubüberwachung einplanen
Koordination im Wohnbauprojekt

Welche Beteiligten im Neubaugebiet früh zusammenarbeiten sollten

Planungsdaten, Baugrund, Tiefbau, Leitungen und Nachweise werden vor der Ausführung demselben Bauabschnitt und Planstand zugeordnet.

Planung und Bauleitung

Planung und Bauleitung benötigen dieselbe Flächengrundlage. Deshalb werden Lageplan, Baugrenze, Schnitte, Tiefen, Bauphasen und vorhandene Unterlagen so zusammengeführt, dass Entscheidungen nicht allein mündlich im Baustellentermin entstehen.

Tiefbau und Verbau

Tiefbauunternehmen und Verbauplanung brauchen klare Angaben zu Arbeitsraum, Bohrpunkten, Aushubfolge, Sperrbereichen und möglichen Unterbrechungen. Diese Angaben sollten vor Ausführung verfügbar sein, damit sie im Taktplan berücksichtigt werden können.

Leitungskoordination

Medienachsen verlaufen häufig außerhalb des Gebäudeumrisses und werden in anderen Losen ausgeführt. Für die Kampfmittelprüfung müssen daher Hausanschlüsse, öffentliche Leitungstrassen, Schächte und Querungen mit den Wohnbauflächen zusammengedacht werden.

Baugrund und Vermessung

Vermessung und Baugrund liefern technische Koordinaten, Ansatzhöhen und Schnitte. Diese Daten sind besonders wertvoll, wenn Prüfpunkte, Bohrungen oder Aushubtiefen später eindeutig dokumentiert werden sollen.

Auftraggeber und Käuferkommunikation

Bei Wohnbauprojekten werden Nachweise häufig später in Projektakten, Übergaben oder Käuferkommunikation benötigt. Dafür müssen Aussagen zu geprüften Bereichen, Tiefen und Leistungsgrenzen von Anfang an nachvollziehbar formuliert sein.

Terminplanung

Kampfmittelprüfung sollte nicht als kurzfristige Zusatzleistung kurz vor dem Baggerstart eingeplant werden. Die bessere Grundlage entsteht, wenn Termine für Unterlagenprüfung, Sondierung, mögliche Begleitung und Dokumentation im Ablauf vorgesehen sind.

Teilflächen und Restbereiche

Ein Projekt kann geprüfte und noch nicht betrachtete Bereiche enthalten. Diese Trennung muss in der Dokumentation erkennbar bleiben, damit spätere Erdarbeiten nicht versehentlich auf einen falschen Nachweisstand gestützt werden.

Befundfall im Projekt

Wenn ein Verdachtsobjekt auftritt, sind Lage, Tiefe, Umgebung, betroffene Gewerke, Ansprechpartner und zuständige Stellen entscheidend. Eine vorbereitete Kommunikationsstruktur reduziert Unsicherheit im laufenden Bauablauf.

Dokumentation im Planbezug

Berichte und Ergebnisse sollten auf Pläne, Achsen, Koordinaten, Bauabschnitte oder Baufeldgrenzen bezogen werden. Nur dann können sie in Besprechungen, Vergaben und späteren Anschlussentscheidungen sicher genutzt werden.

Nächster fachlicher Schritt

Nach der Einordnung muss klar sein, ob weitere Unterlagen, technische Sondierung, Bohrpunktprüfung, Bauaushubüberwachung oder Befundbearbeitung erforderlich ist. Diese Klarheit ist der zentrale Nutzen für das Projekt.

Nachweise für Projektakte und Bauleitung

Welche Unterlagen nach der Kampfmittelprüfung verwertbar sein müssen

Die Dokumentation muss für Wohnbauprojekte verständlich, lagebezogen und anschlussfähig sein. Sie soll nicht nur ein Ergebnis festhalten, sondern den weiteren Umgang mit Fläche, Tiefe, Bauablauf und Schnittstellen ermöglichen.

Ausgangsdaten sichern

Projektadresse, Lageplan, Flurstück, Baufeld, Schnitte, Bauphase und vorhandene Auflagen bilden die erste Arbeitsgrundlage.

Verdachtslage einordnen

Historische Unterlagen, frühere Nutzungen, Luftbildauswertung und vorhandene Gutachten werden mit dem geplanten Eingriff zusammengeführt.

Methode und Tiefe festlegen

Oberfläche, Störkörper, Bodenaufbau, Leitungen, Baugrube und Solltiefe bestimmen, welche Prüfung fachlich sinnvoll ist.

Ergebnis dokumentieren

Geprüfte Bereiche, Messdaten, Befundbewertung, Fotodokumentation und Empfehlungen werden projektbezogen festgehalten. Nach tatsächlichen Freilegungs- oder Räumarbeiten werden die zugehörigen Befund- und Räumprotokolle aufgenommen.

Bauablauf anschließen

Die Dokumentation muss so aufgebaut sein, dass Bauleitung, Vergabe, Nachunternehmer und Folgegewerke den nächsten Schritt nachvollziehen können.

Befundweg vorbereiten

Bei Verdachtsobjekten oder Funden werden Lage, Umfeld, Ansprechpartner und zuständige Schnittstellen ohne Zeitverlust zusammengeführt.

Nachweisdossier

Welche Projektinformationen vor der Ausführung zusammengehören

Gerade im Wohnbau müssen technische Prüfung, Baugrunddaten, Bauablauf und Nachweisführung zusammenpassen. Ein belastbares Dossier verhindert, dass wichtige Angaben zwischen Planung, Vergabe und Bauleitung verloren gehen.

Dossier

Gebietsgrundlage

Bebauungsplan, Geltungsbereich, Vermessung, Erschließungsabschnitte und Parzellierung geben der Prüfung einen belastbaren räumlichen Rahmen.

Dossier

Trassen und Tiefen

Straßenachsen, Kanalhaltungen, Schächte, Leitungsgräben, Entwässerungsanlagen und Hausanschlüsse werden mit Solltiefen und Bauphasen zusammengeführt.

Dossier

Bauphasenbezug

Abschnitte, Sperrflächen, bereits bearbeitete Bereiche, offene Restflächen und künftige Hochbauflächen müssen eindeutig auseinandergehalten werden.

Dossier

Übergabefähige Dokumentation

Auftraggeber, Kommune, Erschließungsträger und spätere Bauherren benötigen nachvollziehbare Angaben zu geprüften Bereichen und verbleibenden Anschlussentscheidungen.

Projektablauf

Vom ersten Unterlagenstand zur ausführbaren Prüfung

Der Ablauf wird so geplant, dass Kampfmittelprüfung, Baugrund, Erschließung, Tiefbau und Dokumentation in derselben Projektlogik bleiben.

01

Projektanfrage und Unterlagen sichten

Lageplan, Schnitte, Eingriffstiefen, Bauphase und vorhandene Verdachtsunterlagen werden zusammengeführt.

02

Prüfbereich abgrenzen

Baufeld, Trasse, Baugrube, Bohrpunkte, Arbeitsraum und Außenflächen werden nach tatsächlichem Bodeneingriff getrennt.

03

Verdachtslage bewerten

Historische und technische Informationen werden so eingeordnet, dass keine pauschale Annahme den Projektablauf bestimmt.

04

Verfahren festlegen

Je nach Oberfläche, Störkörpern, Bodenaufbau und Tiefe werden geeignete Prüf- oder Begleitverfahren ausgewählt.

05

Ausführung abstimmen

Termine, Zugänglichkeit, Sicherheitsorganisation, Bauleitung und Nachunternehmer werden in den Ablauf eingebunden.

06

Untersuchung ausführen

Die vereinbarten Messungen oder baubegleitenden Untersuchungen werden für die festgelegten Flächen und Tiefen ausgeführt. Lagebezug, Randbedingungen und bearbeiteter Umfang werden aufgenommen.

07

Ergebnisse bewerten

Messdaten, Befunde und Einschränkungen werden fachlich bewertet. Noch nicht ausreichend untersuchte Arbeitsräume und erforderliche Anschlussuntersuchungen werden mit Lage und Tiefe benannt.

08

Ergebnisse dokumentieren

Geprüfte Bereiche, Befunde, Datenqualität und nächste Schritte werden nachvollziehbar für die Projektakte festgehalten.

Technisches Detail

Worauf es bei der Untersuchung eines Neubaugebiets ankommt

Neubaugebiete werden selten in einem einzigen Eingriff hergestellt. Die Kampfmittelsondierung muss deshalb mit Erschließungsplanung, Tiefbauvergabe, Bauabschnitten, späteren Hochbauflächen und Übergaben an Erwerber oder Bauunternehmen zusammenpassen.

Für Wohnbau- und Erschließungsprojekte zählt der konkrete Eingriff in den Baugrund: Fläche, Tiefe, Bauphase und Nachweisziel bestimmen die fachlich passende Prüfung.

Technischer Punkt

Fläche und Linie verbinden

Baufelder und Trassen werden gemeinsam betrachtet. Ein flächiger Sondieransatz kann für Grundstücke sinnvoll sein, während Kanal, Straße und Leitungen linienhafte Prüfabschnitte erzeugen.

Technischer Punkt

Prüfbereiche abschnittsfähig halten

Jeder Bauabschnitt benötigt klare Grenzen, damit dokumentiert bleibt, welche Bereiche für welche Tiefe und welche Methode bearbeitet wurden.

Technischer Punkt

Zugänglichkeit vor Baubeginn nutzen

Freie Flächen sind häufig leichter prüfbar als spätere Baustellen mit Materiallager, Baustraßen, Verbau, Geräten und parallel arbeitenden Gewerken.

Technischer Punkt

Gemeinsamen Lageplan im Tiefbau verwenden

Bauleitung, Vermessung, Tiefbauunternehmen, Leitungskoordination und Auftraggeber benötigen denselben Lagebezug, damit Befunde und Nachweise im Bauablauf nicht verloren gehen.

Technische Prüfpunkte

Was vor Sondierung, Aushub oder Bohrung geklärt sein sollte

Vor der Verfahrenswahl werden Flächen, geplante Tiefen, Zugang, Boden und Störquellen beschrieben. Der spätere Bericht hält fest, welcher Arbeitsraum tatsächlich untersucht wurde und wo Grenzen bestanden.

Prüfpunkt

Oberfläche und Zugänglichkeit

Bewuchs, Baustraßen, Materiallager, alte Fundamente, Zäune oder enge Zufahrten beeinflussen, ob eine Fläche vor dem Aushub gut prüfbar ist oder ob ein anderer Ablauf sinnvoller wird.

Prüfpunkt

Störkörper im Wohnbauumfeld

Metallische Einbauten, Bewehrung, alte Leitungen, Schrott, Bauschutt oder Grundstückseinfassungen können Messdaten überlagern und müssen in der Bewertung berücksichtigt werden.

Prüfpunkt

Eingriffstiefe und Sollhöhe

Baugrubensohle, Kanalsohle, Pfahlansatz, Rigole, Schacht und Leitungsgraben haben unterschiedliche Tiefen. Der Nachweis muss erkennen lassen, auf welchen Eingriff er sich bezieht.

Prüfpunkt

Leitungs- und Bestandspläne

Bestandsleitungen, Hausanschlüsse und öffentliche Medienachsen werden nicht nur aus Sicherheitsgründen benötigt, sondern beeinflussen auch Methode, Befahrbarkeit und Interpretation.

Prüfpunkt

Bauphasen und Terminfenster

Erforderliche Untersuchungen werden vor den jeweiligen Bodeneingriffen eingeplant. Für später zugängliche Bereiche werden eigene Untersuchungsschritte festgelegt. Eine baubegleitende Kampfmittelsondierung setzt ihre fachliche Eignung voraus; Sperrflächen, Meldewege und Ablauf werden vor dem Abtrag mit der Bauleitung abgestimmt.

Prüfpunkt

Dokumentationsgrenzen

Jeder Nachweis braucht klare Angaben zu geprüfter Fläche, Tiefe, Methode und Einschränkungen. Nur so bleibt die Aussage für spätere Bauphasen nachvollziehbar.

Methodenvergleich

Warum die Methode zur Fläche und zum Eingriff passen muss

Kein Verfahren ersetzt jede andere Prüfung. Im Wohnbau entsteht die belastbare Entscheidung aus Unterlagenlage, Messbedingungen, Tiefe, Zugänglichkeit, Bauablauf und dem Ziel der Dokumentation.

Verfahren

Luftbildauswertung

Historische Luftbilder helfen, Verdachtsmomente und Flächennutzung einzuordnen und Prüfbereiche vorzubereiten. Sie zeigen keine tagesaktuelle Bodenlage; ihre Ergebnisse werden deshalb mit aktuellen Bau- und Sondierdaten abgeglichen.

Verfahren

Oberflächensondierung

Die Untersuchung von der Oberfläche setzt ausreichenden Zugang und geeignete Messbedingungen voraus. Arbeitsraum, Störquellen, Messraster und erreichbare Tiefe werden für das Baufeld festgelegt. Nicht ausreichend erfasste Bereiche erhalten einen gesonderten nächsten Untersuchungsschritt.

Verfahren

Georadar

Georadar bildet Reflexionen an Material- und Strukturgrenzen ab und kann nichtmetallische Störstrukturen oder Schichtungen ergänzend untersuchen. Die Eignung hängt von Boden und Oberfläche ab. Eine Reflexion identifiziert ein metallisches Zielobjekt oder ein Kampfmittel nicht eindeutig.

Verfahren

Geomagnetik

Geeignet für magnetische Anomalien in störungsarmen Bereichen. Metallische Zäune, Bewehrung, Leitungen oder Schrott können die Aussagefähigkeit begrenzen.

Verfahren

TDEM

Kann bei leitfähigen metallischen Objekten und passenden Flächenbedingungen sinnvoll sein. Die Einsatzgrenzen hängen von Zielgröße, Tiefe, Störumfeld und Messaufbau ab.

Verfahren

Tiefensondierung

Bei tieferen Eingriffen wird zunächst geprüft, ob ein geeignetes Verfahren von der Oberfläche den benötigten Bodenraum abdeckt. Bei unzureichender Abdeckung wird eine ergänzende Tiefenuntersuchung für die tatsächliche Lage und Solltiefe geplant.

Verfahren

Bohrlochsondierung

Die Untersuchung aus Sondierbohrungen kommt bei einem geeigneten Untersuchungsziel und unzureichender Abdeckung durch andere Verfahren in Betracht. Ansatzpunkte, Solltiefen, Bohrverfahren und untersuchbarer Bodenraum werden vorab festgelegt.

Verfahren

Bauaushubüberwachung

Eine baubegleitende Kampfmittelsondierung wird für den konkreten Aushub auf Eignung geprüft. Technische Untersuchung und Bewertung jeder Arbeitslage gehen dem kontrollierten Abtrag voraus. Die Ergebnisse werden mit Lage, Tiefe und Grenzen dokumentiert; reine Beobachtung des Baggers ersetzt keine erforderliche Sondierung.

Verfahren

Kampfmittelbergung

Messauffälligkeiten erhalten eine gezielte Anschlussuntersuchung oder Freilegung. Die Bergung bestätigter Kampfmittel wird mit zulässigem Tätigkeitsumfang, örtlichen Zuständigkeiten und Dokumentation abgestimmt. Bei einem unerwarteten verdächtigen Gegenstand gelten zuerst Arbeitsstopp, Abstand und unverzügliche Meldung.

Projektwege

Leistungen für die anstehende Tiefbauvergabe klären

Für die nächste Tiefbauvergabe werden vorhandene Berichte, konkrete Trassen und noch offene Fragen zusammengestellt. Untersuchungsumfang, Verfahren und Nachweise werden vor der Vergabe für den jeweiligen Tiefbauabschnitt festgelegt.

Projektweg

Unterlagen vor dem Baugrundtermin prüfen

Wenn Bohrpunkte, Rammkernsondierungen oder Baugrundaufschlüsse vorbereitet werden, sollten Lage, Tiefe und Verdachtslage vorab zusammengeführt werden.

Bohrpunkte vorab klären
Projektweg

Erdarbeiten in den Ablauf einpassen

Für Baugrube, Leitungsgraben oder Geländeabtrag wird das geeignete Untersuchungsverfahren vorab festgelegt. Eine reine Beobachtung des Baggers ersetzt keine erforderliche Sondierung.

Untersuchungsverfahren vor Erdarbeiten auswählen
Projektweg

Verdachtsunterlagen fachlich auswerten

Vor technischen Maßnahmen helfen Luftbilder, Altpläne und Nutzungsgeschichte, den Prüfbereich und die Priorität einzelner Teilflächen einzuordnen.

Verdachtsunterlagen auswerten
Projektweg

Nachweise für Vergabe vorbereiten

Für Ausschreibung und Bauleitung sollten Leistungsumfang, Prüfbereich, Tiefe, Dokumentation und Anschlussentscheidungen sauber benannt werden.

Nachweise für Vergabe vorbereiten
Projektweg

Projektregion einordnen

Regionale Zuständigkeiten, Projektort, Bundesland und verfügbare Unterlagen können beeinflussen, welche Schnittstellen früh vorbereitet werden sollten.

Projektregion fachlich prüfen
Projektweg

Projektanfrage bündeln

Lageplan, Schnitte, Tiefen, Bauphase, Verdachtslage und Ansprechpartner können gebündelt an FONTANA-EOD übermittelt werden.

Projektunterlagen senden
Arbeitsweise

Erschließungsabschnitte und Untersuchungsstand zuordnen

FONTANA-EOD stimmt den Untersuchungsauftrag mit Straßen- und Kanalplanung ab. Offene spätere Hausplanungen werden bei der Übergabe ausdrücklich benannt.

Unterlagen für Kommune und Erwerber aufbereiten

Berichte und Pläne zeigen den untersuchten Erschließungsabschnitt, die bearbeiteten Tiefen und verbliebene Einschränkungen. Für die Grundstücksübergabe bleibt erkennbar, welche Parzellen der Auftrag erfasst hat und welche späteren Eingriffe noch zu klären sind.

Projektbezogene Einordnung

Die Prüfung wird aus Bauziel, Eingriffstiefe, Unterlagenlage und Bauablauf abgeleitet, nicht aus pauschalen Annahmen.

Methodengrenzen benennen

Messverfahren werden so eingesetzt, dass Störkörper, Oberfläche, Bodenaufbau und Zugänglichkeit in der Bewertung berücksichtigt bleiben.

Bericht und Lageplan gemeinsam übergeben

Lagebezug, Verfahren, Ergebnisse und nächste Schritte werden so festgehalten, dass Bauleitung und Auftraggeber damit arbeiten können.

Beteiligte über offene Bereiche informieren

Projektsteuerung, Planer, Tiefbau, zuständige Stellen und Folgegewerke erhalten verständliche Informationen zur betroffenen Fläche.

Zuständigkeiten im Projekt

Wer welche Informationen für die Kampfmittelprüfung bereitstellt

Eine klare Rollenverteilung reduziert Verzögerungen: Auftraggeber, Planer, Bauleitung, Fachfirma, Tiefbauunternehmen und zuständige Stellen arbeiten mit unterschiedlichen Aufgaben, aber auf derselben Flächengrundlage.

Rolle

Auftraggeber und Projektsteuerung

Sie definieren Projektziel, Zeitfenster, Unterlagenlage und gewünschte Nachweise. Daraus entsteht der Rahmen für die fachliche Einordnung.

Rolle

Planer und Fachgutachter

Sie liefern Lagepläne, Schnitte, Baugrunddaten, Bohrpunkte und technische Eingriffsangaben, damit Prüfbereiche belastbar beschrieben werden können.

Rolle

Bau- und Tiefbauunternehmen

Sie setzen Erdarbeiten, Bohrungen, Verbau oder Leitungsgräben um und benötigen klare Angaben zu Arbeitsbereichen, Meldewegen und Dokumentation.

Rolle

Zuständige Stellen

In Deutschland übernehmen die Kampfmittelbeseitigungsdienste der Länder und örtlich zuständige Behörden Aufgaben der Gefahrenabwehr und Fundbearbeitung. Ihre Einbindung wird für den Projektort geklärt; außerhalb Deutschlands gelten die dortigen Zuständigkeiten.

Örtliche Ordnungsbehörde und gegebenenfalls Bauaufsicht werden mit ihren projektbezogenen Aufgaben eingebunden. Auflagen, Ansprechpartner und Meldewege werden den Erschließungsabschnitten, Anschlüssen und späteren Parzellen zugeordnet.

Einblicke in typische Projektsituationen

Unterlagen, Untersuchung und Dokumentation im Wohnbau

Für jede Untersuchung werden Arbeitsbereich, vorgesehene Tiefe und Zugang geklärt. Die Ergebnisse bleiben dem jeweiligen Eingriff zugeordnet.

Zwei Personen besprechen Pläne an einem Tisch neben einem Fahrzeug auf einem Baufeld.

Nachweise für Projektbeteiligte

Berichte, Lagepläne und Bewertungen werden gemeinsam übergeben, damit Auftraggeber und Bauleitung die untersuchten Bereiche und Grenzen nachvollziehen können.

Untersuchungsnachweise zusammenführen
Vier Personen in orangefarbenen Westen vor zwei Baggern auf einer Baustelle.
Person mit gelbem Messwagen auf einem Gehweg vor einer Hecke.
Projektstandort zuordnen

Erschließungsabschnitte und Grundstücke räumlich zuordnen

Grafisch dargestellte Deutschlandkarte mit Ortsmarkierungen auf einer Baustellenfläche.

Standort und vorhandene Anforderungen zuordnen

Ergebnisse und offene Bereiche werden im Plan festgehalten.

Für Neubaugebiete muss die Kampfmittelprüfung in den Erschließungsablauf passen: Straßenkörper, Kanaltrassen, Medienleitungen, Grundstücksflächen, Rückhalteanlagen und spätere Hochbauphasen werden fachlich getrennt und dennoch zusammenhängend betrachtet.

Gemeinde, Flurstücke und aktuelle Abschnittsgrenzen verbinden die Unterlagen mit dem Neubaugebiet. Vorhandene Anforderungen und Ansprechpartner werden den jeweiligen Tiefbau- und Hochbauarbeiten zugeordnet.

Fragen aus Wohnbauprojekten

Häufige Fragen zur Kampfmittelsondierung im Neubaugebiet

Wann sollte ein Neubaugebiet kampfmitteltechnisch sondiert werden?

Vor den ersten Bodeneingriffen werden vorhandene Kampfmittelbewertungen mit den geplanten Erschließungsarbeiten abgeglichen. Ob und welche Sondierung erforderlich ist, ergibt sich aus Verdachtslage, vorhandenen Erkenntnissen und örtlichen Bedingungen. Die Klärung sollte vor Ausschreibung und Tiefbauvergabe beginnen.

Welche Unterlagen sind für ein Neubaugebiet wichtig?

Wichtig sind Bebauungsplan, Lageplan, Geltungsbereich, Bauabschnitte, Trassenpläne, geplante Tiefen, Kanal- und Leitungsdaten, Vermessung, Bodengutachten, vorhandene Luftbildauswertung, Altunterlagen und Anforderungen aus Vergabe oder Bauleitung. Behördliche Auskünfte und Auflagen werden mit Datum, vollständigen Anlagen und räumlichem Geltungsbereich beigefügt.

Werden nur die späteren Hausgrundstücke geprüft?

Nicht zwingend. In Neubaugebieten liegen die ersten tiefen Eingriffe häufig in Straßen, Kanaltrassen, Schächten, Versorgungsleitungen oder Entwässerungsanlagen. Die späteren Hausgrundstücke werden je nach Projektziel, Eingriff und Nachweiserfordernis gesondert betrachtet.

Welche Verfahren sind bei Neubaugebieten möglich?

Je nach Fläche, Oberfläche, Störkörpern und Tiefe können historische Luftbildauswertung, Georadar, Geomagnetik, TDEM, Tiefensondierung, Bohrlochsondierung oder Bauaushubüberwachung eingesetzt werden. Die Verfahren werden nach Projektlage kombiniert oder voneinander abgegrenzt.

Wie wird die Sondierung in Bauabschnitte integriert?

Die Prüfbereiche werden mit Bauabschnitten, Trassen, Sperrflächen, Zufahrten und Terminfenstern abgeglichen. Dadurch bleibt nachvollziehbar, welche Abschnitte bereits bearbeitet wurden und welche Flächen für spätere Bauphasen noch gesondert zu betrachten sind. Für Leitungsgräben und Kanäle werden Trassenlage, Solltiefen, Schachtpunkte, Baugruben, Querungen, Bestandsleitungen und verfügbare Arbeitsbreiten angegeben.

Was ist bei einem verdächtigen Gegenstand während der Erdarbeiten zu tun?

Bei einem unerwarteten verdächtigen Gegenstand die Arbeiten im betroffenen Bereich sofort einstellen. Den Gegenstand nicht berühren, bewegen oder weiter freilegen. Den unmittelbaren Bereich verlassen und andere ohne Eigengefährdung fernhalten. In Deutschland unverzüglich die Polizei unter 110 verständigen; außerhalb Deutschlands den örtlichen Notrufweg nutzen. Die zuständigen Stellen bestimmen das weitere Vorgehen. Bauleitung und Auftraggeber informieren; die interne Weitergabe darf den Notruf nicht verzögern.

Welche Nachweise entstehen für Erschließungsträger und Kommune?

Typische Nachweise enthalten Lagebezug, geprüfte Abschnitte, eingesetzte Verfahren, Mess- oder Sondierergebnisse, Befundbewertung, Fotodokumentation und Empfehlungen für den weiteren Bauablauf. Umfang und Form richten sich nach Leistungsauftrag und Projektphase.

Wovon hängen Aufwand und Kosten der Sondierung ab?

Maßgeblich sind Gebietsgröße, Trassenlängen, Tiefenwechsel, Boden, Störquellen, Zugang, Bauphasen, vorhandene Unterlagen, erforderliche Verfahren und Dokumentationsumfang. Für die Kalkulation werden die geplanten Arbeitsräume und der beauftragte Untersuchungsumfang benötigt.

Anfragevorbereitung

Welche Angaben eine belastbare Prüfung ermöglichen

Je genauer Projektort, Eingriff, Tiefe und Bauphase beschrieben sind, desto zielgerichteter kann FONTANA-EOD den fachlichen nächsten Schritt für das Wohnbauprojekt einordnen.

Standort und Fläche

Adresse, Flurstück, Lageplan, Baufeldgrenze, Gebäudeumriss, Trassen und betroffene Teilflächen.

Eingriff und Tiefe

Baugrube, Keller, Gründung, Bohrpunkte, Leitungen, Schächte, Rigolen, Aushubtiefe und Bauphase.

Unterlagenlage

Luftbildauswertung, Altpläne, Leitungspläne, Baugrunddaten, Schnitte, Auflagen und vorhandene Gutachten.

Nachweisziel

Vergabe, Bauleitung, Projektakte, Käuferkommunikation, Baugrundaufschlüsse oder Anschlussentscheidung.

Projektangaben gebündelt übermitteln

Senden Sie vorhandene Unterlagen möglichst vollständig. Auch ein früher Planungsstand kann eingeordnet werden, wenn Standort, geplante Eingriffe, Tiefe, Bauphase und gewünschter Nachweis erkennbar sind.

Telefon

+49 (0) 6843 - 999 499 7

E-Mail

info@fontana-eod.de

Projektunterlagen

Lageplan, Tiefe, Bauphase, Verdachtslage

Ansprechpartner

Bauleitung, Planung oder Projektsteuerung

Projektunterlagen prüfen lassen
Projektangaben

Welche Angaben die erste Einordnung des Neubaugebiets verbessern

Übermitteln Sie Lageplan und Schnitte mit den geplanten Eingriffen, Tiefen und dem jeweiligen Bauabschnitt. Benennen Sie vorhandene Untersuchungen und den nächsten vorgesehenen Termin.

Lage eindeutig beschreiben

Adresse, Flurstück, Planausschnitt und Koordinaten helfen, den Prüfbereich ohne Rückfragen zuzuordnen. Bei größeren Projekten sollten zusätzlich Bauabschnitte, Achsen oder Baufeldnummern genannt werden.

Geplante Sohlen und Tiefen angeben

Für die fachliche Einordnung sind geplante Tiefen entscheidend. Schnitte, Baugrubensohlen, Kanalsohlen, Bohrprofile und Gründungstiefen sind deutlich belastbarer als allgemeine Angaben zum Bauvorhaben.

Bauphase benennen

Eine Anfrage vor Baugrundtermin, vor Ausschreibung oder kurz vor Aushubbeginn führt zu unterschiedlichen Anschlussentscheidungen. Der Projektstand sollte daher klar mitgeteilt werden.

Vorhandene Unterlagen mitsenden

Luftbildauswertung, Baugrundgutachten, Leitungspläne, Altpläne, Bestandsunterlagen und Auflagen sollten gemeinsam übermittelt werden, damit keine Einzelinformation aus dem Zusammenhang fällt.

Beteiligte Ansprechpartner nennen

Projektsteuerung, Planer, Bauleitung, Tiefbauunternehmen oder Bauherr haben unterschiedliche Informationen. Eine klare Ansprechpartnerstruktur erleichtert die Abstimmung von Terminen und Rückfragen.

Nachweisziel festlegen

Vor Anfrage sollte benannt werden, ob die Unterlagen für Vergabe, Bauleitung, Baugrundaufschlüsse, Käuferkommunikation oder eine technische Anschlussentscheidung benötigt werden.

Projektanfrage

Projekt prüfen lassen

Ob historische Luftbildauswertung, Kampfmittelsondierung, Oberflächensondierung mit Georadar/GPR, Geomagnetik oder TDEM, Tiefensondierung, Bohrlochsondierung, Bauaushubüberwachung, Flächenräumung oder Kampfmittelbergung erforderlich ist, ergibt sich aus Standort, Eingriff, Tiefe, Untergrund und vorhandenen Unterlagen. Eine frühe Kampfmittelprüfung schafft Klarheit für Ausschreibung, Terminplanung, Arbeitsschutz und Bauausführung.

FONTANA-EOD verbindet die Erlaubnis nach § 7 SprengG, Fachkräfte mit Befähigungsschein nach § 20 SprengG, geeignete Sondier- und Räumverfahren sowie eine nachvollziehbare Dokumentation. Übermitteln Sie Lageplan, Eingriffstiefe, Bauphase und vorhandene Unterlagen für die fachliche Erstprüfung.

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