FONTANA-EOD Projektsteuerung

Der richtige Einstieg für Ihr Projekt

Wählen Sie Ihren Einstieg: Verdacht prüfen, Verfahren einordnen, Projektart oder Region öffnen, Nachweise klären oder direkt Kontakt aufnehmen.

Kein Treffer. Suchen Sie allgemeiner, etwa nach „Sondierung“, „Georadar“, „Region“, „Kosten“ oder „Kontakt“.
Person mit Schutzhelm neben einem Fahrzeug auf einem abgesteckten Baufeld vor Kühlturm und Industrieanlagen.

Kampfmittelprüfung für Feuerwehr, Rettungsdienst und Sicherheitsstandorte

Wird eine Feuer- oder Rettungswache umgebaut, können vorübergehende Zufahrten, neue Tore und Leitungsanschlüsse zusätzliche Bodenarbeiten erfordern. FONTANA-EOD klärt mit Ihrer Planung, welche Eingriffe untersucht werden müssen. Dafür werden die vorgesehenen Bauphasen mit vorhandenen Kampfmittelberichten abgeglichen. Über die betriebliche Nutzung der Wache entscheiden weiterhin die dafür Verantwortlichen.

Zwischenzustand

Erdarbeiten für vorübergehende Zugänge zeigen.

Betreiberentscheidung

Ansprechpartner für Bau und Betrieb benennen.

Rückkehr

Neue Erdarbeiten mit vorhandenen Berichten abgleichen.

Kritische Infrastruktur

Bodeneingriffe am Einsatzstandort einzeln abgrenzen

Vor dem Neu- oder Umbau eines Einsatzstandorts werden die geplanten Bodeneingriffe mit vorhandenen Kampfmittelunterlagen abgeglichen. Fahrzeughalle, Technikfundamente, Versorgungsleitungen und erdbaulich hergestellte Interimslösungen können unterschiedliche Untersuchungsräume haben. FONTANA-EOD bearbeitet den vereinbarten Kampfmittelumfang; die Organisation der Einsatzbereitschaft bleibt beim zuständigen Betreiber.

Untersuchungsaufgabe

Die Bodenarbeiten am Einsatzstandort einzeln einordnen

Zwei Personen mit Tablet neben einer markierten Baufläche; im Vordergrund liegen Pläne.

Gebäude und technische Außenanlagen beschreiben

Fahrzeughalle, Gerätebereiche, Fundamente und Versorgungsanschlüsse werden mit ihren tatsächlichen Eingriffen dargestellt. Ergänzen Sie Arbeitsräume und unterschiedliche Tiefen. Ein Lageplan der späteren Gebäude allein kann vorübergehende Bodenarbeiten auslassen. Die Fachplanung benötigt deshalb die konkrete Bauhandlung, um vorhandene Erkenntnisse und zusätzlichen Untersuchungsbedarf nachvollziehbar zuzuordnen.

Leistungen für Gebäude und Außenanlagen wählen
Zwei Personen mit Tablet neben einer markierten Baufläche; im Vordergrund liegen Pläne.

Interimslösungen mit dem Bauplan verbinden

Werden während des Umbaus Ausweichflächen oder vorübergehende Anschlüsse hergestellt, sind die damit verbundenen Erdarbeiten gesondert anzugeben. Die zeitlich begrenzte Nutzung ändert ihre fachliche Einordnung nicht. Reine organisatorische Umstellungen und tatsächliche Bodeneingriffe bleiben unterscheidbar. Für die Untersuchung zählen Lage, Tiefe und die bereits verfügbaren Erkenntnisse zum betreffenden Bereich.

Untersuchungsaufgaben für Interimslösungen klären
Zwei Personen mit Tablet neben einer markierten Baufläche; im Vordergrund liegen Pläne.

Örtliche Bedingungen vor der Methodenwahl klären

Befestigungen, Leitungen und bestehende Bauwerke können die Vorbereitung beeinflussen. Benennen Sie die erreichbare Fläche und bekannte Einschränkungen. Die technische Vorgehensweise richtet sich nach der konkreten Frage und dem vorhandenen Bestand. Die erreichbare Untersuchungsaussage wird für den geplanten Eingriff, den Untergrund und die tatsächlich zugänglichen Flächen bewertet.

Verfahren nach Bestand und Messzugang wählen

Hauptgebäude, Außenanlagen und Interim zusammen planen

Bei einem genutzten Einsatzstandort müssen Bau und Betrieb ineinandergreifen. Für die Kampfmittelplanung zählt dabei nicht die Bezeichnung der Einrichtung, sondern die konkrete Veränderung im Boden. Eine langjährige Nutzung allein beantwortet diese Frage nicht.

Person mit Tablet auf einer markierten Baufläche vor einem Industriegebäude.

Halle und Erweiterungsbau

Fundamente und Baugruben werden einschließlich Arbeitsraum und gegebenenfalls Verbaupunkten beschrieben. Die Untersuchung muss zur vorgesehenen Tiefe passen. Ein vorhandener Bericht für Außenflächen ist nicht ohne räumlichen und technischen Abgleich auf die neue Halle übertragbar.

Kampfmittelprüfung für Hallenneubau
Person in Warnkleidung neben einem Leitungsgraben, im Hintergrund Solarmodule und Windräder.

Hof und technische Anschlüsse

Neue Entwässerung, Versorgung oder Technik kann auch abseits des Gebäudes Eingriffe erfordern. Schächte, Gräben und einzelne Fundamente bleiben im Plan unterscheidbar. So lässt sich erkennen, welche Teilaufgabe bereits abgedeckt ist.

Kampfmittelprüfung für Leitungs- und Energiebau
Zwei Personen mit Tablet neben einer markierten Baufläche; im Vordergrund liegen Pläne.

Interimsstandort und Provisorien

Zusätzliche Fundamente und Leitungen für ein Provisorium werden wie andere geplante Eingriffe berücksichtigt. Eine lediglich betrieblich genutzte Ausweichfläche ist davon zu unterscheiden. Der tatsächliche Bauumfang bestimmt den Abgleich, nicht der vorübergehende Charakter der Nutzung.

Leistungen für die Bodenarbeiten am Provisorium wählen

Die anstehende Bauentscheidung präzise benennen

Ein Einsatzstandort kann Neubau, Umbau und vorübergehende Ausweichlösungen verbinden. Dafür wird zuerst festgelegt, welche Bauphase jetzt vorbereitet werden soll und welche Informationen dafür fehlen.

Ein alter Standort wird erweitert

Vorhandene Berichte werden mit dem neuen Grundriss, den Eingriffstiefen und Anschlüssen verglichen. Die bisherige Nutzung ist Kontext, aber kein Ersatz für diesen Abgleich. Nicht erfasste Räume werden gesondert geklärt.

Der Betrieb zieht vorübergehend um

Legen Sie dar, ob für das Interim Fundamente, Leitungen oder andere Erdarbeiten entstehen. Nur so lässt sich die neue Bauaufgabe von der reinen Betriebsverlagerung unterscheiden. Die organisatorische Eignung des Standorts bleibt eine eigene Betreiberentscheidung.

Rückbau und Neubau folgen aufeinander

Der Zustand nach dem Rückbau kann die Zugänglichkeit und Messbedingungen verändern. Die Planung beschreibt deshalb, welche Untersuchung in welchem Zustand vorgesehen ist und welche Erkenntnisse vor dem nächsten Bodeneingriff benötigt werden.

Einordnung

Zufahrten und Anschlüsse während des Umbaus planen

Planen Sie auch die Zugänge und Aufstellflächen, die während des Umbaus benötigt werden. Eine vorübergehende Aufstellung, ein versetztes Tor oder ein neuer Leitungsanschluss kann beispielsweise eigene Bodenarbeiten erfordern. Stellen Sie deshalb für die Kampfmittelanfrage dar, welche Eingriffe zu welchem Zwischenzustand gehören und welche davon nach der Bauphase wieder verändert werden.

Die DGUV Information 205-008 behandelt die Sicherheit beim Planen und Betreiben von Feuerwehrhäusern, darunter An- und Abfahrtswege sowie Alarmwege. Diese Hinweise unterstützen die zuständigen Planenden und Verantwortlichen der Feuerwehr. Für Rettungswachen und andere Sicherheitsstandorte werden die Anforderungen anhand der jeweiligen Nutzung mit dem Betreiber geklärt. Die Hinweise für Feuerwehrhäuser lassen sich nicht pauschal übertragen.

Projektbezogene Aufgaben

Geänderte Bodenarbeiten vor jeder Bauphase prüfen

01

Welcher neue Bodeneingriff entsteht?

Beschreiben Sie die Änderung gegenüber der laufenden Phase, beispielsweise einen zusätzlichen Fundamentpunkt oder eine neue Verbindung. Benennen Sie Lage und vorgesehene Tiefe. Geben Sie an, ob lediglich vorhandene Flächen anders genutzt oder neue Zufahrten, Aufstellflächen und Anschlüsse gebaut werden. Daraus ergibt sich, welche Eingriffe bei der Vorbereitung zu berücksichtigen sind.

02

Welche Erkenntnisse gelten für diesen Bereich?

Vergleichen Sie vorhandene Kampfmittelberichte mit der geänderten Planung. Erkennbar sein müssen der bearbeitete Raum und seine Einschränkungen. Prüfen Sie etwa bei einer vorübergehenden Aufstellfläche neben der Fahrzeughalle, ob ein vorhandener Bericht diese Fläche und die geplante Tiefe tatsächlich erfasst.

03

Wer entscheidet über die betriebliche Nutzung?

Benennen Sie die Verantwortlichen für Standortbetrieb und Bauprojekt sowie den Ansprechpartner für die Kampfmittelmaßnahme. Die Entscheidung, ob ein Zugang oder ein Standort betriebsbereit ist, umfasst andere Fragen als die Untersuchung eines Bodenbereichs. Halten Sie im Übergabevermerk fest, wer die betriebliche Nutzung entschieden hat und auf welchen Kampfmittelbericht sich die nächsten Bodenarbeiten beziehen.

Untersuchung und Bauaufgabe in der Projektakte verbinden

Für Feuerwehr-, Rettungs- und Sicherheitsstandorte muss nachvollziehbar bleiben, auf welche Eingriffe sich ein Ergebnis bezieht. Die Dokumentation führt die Ausgangsdaten, die tatsächlich ausgeführte Untersuchung und ihre Schlussfolgerungen zusammen. Eine Grundstücksbezeichnung oder ein kurzer Abschlussvermerk genügt nicht, um spätere Änderungen am Bauvorhaben beurteilen zu können.

Unterlagen mit ihrem Geltungsbereich übernehmen

Vorliegende Lagepläne, historische Bewertungen und frühere Untersuchungsberichte werden mit Datum und Anlagen bereitgestellt. Bei Baugruben, Fahrzeughallen, Technikfundamenten und Leitungsanschlüssen sind Lage- und Höhenbezug wichtig. Nicht dokumentierte Annahmen werden als offene Angaben geführt. So bleibt bei der Methodenauswahl erkennbar, welche Aussagen auf Unterlagen beruhen und welche Bedingungen noch zu klären sind.

Tatsächliche Ausführung festhalten

Die untersuchten Bereiche, eingesetzten Verfahren und festgestellten Abweichungen werden dem ausgeführten Planstand zugeordnet. Eine nicht zugängliche Fläche oder ein nicht auswertbarer Bereich wird nicht als erledigt zusammengefasst. Auch Änderungen während der Feldarbeit gehören in die Ergebnisunterlagen. Dadurch lässt sich die Aussage des Berichts von einer ursprünglich vorgesehenen, aber nicht ausgeführten Untersuchung unterscheiden.

Ergebnis für die nächste Bauphase übergeben

Die Übergabe benennt den untersuchten Raum, die geltenden Bedingungen und verbleibende Fragen. Eine Verlagerung von Interimseinrichtungen oder die Ergänzung von Anschlussleitungen ist anschließend mit diesem Umfang abzugleichen. Die Beteiligten müssen erkennen können, ob vorhandene Erkenntnisse weiterhin passen oder ergänzende Bearbeitung nötig wird. Eine Aussage zur untersuchten Fläche darf nicht ohne Prüfung auf weitere Flächen oder größere Eingriffstiefen erweitert werden.

Bauabschnitte und betriebliche Übergänge dokumentieren

Die Projektakte soll erkennen lassen, welche Aussagen zum Bestand, zur Interimslösung und zum Neubau gehören. Eine gemeinsame Grundstücksadresse macht die Untersuchungsräume nicht automatisch identisch.

Unterlagen zum Bestand

Historische Angaben, Leitungspläne und frühere Untersuchungsberichte werden mit ihren Anlagen bereitgestellt. Unbekannte oder widersprüchliche Bestandsangaben bleiben erkennbar.

Betriebliche Schnittstellen

Der Betreiber benennt die Anforderungen an Zugänge, Zeitfenster und Kommunikation. Diese Angaben helfen bei der Organisation der Untersuchung, sind aber kein Kampfmittelbefund.

Übergabe nach Teilmaßnahmen

Abgeschlossene und offene Eingriffe werden mit ihren Planständen zugeordnet. Bei Rückkehr aus dem Interim ist zu prüfen, ob die weitere Bauphase neue oder veränderte Bodeneingriffe enthält. Für erforderliche Anschlussuntersuchungen oder Freilegungen wird der betroffene Bereich benannt. Die Bergung bestätigter Kampfmittel wird mit zulässigem Tätigkeitsumfang, örtlichen Zuständigkeiten und Dokumentation abgestimmt. Nach tatsächlichen Freilegungs- oder Räumarbeiten werden die zugehörigen Befund- und Räumprotokolle aufgenommen.

Nächste Schritte

Unterlagen vor der nächsten Bauphase abgleichen

01

Änderungen im Bauplan kennzeichnen

Kennzeichnen Sie im Plan, was gegenüber der letzten abgestimmten Phase neu ist. Geben Sie vorhandene Ergebnispläne mit und benennen Sie noch nicht festgelegte Alternativen. So lässt sich feststellen, welche zusätzlichen Flächen und Tiefen fachlich geprüft werden müssen.

02

Fehlende Unterlagen und Entscheidungen benennen

Stimmen Sie ab, welche Unterlagen und Entscheidungen vor der nächsten Bauhandlung fehlen. Für eine betriebliche Zwischenlösung können neben der Kampfmittelfrage weitere Fachprüfungen erforderlich sein. Klären Sie für jede noch offene Prüfung, wer sie übernimmt und welche Unterlagen benötigt werden.

03

Untersuchungsergebnisse an die nächste Bauphase übergeben

Geben Sie den untersuchten Umfang und verbliebene Grenzen an die nächste Bauphase weiter. Eine spätere Rückkehr zum ursprünglichen Zugang kann neue Erdarbeiten auslösen, die erneut mit dem vorhandenen Bericht abzugleichen sind. Ob und unter welchen Bedingungen der Einsatzbetrieb währenddessen fortgeführt werden kann, klären die betrieblich Verantwortlichen.

Vom Bestandsabgleich zur abschnittsweisen Ausführung

Die Bearbeitung folgt dem tatsächlichen Bauzustand und den geplanten Übergängen. Untersuchungsflächen, Zugänge und Zeitfenster werden mit dem Standortbetreiber abgestimmt.

1

Bauphasen abgrenzen

Planer und Betreiber benennen Bestand, Rückbau, Interim und Neubau mit den jeweiligen Eingriffen. Die vorhandenen Kampfmittelunterlagen werden diesen Teilaufgaben gegenübergestellt.

2

Untersuchung vorbereiten

Zugang, Leitungsbestand und mögliche Störeinflüsse werden für den vorgesehenen Termin geklärt. Nicht verfügbare Bereiche bleiben in der Planung als offen erkennbar.

3

Untersuchungsverfahren abstimmen

Die Methode wird anhand von Verdachtsgrundlage, Boden, Eingriffstiefe, Störeinflüssen und erreichbaren Bereichen ausgewählt. Betreiber, Bauleitung und Fachfirma stimmen die erforderlichen Untersuchungen und Schutzmaßnahmen mit dem jeweiligen Zwischenzustand und den benötigten Zugängen ab.

4

Untersuchung ausführen

Die beauftragte Untersuchung wird in den abgestimmten Hallen-, Technik- und Anschlussbereichen ausgeführt. Messdaten, Befunde und Einschränkungen werden mit Lage-, Tiefen- und Planbezug aufgenommen.

5

Ergebnisse bewerten

Messdaten und Befunde werden fachlich ausgewertet. Noch offene Bereiche, erforderliche Anschlussuntersuchungen und die nächste Entscheidung werden für Betreiber, Planung und Bauleitung benannt.

6

Ergebnis übernehmen

Die Fachbewertung beschreibt die bearbeiteten Räume und Bedingungen. Bauleitung und Betreiber ordnen sie den folgenden Arbeiten zu und melden Änderungen vor deren Ausführung.

Fachliche Einordnung

Benötigte Wege und Untersuchungsflächen abstimmen

Zugänge während der Untersuchung festlegen

Teilen Sie der Fachplanung mit, welche Zugänge der Betreiber in der vorgesehenen Phase benötigt und welche Bereiche tatsächlich für Arbeiten bereitstehen. Für Feuerwehrhäuser lenkt die DGUV den Blick auf mögliche Konflikte zwischen ankommenden Personen und ausfahrenden Fahrzeugen. Der Betreiber und seine Fachplanung klären diese Verkehrsführung gesondert von der Kampfmitteluntersuchung.

Vorhandene Fundamente und Leitungen angeben

Eine für die Zwischenlösung vorgesehene Fläche kann noch alte Fundamente, metallische Leitungen oder bewehrte Befestigungen enthalten. Diese Bedingungen können die Untersuchung beeinflussen und gehören in die Unterlagen. Auch auf einem geräumten Hof können Einbauten die Messung beeinträchtigen. Ob eine Oberflächensondierung oder ein anderes Verfahren geeignet ist, wird für die vorgesehenen Eingriffe geprüft. Erforderliche Untersuchungen und Schutzmaßnahmen werden vor Bodeneingriffen bei Rodung, Rückbau, Aufbruch oder Herstellen von Zuwegungen und Arbeitsflächen eingeplant. Später zugängliche Teilflächen werden vor den jeweiligen Folgeeingriffen untersucht.

Hygienevorgaben mit dem Rettungsdienst klären

Auch bei einer Rettungswache bestehen eigene Anforderungen außerhalb des Bodeneingriffs. Nach § 23 IfSG muss die Leitung des Rettungsdienstes in Deutschland unter anderem für die erforderlichen Maßnahmen zur Infektionsprävention und für Hygienepläne sorgen. Die jeweils zuständigen Fachverantwortlichen klären, welche Vorgaben für die konkrete Bau- und Nutzungsphase relevant sind.

Verfahren nach Eingriff und Untergrund auswählen

Gebäudebestand, metallische Einbauten und Versorgung können die Untersuchbarkeit beeinflussen. Welche Kombination der Verfahren sinnvoll ist, hängt vom geplanten Eingriff und vom zugänglichen Bauzustand ab.

Historische Luftbilder und Unterlagen

Die Auswertung historischer Luftbilder und weiterer Unterlagen dient der Einordnung des Kampfmittelverdachts. Sie betrachtet die frühere Nutzung und erkennbare Hinweise im Untersuchungsbereich. Damit wird eine Grundlage für die Entscheidung über weitere Maßnahmen geschaffen. Sie ersetzt keine technische Untersuchung des Bodens und kann nicht jede spätere Auffüllung oder nachträgliche Veränderung beschreiben.

Historische Luftbildauswertung für das Baufeld

Geomagnetik und TDEM

Geomagnetische Messungen und elektromagnetische Verfahren erfassen unterschiedliche physikalische Eigenschaften. Leitungen, Stahlteile, Bewehrung und metallhaltige Auffüllungen können die Auswertung beeinflussen. Ein Signal ist zunächst ein Messbefund, noch keine gesicherte Objektbestimmung. Die Verfahrenswahl muss deshalb die erwarteten Zielobjekte, das Umfeld und die tatsächliche Auswertbarkeit zusammen betrachten. Geomagnetik erfasst magnetische Auffälligkeiten; TDEM erfasst zeitabhängige elektromagnetische Antworten elektrisch leitfähiger Körper.

Geomagnetik und Standortbedingungen Elektromagnetische Sondierung einordnen

Georadar

Georadar ergänzt die Betrachtung, wenn die Fragestellung und die Bodenverhältnisse dafür geeignet sind. Die erkennbare Tiefe und die Unterscheidbarkeit von Strukturen hängen unter anderem vom Untergrund und von vorhandenen Einbauten ab. Es ist kein universeller Ersatz für andere Sondierverfahren. Ob eine Kombination Erkenntnisgewinn bringt, wird anhand des konkreten Untersuchungsziels entschieden.

Georadar und seine Einsatzgrenzen

Bohrloch- und Tiefensondierung

Bei tieferen Eingriffen kann eine Untersuchung ausgehend von geeigneten Bohr- oder Sondierpunkten in Betracht kommen. Lage, Tiefe und technische Ausführung dieser Punkte müssen geplant werden. Eine Aussage für einen Punkt oder einen begrenzten Bereich lässt sich nicht allein aufgrund räumlicher Nähe auf die nächste Baugrube übertragen. Der Bericht muss den tatsächlich untersuchten Raum erkennen lassen. Für einzelne Technikfundamente oder Verbaupunkte werden das zu prüfende Bodenvolumen und die erreichbare Messabdeckung vor der Festlegung eines Bohrpunktrasters abgeglichen. Erforderliche Untersuchungen und Schutzmaßnahmen werden vor dem Herstellen der Bohrungen bestimmt. Verrohrung, Bohrtiefe und Dokumentation werden auf Aufgabe und örtliche Bedingungen abgestimmt.

Tiefen- und Bohrlochsondierung abstimmen

Bauaushubüberwachung und Befundbearbeitung

Eine baubegleitende Bearbeitung wird nicht allein dadurch erforderlich oder ausreichend, dass ein Bagger auf der Fläche arbeitet. Ihr Einsatz wird im Verhältnis zu den vorherigen Untersuchungen, zum Verdacht und zum Bauablauf festgelegt. Unklare Bereiche, störende Einbauten und vorgesehene Eingriffstiefen müssen vor Beginn besprochen werden. Eine notwendige Befundbearbeitung ist gesondert zu planen. Die jeweilige Arbeitslage wird technisch sondiert und bewertet, bevor kontrollierter lagenweiser Abtrag mit ergänzender Sichtkontrolle folgt. Die Schritte werden bis zur vereinbarten Sohle wiederholt. Aushublagen, Stoppsignal, Weisungsbefugnisse, Meldewege und Dokumentation werden vor Beginn mit Bauleitung und Fachpersonal abgestimmt.

Bauaushubüberwachung für den geplanten Abschnitt Kampfmittelbergung nach fachlicher Klärung

Untersuchungsergebnisse für die nächste Bauphase bereitstellen

Für Feuerwehr-, Rettungs- und Sicherheitsstandorte zählt eine nachvollziehbare Bearbeitung der konkreten Eingriffe. FONTANA-EOD beschreibt den vereinbarten Untersuchungsumfang und die Grenzen der eingesetzten Verfahren. Die Schlussfolgerung wird aus den tatsächlich vorliegenden Unterlagen und Ergebnissen abgeleitet. Ungeklärte Angaben oder eingeschränkte Messbedingungen bleiben dem betroffenen Untersuchungsbereich zugeordnet.

Gleicher Planstand für Planung und Feldarbeit

Die vorgesehenen Eingriffe werden in einem abgestimmten Lageplan geführt. Bei Änderungen wird festgehalten, welcher Stand ersetzt wurde. Damit arbeitet die Fachfirma nicht versehentlich auf einer älteren Geometrie, während die Bauausführung bereits einen anderen Eingriff vorbereitet.

Messbefund und Bewertung unterscheiden

Ein auffälliges Signal ist zunächst ein Befund, der fachlich einzuordnen ist. Umgekehrt kann eine erschwerte oder nicht belastbare Auswertung nicht als negatives Ergebnis gewertet werden. Welche weitere Bearbeitung sinnvoll ist, wird unter Berücksichtigung der Untersuchungsfrage und der örtlichen Bedingungen entschieden.

Übergaben ausdrücklich abstimmen

Die für den Standort zuständige Bau- und Betriebsleitung erhält die für die nächste Entscheidung erforderlichen Ergebnisse und Einschränkungen. Bei offenen Teilbereichen wird geklärt, welche Information oder Maßnahme noch fehlt. Die Projektbeteiligten behalten dadurch einen erkennbaren Übergabepunkt zwischen Untersuchung, Bewertung und weiterer Ausführung.

Ablauf und Abstimmung im Projekt

Bauverantwortung und Einsatzorganisation auseinanderhalten

Die Verantwortlichen stimmen die Baustelle mit der Standortnutzung ab. Die kampfmitteltechnische Dokumentation beschreibt den untersuchten Bodenbereich mit seinen Flächen- und Tiefengrenzen.

Betreiber

Der Betreiber organisiert die Nutzung und benennt betriebliche Ansprechpartner. Anforderungen an Einsatzbereitschaft und Übergänge zwischen Bestand und Interim werden dort festgelegt.

Planung und Bauleitung

Sie liefern Eingriffe, Tiefen, Verfahren und Bauphasen. Änderungen müssen den Beteiligten rechtzeitig bekannt sein, damit Untersuchung und Ausführung denselben Stand verwenden.

Fachfirma und zuständige Stellen

FONTANA-EOD bearbeitet den beauftragten Kampfmittelumfang. Behördliche Auskünfte und Fundverfahren werden mit den örtlich zuständigen Stellen geklärt. Über die betriebliche Nutzbarkeit des Einsatzstandorts entscheiden die hierfür zuständigen Verantwortlichen.

In Deutschland übernehmen die Kampfmittelbeseitigungsdienste der Länder und örtlich zuständige Behörden Aufgaben der Gefahrenabwehr und Fundbearbeitung. Ihre Einbindung sowie die Aufgaben von Ordnungsbehörde und gegebenenfalls Bauaufsicht werden für den Projektort geklärt. Außerhalb Deutschlands gelten die dortigen Zuständigkeiten. Ansprechpartner, Auflagen und Meldewege werden der konkreten Baumaßnahme zugeordnet.

Nachweise

Was der Kampfmittelbericht für die nächsten Arbeiten aussagt

Im Ergebnisbericht werden die tatsächlich untersuchten Bereiche, Bezugshöhen und fachlichen Grenzen beschrieben. Für eine nachvollziehbare Übergabe sollte er dem betreffenden Zwischenzustand und Planstand zugeordnet sein. Damit lässt sich prüfen, welche nächsten Bodenarbeiten der Bericht abdeckt und welche Bereiche noch untersucht oder fachlich geklärt werden müssen.

Betriebliche Erlaubnisse, fachliche Untersuchungsberichte und spätere Änderungen gehören als unterschiedliche Unterlagen in die Projektakte. Gleichen Sie bei einer Umstellung im Bestand den Bericht auch mit den Erdarbeiten für vorübergehende Zugänge und die spätere Rückkehr zum bisherigen Zugang ab.

Fachliche Grundlagen: BFR KMR: Räumplanung mit Räumkonzept – Einleitung · BFR KMR: Geophysik · BFR KMR: Dokumentation · DGUV Information 205-008: Sicherheit im Feuerwehrhaus · § 23 IfSG: Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen

Die Baufachlichen Richtlinien Kampfmittelräumung enthalten Vorgaben zu historischer und technischer Erkundung, Räumkonzept, Vergabe und Dokumentation für ihren festgelegten Aufgabenbereich des Bundes. Ihre Anwendung auf die konkrete Baumaßnahme am Einsatzstandort sowie örtlich geltende Anforderungen und Zuständigkeiten werden gesondert geklärt.

Die angrenzenden Arbeitsaufgaben mitbetrachten

Hallenfundamente und technische Anschlüsse haben unterschiedliche Geometrien. Die Vorbereitung sollte beide mit den vorgesehenen Tiefen und dem tatsächlichen Bauzustand erfassen.

Vier Personen in orangefarbenen Westen vor zwei Baggern auf einer Baustelle.
Person mit gelbem Messwagen auf einem Gehweg vor einer Hecke.
Bauphasen

Die Fachprüfung mit den Bauabschnitten verbinden

Vorbereitung eines neuen Standorts

In der Planung werden die ausgewählte Baufläche und mögliche Varianten getrennt dargestellt. Vorhandene Erkenntnisse können dadurch der nächsten konkreten Entscheidung zugeordnet werden. Noch offene Angaben werden benannt. Der Untersuchungsumfang wird anschließend aus den tatsächlich vorgesehenen Bodenarbeiten abgeleitet, statt allein auf der Bezeichnung als künftiger Einsatzstandort zu beruhen.

Umbau neben laufender Nutzung

Der Betreiber erläutert die organisatorischen Bedingungen und benennt die zuständigen Kontakte. Die Fachfirma beschreibt die Voraussetzungen der vereinbarten Untersuchung. Beide Angaben werden zu einem konkreten Ablauf verbunden. Ändern sich Arbeitsfläche oder Zugang, wird der erreichbare Fachumfang erneut abgestimmt.

Weitere Ergänzung nach Abschluss

Zusätzliche Technikfundamente oder Anschlüsse werden dem früheren Bericht mit Lage und Tiefe gegenübergestellt. Die damalige Dokumentation bleibt unverändert erhalten. Der Vergleich zeigt, welche Erkenntnisse für die neue Aufgabe passen und wo eine weitere Fachfrage zu bearbeiten ist. Eine bekannte Standortadresse allein ersetzt diesen Abgleich nicht.

Projektstandort

Standort und Ansprechpartner eindeutig angeben

Grafisch dargestellte Deutschlandkarte mit Ortsmarkierungen auf einer Baustellenfläche.

Liegenschaft und Bauabschnitt zeigen

Nennen Sie Ort, Einrichtung und den betroffenen Bereich. Eine eingezeichnete Zufahrt hilft bei größeren oder mehrfach erschlossenen Grundstücken. Ergänzen Sie die Kontakte für Bauplanung und Betriebsorganisation. Die regionale Übersicht unterstützt die Orientierung; für die fachliche Vorbereitung werden zusätzlich die konkreten Bodenarbeiten und ihr räumlicher Bezug benötigt.

Grafisch dargestellte Deutschlandkarte mit Ortsmarkierungen auf einer Baustellenfläche.

Projektbezogene Anforderungen beifügen

Vorliegende Auskünfte und frühere Berichte werden mit den vollständigen Anlagen bereitgestellt. Ihr jeweiliger Geltungsbereich bleibt erkennbar. Eine Unterlage zum bestehenden Gebäude kann andere Grenzen haben als eine neue Versorgungstrasse. Die zuständigen Beteiligten klären offene Fragen, bevor die Aussage für eine abweichende Bauhandlung verwendet wird.

Ergebnisse verstehen

Fachliche Ergebnisse und Betriebsentscheidungen zuordnen

Den Untersuchungsumfang nachvollziehen

Bericht und Ergebnisplan beschreiben Fläche, Aufgabe und tatsächlich ausgeführte Facharbeit. Nicht bearbeitete Bereiche und maßgebliche Einschränkungen bleiben erkennbar. Die Bauleitung vergleicht diesen Stand mit der anstehenden Bodenarbeit. Ein früherer Auftrag am gleichen Standort enthält nicht automatisch eine umfassende Aussage über sämtliche späteren Erweiterungen.

Ergebnisse und Begriffe vertiefen

Die Aufgaben der Beteiligten erhalten

Die Organisation der Einsatzbereitschaft bleibt beim zuständigen Betreiber. Die Kampfmittelfachfirma dokumentiert ihren vereinbarten fachlichen Umfang. Für die Bauvorbereitung werden beide Informationsbereiche zusammengeführt, ohne ihre Gegenstände zu vermischen. Änderungen an Plan oder Zugang werden an die jeweils verantwortlichen Kontakte weitergegeben und vor der betroffenen Tätigkeit eingeordnet.

Aufgaben und fachliche Unterlagen nachvollziehbar zuordnen
Fragen aus der Planung

Fragen zu Umbauten an Einsatzstandorten

Belegt eine lange Nutzung als Feuerwache den Kampfmittelstatus?

Nein. Die Betriebsdauer zeigt nicht, welche Flächen und Tiefen auf Kampfmittel untersucht wurden. Für neue Erdarbeiten sind vorhandene Unterlagen und der konkrete Eingriff fachlich miteinander abzugleichen.

Sind Fundamente einer Zwischenlösung mit zu betrachten?

Ja, wenn sie Bodenarbeiten auslösen, gehören ihre Lage und Tiefe in die Vorbereitung. Dass ein Bauteil später wieder entfernt werden soll, begrenzt seine tatsächlichen Eingriffe in den Untergrund nicht automatisch.

Wer bestätigt, dass die Wache wieder genutzt werden kann?

Die betrieblich verantwortlichen Stellen entscheiden anhand der dafür erforderlichen Unterlagen und Voraussetzungen. Der Kampfmittelbericht beschreibt die Untersuchung des vereinbarten Bodenbereichs.

Gelten die Hinweise der DGUV für Feuerwehrhäuser für jeden Sicherheitsstandort?

Die angeführte DGUV Information bezieht sich auf Feuerwehrhäuser. Anforderungen einer anderen Einrichtung sind anhand ihrer tatsächlichen Nutzung und zuständigen Fachvorgaben zu klären. Maßgeblich sind deshalb die Vorgaben für die konkrete Einrichtung.

Muss die Rückkehr aus einer Zwischenlösung erneut betrachtet werden?

Wenn dabei neue oder veränderte Bodenarbeiten entstehen, werden sie mit dem dokumentierten Untersuchungsumfang abgeglichen. Eine ausschließlich organisatorische Umstellung ist davon zu unterscheiden. Offene fachliche Fragen bleiben vor dem jeweiligen Eingriff zu klären.

Welche Angaben helfen bei der Kostenabgrenzung?

Dazu gehören Bauphasen, Eingriffsflächen, Tiefen, vorhandene Kampfmittelunterlagen, Störeinflüsse und Zugänglichkeit. Anforderungen des laufenden Betriebs werden ebenfalls benannt. Daraus lässt sich der Leistungsumfang konkreter ableiten als allein aus der Größe des Standorts. Geeignetes Verfahren, Bodenaufbau, fachliche Auswertung und Dokumentation werden in der Leistungsabgrenzung berücksichtigt.

Welche Daten sind für eine Interimslösung nötig?

Benötigt werden die vorgesehenen Fundamente, Leitungen und sonstigen Bodeneingriffe mit Lage, Tiefe und Ausführung. Auch Zugänge und zeitliche Randbedingungen helfen bei der Planung. Die reine Verlagerung des Betriebs ist davon zu unterscheiden.

Was geschieht bei einem verdächtigen Gegenstand?

Bei einem unerwarteten verdächtigen Gegenstand die Arbeiten im betroffenen Bereich sofort einstellen. Den Gegenstand nicht berühren, bewegen oder weiter freilegen. Den unmittelbaren Bereich verlassen, Abstand halten und andere ohne Eigengefährdung fernhalten. In Deutschland unverzüglich die Polizei unter 110 verständigen; außerhalb Deutschlands den örtlichen Notrufweg nutzen. Die zuständigen Stellen bestimmen das weitere Vorgehen. Standortverantwortliche, Bauleitung und Auftraggeber informieren; die interne Weitergabe darf den Notruf nicht verzögern.

Die Anfrage auf den tatsächlich geplanten Eingriff beziehen

Ein erster Kontakt ist auch mit vorläufigen Unterlagen möglich. Kennzeichnen Sie, welche Angaben feststehen und welche noch geplant oder unklar sind. Beschreiben Sie die nächste benötigte Projektentscheidung; das geeignete Verfahren wird anhand des Eingriffs und der Untersuchungsbedingungen gemeinsam abgestimmt.

Lage, Tiefe und Ausführung

Übermitteln Sie Adresse beziehungsweise Region sowie einen Lageplan mit Baugruben, Fahrzeughallen, Technikfundamenten und Leitungsanschlüssen. Ergänzen Sie die geplanten Eingriffstiefen, gegebenenfalls Bezugshöhen und das vorgesehene Bauverfahren. Auch Arbeitsräume und zusätzliche Bodeneingriffe außerhalb der eigentlichen Bauwerkskontur sollten erkennbar sein. Bei Varianten muss feststehen, welche bereits ausgewählt ist und welche nur als mögliche Alternative betrachtet wird.

Vorhandene Erkenntnisse und Randbedingungen

Senden Sie vollständige Kampfmittelunterlagen mit Anlagen sowie relevante Bestands- und Leitungspläne. Hinweise zu Auffüllungen, metallischen Einbauten oder eingeschränktem Zugang helfen bei der Einordnung. Ein Auszug ohne Lageplan kann die räumliche Aussage eines Berichts verdecken. Bekannte Lücken oder widersprüchliche Angaben sollten deshalb bereits in der Anfrage genannt werden.

Zeitpunkt und fachliche Ansprechpartner

Benennen Sie den geplanten Ausführungszeitraum und die für den Standort zuständige Bau- und Betriebsleitung. Beschreiben Sie, ob eine Ausschreibung vorbereitet, ein konkreter Eingriff abgestimmt oder ein vorhandener Bericht auf eine Änderung bezogen werden soll. Aus diesen Angaben wird der nächste fachliche Schritt entwickelt. Eine feste Aussage zu Aufwand oder Termin setzt eine ausreichende Abgrenzung der Aufgabe voraus.

Unterlagen zum geplanten Eingriff

Übermitteln Sie den Plan des nächsten Zwischenzustands, die Änderungen zur vorherigen Phase und vorhandene Kampfmittelberichte. Benennen Sie die Kontaktperson, die betriebliche Wege und Nutzungsentscheidungen abstimmt. Wir klären mit Ihnen den Untersuchungsbedarf und welche Projektangaben für ein Angebot noch fehlen.

Für die Zuordnung Ihrer Anfrage: Branchen und Anwendungsfälle. Region des Vorhabens.

Projektanfrage

Projekt prüfen lassen

Ob historische Luftbildauswertung, Kampfmittelsondierung, Oberflächensondierung mit Georadar/GPR, Geomagnetik oder TDEM, Tiefensondierung, Bohrlochsondierung, Bauaushubüberwachung, Flächenräumung oder Kampfmittelbergung erforderlich ist, ergibt sich aus Standort, Eingriff, Tiefe, Untergrund und vorhandenen Unterlagen. Eine frühe Kampfmittelprüfung schafft Klarheit für Ausschreibung, Terminplanung, Arbeitsschutz und Bauausführung.

FONTANA-EOD verbindet die Erlaubnis nach § 7 SprengG, Fachkräfte mit Befähigungsschein nach § 20 SprengG, geeignete Sondier- und Räumverfahren sowie eine nachvollziehbare Dokumentation. Übermitteln Sie Lageplan, Eingriffstiefe, Bauphase und vorhandene Unterlagen für die fachliche Erstprüfung.

Fontana EOD white

FONTANA-EOD
Consulting & Engineering GmbH

Hauptgeschäftsstelle:
Am Kaninchenberg 5
D-66453 Gersheim

Zweigniederlassung:
Bonner Straße 72
D-50389 Wesseling

Kontakt:

Zentrale Rufnummer: +49 (0) 6843 - 999 499 7
Kontakt - E-Mail: info@fontana-eod.de
Backoffice - E-Mail: office@fontana-eod.de

Verbandsmitgliedschaften

 Zentrale Rufnummer +49 (0) 6843 - 999 499 7   Am Kaninchenberg 5, D-66453 Gersheim und Bonner Straße 72, D-50389 Wesseling

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