FONTANA-EOD Projektsteuerung

Der richtige Einstieg für Ihr Projekt

Wählen Sie Ihren Einstieg: Verdacht prüfen, Verfahren einordnen, Projektart oder Region öffnen, Nachweise klären oder direkt Kontakt aufnehmen.

Kein Treffer. Suchen Sie allgemeiner, etwa nach „Sondierung“, „Georadar“, „Region“, „Kosten“ oder „Kontakt“.
Schematische Karte mit Drei-Löwen-Wappen und Landesfarben, daneben Tablet, weißer Schutzhelm, Stift und Notizbuch.

Kampfmittelprüfung in Sindelfingen für Umbau und Erweiterung

Ein Verzeichnis nennt die Luftbildauswertung, doch für den nächsten Bauabschnitt fehlt ihr Ergebnisbericht. Bauherrschaften, Planung und Bauleitung benötigen die vollständige Bewertung mit Karten und Anlagen, um zusätzliche Fundamente, Anschlüsse und Arbeitsräume einzuordnen. FONTANA-EOD unterstützt Sie dabei, vorhandene Erkenntnisse für den vereinbarten Fachauftrag zu prüfen und erforderliche Untersuchungen vorzubereiten. Übermitteln Sie das Gutachtenverzeichnis, die bereits verfügbaren Berichte und den aktuellen Eingriffsplan mit den vorgesehenen Tiefen.

Unterlagen

Den vollständigen Bericht beschaffen.

Erweiterung

Neue Eingriffe zum Bestand ergänzen.

Fachauftrag

Offene Fragen konkret vereinbaren.

Bauvorhaben einordnen

Welche Unterlagen werden für eine Kampfmittelprüfung in Sindelfingen benötigt?

Eine Gutachtenliste zeigt, welche Untersuchung erstellt wurde. Für die fachliche Bewertung werden der vollständige Bericht, seine Anlagen und die aktuelle Planung benötigt. Lage und Tiefe der vorgesehenen Eingriffe helfen beim Abgleich. Fehlende Unterlagen und mögliche zusätzliche Untersuchungen werden anschließend gezielt für das Vorhaben bestimmt.

Projektstandort

Sindelfingen und den konkreten Projektort einordnen

Schematische Karte mit Drei-Löwen-Wappen und Landesfarben, daneben Tablet, weißer Schutzhelm, Stift und Notizbuch.

Die Badezentrum-Präsentation als Dokumentenhinweis nutzen

Die Präsentation vom 17. Mai 2022 führt in ihrer Gutachtenübersicht eine Luftbildauswertung auf. Für eine heutige Bauaufgabe werden die zugehörigen vollständigen Unterlagen benötigt. Ein Antrag auf Luftbildauswertung wird beim landesweit zuständigen Kampfmittelbeseitigungsdienst des Regierungspräsidiums Stuttgart gestellt. Vorhandene Ergebnisse und neue Eingriffe werden dabei genau bezeichnet. Sindelfingen ist eine Große Kreisstadt im Landkreis Böblingen und Regierungsbezirk Stuttgart in Baden-Württemberg, Deutschland. Für einen Fachauftrag werden die Projektadresse und die tatsächliche Gemeinde benannt. Ein bekannter historischer Zusammenhang zur Stadt ersetzt keine flächenbezogene Bewertung. Bei Vorhaben außerhalb des Stadtgebiets richtet sich der örtliche Zuständigkeitsweg nach dem konkreten Projektort. Die benötigten Unterlagen werden auf diese Lage und die geplanten Bodenarbeiten bezogen.

Örtliche Einordnung

Gutachten und historische Erkenntnisse der Bauaufgabe zuordnen

Ein Gutachtenverzeichnis als Einstieg in die Recherche nutzen

Die städtische Projektvorstellung zum Badezentrum vom 17. Mai 2022 führt unter „Attraktivierung und Erweiterung“ mehrere Untersuchungen auf. Dazu gehören Geotechnik, Schadstoffe am Nebengebäude und eine Luftbildauswertung auf Kampfmittelbelastung. Die Übersicht auf Seite 5 nennt diese Aufgaben, zeigt aber nicht das Ergebnis der einzelnen Kampfmittelbewertung. Aus der Nennung lässt sich deshalb weder eine Belastung noch Kampfmittelfreiheit ableiten.

Die vollständigen Ergebnisse für das eigene Vorhaben beschaffen

Wenn Sie ein bestehendes Gebäude erweitern oder Außenanlagen verändern, benötigen Sie für die Kampfmittelfrage den zugehörigen Bericht mit den untersuchten Flächen. Eine Liste abgearbeiteter Planungspunkte beantwortet nicht, ob auch die neue Baugrube oder ein verlegter Anschluss erfasst ist. Fordern Sie die Unterlagen gezielt an, statt eine kurze Zusammenfassung als Freigabe für alle kommenden Erdarbeiten zu verwenden.

Das Stadtmuseum und Stadtarchiv dokumentieren die Luftangriffe auf Sindelfingen im September 1944. Am 10. September wurden insbesondere die Untere Vorstadt, der Marktplatz und die Ziegelstraße schwer getroffen; am 13. September wurde das Daimler-Benz-Werk weitgehend zerstört. Dieser örtliche historische Zusammenhang ist von der heutigen Grundstücksbewertung zu unterscheiden. Für den Fachauftrag werden die verfügbaren gebietsbezogenen Erkenntnisse und der tatsächliche Bericht mit den geplanten Bodenarbeiten abgeglichen.

Zusammenarbeit

Aufgaben zwischen Auftraggeber, Planung und Fachfirma abgrenzen

Bauherrschaft und Betreiber

Die Bauherrschaft beschreibt das Vorhaben und stellt die vorhandenen Projektunterlagen bereit. Der Betreiber ergänzt die Anforderungen an Nutzung, Zugang und zeitliche Abläufe. Eine koordinierende Ansprechperson erleichtert die Zusammenarbeit, übernimmt dadurch aber nicht automatisch sämtliche Aufgaben anderer Beteiligter. Vor einer Beauftragung wird verständlich festgehalten, welche Informationen fehlen, wer sie beschafft und welche Entscheidung mit dem Ergebnis vorbereitet werden soll.

Planung und Bauleitung

Die Fachplanung beschreibt Flächen, Tiefen, Bauverfahren und Änderungen. Die Bauleitung koordiniert den vorgesehenen Arbeitsablauf mit den ausführenden Unternehmen und den vereinbarten Facharbeiten. Ergebnisse werden dem jeweiligen Eingriff zugeordnet. Eine technische Planänderung wird so früh weitergegeben, dass ihr Einfluss auf die Untersuchungsaufgabe vor der Ausführung bewertet werden kann. Organisatorische Bauabschnittsgrenzen bleiben von fachlichen Untersuchungsgrenzen unterscheidbar.

Fachfirma und zuständige Stellen

Die private Kampfmittelfachfirma bearbeitet den vereinbarten Prüf-, Untersuchungs- und Dokumentationsumfang im jeweils erforderlichen Erlaubnis- und Befähigungsrahmen. Der Bericht benennt die tatsächlich bearbeiteten Räume und seine Grenzen. Behördliche Entscheidungen treffen die zuständigen öffentlichen Stellen. In Baden-Württemberg ist der KMBD beim Regierungspräsidium Stuttgart angesiedelt. Einen möglichen Fund melden Sie der zuständigen Ortspolizeibehörde oder der nächsten Polizeidienststelle; diese verständigt den KMBD. Die Identifizierung und weitere Behandlung des Fundes bleibt nach dessen Verhaltensregeln den Expertinnen und Experten des KMBD vorbehalten. Erforderliche Gefahrenabwehrmaßnahmen werden mit den zuständigen Stellen geklärt.

Untersuchungsaufgabe

Welche Fachaufgabe als Nächstes ansteht

Die fehlende Aussage vor dem Verfahren bestimmen

Zunächst wird geklärt, welche Frage der vorhandene Bericht beantwortet und welche Informationen noch benötigt werden. Eine fehlende Aktenkopie bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche Untersuchungen neu ausgeführt werden müssen. Erst der vollständige Abgleich zeigt den weiteren Bedarf. Daraus wird das geeignete Vorgehen für die aktuelle Bauaufgabe entwickelt.

Fachleistungen nach der fehlenden Aussage auswählen

Bedingungen im Bestandsbereich berücksichtigen

Leitungen, Fundamente und begrenzte Zugänge können die Untersuchung beeinflussen. Beschreiben Sie diese Randbedingungen und legen Sie verfügbare Bestandspläne bei. Erforderliche Vorbereitung und Untersuchung werden aufeinander abgestimmt. Bauteile oder Störeinflüsse werden nicht eigenständig entfernt, nur um vermeintlich günstigere Messbedingungen herzustellen.

Untersuchungsverfahren vergleichen
Projektarten

Vom Gutachtenhinweis zum verwendbaren Untersuchungsstand

Illustration: Luftbilder und Karten auf zwei Bildschirmen und als Ausdrucke auf einem Schreibtisch.

Den genannten Bericht eindeutig anfordern

Übernehmen Sie aus der Übersicht den vollständigen Titel, das Datum und gegebenenfalls den genannten Verfasser. Diese Angaben helfen, den passenden Bericht und seine Anlagen zu finden. Eine bloße Nennung der Luftbildauswertung enthält noch kein Ergebnis. Die fachliche Einordnung beginnt deshalb erst mit den tatsächlich verfügbaren Untersuchungsunterlagen.

Fragen Sie auch nach Lageanlagen, Anlagenverzeichnis und nachträglichen Ergänzungen. Ein Dateiname allein lässt nicht erkennen, ob eine Karte fehlt oder ob die Unterlagen nur einen anderen Bauabschnitt behandeln. Kennzeichnen Sie den Stand der Beschaffung. Für einen früher bearbeiteten Teilbereich kann ein vollständiger Nachweis bereits vorhanden sein, während für die Erweiterung eine andere Frage offenbleibt. Die weitere Facharbeit wird anhand dieser tatsächlichen Lücken abgestimmt.

Historische Hinweise fachlich einordnen
Zwei Personen mit Tablet neben einer markierten Baufläche; im Vordergrund liegen Pläne.

Den heutigen Eingriff mit dem Bericht vergleichen

Zeigen Sie die Baugrube, Leitungsanschlüsse und weitere Bodenarbeiten im aktuellen Lageplan. Ergänzen Sie die vorgesehenen Tiefen und die Reihenfolge der Arbeiten. Die Fachplanung vergleicht diese Angaben mit dem untersuchten Bereich. Neue oder veränderte Flächen werden ausdrücklich benannt, damit die weitere Bearbeitung auf die tatsächlichen Abweichungen eingehen kann.

Berücksichtigen Sie dabei Hilfsgruben, Verbau und Arbeitsräume, die über den später sichtbaren Baukörper hinausreichen. Eine neue Leitung kann vom früheren Untersuchungsgebiet abweichen, obwohl sie demselben Gebäude dient. Zeichnen Sie den Verlauf mit dem benötigten Tiefenbezug ein. Noch offene Varianten werden gekennzeichnet. Die verbindliche Ausführung wird vor dem betroffenen Eingriff mit der Fachplanung und den dafür nutzbaren Berichten abgeglichen.

Fachleistungen vergleichen
Illustration: Zwei Personen prüfen Pläne und Unterlagen an einem Tisch neben einem Baustellenfahrzeug.

Ergebnisse der verschiedenen Fachgebiete getrennt halten

Baugrunduntersuchung, Schadstoffgutachten und Kampfmittelbewertung beantworten unterschiedliche Fragen. Bewahren Sie die Berichte mit ihren jeweiligen Anlagen zusammen auf, ohne ihre Aussagen miteinander zu ersetzen. Für die Ausführung wird geklärt, welches Ergebnis vor welchem Arbeitsschritt benötigt wird. So können sich die Untersuchungen sinnvoll in die gemeinsame Baufolge einordnen.

Ordnen Sie zu jedem Gutachten den Fachauftrag, die Fassung und die zugehörigen Anlagen. Eine Untersuchung kann wichtige Randbedingungen für einen anderen Auftrag liefern, ohne dessen Ergebnis zu übernehmen. Stimmen Sie ab, welche Aussage zu welchem Zeitpunkt vorliegen muss. Ändert sich ein Aufschlusspunkt oder der geplante Bauzustand, erhalten die betroffenen Fachplanungen die neue gemeinsame Grundlage. Rückmeldungen und ergänzende Ergebnisse werden in der Projektakte nachgeführt.

Ergebnisse und Aussagegrenzen dokumentieren
Vorbereitung

Aufgabe und Beauftragung zusammen vorbereiten

Vor der Beauftragung den Erkenntnisbedarf bestimmen

Der Fachauftrag beginnt bei der benötigten Aussage. Soll ein vorhandenes Ergebnis beschafft und eingeordnet oder ein bislang nicht untersuchter Erweiterungsbereich bearbeitet werden? Geben Sie an, welche Bauphase als Nächstes ansteht und welche Unterlagen tatsächlich verfügbar sind. FONTANA-EOD stimmt die dafür erforderlichen Leistungen mit Ihnen ab. Beschaffung fehlender Anlagen, ergänzende historische Bearbeitung und technische Untersuchung werden nach ihrem jeweiligen Bedarf unterschieden. Ein Vermerk über die Existenz einer Untersuchung bleibt für die Dokumentensuche nutzbar; die Ausführung stützt sich auf ihren tatsächlichen Inhalt.

Fachaufgabe einordnen

Vorarbeiten mit der Untersuchung koordinieren

Für das Untersuchungsprogramm werden die aktuellen Bodenarbeiten zusammengestellt. Dazu gehören auch neue Anschlüsse, Verbau und Arbeitsräume neben dem geplanten Baukörper. Bekannte Einbauten und noch nicht erreichbare Bereiche werden im Lageplan gekennzeichnet. Die Beteiligten klären benötigte Zugänge und Schutzvoraussetzungen vor den betroffenen vorbereitenden Eingriffen. Ein Rückbau kann den späteren Zugang verändern und selbst eine vorherige Kampfmittelklärung benötigen. Der Ablauf verbindet die fachliche Bearbeitung deshalb mit den tatsächlich vorgesehenen Bauzuständen statt allein mit dem Fertigstellungstermin des Gebäudes.

Vorarbeiten im Ablauf klären

Umfang und Termin nachvollziehbar vereinbaren

Die Bauleitung erhält die für ihren Abschnitt verwendbaren Ergebnisse und noch offenen Aufgaben mit demselben Planstand. Ein Bericht über eine frühere Bauphase wird auf seinen räumlichen Umfang und die heute geplanten Tiefen geprüft. Werden zusätzliche Gründungen oder andere Leitungswege benötigt, erfolgt der Abgleich vor der betreffenden Bodenarbeit. Bereits nutzbare Erkenntnisse bleiben mit ihren Anlagen erhalten. Nur die konkret fehlende Aussage und der daraus folgende Bearbeitungsbedarf werden ergänzt. So lässt sich eine fehlende Berichtskopie von einem tatsächlich zusätzlichen Untersuchungsauftrag unterscheiden.

Umfang und Termin besprechen
Aufgaben am Standort

Die richtigen Unterlagen für die nächste Bauphase

01

Die Untersuchung eindeutig benennen

Halten Sie fest, wer die vorhandene Kampfmittelbewertung erstellt hat, wann sie erstellt wurde und unter welcher Bezeichnung sie abgelegt ist. Das erleichtert die Beschaffung der vollständigen Fassung. Ein Dokument mit dem allgemeinen Titel „Luftbildauswertung“ sollte außerdem erkennen lassen, welche Frage untersucht wurde und welches Gebiet dazugehörte.

02

Bestand und Erweiterung gemeinsam darstellen

Kennzeichnen Sie die bestehenden Gebäude und die neu vorgesehenen Eingriffe in einem Plan. Ein Anbau kann über die früher betrachtete Fläche hinausreichen; neue Leitungen können andere Bodenbereiche beanspruchen. Entscheidend ist nicht allein, dass auf dem Grundstück schon gebaut wurde, sondern ob für die jetzt geplante Arbeit verwertbare Erkenntnisse vorliegen.

Teilen sich Bestand und Erweiterung eine Zufahrt oder einen Arbeitsraum, wird dieser Bereich in beiden Planungsaufgaben kenntlich gemacht. Eine Baustelleneinrichtung kann dort zusätzliche Bodenarbeiten benötigen. Die für die Untersuchung nutzbaren Zugänge werden deshalb mit den tatsächlich vorgesehenen Vorarbeiten abgestimmt. Benötigte Kampfmittelerkenntnisse und Schutzmaßnahmen werden vor diesen Eingriffen geklärt. Die Planung hält fest, welche Flächen zunächst noch nicht zur Verfügung stehen.

03

Andere Gutachten als zusätzliche Angaben übergeben

Ein Baugrundbericht kann zum Beispiel Aufschlüsse oder Einbauten beschreiben, die für die Planung einer Untersuchung nützlich sind. Er beantwortet dadurch nicht automatisch die Kampfmittelfrage. Geben Sie relevante Unterlagen vollständig weiter und lassen Sie die unterschiedlichen Aussagen fachlich zusammenführen, ohne aus einem unauffälligen Einzelbefund eine umfassende Freigabe abzuleiten.

Erhalten bleiben auch die Grenzen der jeweiligen Fachbewertung. Ein unauffälliger Aufschluss gibt Auskunft über die untersuchte Stelle und die vereinbarte Frage. Für danebenliegende oder tiefer reichende Eingriffe werden die benötigten Erkenntnisse gesondert abgeglichen. Stellen Sie vollständige Berichtsteile gemeinsam bereit, damit Auftrag und Schlussfolgerungen zusammen gelesen werden können. Ein Verzeichnis unterstützt die Zuordnung dieser Dokumente, während ihr Inhalt die fachliche Weiterverwendung bestimmt.

04

Den Antrag auf die benötigte Fläche beziehen

Für eine Luftbildauswertung nennt das Sindelfinger Serviceportal das unterschriebene Antragsformular und einen Lageplan mit genau abgegrenztem Untersuchungsgebiet. Bereiten Sie diese Angaben sorgfältig vor. Ein Grundstücksname ohne erkennbare Grenze kann zu Rückfragen führen, wenn sich der Auftrag nur auf einen Teilbereich oder eine Erweiterung beziehen soll.

Projektunterlagen

Diese Unterlagen klären den nächsten Schritt

Die Aktenlage mit einem Verzeichnis ordnen

Erstellen Sie eine Übersicht der vorhandenen und noch fehlenden Unterlagen. Notieren Sie die jeweilige Fassung und die zugehörigen Anlagen. Die fachliche Prüfung kann damit gezielt nachfragen. Ein vorhandenes Deckblatt oder ein Verweis in einer Präsentation wird dabei als Fundstelle behandelt und nicht als vollständiger Untersuchungsnachweis.

Änderungen am Bestand nachvollziehbar beschreiben

Bei einem Umbau oder einer Erweiterung können neue Bodenarbeiten hinzukommen, obwohl das Gebäude bereits bekannt ist. Zeichnen Sie zusätzliche Gründungen, Anschlüsse und Arbeitsräume ein. Hinweise auf vorhandene Leitungen und Bauteile helfen bei der Planung. Ob weitere Untersuchungen erforderlich sind, wird anhand des konkreten Umfangs fachlich bestimmt.

Soweit Räumarbeiten ausgeführt werden, wird das zugehörige Räumprotokoll mit den bearbeiteten Bereichen in der Projektakte geführt.

Bauablauf

Untersuchung und Bauabschnitte aufeinander abstimmen

Vorbereitend das Unterlagenpaket vervollständigen

Senden Sie das Gutachtenverzeichnis, die bereits verfügbaren Berichte und die aktuelle Planung. Kennzeichnen Sie, welche Anlagen noch fehlen und bei wem sie angefragt werden können. Damit entsteht ein konkreter Ausgangspunkt für die fachliche Prüfung. Die weitere Bearbeitung richtet sich nach den tatsächlich offenen Fragen.

Den erreichten Stand an die Bauleitung übergeben

Berichte, Pläne und Ergänzungen werden mit ihrer jeweiligen Fassung gemeinsam weitergegeben. Die Bauleitung muss erkennen können, welche Arbeiten damit erfasst sind. Änderungen werden vor der Ausführung abgeglichen. Eine Zusammenstellung mehrerer Gutachten ersetzt keine eindeutige Aussage zum Untersuchungsumfang des einzelnen Berichts.

Verfahrenswahl

Verfahren nach Aufgabe und Untersuchungsbedingungen auswählen

Historische Unterlagen und Luftbilder

Die historische Luftbildauswertung wird zunächst mit ihrem vollständigen Ergebnis beschafft und gelesen. Bericht, Karten und benannte Einschränkungen zeigen, welche Fläche und Fragestellung bearbeitet wurden. Für eine Erweiterung wird dieser Umfang mit dem heutigen Eingriffsplan verglichen. Bleiben historische Erkenntnisfragen offen, werden die erforderliche Recherche oder Luftbildauswertung im abgestimmten Auftrag tatsächlich durchgeführt. Neue Erkenntnisse fließen in die Untersuchungsplanung ein. Ein Gutachtenverzeichnis kann die Suche nach dem passenden Dokument erleichtern, enthält aber für sich noch keine verwendbare fachliche Aussage über dessen Ergebnis.

Luftbildauswertung einordnen

Geomagnetische Untersuchung

Geomagnetik misst das Magnetfeld passiv. Die magnetische Wirkung eines Objekts ist für seine Erkennbarkeit maßgeblich; elektrische Leitfähigkeit allein genügt dafür nicht. Im Bestandsbereich werden Leitungen, Bewehrungen, Fundamente und andere magnetisch wirksame Einbauten berücksichtigt. Die Fachplanung beurteilt die Eignung für die neu vorgesehenen Bodenräume. Ein früherer Messbericht wird zusammen mit seinen Flächengrenzen und Störungen gelesen. Das Ergebnis wird auf die tatsächlich untersuchte Aufgabe bezogen. Für einen zusätzlichen Anschluss werden benötigte Erkenntnisse gesondert mit der aktuellen Planung abgeglichen.

Geomagnetik fachlich abgrenzen

Elektromagnetische Verfahren

Transientenelektromagnetische Verfahren, kurz TDEM, werten die zeitliche elektromagnetische Antwort leitfähiger Objekte aus. Ihre Eignung richtet sich nach Untersuchungsziel und tatsächlichen Messbedingungen. Metallische Einbauten und Leitungen im Bestand werden einbezogen. Entscheidend ist, ob für die neue Baugrube oder einen Anschluss der benötigte Bodenraum unter diesen Bedingungen bearbeitet werden kann. Messdaten und Bewertung bleiben dem tatsächlichen Untersuchungsbereich zugeordnet. Die Kombination verschiedener Gutachten erweitert den räumlichen Umfang eines einzelnen Messergebnisses nicht; ergänzende Aufgaben werden mit ihrem eigenen Bezug festgehalten.

Elektromagnetische Untersuchung einordnen

Georadar

Georadar kann unter geeigneten Bedingungen Informationen über Strukturen und Auffälligkeiten im Untergrund liefern. Bodenaufbau, Feuchtigkeit, Einbauten und Untersuchungsziel beeinflussen den fachlich sinnvollen Einsatz. Erkannte Strukturen benötigen fachliche Interpretation; ein Messbild allein identifiziert kein Kampfmittel. Für die Planung eines Umbaus wird vorab benannt, welche Information im betreffenden Bodenraum benötigt wird. Vorhandene Radarunterlagen werden mit der zugehörigen Auswertung und ihren Grenzen übergeben. Die weitere Verwendung richtet sich nach dieser dokumentierten Aussage und der tatsächlich geplanten Arbeit.

Georadar und Aussagegrenzen

Tiefen- und Bohrlochsondierung

Bei tieferen Gründungen, Bohrungen und Leitungsanschlüssen wird der erforderliche Tiefenbezug bestimmt. Eine notwendige Tiefen- beziehungsweise Bohrlochsondierung wird mit Punktlage, Tiefe und Bezugshöhe abgestimmt. Bekannte Fundamente, Leitungen und beschränkte Zugänge werden bei der Vorbereitung berücksichtigt. Die Bohrlochfreigabe beziehungsweise der technische Nachweis bezieht sich auf den tatsächlich untersuchten Raum. Ein versetzter Aufschlusspunkt wird deshalb vor der Ausführung erneut mit den Ergebnissen verglichen. Die Baugrundplanung erhält die für ihre Eingriffe benötigten Angaben samt noch offenen Untersuchungsaufgaben.

Tiefe Eingriffe vorbereiten

Baubegleitende Untersuchung

Für Bereiche, in denen eine notwendige Vorabuntersuchung nicht vollständig möglich ist, wird das weitere fachgerechte Vorgehen geplant. Eine baubegleitende Kampfmitteluntersuchung kann Untersuchung, erforderlichen lagenweisen Abtrag, fachliche Freilegung und ergänzende Sondierungen verbinden. Sie wird mit den wechselnden Bauzuständen und den zugänglichen Bodenräumen abgestimmt. Reine Sichtbeobachtung genügt als Detektion nicht. Die bearbeiteten Bereiche und ihre Einschränkungen bleiben nachvollziehbar. Ein Bauabschnitt kann dadurch mit seinem tatsächlichen Ergebnis übergeben werden, während Aufgaben für einen später zugänglichen Anschluss ausdrücklich offen bleiben.

Baubegleitendes Vorgehen abstimmen
Fachliche Einordnung

Aus der offenen Frage wird ein bestimmter Untersuchungsauftrag

Den Inhalt der Vorerkundung prüfen

Die historische Luftbildauswertung ist nach ihrem tatsächlichen Inhalt zu beurteilen. Liegt nur ein Hinweis auf ihre Existenz vor, fehlt zunächst ein Dokument und nicht zwangsläufig eine neue Untersuchung. Erst nach der Lektüre von Ergebnis, Karten und Einschränkungen lässt sich entscheiden, welche Fragen für die geplante Bauphase noch offen sind.

Messbedingungen im Bestand berücksichtigen

Falls eine Sondierung notwendig wird, muss das Verfahren zur Aufgabe und zur örtlichen Situation passen. Bekannte Leitungen, Fundamente oder andere metallische Einbauten sind dafür relevante Angaben. Teilen Sie mit, welche Flächen zugänglich sind und welche Bereiche noch bebaut oder befestigt sind. Einschränkungen der Untersuchung müssen im späteren Bericht deutlich bleiben.

Bei einer abschnittsweisen Untersuchung wird jeder Bereich dem tatsächlich erreichten Bearbeitungsstand zugeordnet. Nicht zugängliche Bodenräume und technisch begrenzte Aussagen bleiben erkennbar. Für einen späteren Zugang werden erforderliche Voraussetzungen und die noch benötigte Untersuchung bestimmt. Ein Abschluss in einem Teilbereich wird mit seinem eigenen Umfang weitergegeben. Die nächste Bauphase erhält die Ergebnisse, die sie für ihre vorgesehenen Eingriffe tatsächlich benötigt.

Vorbereitende Bodeneingriffe im Ablauf berücksichtigen

Das Entfernen von Befestigungen oder alten Fundamenten kann selbst Bodeneingriffe erfordern. Ein nötiges Räumkonzept muss solche Arbeiten in die Reihenfolge einordnen. Beginnen Sie die Vorbereitung nicht mit der Annahme, erst der anschließende Neubau sei relevant. Eine reine Sichtkontrolle beim Aushub ersetzt keine fachgerechte Kampfmitteluntersuchung.

Eine erforderliche Flächenräumung wird für den vereinbarten Bodenraum vorbereitet. Befunde und ein möglicher Bergungsbedarf werden mit den zuständigen Beteiligten abgestimmt. Die tatsächlich ausgeführten Arbeiten und der bearbeitete Umfang bleiben für die Ergebnisübergabe nachvollziehbar.

Nächste Schritte

Vom Gutachtenverzeichnis zum dokumentierten Fachauftrag

01

Mit einer klaren Anfrage beginnen

Benennen Sie die geplante Bauphase und den fehlenden Nachweis. Senden Sie den Lageplan und die vorhandenen Kampfmittelunterlagen mit. So lässt sich gezielt unterscheiden, ob eine bestehende Bewertung nur vervollständigt werden muss oder ob für eine neue Fläche tatsächlich zusätzlicher Untersuchungsbedarf besteht. Im Erstkontakt werden Projektort und benötigte Aussage benannt. Vorhandene Pläne, Stellungnahmen und Berichte werden auf Aktualität, räumlichen Bezug, Vollständigkeit und Lücken geprüft.

02

Offene historische Fragen bearbeiten

Bei offenen historischen Erkenntnisfragen werden erforderliche Recherchen und Luftbildauswertungen im fachlich abgestimmten Auftrag tatsächlich durchgeführt. Die vorhandene Vorerkundung des KMBD wird mit ihrem Bezug zum beantragten Vorhaben berücksichtigt. Ergänzende Erkenntnisse werden dem heutigen Eingriffsbereich zugeordnet und für die Untersuchungsplanung verwendet.

03

Den Auftrag vor dem Baustart abstimmen

Vereinbaren Sie auf Grundlage der Fachbewertung die erforderlichen Leistungen und ihre Voraussetzungen. Bei Arbeiten im Bestand sollten Zugang und mögliche Hindernisse früh geklärt sein. Zeitliche Angaben aus einem allgemeinen Serviceportal sind keine Terminbestätigung für Ihr Bauvorhaben; die konkrete Durchführung ist mit den jeweils Beteiligten abzustimmen. Das geeignete Verfahren wird anhand von Untersuchungsziel, Eingriffstiefe, Bodenaufbau, Einbauten und tatsächlichen Messbedingungen ausgewählt. Zugänge und erforderliche Voraussetzungen werden mit den verantwortlichen Beteiligten geklärt.

04

Vereinbarte Untersuchung ausführen

Die vereinbarte Sondierung oder fachgerechte baubegleitende Untersuchung wird auf den abgestimmten Flächen und Punkten ausgeführt. Messdaten und Beobachtungen erhalten einen nachvollziehbaren Lage- und Höhenbezug. Nicht untersuchte Bereiche, eingeschränkte Zugänge und relevante Störungen werden festgehalten.

05

Befunde bewerten und dokumentieren

Die erhobenen Daten und Befunde werden anhand des Untersuchungsziels und der tatsächlichen Messbedingungen fachlich ausgewertet. Die Bewertung berücksichtigt Störeinflüsse und Aussagegrenzen. Bericht und Plananlagen dokumentieren die Fachbewertung, die bearbeiteten Bereiche und deren Lage-, Höhen- und Tiefenbezüge. Daraus werden erforderliche weiterführende Aufgaben abgeleitet.

06

Ergebnisse mit ihren Anlagen weiterreichen

Übergeben Sie der Bauleitung den vollständigen Bericht, die Pläne und etwaige Einschränkungen. Eine Nachricht wie „Gutachten liegt vor“ ersetzt diese Unterlagen nicht. Die Verantwortlichen müssen erkennen können, welche Arbeiten vom Ergebnis umfasst sind und wo vor einem Bodeneingriff noch eine Klärung nötig ist.

07

Spätere Änderungen erneut zuordnen

Wenn aus einem kleinen Anbau eine größere Baugrube wird oder Anschlüsse verschoben werden, verändert sich möglicherweise der benötigte Untersuchungsumfang. Vergleichen Sie die neue Planung mit den vorhandenen Ergebnissen. Die Unterlagen bleiben nutzbar, soweit sie die geänderte Aufgabe abdecken; Ergänzungen werden nach dem konkreten Bedarf bestimmt.

Nachweise

Landesdienst und privater Fachauftrag

Ergebnisse und Geltungsbereich

Das Sindelfinger Serviceportal benennt den Kampfmittelbeseitigungsdienst beim Regierungspräsidium Stuttgart als landesweit zuständige Stelle. Beratung, Suche und Bergung übernimmt der Dienst im Rahmen seiner Kapazität gegen Kostenerstattung. Kann er nicht tätig werden, sind dafür private Unternehmen zu beauftragen. Entschärfung, Beförderung und Vernichtung geborgener Kampfmittel liegen beim staatlichen Dienst.

Verantwortlichkeiten im Projekt

FONTANA-EOD kann die vereinbarten Fachleistungen für Ihr Vorhaben mit Ihnen abstimmen. Dazu müssen die vorhandenen Berichte und die neuen Bodeneingriffe bekannt sein. Behördliche Zuständigkeiten bleiben erhalten. Die BFR KMR bieten außerhalb ihres bundesbezogenen Geltungsbereichs fachliche Orientierung für die Planung; daraus folgt keine zusätzliche allgemeine Genehmigungspflicht für Sindelfinger Bauvorhaben.

Arbeitsweise

Arbeitsweise von FONTANA-EOD

Vereinbarte Fachleistung nachvollziehbar dokumentieren

FONTANA-EOD stimmt den Fachauftrag anhand der vorhandenen Berichte und der geplanten Bodenarbeiten mit Ihnen ab. Benennen Sie die Bauphase und den Nachweis, den die Beteiligten dafür benötigen. Vollständige Ergebnisse werden mit ihrer räumlichen Zuordnung geprüft. Fehlende Dokumente und tatsächlich erforderliche zusätzliche Fachleistungen bleiben unterscheidbar. Für die Ausführung wird der erreichte Bearbeitungsstand mit den verantwortlichen Beteiligten zusammengeführt. Der Auftrag und die bereitgestellten Ergebnisunterlagen bilden die tatsächlich bearbeitete Aufgabe ab.

Untersuchungsaufgabe besprechen

Aufgabe vor Gerät

Eine zusätzliche Baugrube oder ein neuer Anschluss kann über den früher untersuchten Bereich hinausreichen. Maßgeblich sind die konkrete Lage, die Eingriffstiefe und die benötigte Aussage. Die Fachplanung beurteilt vorhandene Ergebnisse und Messbedingungen gemeinsam. Daraus werden passende Verfahren und Voraussetzungen für den ergänzenden Auftrag bestimmt. Die Bezeichnung einer früheren Untersuchung wird dabei durch deren vollständige Unterlagen konkretisiert. Erforderliche Ergänzungen richten sich nach den noch offenen Bodenräumen und Fragen des Vorhabens.

Einschränkungen sichtbar halten

Fehlende Anlagen werden beim Verfasser oder der verfügungsberechtigten Stelle angefordert. Ist eine Fläche tatsächlich nicht untersucht worden oder blieb ein Bereich wegen Störungen offen, wird dies als fachlicher Bearbeitungsbedarf benannt. Der Projektstand unterscheidet diese Fälle. Ein wiedergefundenes Dokument kann eine Informationslücke schließen; eine darin ausdrücklich nicht bearbeitete Erweiterungsfläche bleibt gesondert zu klären. Die Bauleitung erhält die erreichte Aussage mit den Grenzen und den vor dem betreffenden Eingriff noch benötigten Schritten.

Änderungen vor dem Eingriff klären

Bei einer Änderung werden neue Bauteile, Tiefen und Arbeitsräume vor der Ausführung mit dem bisherigen Auftrag verglichen. Kennzeichnen Sie den geänderten Planstand und übermitteln Sie ihn an die beteiligten Fachplanungen. Eine zusätzliche Untersuchungsaufgabe wird räumlich und fachlich bestimmt. Vorhandene Ergebnisse behalten ihre dokumentierte Zuordnung. Ergänzende Berichte werden gemeinsam mit den früheren Fassungen nachvollziehbar abgelegt. Für den nächsten Abschnitt bleibt erkennbar, welcher Teil der neuen Bauaufgabe bereits abgeglichen wurde und wo noch ein Ergebnis benötigt wird.

Bericht und Plan zusammen übergeben

Für die Übergabe werden vollständige Berichte, Karten und ergänzende Bewertungen zusammengeführt. Benennen Sie Bauleitung und weitere Empfänger. Beim Wechsel von Firmen wird auch mitgeteilt, welche Bodenräume noch offen sind und welche Vorarbeiten erforderlich bleiben. Eine spätere Erweiterung wird anhand ihres neuen Eingriffsplans mit diesen Unterlagen verglichen. Geotechnische und schadstoffbezogene Ergebnisse bleiben als eigene Fachnachweise verfügbar. Die Kampfmittelbewertung wird mit ihrem tatsächlichen Auftrag und Bearbeitungsumfang für die weitere Verwendung erhalten.

Ergebnisse verstehen

Fachliche Aussagen für die nächste Entscheidung nutzen

Den Untersuchungsumfang aus Bericht und Anlagen bestimmen

Aus dem Namen eines Gutachtens lassen sich weder seine Flächengrenzen noch sein Ergebnis zuverlässig ableiten. Dafür müssen Auftrag, Bericht und Anlagen gelesen werden. Halten Sie offene Fragen zur Fassung oder Vollständigkeit fest. Die weitere Verwendung richtet sich nach dem tatsächlich dokumentierten Inhalt.

Untersuchungsberichte und Aussagegrenzen

Den Planstand im gesamten Projekt weiterführen

Ein neuer Lageplan kann den bisher betrachteten Umfang verändern. Geben Sie deshalb Datum und Fassung zusammen mit dem Bericht weiter. Veränderte Flächen und Tiefen werden sichtbar gekennzeichnet. So bleibt auch bei einem Wechsel der Beteiligten nachvollziehbar, welche Bauaufgabe mit den vorhandenen Ergebnissen abgeglichen wurde.

Leistungsumfang einordnen
Planung und Ergebnis

Unterlagen für die nächste Bauentscheidung

Illustration: Luftbilder und Karten auf zwei Bildschirmen und als Ausdrucke auf einem Schreibtisch.

Historische Unterlagen und heutige Planung

Luftbildauswertungen werden mit dem tatsächlichen Eingriff verbunden. Ihr Erkenntnisziel und räumlicher Umfang bleiben von einer technischen Untersuchung des heutigen Untergrunds unterscheidbar.

Luftbildauswertung einordnen
Illustration: Zwei Personen prüfen Pläne und Unterlagen an einem Tisch neben einem Baustellenfahrzeug.

Fachberichte für die Bauleitung

Ergebnis, Lagebezug und Einschränkungen werden gemeinsam übergeben. Für die Ausführung ist dadurch nachvollziehbar, welcher Bereich untersucht wurde und welche Aufgabe noch offen ist.

Untersuchungsberichte einordnen
Vier Personen in orangefarbenen Westen vor zwei Baggern auf einer Baustelle.
Person mit gelbem Messwagen auf einem Gehweg vor einer Hecke.
Fragen aus der Planung

Fragen zu Gutachten und Kampfmittelprüfung in Sindelfingen

Belegt die Badezentrum-Präsentation eine Kampfmittelfreigabe?

Nein. Die Gutachtenübersicht vom 17. Mai 2022 nennt eine Luftbildauswertung, enthält an dieser Stelle aber kein Untersuchungsergebnis. Für eine fachliche Aussage wäre der vollständige zugehörige Bericht erforderlich.

Genügt ein vorhandenes Baugrundgutachten?

Es kann wichtige Angaben zu Aufschlüssen und Untergrund liefern. Ob Kampfmittel untersucht wurden, ergibt sich jedoch aus dem jeweiligen Auftrag und Bericht. Eine geotechnische Aussage ersetzt nicht automatisch die Kampfmittelbewertung.

Welche Unterlagen nennt das Sindelfinger Serviceportal?

Für die Luftbildauswertung nennt es das unterschriebene Antragsformular und einen Lageplan mit eindeutig abgegrenztem Untersuchungsgebiet. Bereits vorhandene Ergebnisse sollten bei der Vorbereitung zugeordnet werden.

Ist für einen Anbau immer eine neue Untersuchung erforderlich?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Zuerst werden die vorhandenen Ergebnisse mit Lage, Tiefe und Umfang der neuen Eingriffe verglichen. Daraus ergibt sich, ob ergänzende Informationen oder weitere Untersuchungen nötig sind.

Was gilt bei einem verdächtigen Gegenstand während der Arbeit?

Stellen Sie die betroffenen Arbeiten ein. Berühren, bewegen oder versetzen Sie den verdächtigen Gegenstand nicht und legen Sie ihn nicht weiter frei. Verlassen Sie den Gefahrenbereich, halten Sie andere fern und verständigen Sie die Polizei unter 110 aus sicherer Entfernung. Bringen Sie den Gegenstand nicht zu einer Dienststelle. Befolgen Sie die Anweisungen der zuständigen Stellen.

Welche Angaben helfen beim Anfordern eines fehlenden Gutachtens?

Vollständiger Titel, Datum, gegebenenfalls Verfasser und Projektbezeichnung erleichtern die eindeutige Zuordnung samt Anlagen.

Muss eine fehlende Berichtskopie durch neue Messungen ersetzt werden?

Das lässt sich daraus allein nicht ableiten. Zunächst werden die Unterlagen beschafft und die noch offene fachliche Frage bestimmt.

Welche Kostenfaktoren zählen bei fehlenden Gutachten und Erweiterungen?

Für den Aufwand zählen die Beschaffung und Prüfung vollständiger Berichte und Anlagen, noch offene historische Fragen, Größe und Tiefe der zusätzlichen Eingriffe, Zugänge und Vorarbeiten, geeignete Untersuchungsverfahren und Störeinflüsse sowie Auswertung und Dokumentation. Zunächst fehlende Dokumente werden von tatsächlich erforderlichen neuen Untersuchungen unterschieden. Bei einer Planänderung werden zusätzliche Flächen und Arbeitsräume mit ihrem Umfang abgestimmt. Fachleistung und bauliche Vorleistung bleiben für den Auftrag erkennbar.

Projektanfrage

Die erste fachliche Abstimmung vorbereiten

Gutachten vollständig beilegen

Verzeichnis, Berichte und Anlagen mit ihren Fassungen zusammenstellen.

Ordnen Sie jeder vorhandenen Untersuchung Titel, Datum, Verfasser und die verfügbaren Anlagen zu. Kennzeichnen Sie fehlende Berichtsteile und nennen Sie die Stelle, bei der sie angefordert wurden. Fügen Sie die neuen Eingriffsflächen mit Tiefen und Bezugshöhen bei. Bekannte Einbauten und beschränkte Zugänge werden mitgeteilt. Benennen Sie die koordinierende Ansprechperson sowie die nächste Bauphase, für die eine fachliche Aussage benötigt wird.

Heutige Bauaufgabe darstellen

Neue Eingriffe im Bestandsbereich mit Lage und Tiefe kennzeichnen.

Markieren Sie, welche Gründungen, Anschlüsse und Arbeitsräume gegenüber dem früheren Untersuchungsstand hinzukommen. Bei mehreren Planfassungen wird die aktuell vorgesehene Variante eindeutig benannt. Eine bereits ausgeführte Untersuchung wird mit ihrem Bericht und Ergebnis übergeben. Für noch geplante Arbeiten werden benötigte Leistungen und Voraussetzungen gesondert abgestimmt. Die Beteiligten erhalten die verfügbaren Fachnachweise und die konkret noch offenen Aufgaben für den nächsten Bauabschnitt. Benennen Sie den Projektort in Baden-Württemberg oder das abweichende Bundesland.

Georadar auf einer Baustellenfläche
Projektanfrage

Projekt prüfen lassen

Ob historische Luftbildauswertung, Kampfmittelsondierung, Oberflächensondierung mit Georadar/GPR, Geomagnetik oder TDEM, Tiefensondierung, Bohrlochsondierung, Bauaushubüberwachung, Flächenräumung oder Kampfmittelbergung erforderlich ist, ergibt sich aus Standort, Eingriff, Tiefe, Untergrund und vorhandenen Unterlagen. Eine frühe Kampfmittelprüfung schafft Klarheit für Ausschreibung, Terminplanung, Arbeitsschutz und Bauausführung.

FONTANA-EOD verbindet die Erlaubnis nach § 7 SprengG, Fachkräfte mit Befähigungsschein nach § 20 SprengG, geeignete Sondier- und Räumverfahren sowie eine nachvollziehbare Dokumentation. Übermitteln Sie Lageplan, Eingriffstiefe, Bauphase und vorhandene Unterlagen für die fachliche Erstprüfung.

Fontana EOD white

FONTANA-EOD
Consulting & Engineering GmbH

Hauptgeschäftsstelle:
Am Kaninchenberg 5
D-66453 Gersheim

Zweigniederlassung:
Bonner Straße 72
D-50389 Wesseling

Kontakt:

Zentrale Rufnummer: +49 (0) 6843 - 999 499 7
Kontakt - E-Mail: info@fontana-eod.de
Backoffice - E-Mail: office@fontana-eod.de

Verbandsmitgliedschaften

 Zentrale Rufnummer +49 (0) 6843 - 999 499 7   Am Kaninchenberg 5, D-66453 Gersheim und Bonner Straße 72, D-50389 Wesseling

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf „Alle erlauben“ erklären Sie sich damit einverstanden.

Einstellungen