FONTANA-EOD Projektsteuerung

Der richtige Einstieg für Ihr Projekt

Wählen Sie Ihren Einstieg: Verdacht prüfen, Verfahren einordnen, Projektart oder Region öffnen, Nachweise klären oder direkt Kontakt aufnehmen.

Kein Treffer. Suchen Sie allgemeiner, etwa nach „Sondierung“, „Georadar“, „Region“, „Kosten“ oder „Kontakt“.
Person mit Schutzhelm neben einem Fahrzeug auf einem abgesteckten Baufeld vor Kühlturm und Industrieanlagen.

Kampfmittelprüfung an Flughäfen und Logistikflächen

Bei Bodenarbeiten an einem Flughafen muss die benötigte Untersuchungsfläche zum vereinbarten Termin erreichbar sein. FONTANA-EOD prüft mit Ihnen, welche Kampfmittelunterlagen den geplanten Eingriff abdecken und wo weiterer Untersuchungsbedarf besteht. Gleichzeitig klären Betreiber und Projektleitung den Zutritt, die verfügbaren Wege und die Zeiten für die Arbeiten.

Bereich klären

Land- und Luftseite unterscheiden.

Zugang planen

Personal, Geräte und Wege abstimmen.

Abschnitt übergeben

Untersuchten Bereich für die Bauleitung festhalten.

Kritische Infrastruktur

Einordnung

Zutritt vor der Untersuchung mit dem Betreiber klären

Bei Flughäfen in Deutschland können Kabelgräben am Frachtgebäude, Entwässerungsrinnen und Fundamente je nach Lage unterschiedliche Zugangsbedingungen haben. Beschreiben Sie deshalb zunächst den konkreten Standort innerhalb des Flughafengeländes. Nach § 10 LuftSiG ist der Zugang zur Luftseite und zu Sicherheitsbereichen ohne Berechtigung verboten. Die erforderliche Zutrittsberechtigung wird vor dem Einsatz gesondert mit dem Betreiber abgestimmt.

Untersuchungsaufgabe

Die Fachaufgabe innerhalb des Flughafengeländes bestimmen

Zwei Personen mit Tablet neben einer markierten Baufläche; im Vordergrund liegen Pläne.

Bodenarbeiten nach Lage und Tiefe beschreiben

Für die Planung werden die tatsächlichen Eingriffe am Frachtgebäude, an der Zufahrt oder im technischen Versorgungsbereich eingezeichnet. Ergänzen Sie Tiefe, Bezugshöhe und den vorgesehenen Bauablauf. Eine allgemeine Bezeichnung als Flughafenbaustelle lässt wesentliche Unterschiede offen. FONTANA-EOD ordnet vorhandene Erkenntnisse der konkreten Bauaufgabe zu und klärt, welche fachliche Frage für den betroffenen Abschnitt noch bearbeitet werden muss.

Leistungen für Bodenarbeiten am Standort wählen
Zwei Personen mit Tablet neben einer markierten Baufläche; im Vordergrund liegen Pläne.

Untersuchungsbedingungen vor Ort berücksichtigen

Befestigte Flächen, Leitungen, Einbauten und benachbarte Anlagen gehören zur Vorbereitung der technischen Untersuchung. Benennen Sie bekannte Einschränkungen der Zugänglichkeit und stellen Sie die verfügbaren Bestandsunterlagen bereit. Die geeignete Vorgehensweise wird daraus für den konkreten Eingriff abgeleitet. Ein kurzes Arbeitsfenster ändert nicht von selbst die fachlichen Voraussetzungen. Lässt sich die Aufgabe darin nicht vollständig bearbeiten, wird der weitere Umfang ausdrücklich abgestimmt.

Verfahren nach Bestand und Arbeitsfenster abstimmen
Zwei Personen besprechen Pläne an einem Tisch neben einem Fahrzeug auf einem Baufeld.

Vorhandene Ergebnisse mit dem Bauplan vergleichen

Ein früherer Untersuchungsbericht kann eine wichtige Grundlage sein, wenn sein räumlicher Bezug und seine Aussage bekannt sind. Vergleichen Sie die damaligen Flächen und Tiefen mit dem neuen Plan. Anschlussgruben oder seitlich verschobene Trassen können außerhalb des bisherigen Umfangs liegen. Die Unterlagen werden deshalb vollständig mit ihren Anlagen betrachtet. Die Nähe zu einer bereits bearbeiteten Fläche allein ersetzt den fachlichen Vergleich nicht.

Frühere Ergebnisse mit dem Bauplan abgleichen
Projektarten

Bauaufgaben an Flughafen und Logistikfläche unterscheiden

Zwei Personen mit Tablet neben einer markierten Baufläche; im Vordergrund liegen Pläne.

Frachtgebäude und Ladezonen

Bei einer Erweiterung des Frachtbereichs können Fundamente, Rampen, Entwässerung und Zufahrten unterschiedliche Eingriffe verursachen. Stellen Sie diese Aufgaben gemeinsam dar, auch wenn sie getrennt vergeben werden. Der Übergang zwischen Gebäude und befestigter Außenfläche ist für den räumlichen Abgleich relevant. Bestehende Unterlagen werden jedem Teilbereich zugeordnet. Die spätere Nutzung als zusammenhängende Ladezone bedeutet nicht, dass bereits alle vorgesehenen Bodenarbeiten untersucht sind.

Untersuchungsaufgaben für Frachtgebäude und Ladezonen klären
Person in Warnkleidung neben einem Leitungsgraben, im Hintergrund Solarmodule und Windräder.

Leitungen und technische Versorgung

Kabelgräben, Schächte und Anschlüsse werden mit ihrem vollständigen Verlauf beschrieben. Bei mehreren Betriebsbereichen ist erkennbar zu machen, wo Zuständigkeiten oder Zugangsvoraussetzungen wechseln. Auch kurze Verbindungen zwischen bekannten Anlagen können neue Bodenbereiche betreffen. Leitungsauskunft und Angaben zum Betriebszustand werden gesondert bereitgestellt. Die Kampfmittelprüfung behandelt ihre eigene Fachfrage und wird mit diesen Unterlagen für die anschließende Ausführung zusammengeführt.

Versorgungsleitungen im Bauablauf einordnen
Zwei Personen mit Tablet neben einer markierten Baufläche; im Vordergrund liegen Pläne.

Verkehrsflächen und Entwässerung

Bei einer Erneuerung von Verkehrsflächen werden Belag, Unterbau und örtliche Vertiefungen unterschieden. Eine Rinne oder ein neuer Schacht kann tiefer reichen als der übrige Flächenabtrag. Ergänzen Sie solche Stellen im Plan und benennen Sie die jeweils vorgesehenen Arbeitstiefen. Die Untersuchung wird auf die tatsächliche Bauaufgabe bezogen. Eine pauschale Flächenbeschreibung würde gerade diese Unterschiede im Ablauf und im erforderlichen Untersuchungsumfang verdecken.

Verfahren für Verkehrsflächen und Vertiefungen wählen
Person mit Schutzhelm und Tablet an einem abgesteckten Baufeld vor Industriegebäuden.

Logistikflächen außerhalb besonderer Zugangsbereiche

Eine flughafennahe Logistikfläche kann anderen organisatorischen Bedingungen unterliegen als eine Fläche innerhalb eines gesicherten Flughafenbereichs. Beschreiben Sie daher den konkreten Standort und die tatsächlich geltenden Zugänge. Der Bezug zum Flughafen ersetzt diese Klärung nicht. Für die Facharbeit bleiben Lage, Bodenarbeiten, Unterlagen und erreichbare Arbeitsbereiche maßgeblich. Betreiberanforderungen werden nur auf diejenigen Flächen bezogen, für die sie tatsächlich gelten.

Logistikflächen als Gewerbebauaufgabe einordnen
Entscheidung vorbereiten

Die erste Anfrage auf drei Angaben stützen

Standort im Gelände

Markieren Sie den Bauabschnitt und benennen Sie die betroffene Einrichtung. Aus der Anfrage sollte hervorgehen, ob besondere Zugangsbedingungen gelten und wer diese erläutert. Ein Flughafenname allein reicht für die Vorbereitung des konkreten Arbeitsbereichs nicht aus.

Geplante Bodenarbeit

Geben Sie an, welche Schichten entfernt werden und welche Bauteile entstehen. Unterschiedliche Tiefen und Anschlussstellen werden im Plan kenntlich gemacht. Damit lässt sich vorhandene Dokumentation zielgerichtet mit der vorgesehenen Ausführung vergleichen.

Zeitliche Rahmenbedingungen

Nennen Sie die vorgesehenen Bauphasen und bereits abgestimmte Arbeitsfenster. Vorläufige Termine bleiben als vorläufig erkennbar. Die Fachfirma kann anschließend klären, wie sich der benötigte Umfang unter diesen Voraussetzungen vorbereiten und durchführen lässt.

Projektbezogene Aufgaben

Bauflächen und benötigte Wege im Plan zeigen

01

Gebäude und Anschlussbereiche

Stellen Sie dar, ob Arbeiten am Bestand, neue Medienanschlüsse oder zusätzliche Bauteile geplant sind. Auch ein kleiner Eingriff braucht eine eindeutige Lage und Tiefe. Prüfen Sie vorhandene Berichte darauf, ob sie Lage und Tiefe der vorgesehenen Arbeiten tatsächlich abdecken. Ergebnisse eines anderen Bauabschnitts gelten dafür nicht automatisch.

02

Flächen mit kontrolliertem Zugang

Benennen Sie den betroffenen Bereich und die zuständige Betreiberstelle. Klären Sie vor dem Einsatz, welche Voraussetzungen für Personen, Geräte und Fahrzeuge gelten. Mit der Zugangsabstimmung wird geklärt, wie Personal und Geräte die Fläche erreichen. Verdachtslage und Messbedingungen werden zusätzlich fachlich geprüft.

03

Vorübergehend benötigte Wege

Kennzeichnen Sie Baustellenzufahrten und zusätzliche Arbeitsflächen, wenn dort Bodenarbeiten stattfinden sollen. Ein zunächst vorgesehener Zugang kann sich im Bauablauf ändern. Nehmen Sie geänderte Wege in den Plan auf. Für neu hinzukommende Bodenarbeiten wird geprüft, ob die vorhandenen Untersuchungsergebnisse ausreichen.

Projektunterlagen

Die Projektunterlagen zusammenhängend bereitstellen

Lage- und Eingriffsplan

Ein aktueller Plan zeigt Grenzen, Tiefen und die Verbindung zu benachbarten Bauabschnitten. Varianten werden getrennt gekennzeichnet. So bleibt nachvollziehbar, welche konkrete Ausführung für die fachliche Abstimmung zugrunde gelegt wird.

Bestehende Auskünfte

Frühere Berichte werden mit ihren Anlagen und dem damals geltenden Planstand übermittelt. Auch bekannte Einschränkungen bleiben enthalten. Eine verkürzte Zusammenfassung sollte die räumlichen Grenzen der vorhandenen Erkenntnisse nicht verdecken.

Betriebliche Angaben

Die zuständige Kontaktperson stellt die für diesen Bereich geltenden Zugangsinformationen bereit. Bekannte Vorgaben für Personen, Fahrzeuge und Arbeitszeiten werden mit der vorgesehenen Tätigkeit abgeglichen. Offene organisatorische Punkte erhalten einen benannten Ansprechpartner.

Nachweise

Berichte dem untersuchten Bauabschnitt zuordnen

Untersuchungsumfang zuordnen

Ordnen Sie die Untersuchung einem eindeutig bezeichneten Planstand zu. Der Bericht zeigt, welche Bereiche untersucht wurden, welche offenbleiben und welche Einschränkungen für die Ergebnisse gelten. Vereinbarte weitere Schritte werden festgehalten. Das ist besonders hilfreich, wenn mehrere kurze Arbeitsphasen aufeinanderfolgen oder unterschiedliche Firmen an denselben Übergängen arbeiten. Erforderliche Anschlussuntersuchungen oder Freilegungen werden dem betroffenen Bereich zugeordnet. Die Bergung bestätigter Kampfmittel wird mit zulässigem Tätigkeitsumfang, örtlichen Zuständigkeiten und Dokumentation abgestimmt. Nach tatsächlichen Freilegungs- oder Räumarbeiten werden die zugehörigen Befund- und Räumprotokolle aufgenommen.

Weitere Arbeiten abstimmen

Bewahren Sie Zugangsnachweise und fachliche Untersuchungsberichte ihrem jeweiligen Zweck entsprechend auf. Zugangsnachweise und Untersuchungsberichte werden als getrennte Dokumente für Zutrittsorganisation und kampfmitteltechnischen Untersuchungsstand geführt. Luftrechtliche Betriebsentscheidungen treffen die jeweils zuständigen Stellen. Bei späteren Umbauten wird geprüft, ob die vorhandenen Berichte die neuen Bodenarbeiten räumlich und in der Tiefe abdecken.

Fachliche Einordnung

Fachliche Grundlagen: BFR KMR: Räumplanung mit Räumkonzept – Einleitung · BFR KMR: Geophysik · BFR KMR: Dokumentation · § 10 LuftSiG: Zugangsberechtigung · Fraport: Fragen zu Flughafenausweisen · § 8 ArbSchG: Zusammenarbeit mehrerer Arbeitgeber · DGUV: FAQ Kampfmittelräumung

Die Baufachlichen Richtlinien Kampfmittelräumung enthalten Vorgaben zu historischer und technischer Erkundung, Räumkonzept, Vergabe und Dokumentation für ihren festgelegten Aufgabenbereich des Bundes. Ihre Anwendung auf die konkrete Baumaßnahme am Flughafen sowie örtlich geltende Anforderungen und Zuständigkeiten werden gesondert geklärt.

Nächste Schritte

Zugang, Untersuchung und Übergabe mit der Bauleitung abstimmen

01

Arbeitsbereich bestätigen

Projektleitung und Betreiber gleichen den geplanten Eingriff mit den nutzbaren Wegen und Arbeitszonen ab. Geben Sie den Stand der erforderlichen Zugangsabstimmung an und benennen Sie eine Kontaktperson, die offene organisatorische Fragen beantworten kann.

02

Arbeitsbereiche und Meldewege abstimmen

Werden Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber an einem Arbeitsplatz tätig, müssen die Arbeitgeber in Deutschland nach § 8 ArbSchG beim Arbeitsschutz zusammenarbeiten. Dazu gehören je nach Tätigkeit die gegenseitige Information über Gefahren und die Abstimmung der Schutzmaßnahmen. Für die Untersuchung müssen Zuständigkeiten und Meldewege bekannt sein. Ob Arbeitsbereiche zeitweise getrennt oder Wege umgelegt werden müssen, wird mit dem Betreiber abgestimmt.

03

Untersuchungsverfahren abstimmen

Vorhandene Berichte und historische Grundlagen werden dem Eingriff zugeordnet. Boden, Leitungen, Befestigungen und erreichbare Teilflächen bestimmen, welche technische Untersuchung geeignet ist. Verfahren, Arbeitsschutz und gegebenenfalls notwendige Vorarbeiten werden mit Betreiber und Bauleitung vor der Durchführung abgestimmt.

04

Untersuchung ausführen

Die beauftragte Untersuchung wird in den abgestimmten Arbeitsbereichen ausgeführt. Messdaten, Befunde und Einschränkungen werden mit Lage-, Tiefen- und Planbezug aufgenommen.

05

Ergebnisse bewerten

Messdaten und Befunde werden fachlich ausgewertet. Noch offene Bereiche, erforderliche Anschlussuntersuchungen und die nächste Entscheidung werden für Betreiber, Planung und Bauleitung benannt.

06

Ergebnisse für den nächsten Bauabschnitt übergeben

Übergeben Sie den dokumentierten Bearbeitungsstand an die Verantwortlichen des nächsten Bauabschnitts. Die kampfmitteltechnische Aussage gilt im beschriebenen Umfang. Die betriebliche Entscheidung zur Nutzung einer Fläche und gegebenenfalls weitere Freigaben bleiben bei den jeweils zuständigen Stellen.

Fachliche Einordnung

Unterlagen und Messbedingungen vor dem Termin prüfen

Unterlagen vor dem Zutritt prüfen

Stellen Sie vorhandene Kampfmittelberichte, aktuelle Planstände und Bestandsinformationen vor der Terminvereinbarung zusammen. Damit kann geprüft werden, welche Fragen noch offen sind und welche Arbeitsbereiche erreicht werden müssen. Die Dauer eines verfügbaren Zeitfensters allein bestimmt kein geeignetes Untersuchungsverfahren.

Beläge und Einbauten bei der Verfahrenswahl berücksichtigen

Beläge, Bewehrung, Leitungen und angrenzende technische Anlagen können Messbedingungen beeinflussen. Der vorgesehene Bauzustand muss deshalb bekannt sein. Ob eine Oberflächensondierung unter diesen Bedingungen geeignet ist, wird fachlich geprüft. Eine Untersuchung vor dem Rückbau kann eine andere Aussage ermöglichen als nach der Entfernung bestimmter Einbauten; ihr jeweiliger Umfang ist fachlich festzulegen. Erforderliche Untersuchungen und Schutzmaßnahmen werden vor Bodeneingriffen bei Rodung, Rückbau, Aufbruch oder Herstellen von Zuwegungen und Arbeitsflächen eingeplant. Später zugängliche Teilflächen werden vor den jeweiligen Folgeeingriffen untersucht.

Noch offene Untersuchungsbereiche im Plan markieren

Ist ein Bereich wegen des Betriebs nicht zugänglich oder nicht ausreichend beurteilbar, wird dieser Stand kenntlich gemacht. Im Bericht werden die tatsächlich untersuchten Bereiche und die Grenzen der Auswertung benannt, auch wenn das verfügbare Zeitfenster kürzer als vorgesehen war. Für die Projektplanung bleibt erkennbar, ob eine ergänzende Untersuchung oder eine andere abgestimmte Vorgehensweise notwendig ist.

Verfahrenswahl

Untersuchungsverfahren für Tiefbauabschnitte am Flughafen wählen

Die Untersuchung wird für die tatsächlichen Bodenarbeiten vorbereitet und mit den betrieblichen Zugängen abgestimmt. Maßgeblich bleiben Eingriffsbereich, Tiefe und die Bedingungen, unter denen Messung und Auswertung stattfinden können.

Historische Unterlagen und Luftbilder

Historische Luftbildauswertung und andere Altunterlagen helfen, eine Verdachtsgrundlage räumlich einzuordnen. Dabei kommt es auf verfügbare Aufnahmen, deren Aussagefähigkeit und die Abgrenzung der betrachteten Fläche an. Ein fehlender erkennbarer Befund ist von einer technisch untersuchten Bodenfläche zu unterscheiden. Die Auswertung wird mit dem geplanten Eingriff und weiteren vorhandenen Erkenntnissen zusammengeführt. Sie kann die Auswahl einer Untersuchung unterstützen, ist aber keine Messung des heutigen Untergrunds und keine Bestätigung für alle künftigen Arbeiten.

Luftbildauswertung einordnen

Geomagnetische Untersuchung

Geomagnetische Verfahren erfassen magnetische Auffälligkeiten. Ob damit die konkrete Untersuchungsaufgabe bearbeitet werden kann, hängt unter anderem von erwarteten Objekten, Untergrund, Störeinflüssen und erforderlichem Untersuchungsbereich ab. Zäune, Leitungen oder baulicher Bestand können die Auswertung beeinflussen. Ein Messsignal wird deshalb nicht allein aufgrund seiner Stärke als Kampfmittel bezeichnet. Verfahren, Auswertung und gegebenenfalls weitere Klärung werden als zusammenhängende Fachaufgabe geplant.

Geomagnetik fachlich abgrenzen

Elektromagnetische Verfahren und TDEM

Elektromagnetische Untersuchungen können für bestimmte metallische Zielobjekte und Standortbedingungen geeignet sein. TDEM erfasst zeitabhängige elektromagnetische Antworten elektrisch leitfähiger Körper. Die Eignung wird für die jeweilige Aufgabe begründet und nicht aus der bloßen Verfügbarkeit eines Geräts abgeleitet. Auch hier sind störende Einbauten, erreichbare Flächen und die verlangte Aussage zu berücksichtigen. Ergebnisse werden mit Lage und Untersuchungsbedingungen dokumentiert. Ob eine ergänzende Methode benötigt wird, ergibt sich aus der fachlichen Bewertung und bleibt eine konkrete Projektentscheidung.

Elektromagnetische Untersuchung einordnen

Georadar

Georadar kann unter geeigneten Bedingungen Informationen über Strukturen und Reflexionen im Untergrund liefern. Bodenverhältnisse, Feuchtigkeit, Einbauten und die jeweilige Untersuchungsaufgabe beeinflussen die Auswertbarkeit. Eine Auffälligkeit ist nicht automatisch ein Kampfmittel und ein unauffälliger Bereich kein allgemeiner Nachweis für beliebige Tiefen. Die fachliche Interpretation und die Grenzen werden mit dem Auftrag dokumentiert. Eine Untersuchung für andere Zwecke wird nicht ungeprüft als Kampfmittelnachweis übernommen.

Georadar und Aussagegrenzen

Tiefen- und Bohrlochsondierung

Bei tieferen Eingriffen kann zu prüfen sein, ob eine Untersuchung von der Oberfläche die notwendige Aussage erreicht oder ein anderes Vorgehen erforderlich ist. Bei einzelnen Fundament- oder Schachtpunkten werden das zu prüfende Bodenvolumen und die erreichbare Messabdeckung vor der Festlegung eines Bohrpunktrasters abgeglichen. Erforderliche Untersuchungen und Schutzmaßnahmen werden vor dem Herstellen der Bohrungen festgelegt. Lage, Tiefe, Bohrpunktanordnung und vorhandene Leitungen gehören dann zur Vorbereitung. Auch die Herstellung von Untersuchungszugängen muss fachlich geeignet geplant sein. Eine allgemeine Meterangabe oder ein Standardraster ersetzt diese Aufgabe nicht. Die Ergebnisse bleiben an die tatsächlich bearbeiteten Bereiche und das angewandte Verfahren gebunden. Bei Untersuchungen aus Sondierbohrungen werden auch Verrohrung, Bohrtiefe und Dokumentation auf die Aufgabe und die örtlichen Bedingungen abgestimmt.

Tiefe Eingriffe vorbereiten

Baubegleitende Untersuchung

Wenn eine notwendige Vorabuntersuchung nicht vollständig möglich ist, wird geprüft, ob eine fachlich geplante baubegleitende Vorgehensweise geeignet ist. Die jeweilige Arbeitslage wird technisch sondiert und bewertet, bevor kontrollierter lagenweiser Abtrag mit ergänzender Sichtkontrolle folgt. Die Schritte werden bis zur vereinbarten Sohle wiederholt. Aushublagen, Stoppsignal, Weisungsbefugnisse, Meldewege und Dokumentation werden vor Beginn mit Bauleitung und Fachpersonal abgestimmt. Reine Sichtbeobachtung des Aushubs ist kein beliebiger Ersatz für eine notwendige Sondierung. Die Bauleitung benötigt eine verständliche Beschreibung, wann Facharbeiten erfolgen, wie neue Erkenntnisse behandelt werden und welche Bereiche weiterhin offen bleiben.

Baubegleitendes Vorgehen abstimmen
Arbeitsweise

Facharbeit und Betriebsorganisation gemeinsam vorbereiten

Den bearbeitbaren Umfang vereinbaren

FONTANA-EOD stimmt den Untersuchungsumfang mit den Bauunterlagen und den verfügbaren Arbeitsbedingungen ab. Dazu gehören die konkrete Fläche, die fachliche Aufgabe und die erreichbaren Zeitfenster. Eine Aufgabenbeschreibung hält diese Angaben zusammen. Während der Vorbereitung werden offene Punkte den zuständigen Beteiligten zugeordnet. So lässt sich später nachvollziehen, welche Tätigkeit vereinbart war und auf welchen Bereich sich das dokumentierte Ergebnis bezieht.

Untersuchungsaufgabe besprechen

Zutrittsorganisation früh benennen

Der Projektkontakt des Betreibers erläutert die am konkreten Standort geltenden Anforderungen an Personen, Fahrzeuge und gegebenenfalls Begleitung. Diese Angaben werden rechtzeitig mit der vorgesehenen Tätigkeit abgestimmt. Die Zutrittsberechtigung wird gesondert mit dem Betreiber abgestimmt. Wenn Unterlagen oder organisatorische Voraussetzungen noch fehlen, wird dies im Ablauf berücksichtigt. Die Zugangsunterlagen und erforderlichen organisatorischen Entscheidungen werden vor dem Untersuchungstag geklärt.

Einrichtungen und Arbeitsbereiche zuordnen

Die Fachfirma benötigt eine eindeutige Beschreibung des zugänglichen Bereichs. Benachbarte Anlagen und deren betriebliche Bedingungen werden von den verantwortlichen Stellen erläutert. Dabei bleibt erkennbar, welche Informationen verbindlich vorliegen und welche noch geklärt werden müssen. Die Vorbereitung verbindet diese Angaben mit der geplanten Bodenarbeit. Die Durchführbarkeit wird für den jeweiligen Abschnitt anhand seiner Erreichbarkeit und der tatsächlichen Untersuchungsbedingungen geklärt.

Unterbrechungen nachvollziehbar behandeln

Kann eine vereinbarte Tätigkeit wegen geänderter Betriebsbedingungen nicht im vorgesehenen Umfang stattfinden, wird der erreichte Stand festgehalten. Bereits bearbeitete und noch offene Teilbereiche bleiben unterscheidbar. Für eine Fortsetzung werden Zugang und Arbeitsbedingungen erneut abgestimmt. Eine kurze verfügbare Zeitspanne wird nicht als Ersatz für einen fachlich erforderlichen Arbeitsschritt behandelt. Die Dokumentation bildet den tatsächlich ausgeführten Umfang ab.

Ergebnisse der jeweiligen Bauphase übergeben

Bei mehreren Bauphasen erhält jeder Abschnitt einen nachvollziehbaren Bezug zu Bericht und Plananlagen. Die Bauleitung kann damit erkennen, welche Aussage für die nächste konkrete Arbeit vorliegt. Noch offene Anschlussstellen oder Teilflächen bleiben benannt. Eine zusammenfassende Übergabe wird nicht von ihren räumlichen Anlagen getrennt. Für spätere Änderungen wird derselbe Unterlagenstand mit dem neuen Eingriff verglichen und bei Bedarf fachlich ergänzt.

Bauphasen

Die Kampfmittelprüfung in die Projektphase einordnen

Frühe Standort- und Variantenplanung

In einer frühen Phase können mögliche Trassen, Erweiterungen oder Anschlussbereiche nebeneinander betrachtet werden. Kennzeichnen Sie Varianten und noch unsichere Tiefen ausdrücklich. Vorhandene Erkenntnisse werden zunächst diesen möglichen Eingriffen zugeordnet. Die fachliche Abstimmung kann klären, welche Angaben für die nächste Planungsentscheidung fehlen. Ein festgelegter Untersuchungsumfang entsteht anschließend aus der konkret ausgewählten Bauaufgabe und den erreichbaren Bedingungen.

Vorbereitung der Ausschreibung

Für eine nachvollziehbare Leistungsbeschreibung werden Baugrenzen, Tiefen und betriebliche Voraussetzungen zusammen dargestellt. Stellen Sie vorhandene Fachberichte vollständig bereit. Benennen Sie bekannte Vorgaben zur Zugangsvorbereitung und die zuständige Kontaktstelle des Betreibers. Diese Informationen helfen, Angebote auf dieselbe Aufgabe zu beziehen. Noch offene Voraussetzungen sollten nicht als bereits gesicherte Bedingungen erscheinen, weil sich daraus spätere Änderungen der Durchführung ergeben können.

Durchführung in abgestimmten Arbeitsfenstern

Die geplante Reihenfolge berücksichtigt sowohl die Bauaufgabe als auch die tatsächliche Verfügbarkeit der Fläche. Vor Beginn wird geklärt, welche Tätigkeit in welchem Bereich vorgesehen ist und wer betriebliche Änderungen mitteilt. Ein Arbeitsfenster ist eine organisatorische Rahmenbedingung. Ob die fachliche Aufgabe darin vollständig ausgeführt werden kann, wird gesondert bewertet. Bei Abweichungen bleiben der erreichte Stand und der weitere Bearbeitungsbedarf nachvollziehbar.

Änderung nach einem abgeschlossenen Abschnitt

Wird später ein weiterer Schacht vorgesehen oder eine Leitung verlegt, beginnt der Abgleich mit dem neuen Plan und den bisherigen Ergebnisunterlagen. Ein abgeschlossener Bauabschnitt kann weiterhin nutzbare Erkenntnisse enthalten, ohne jede zusätzliche Arbeit abzudecken. Die konkrete Lage und Tiefe entscheiden über die Zuordnung. Die frühere Dokumentation bleibt erhalten; eine notwendige Ergänzung wird als eigener fachlicher Umfang beschrieben.

Projektstandort

Den Flughafenstandort eindeutig zuordnen

Grafisch dargestellte Deutschlandkarte mit Ortsmarkierungen auf einer Baustellenfläche.

Bereich, Zufahrt und Ansprechpartner angeben

Neben dem Flughafennamen werden Gebäude, Flächenbezeichnung und die vorgesehene Zufahrt genannt. Ein Lageplan verbindet diese Angaben mit dem tatsächlichen Arbeitsbereich. Bei einer externen Logistikfläche ist deren eigene Betriebsadresse maßgeblich. Die regionale Übersicht unterstützt die Standortzuordnung. Die konkreten Zugangsvoraussetzungen des jeweiligen Betreibers werden unmittelbar für den geplanten Einsatz geklärt.

Grafisch dargestellte Deutschlandkarte mit Ortsmarkierungen auf einer Baustellenfläche.

Projektbezogene Anforderungen beilegen

Vorhandene Auskünfte, Betreiberbedingungen und bereits abgestimmte Auflagen werden zusammen mit ihrem Geltungsbereich bereitgestellt. Achten Sie darauf, ob die Unterlagen dieselbe Fläche und dieselbe Tätigkeit betreffen. Anforderungen eines anderen Flughafenbereichs werden nicht allein wegen desselben Standorts übertragen. Offene Zuständigkeiten werden vor der Durchführung zugeordnet. So erhalten Fachfirma und Bauleitung eine gemeinsame Grundlage für die Vorbereitung.

Ergebnisse verstehen

Unterlagen mit ihrer jeweiligen Aussage verwenden

Berechtigung und Fachinformation zuordnen

Die organisatorischen Einzelheiten werden mit dem jeweiligen Betreiber geklärt. Fraport erläutert beispielsweise für Frankfurt getrennte Anforderungen an Flughafenausweise, Fahrzeugausweise und Schulungen. Für andere Flughäfen werden die dort geltenden Anforderungen mit dem jeweiligen Betreiber geklärt. Für eine außerhalb solcher Bereiche liegende Logistikfläche sind deren tatsächliche Betriebsbedingungen maßgeblich.

Zugangsunterlagen organisieren das Betreten und Befahren des jeweiligen Bereichs. Der Untersuchungsbericht beschreibt dagegen die ausgeführte Kampfmittelfacharbeit und ihre räumliche Reichweite. Beide Unterlagen werden im Projekt benötigt, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben. Für eine geplante Bauphase sollten deshalb die zuständigen Ansprechpartner und die zugehörigen Dokumente erreichbar sein. Ein organisatorisch zugänglicher Bereich wird nicht allein dadurch fachlich als vollständig untersucht behandelt.

Ergebnisse und Begriffe vertiefen

Den Ergebnisplan mit der Ausführung vergleichen

Ein Bericht wird gemeinsam mit seinen Anlagen und dem zugrunde gelegten Bauplan gelesen. Die geplante Bauarbeit muss sich der beschriebenen Fläche und Tiefe zuordnen lassen. Bei Änderungen der Leitungsführung oder eines Fundaments wird dieser Vergleich erneut vorgenommen. Eine kurze Ergebniszeile kann den räumlichen Umfang nicht ersetzen. Unklare Grenzen werden geklärt, bevor die Aussage für eine abweichende Bauhandlung verwendet wird.

Ergebnisplan und Ausführung nachvollziehbar verbinden

Die offene Fachfrage zur Leistung machen

Die Anfrage kann mit einer konkreten Bauaufgabe beginnen, auch wenn noch keine Untersuchungsmethode feststeht. Benennen Sie vorhandene Erkenntnisse und die Aussage, die für die nächste Projektentscheidung benötigt wird. Die Leistungsübersicht erläutert unterschiedliche fachliche Tätigkeiten. FONTANA-EOD stimmt daraus einen passenden Umfang ab. Die Standortbedingungen und Zugangsvoraussetzungen werden dabei gemeinsam mit der fachlichen Aufgabe berücksichtigt.

Passende Untersuchungsleistungen auswählen
Zusammenarbeit

Projektrollen am Flughafen zuordnen

Planung

Die Planung beschreibt Bauteile, Lage und Tiefe der vorgesehenen Arbeiten. Änderungen werden eindeutig gegenüber dem vorherigen Stand markiert. Damit erhält die Fachfirma eine belastbare Grundlage für den Abgleich mit bereits vorhandenen Ergebnissen.

Betrieb

Der Betrieb erläutert Erreichbarkeit und organisatorische Voraussetzungen der konkreten Fläche. Die Abstimmung berücksichtigt die tatsächlich vorgesehenen Tätigkeiten und eingesetzten Beteiligten. Die konkreten Zugangsbedingungen werden mit dem Betreiber für den jeweiligen Untersuchungsabschnitt abgestimmt.

Fachfirma und zuständige Stellen

FONTANA-EOD bearbeitet die vereinbarte Kampfmittelfrage und ordnet das Ergebnis dem ausgeführten Umfang zu. Der Bericht bleibt mit seinen räumlichen Anlagen verbunden. Weitere technische und betriebliche Entscheidungen werden von den hierfür zuständigen Stellen getroffen.

In Deutschland übernehmen die Kampfmittelbeseitigungsdienste der Länder und örtlich zuständige Behörden Aufgaben der Gefahrenabwehr und Fundbearbeitung. Ihre Einbindung sowie die Aufgaben von Ordnungsbehörde und gegebenenfalls Bauaufsicht werden für den Projektort geklärt. Außerhalb Deutschlands gelten die dortigen Zuständigkeiten. Ansprechpartner, Auflagen und Meldewege werden der konkreten Baumaßnahme zugeordnet.

Unterlagen und Ausführung

Die räumliche Vorbereitung mit geeigneten Unterlagen unterstützen

Zwei Monitore mit Luftbildern und Karten; auf dem Schreibtisch liegen weitere Luftbildausdrucke.

Historische Informationen

Vorhandene Luftbilder, ältere Pläne und frühere Bewertungen werden mit ihrem räumlichen Bezug bereitgestellt. Flughafengelände und angrenzende Nutzungen können sich im Laufe der Zeit verändert haben. Bekannte Unterschiede zum heutigen Plan werden kenntlich gemacht. Die fachliche Auswertung ordnet diese Informationen ein. Ein einzelner Bildausschnitt wird nicht als umfassende Aussage über alle aktuellen Bauflächen oder ihre unterschiedlichen Eingriffstiefen verwendet.

Historische Grundlagen vertiefen
Zwei Personen besprechen Pläne an einem Tisch neben einem Fahrzeug auf einem Baufeld.

Aktuelle Ansichten

Fotos können Befestigungen, Einbauten und die örtliche Erreichbarkeit verdeutlichen. Ihre Erstellung und Weitergabe wird mit den am Standort geltenden Bedingungen abgestimmt. Kennzeichnen Sie den Aufnahmebereich im Lageplan. Die Bilder ergänzen die Vorbereitung, liefern aber allein keine Aussage über den Untergrund. Für den Untersuchungsumfang bleiben die geplanten Bodenarbeiten und die vorhandenen fachlichen Unterlagen maßgeblich.

Dokumentation einordnen
Zwei Personen besprechen Pläne an einem Tisch neben einem Fahrzeug auf einem Baufeld.

Dokumentation der bearbeiteten Bereiche

Bericht und Lageplan werden zusammen aufbewahrt, damit spätere Bearbeiter den tatsächlich ausgeführten Umfang nachvollziehen können. Nicht bearbeitete Teilflächen oder Einschränkungen bleiben dabei erkennbar. Eine spätere Bauphase wird mit diesem dokumentierten Stand verglichen. Der Zusammenhang ist besonders hilfreich, wenn mehrere Arbeitsfenster oder getrennte Aufträge zu derselben Flughafenmaßnahme gehören und jeweils unterschiedliche Bereiche betreffen.

Ergebnisunterlagen nachvollziehbar dokumentieren
Vier Personen in orangefarbenen Westen vor zwei Baggern auf einer Baustelle.
Person mit gelbem Messwagen auf einem Gehweg vor einer Hecke.
Fragen aus der Planung

Fragen zur Prüfung an Flughäfen

Braucht jede flughafennahe Fläche einen Flughafenausweis?

Die Anforderungen richten sich nach der tatsächlichen Lage und dem jeweiligen Zugangsbereich. Nähe zu einem Flughafen allein beantwortet diese Frage nicht. Für die Luftseite und Sicherheitsbereiche in Deutschland gilt das Zugangsverbot ohne Berechtigung nach § 10 LuftSiG.

Kann der Betreiberkontakt erst am Untersuchungstag geklärt werden?

Klären Sie den Betreiberkontakt, den Zugang und die verfügbare Arbeitsfläche vor der Terminvereinbarung. Der Betreiber teilt mit, welche Unterlagen, Berechtigungen oder Einweisungen für den betroffenen Bereich erforderlich sind.

Reicht eine frühere Untersuchung des Nachbarabschnitts?

Der vorhandene Bericht ist mit Lage, Tiefe und Art des neuen Eingriffs abzugleichen. Eine benachbarte Untersuchung deckt den neu geplanten Untergrundraum nicht automatisch ab. Nicht untersuchte Übergänge müssen erkennbar bleiben.

Ist bei kurzen Zeitfenstern bloße Aushubbeobachtung ausreichend?

Bloße Sichtbeobachtung des Aushubs ist nach der DGUV keine baubegleitende Kampfmittelsondierung. Welches Vorgehen geeignet ist, wird anhand der Aufgabe und der Untersuchungsbedingungen geprüft. Ein kurzes Zeitfenster allein bestimmt das Verfahren nicht.

Wie sind Untersuchungsbericht und Entscheidungen über den Flugbetrieb zugeordnet?

Der Bericht behandelt den vereinbarten kampfmitteltechnischen Untersuchungsgegenstand mit seinem Flächen-, Tiefen- und Leistungsumfang sowie den Aussagegrenzen. Die Beurteilung der betrieblichen Sicherheit und gegebenenfalls erforderliche luftrechtliche Entscheidungen bleiben den jeweils zuständigen Stellen und Verantwortlichen zugeordnet.

Welche Faktoren bestimmen die Kosten einer Untersuchung am Flughafen?

Die Kosten richten sich nach Fläche, Eingriffstiefe, Bodenaufbau, Befestigungen und Einbauten, möglichen Störquellen, vorhandenen Erkenntnissen und dem geeigneten Untersuchungsverfahren. Zugangsorganisation, erforderliche Begleitung und verfügbare Arbeitsfenster beeinflussen den Ablauf. Kalkuliert wird der für den konkreten Bauabschnitt abgestimmte Leistungsumfang mit der benötigten Auswertung und Dokumentation.

Wie werden nur teilweise bearbeitete Flächen übergeben?

Bericht und Lageplan unterscheiden den ausgeführten Umfang von offenen Bereichen. Für eine Fortsetzung werden Zugang und Arbeitsbedingungen erneut abgestimmt. Die Bauleitung erhält damit einen nachvollziehbaren Stand für die nächste Bauphase.

Was ist bei einem verdächtigen Gegenstand während der Erdarbeiten zu tun?

Bei einem unerwarteten verdächtigen Gegenstand die Arbeiten im betroffenen Bereich sofort einstellen. Den Gegenstand nicht berühren, bewegen oder weiter freilegen. Den unmittelbaren Bereich verlassen, Abstand halten und andere ohne Eigengefährdung fernhalten. In Deutschland unverzüglich die Polizei unter 110 verständigen; außerhalb Deutschlands den örtlichen Notrufweg nutzen. Die zuständigen Stellen bestimmen das weitere Vorgehen. Betreiber, Bauleitung und Auftraggeber informieren; die interne Weitergabe darf den Notruf nicht verzögern.

Projektanfrage

Bauplan und Angaben zum Zugang für Ihre Anfrage senden

Bauplan und Kampfmittelunterlagen

Senden Sie Lageplan, Eingriffsabmessungen und die vorgesehenen Bodenarbeiten mit Tiefen und Bezugshöhen. Ergänzen Sie vorhandene Kampfmittelunterlagen und vollständige Untersuchungsberichte mit ihren Anlagen.

Betreiberkontakt, Zutritt und Arbeitsfenster

Benennen Sie den Betreiberkontakt, den Zeitraum und die verfügbare Arbeitsfläche. Teilen Sie mit, ob sich der Abschnitt in einem zugangsbeschränkten Bereich befindet und welche Vorgaben für Personen, Fahrzeuge, Geräte und Zutrittsberechtigungen gelten. Die notwendigen Berechtigungen und gegebenenfalls Begleitung oder Einweisungen werden gesondert mit dem Betreiber abgestimmt. Mit diesen Angaben besprechen wir den Untersuchungsbedarf und die Vorbereitung des Einsatzes.

Projektanfrage

Projekt prüfen lassen

Ob historische Luftbildauswertung, Kampfmittelsondierung, Oberflächensondierung mit Georadar/GPR, Geomagnetik oder TDEM, Tiefensondierung, Bohrlochsondierung, Bauaushubüberwachung, Flächenräumung oder Kampfmittelbergung erforderlich ist, ergibt sich aus Standort, Eingriff, Tiefe, Untergrund und vorhandenen Unterlagen. Eine frühe Kampfmittelprüfung schafft Klarheit für Ausschreibung, Terminplanung, Arbeitsschutz und Bauausführung.

FONTANA-EOD verbindet die Erlaubnis nach § 7 SprengG, Fachkräfte mit Befähigungsschein nach § 20 SprengG, geeignete Sondier- und Räumverfahren sowie eine nachvollziehbare Dokumentation. Übermitteln Sie Lageplan, Eingriffstiefe, Bauphase und vorhandene Unterlagen für die fachliche Erstprüfung.

Fontana EOD white

FONTANA-EOD
Consulting & Engineering GmbH

Hauptgeschäftsstelle:
Am Kaninchenberg 5
D-66453 Gersheim

Zweigniederlassung:
Bonner Straße 72
D-50389 Wesseling

Kontakt:

Zentrale Rufnummer: +49 (0) 6843 - 999 499 7
Kontakt - E-Mail: info@fontana-eod.de
Backoffice - E-Mail: office@fontana-eod.de

Verbandsmitgliedschaften

 Zentrale Rufnummer +49 (0) 6843 - 999 499 7   Am Kaninchenberg 5, D-66453 Gersheim und Bonner Straße 72, D-50389 Wesseling

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