FONTANA-EOD Projektsteuerung

Der richtige Einstieg für Ihr Projekt

Wählen Sie Ihren Einstieg: Verdacht prüfen, Verfahren einordnen, Projektart oder Region öffnen, Nachweise klären oder direkt Kontakt aufnehmen.

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Fachpersonal mit Tablet an einer abgesteckten Baustelle vor einem Gebäudekomplex.

Kampfmittelsondierung für Marktplätze und innerstädtische Plätze

Beim Platzumbau geht es nicht nur um neues Pflaster. Leitungen, Pflanzgruben und Fundamente können deutlich andere Bodenbereiche betreffen als der Belagsaufbau. FONTANA-EOD klärt mit Ihrer Planung, welcher Untersuchungsbedarf für diese Eingriffe besteht. Dabei stimmen wir ab, wann die einzelnen Flächen zugänglich sind und welche Wege für Anlieger und Lieferverkehr benötigt werden.

Einbauten erfassen

Punkte und Tiefen im Platzplan zeigen.

Bestand berücksichtigen

Leitungspläne und bekannte Hindernisse angeben.

Bauphasen abstimmen

Zugänge und noch offene Bereiche im Plan halten.

Kommunale Projektübersicht

Einordnung

Der neue Platzbelag ist nur die sichtbare Oberfläche

Unter einer einheitlich gestalteten Fläche können sehr unterschiedliche Arbeiten geplant sein. Ein neuer Baumstandort, ein Schacht oder ein Fundament beansprucht andere Tiefen als der Belagsaufbau. Tragen Sie die jeweiligen Tiefen in den Plan ein. So kann der Untersuchungsbedarf für die einzelnen Arbeiten geprüft werden.

Untersuchungsaufgabe

Den Platzumbau als mehrere Bodeneingriffe beschreiben

Zwei Personen mit Tablet neben einer markierten Baufläche; im Vordergrund liegen Pläne.

Flächiger Aufbau und örtliche Tiefpunkte

Der Entwurfsplan für einen Stadtplatz zeigt oft eine zusammenhängende Oberfläche. Für die Kampfmittelprüfung werden daraus die tatsächlichen Bodenarbeiten abgeleitet. Neben dem vorgesehenen Belagsaufbau sind Baumgruben, Entwässerung, Schächte und Fundamente mit ihren jeweiligen Tiefen kenntlich zu machen. Ein einheitlicher Platzname oder eine Gesamtfläche ersetzt diese Angaben nicht. Stellen Sie zusätzlich dar, wo vorhandene Schichten entfernt und wo neue Flächen angeschlossen werden. So kann die fachliche Vorbereitung einzelne Eingriffe erfassen, ohne ihnen pauschal denselben Untersuchungsumfang zuzuweisen.

Verfahren nach Aufbau und Tiefpunkten wählen
Zwei Personen besprechen Pläne an einem Tisch neben einem Fahrzeug auf einem Baufeld.

Vorhandene Ergebnisse räumlich auflösen

Frühere Untersuchungen können nur einen Leitungsgraben, einen Bauabschnitt oder bestimmte Tiefen betreffen. Für den neuen Platzumbau werden deshalb die vollständigen Berichte mit ihren Plänen benötigt. Kennzeichnen Sie, welche damaligen Bereiche heute noch zugeordnet werden können und wo sich die Planung geändert hat. Eine Ergebnisangabe zum gesamten Projekt ist ohne diesen Bezug zu ungenau. Der Abgleich klärt, welche Erkenntnisse für den neuen Eingriff nutzbar sind. Eine frühere Untersuchung wird dadurch weder automatisch ungültig noch zur Aussage über sämtliche heutigen Bauarbeiten.

Vorhandene Nachweise räumlich zuordnen
Zwei Personen mit Tablet neben einer markierten Baufläche; im Vordergrund liegen Pläne.

Bestand vor der Methodenwahl erfassen

Befestigungen, Leitungen, Schächte, metallische Einbauten und angrenzende Gebäude können für die Untersuchung relevant sein. Benennen Sie bekannte Bedingungen zusammen mit der geplanten Baufolge. Besonders wichtig ist, ob eine Fläche im vorgesehenen Arbeitszeitraum tatsächlich zugänglich sein wird. Die fachliche Auswahl richtet sich nach der benötigten Aussage und diesen Bedingungen. Ein Gerät, das auf einer offenen Fläche verwendet wurde, lässt sich nicht allein wegen einer ähnlichen Flächengröße übertragen. Vorbereitende Arbeiten und ihre eigene fachliche Klärung werden dabei getrennt beschrieben.

Leistungen nach Bestand und Messzugang abstimmen
Projektarten

Belag, Stadtmöblierung und Versorgung getrennt einordnen

Zwei Personen mit Tablet neben einer markierten Baufläche; im Vordergrund liegen Pläne.

Pflaster und Unterbau

Bei einer Erneuerung des Platzbelags wird angegeben, welche Schichten erhalten bleiben und welche entfernt oder neu hergestellt werden. Unterschiedliche Aufbauten innerhalb des Platzes werden im Plan unterschieden. Auch Ränder, Übergänge zu Straßen und Anschlüsse an Gebäudeeingänge können eigene Tiefen oder Arbeitsräume besitzen. Der Untersuchungsauftrag bezieht sich auf die geplante Bodenbeanspruchung. Eine reine Gestaltungszeichnung kann dafür ergänzt werden müssen. Klare Angaben verhindern, dass eine flächige Bezeichnung örtliche Vertiefungen oder zusätzliche Randarbeiten verdeckt.

Untersuchungsumfang für Belag und Unterbau klären
Projektanfrage für Kampfmittelprüfung und Sondierung.

Baumstandorte und Pflanzbereiche

Neue Baumstandorte können deutlich andere Bodenräume beanspruchen als der umgebende Belag. Stellen Sie Pflanzgruben, gegebenenfalls verbundene unterirdische Räume und zugehörige Leitungen im Plan dar. Werden Standorte während der Gestaltung verschoben, ist diese Änderung auch für den fachlichen Abgleich kenntlich zu machen. Ein zuvor untersuchter Wegeverlauf deckt einen benachbarten Pflanzbereich nicht automatisch ab. Die Planung benennt den tatsächlichen Eingriff; Belange des vorhandenen Baumbestands und die Kampfmittelfrage werden anschließend mit ihren jeweiligen Zuständigkeiten koordiniert.

Pflanzgruben und neue Standorte abstimmen
Zwei Personen mit Tablet neben einer markierten Baufläche; im Vordergrund liegen Pläne.

Masten, Einbauten und Fundamente

Leuchten, Beschilderung, Überdachungen oder andere dauerhafte Einbauten benötigen unter Umständen eigene Fundamente und Anschlüsse. Ihre sichtbaren Abmessungen beschreiben den Eingriffsraum nur teilweise. Für die Anfrage sind deshalb Gründung, Baugrube und Anschlussleitungen maßgeblich. Werden zunächst nur einzelne Standorte festgelegt, sollten offene Varianten erkennbar bleiben. Die Fachfirma kann den Umfang dann auf diese Planung beziehen. Eine spätere Verschiebung wird vor der Ausführung mit den vorhandenen Ergebnissen verglichen, statt sie stillschweigend als Teil der gleichen Platzfläche zu behandeln.

Verfahren für Einbauten und Anschlüsse wählen
Person in Warnkleidung neben einem Leitungsgraben, im Hintergrund Solarmodule und Windräder.

Versorgung und Entwässerung

Schächte, Abläufe und Versorgungsanschlüsse verbinden örtliche Tiefpunkte mit schmalen Leitungsverläufen. Ergänzen Sie im Plan die zugehörigen Baugruben und Anschlüsse an den Bestand. Die jeweiligen Betreiberinformationen und die Kampfmittelunterlagen beantworten unterschiedliche Fragen und werden nicht gegeneinander ausgetauscht. Für den Ablauf ist zudem wichtig, welche Einrichtungen während der Arbeiten nutzbar bleiben sollen. Diese Anforderungen benennt die zuständige Stelle. Die Untersuchung wird daraufhin für die tatsächlich erreichbaren Bereiche und die vereinbarte Fachaufgabe vorbereitet.

Versorgungsleitungen im Platzbereich einordnen
Entscheidung vorbereiten

Aus der Gestaltung eine konkrete Fachaufgabe machen

Der Platz erhält einen neuen Aufbau

Ergänzen Sie die Gestaltungszeichnung um Abtragstiefen und vorhandene Schichten. Baumgruben, Schächte und Fundamente werden gesondert dargestellt. So kann der Untersuchungsbedarf anhand der tatsächlichen Bauarbeiten geprüft werden, statt nur den sichtbaren Platzumriss zugrunde zu legen.

Ein Tiefpunkt wird verschoben

Zeigen Sie alte und neue Lage sowie die geplante Tiefe des Bauteils. Stellen Sie dazu die vorhandenen Ergebnisunterlagen bereit. Der Abgleich klärt, ob die Änderung vom dokumentierten Umfang erfasst ist oder eine weitere fachliche Frage auslöst.

Eine Veranstaltung verändert die Arbeitsfläche

Teilen Sie mit, welche Bereiche während des vorgesehenen Zeitraums tatsächlich verfügbar sind. Die Fachfirma beschreibt die Anforderungen ihrer Tätigkeit. Für ausgesparte Flächen wird eine eigene weitere Abstimmung vorgesehen, statt sie einer benachbarten Untersuchung zuzurechnen.

Projektbezogene Aufgaben

Pflaster, Leitungen und Fundamente getrennt erfassen

01

Pflaster und Unterbau

Geben Sie an, welche Schichten entfernt und welche Höhen verändert werden. Neue Gefälle oder abgesenkte Bereiche können andere Bodenbereiche und Tiefen beanspruchen als der vorhandene Aufbau. Auch Randzonen an Gebäuden und Übergänge zu angrenzenden Straßen gehören in die Beschreibung.

02

Fundamente für Leuchten, Poller und Stadtmöbel

Leuchten, Poller, Stadtmöbel, Versorgungsanschlüsse oder Brunnen können einzelne Gruben und Fundamente erfordern. Stellen Sie diese im Plan dar, soweit sie vorgesehen sind. Eine Liste sichtbarer Ausstattungsgegenstände ersetzt keine Angaben zu deren unterirdischen Bauteilen.

03

Leitungen, Bäume und Entwässerung

Neue Pflanzgruben, Wurzelräume, Wasserleitungen und Abläufe können sich räumlich überlagern. Planen Sie die zugehörigen Tiefen und Arbeitsräume gemeinsam. Später verlegte Leitungen oder neu angeordnete Baumstandorte werden mit dem Untersuchungsstand erneut abgeglichen.

04

Anliegerzugänge während der Bauphasen abstimmen

Zugänge, Lieferverkehr und mögliche Veranstaltungen können Bau- und Untersuchungsflächen zeitweise begrenzen. Der Auftraggeber benennt diese Anforderungen. Die Abschnittsfolge sollte erkennen lassen, wann welcher Bereich erreichbar ist und welche Zwischenzustände zusätzliche Arbeiten verursachen.

Projektunterlagen

Planung und Ergebnisse für den Platzumbau verbinden

Eingriffsplan mit Tiefpunkten

Der aktuelle Plan enthält die unterschiedlichen Bodenarbeiten und ihre jeweiligen Tiefen. Auch seitliche Anschlüsse und temporäre Flächen werden erkennbar. Die zugehörige Fassung wird als Grundlage der fachlichen Vorbereitung gekennzeichnet und bei Änderungen nachvollziehbar fortgeführt.

Bericht für den Teilabschnitt

Die Ergebnisunterlagen zeigen, welcher Abschnitt tatsächlich bearbeitet wurde. Flächen, Tiefen und Einschränkungen bleiben gemeinsam lesbar. Ein Bericht für eine Platzhälfte wird nicht ohne Abgleich auf die andere Hälfte oder einen neu geplanten Anschluss ausgedehnt.

Unterlagen für spätere Unterhaltung

Bewahren Sie Pläne, Berichte und Anlagen zusammen auf. Für neue Leuchten, Anschlüsse oder Reparaturen wird der jeweilige Bodenraum mit diesem Stand verglichen. Die fertige einheitliche Oberfläche ersetzt nicht den dokumentierten Unterschied zwischen einzelnen früheren Eingriffen.

Nachweise

Berichte für spätere Arbeiten am Platz aufbewahren

Untersuchungsumfang zuordnen

Nach Abschluss des Umbaus sind frühere Baugrenzen unter dem neuen Belag nicht mehr sichtbar. Bewahren Sie Berichte und Plananlagen so auf, dass untersuchte Bereiche, Tiefen und Einschränkungen später eindeutig zugeordnet werden können. Diese Zuordnung hilft bei späteren Anschlüssen, Reparaturen oder dem Austausch von Einbauten. Erforderliche Anschlussuntersuchungen oder Freilegungen werden dem betroffenen Bereich zugeordnet. Die Bergung bestätigter Kampfmittel wird mit zulässigem Tätigkeitsumfang, örtlichen Zuständigkeiten und Dokumentation abgestimmt. Nach tatsächlichen Freilegungs- oder Räumarbeiten werden die zugehörigen Befund- und Räumprotokolle aufgenommen.

Weitere Arbeiten abstimmen

Dass eine Teilfläche wieder genutzt werden kann, belegt nicht den Untersuchungsumfang im Untergrund. Betreiber, Auftraggeber und Bauleitung benötigen deshalb den aktuellen Bericht mit seinen Plananlagen. Daraus muss hervorgehen, welche Flächen und Tiefen untersucht wurden und welche Bereiche noch offen sind.

Fachliche Einordnung

Fachliche Grundlagen: BFR KMR: Räumplanung, Grundsätze · BFR KMR: Geophysik · BFR KMR: Dokumentation

Die Baufachlichen Richtlinien Kampfmittelräumung enthalten Vorgaben zu historischer und technischer Erkundung, Räumkonzept, Vergabe und Dokumentation für ihren festgelegten Aufgabenbereich des Bundes. Ihre Anwendung auf die konkrete Platzbaumaßnahme sowie örtlich geltende Anforderungen und Zuständigkeiten werden gesondert geklärt.

Nächste Schritte

Untersuchung mit Bauphasen und Zugängen abstimmen

01

Tiefen und Einbauten im Platzplan ergänzen

Abtrag, Leitungen, Einbauten, Pflanzpunkte und Tiefen in einer gemeinsamen Arbeitsgrundlage darstellen.

02

Leitungspläne und Berichte bereitstellen

Vorhandene Pläne und Berichte sowie bekannte Hindernisse mit ihren Lagebezügen bereitstellen. Die vorhandenen Unterlagen werden auf ihren räumlichen und fachlichen Bezug zur geplanten Aufgabe geprüft. Bei noch offenen historischen Fragen werden geeignete Quellen recherchiert und Luftbilder ausgewertet. Die Erkenntnisse werden den heutigen Platz-, Leitungs- und weiteren Eingriffsflächen zugeordnet und in die Untersuchungsplanung einbezogen.

03

Zeitfenster für die Untersuchung vereinbaren

Bauphasen mit Anliegeranforderungen, Untersuchungsflächen und notwendigen Vorarbeiten abstimmen. Das geeignete Untersuchungsverfahren wird für die jeweiligen Bodeneingriffe und örtlichen Bedingungen festgelegt.

04

Untersuchung ausführen

Die beauftragte Untersuchung wird im festgelegten Bereich ausgeführt. Messdaten, Befunde und Einschränkungen werden mit Lage-, Tiefen- und Planbezug aufgenommen.

05

Ergebnisse bewerten

Messdaten und Befunde werden fachlich ausgewertet. Noch offene Bereiche, erforderliche Anschlussuntersuchungen und die nächste Entscheidung werden für Auftraggeber, Planung und Bauleitung benannt.

06

Untersuchte Bereiche je Bauphase dokumentieren

Bearbeitete Felder und offene Restflächen auf den jeweils aktuellen Plan beziehen.

Fachliche Einordnung

Sondierung im dichten Bestand vorbereiten

Störeinflüsse beschreiben

Metallische Einbauten, Leitungen und bewehrte Bauteile können die Auswertung einer Oberflächensondierung erschweren. Ihre Lage und die vorhandenen Informationen gehören in die fachliche Vorbereitung. Ein Messverfahren wird erst anhand der Aufgabe und der tatsächlichen Umgebung beurteilt.

Pflasterrückbau und Untersuchung abstimmen

Das Entfernen von Pflaster oder alten Fundamenten kann die Untersuchung erleichtern, zugleich aber bereits in den Untergrund eingreifen. Die geeignete Reihenfolge ist deshalb vorab fachlich abzustimmen. Im Bericht muss erkennbar sein, welche Flächen tatsächlich untersucht wurden. Erforderliche Untersuchungen und Schutzmaßnahmen werden vor Bodeneingriffen bei Rodung, Rückbau, Aufbruch oder Herstellen von Zuwegungen und Arbeitsflächen eingeplant. Später zugängliche Teilflächen werden vor den jeweiligen Folgeeingriffen untersucht.

Noch offene Bereiche im Plan markieren

Zwischen provisorischen Wegen, Lagern und Baugrenzen können kleine offene Bereiche zurückbleiben. Diese müssen im Bericht erkennbar sein. Auch kleine Restflächen sind mit dem dokumentierten Untersuchungsumfang abzugleichen; der Befund einer Nachbarfläche gilt nicht automatisch für sie.

Verfahrenswahl

Verfahren für Platzflächen und einzelne Einbauten unterscheiden

Flächiger Belagsaufbau, Leitungsgräben und einzelne Fundamente stellen unterschiedliche Untersuchungsaufgaben. Die Verfahren werden deshalb den jeweiligen Bauabschnitten zugeordnet und mit den dort vorhandenen Störeinflüssen abgeglichen.

Historische Unterlagen und Luftbilder

Historische Luftbildauswertung und andere Altunterlagen helfen, eine Verdachtsgrundlage räumlich einzuordnen. Dabei kommt es auf verfügbare Aufnahmen, deren Aussagefähigkeit und die Abgrenzung der betrachteten Fläche an. Ein fehlender erkennbarer Befund ist von einer technisch untersuchten Bodenfläche zu unterscheiden. Die Auswertung wird mit dem geplanten Eingriff und weiteren vorhandenen Erkenntnissen zusammengeführt. Sie kann die Auswahl einer Untersuchung unterstützen, ist aber keine Messung des heutigen Untergrunds und keine Bestätigung für alle künftigen Arbeiten.

Luftbildauswertung einordnen

Geomagnetische Untersuchung

Geomagnetische Verfahren erfassen magnetische Auffälligkeiten. Ob damit die konkrete Untersuchungsaufgabe bearbeitet werden kann, hängt unter anderem von erwarteten Objekten, Untergrund, Störeinflüssen und erforderlichem Untersuchungsbereich ab. Zäune, Leitungen oder baulicher Bestand können die Auswertung beeinflussen. Ein Messsignal wird deshalb nicht allein aufgrund seiner Stärke als Kampfmittel bezeichnet. Verfahren, Auswertung und gegebenenfalls weitere Klärung werden als zusammenhängende Fachaufgabe geplant.

Geomagnetik fachlich abgrenzen

Elektromagnetische Verfahren und TDEM

Elektromagnetische Untersuchungen können für bestimmte metallische Zielobjekte und Standortbedingungen geeignet sein. TDEM erfasst zeitabhängige elektromagnetische Antworten elektrisch leitfähiger Körper. Die Eignung wird für die jeweilige Aufgabe begründet und nicht aus der bloßen Verfügbarkeit eines Geräts abgeleitet. Auch hier sind störende Einbauten, erreichbare Flächen und die verlangte Aussage zu berücksichtigen. Ergebnisse werden mit Lage und Untersuchungsbedingungen dokumentiert. Ob eine ergänzende Methode benötigt wird, ergibt sich aus der fachlichen Bewertung und bleibt eine konkrete Projektentscheidung.

Elektromagnetische Untersuchung einordnen

Georadar

Georadar kann unter geeigneten Bedingungen Informationen über Strukturen und Reflexionen im Untergrund liefern. Bodenverhältnisse, Feuchtigkeit, Einbauten und die jeweilige Untersuchungsaufgabe beeinflussen die Auswertbarkeit. Eine Auffälligkeit ist nicht automatisch ein Kampfmittel und ein unauffälliger Bereich kein allgemeiner Nachweis für beliebige Tiefen. Die fachliche Interpretation und die Grenzen werden mit dem Auftrag dokumentiert. Eine Untersuchung für andere Zwecke wird nicht ungeprüft als Kampfmittelnachweis übernommen.

Georadar und Aussagegrenzen

Tiefen- und Bohrlochsondierung

Bei tieferen Eingriffen kann zu prüfen sein, ob eine Untersuchung von der Oberfläche die notwendige Aussage erreicht oder ein anderes Vorgehen erforderlich ist. Lage, Tiefe, Bohrpunktanordnung und vorhandene Leitungen gehören dann zur Vorbereitung. Auch die Herstellung von Untersuchungszugängen muss fachlich geeignet geplant sein. Eine allgemeine Meterangabe oder ein Standardraster ersetzt diese Aufgabe nicht. Die Ergebnisse bleiben an die tatsächlich bearbeiteten Bereiche und das angewandte Verfahren gebunden. Bei Untersuchungen aus Sondierbohrungen werden auch Verrohrung, Bohrtiefe und Dokumentation auf die Aufgabe und die örtlichen Bedingungen abgestimmt.

Tiefe Eingriffe vorbereiten

Baubegleitende Untersuchung

Wenn eine notwendige Vorabuntersuchung nicht vollständig möglich ist, wird geprüft, ob eine fachlich geplante baubegleitende Vorgehensweise geeignet ist. Die jeweilige Arbeitslage wird technisch sondiert und bewertet, bevor kontrollierter lagenweiser Abtrag mit ergänzender Sichtkontrolle folgt. Die Schritte werden bis zur vereinbarten Sohle wiederholt. Aushublagen, Stoppsignal, Weisungsbefugnisse, Meldewege und Dokumentation werden vor Beginn mit Bauleitung und Fachpersonal abgestimmt. Reine Sichtbeobachtung des Aushubs ist kein beliebiger Ersatz für eine notwendige Sondierung. Die Bauleitung benötigt eine verständliche Beschreibung, wann Facharbeiten erfolgen, wie neue Erkenntnisse behandelt werden und welche Bereiche weiterhin offen bleiben.

Baubegleitendes Vorgehen abstimmen
Arbeitsweise

Eine nachvollziehbare Fachaufgabe für den Platzumbau

Planstand und Bearbeitungsumfang verbinden

FONTANA-EOD bereitet die Kampfmittelprüfung anhand des vorgesehenen Eingriffs und der verfügbaren Erkenntnisse vor. Bei einer Platzgestaltung ist dafür besonders wichtig, flächige Arbeiten von örtlichen Tiefpunkten zu unterscheiden. Die benötigte Aussage, bekannte Einschränkungen und vorgesehene Bauabschnitte werden gemeinsam besprochen. Das Ergebnis erhält einen klaren räumlichen Bezug. So kann die Bauleitung erkennen, welche Bearbeitung tatsächlich erfolgt ist und für welche veränderten oder noch offenen Teile des Umbaus eine weitere Klärung erforderlich bleibt.

Untersuchungsaufgabe besprechen

Änderungen in der Gestaltung mitteilen

Ein verschobener Baumstandort oder ein zusätzliches Fundament kann fachlich mehr bedeuten als eine geänderte Oberflächenzeichnung. Stellen Sie solche Änderungen im Plan deutlich heraus und übermitteln Sie den gültigen Stand vor der betroffenen Arbeit. Die Bewertung erfolgt anhand des tatsächlich neu beanspruchten Bodenraums. Eine unveränderte Gesamtfläche ist dafür kein ausreichendes Kriterium. Werden Varianten verworfen, bleiben die bereits erfolgten Untersuchungen trotzdem dokumentiert; ihre Aussage wird nicht ohne Abgleich auf die neu gewählte Variante übertragen.

Zugang als Teil der Vorbereitung

Ein im Plan eingezeichneter Bereich ist nicht zwangsläufig während der Untersuchung frei zugänglich. Marktstände, Veranstaltungen, Verkehr oder andere Bauarbeiten können zeitliche und räumliche Einschränkungen verursachen. Benennen Sie diese Bedingungen frühzeitig und halten Sie fest, wer den Zugang organisiert. Die Fachfirma beschreibt die Anforderungen ihrer Tätigkeit. Erst die abgestimmte Arbeitsfläche wird zur Grundlage der Durchführung. Muss ein Abschnitt ausgespart werden, bleibt er in der Dokumentation als solcher sichtbar und wird nicht einer benachbarten bearbeiteten Fläche zugerechnet.

Einzelne Ergebnisse verständlich übergeben

Bei mehreren Teilabschnitten sollte die Übergabe erkennen lassen, welcher Bericht zu welchem Bereich gehört. Pläne, Legenden und Angaben zu Einschränkungen werden gemeinsam weitergegeben. Die Bauleitung benötigt diese Zuordnung für die jeweils bevorstehende Arbeit. Eine allgemeine Nachricht zum Abschluss einer Untersuchung kann sie nicht ersetzen. Auch wenn sich die gestalterische Oberfläche später vereinheitlicht, bleiben Unterschiede im bearbeiteten Bodenraum fachlich relevant. Die Unterlagen werden deshalb mit nachvollziehbaren Bezügen zum ursprünglichen Planstand aufbewahrt.

Offene Angaben ausdrücklich festhalten

Nicht jede Information muss zu Beginn vollständig vorliegen. Für eine sinnvolle Anfrage ist jedoch wichtig, offene Tiefen, ungeklärte Bestandsleitungen oder noch nicht freigegebene Arbeitsflächen als solche zu benennen. Die weitere Vorbereitung kann sich dann auf diese Lücken beziehen. Angenommene Werte sollten nicht unbemerkt als feste Planung behandelt werden. Sobald belastbare Angaben vorliegen, wird geprüft, ob der vorgesehene Fachumfang weiterhin passt. Die Abstimmung und der Untersuchungsumfang werden der konkreten Bauaufgabe mit ihren Flächen und Tiefen zugeordnet.

Bauphasen

Untersuchung und abschnittsweisen Umbau abstimmen

Gestaltungsplanung konkretisieren

In der frühen Planung können verschiedene Belagsaufbauten, Baumstandorte oder Einbauten vorgesehen sein. Für die Anfrage werden feste Eingriffe von Varianten getrennt. Beschreiben Sie, welche Entscheidung als Nächstes benötigt wird und welche Unterlagen bereits vorliegen. Daraus lässt sich eine fachliche Vorbereitungsaufgabe ableiten. Die vorbereitende Einordnung und bereits ausgeführte technische Untersuchungen werden mit ihrem jeweiligen Bearbeitungsstand dokumentiert. Sobald eine Lösung festgelegt ist, wird sie mit ihren tatsächlichen Tiefen und Arbeitsräumen zum konkreten Bezug für den weiteren Untersuchungsumfang.

Platzhälften und Teilabschnitte übergeben

Bleibt ein Teil des Platzes während der Bauarbeiten in Nutzung, müssen Baugrenzen und Zugänge eindeutig dargestellt sein. Die Untersuchung wird mit den tatsächlich verfügbaren Abschnitten abgestimmt. Eine Grenze kann sich mit dem Baufortschritt verschieben; diese Änderung wird vor dem nächsten Eingriff mitgeteilt. Jeder übergebene Abschnitt behält seinen eigenen Bezug zu Bericht und Plan. Das verhindert, dass eine Aussage für den ersten Bereich unbemerkt auf eine noch nicht bearbeitete Fläche oder einen später hinzukommenden Tiefpunkt ausgedehnt wird.

Vorbereitende Arbeiten gesondert beschreiben

Das Entfernen von Belägen oder Einbauten kann die Bedingungen einer späteren Untersuchung verändern. Solche Arbeiten sind jedoch selbst Teil des Bauablaufs und werden mit ihrer vorgesehenen Bodenbeanspruchung beschrieben. Die fachliche Reihenfolge wird vor der Ausführung abgestimmt. Die Zulässigkeit vorausgehender Erdarbeiten und ihre Schutzmaßnahmen werden vor Beginn für den jeweiligen Bauzustand geklärt. Entscheidend ist, welche Aufgabe im jeweiligen Zustand geklärt werden muss und welche verantwortliche Stelle die dafür benötigten Informationen oder Entscheidungen bereitstellt.

Neue Anforderungen nach Baubeginn

Im Bauablauf können zusätzliche Anschlüsse, andere Fundamentlagen oder geänderte Entwässerungen erforderlich werden. Die neue Planung wird mit dem dokumentierten Untersuchungsumfang verglichen, bevor der abweichende Bodenbereich beansprucht wird. Dabei sind Lage und Tiefe ebenso wichtig wie die Änderung selbst. Ein bereits bekannter Auftragstitel oder eine fortbestehende Baustelleneinrichtung ersetzt diesen Abgleich nicht. Die vorhandenen Ergebnisse bleiben Teil der Projektakte; eine ergänzende fachliche Bearbeitung wird ihrem tatsächlichen Anlass und Umfang zugeordnet.

Projektstandort

Platzfläche und Standortunterlagen eindeutig zuordnen

Grafisch dargestellte Deutschlandkarte mit Ortsmarkierungen auf einer Baustellenfläche.

Den Eingriff im Stadtplan auffindbar machen

Nennen Sie den Platz, die Stadt und die betroffenen Anschlüsse, fügen Sie aber zusätzlich einen eindeutigen Lageplan bei. Bei angrenzenden Straßen oder mehreren Teilflächen sollte erkennbar sein, welche Bereiche zum Auftrag gehören. Benennungen aus der Gestaltungsplanung und der Bauausführung werden bei Bedarf aufeinander bezogen. Die postalische Adresse dient der Orientierung; die Untersuchung wird dagegen anhand konkreter Flächen, Tiefen und Arbeitsräume vorbereitet. Auch temporäre Bereiche außerhalb der später sichtbaren Platzgrenze werden gesondert angegeben.

Grafisch dargestellte Deutschlandkarte mit Ortsmarkierungen auf einer Baustellenfläche.

Bestehende Vorgänge mit ihrem Umfang beilegen

Vorhandene Auskünfte und Berichte können sich auf frühere Leitungsarbeiten, Straßenabschnitte oder eine ältere Planung beziehen. Übermitteln Sie deshalb möglichst die vollständigen Unterlagen und kennzeichnen Sie den erkennbaren Bezug zum aktuellen Vorhaben. Offene Zuordnungen werden vor der Verwendung geklärt. Die regionale Übersicht erleichtert die Einordnung des Standorts. Die örtlichen Projektinformationen, Zuständigkeiten und Anforderungen werden für die tatsächliche Maßnahme zusammengeführt; bereits erfolgte Untersuchungen werden anhand ihrer zugehörigen Berichte und Pläne geprüft.

Ergebnisse verstehen

Ergebnisse für weitere Arbeiten auf dem Platz nutzen

Oberfläche und untersuchten Bodenraum unterscheiden

Vorhandene Keller, Leitungen oder frühere Bauwerke können die Zugänglichkeit und technische Untersuchung beeinflussen. Solche Randbedingungen werden mit dem aktuellen Plan abgeglichen. Ob Untersuchungsbedarf besteht, wird anhand der verfügbaren Kampfmittelunterlagen und der geplanten Bodeneingriffe geprüft.

Nach Fertigstellung kann der Platz eine einheitliche Oberfläche besitzen, obwohl darunter unterschiedliche Eingriffe ausgeführt wurden. Die Dokumentation sollte deshalb den untersuchten Umfang auch später verständlich machen. Ein nachträglicher Anschluss kann tiefer oder seitlich außerhalb dieses Bereichs liegen. Für seine Vorbereitung werden Bericht und neuer Eingriffsplan zusammen betrachtet. Die sichtbare Qualität oder Geschlossenheit des Belags sagt nichts darüber aus, ob die neue Arbeit fachlich erfasst ist. Maßgeblich bleiben die dokumentierten Angaben und ihre Grenzen.

Ergebnisse und Begriffe vertiefen

Bestand und Interpretation trennen

Ein Plan mit Bestandsleitungen beschreibt zunächst bekannte Anlagen. Eine Untersuchung des Untergrunds liefert Aussagen im Rahmen ihrer eigenen Aufgabe und Methode. Beide Informationen können für die Vorbereitung wichtig sein, sind aber nicht gleichbedeutend. Bei Unklarheiten sollte benannt werden, welche Frage beantwortet werden muss: die Lage einer Leitung, der Umfang einer früheren Bearbeitung oder eine konkrete Kampfmittelfrage. Eine eindeutige Fragestellung erleichtert die Auswahl des passenden fachlichen Schritts und verhindert die Überdehnung vorhandener Unterlagen.

Leistungsumfang einordnen

Spätere Unterhaltung mitdenken

Für künftige Reparaturen oder Ergänzungen ist hilfreich, wenn die Unterlagen im zuständigen Projektbestand auffindbar bleiben. Bericht, Anlagen und Ausführungsplan werden zusammen zugeordnet. Ein späterer Bearbeiter kann dann erkennen, welche Fläche und welcher Planstand untersucht wurden. Die neue Maßnahme wird trotzdem eigenständig beschrieben. Das gilt auch für kleine Arbeiten an Stadtmöblierung oder Entwässerung. Ihr geringer sichtbarer Umfang allein sagt nichts darüber aus, ob der tatsächlich beanspruchte Bodenraum bereits von einer vorhandenen Aussage abgedeckt wird.

Ergebnisse für spätere Arbeiten dokumentieren
Zusammenarbeit

Öffentlichen Betrieb und Facharbeit gemeinsam organisieren

Stadt und zuständige Betreiber

Die zuständigen Stellen benennen Bedingungen für Nutzung, Zugang und vorhandene Anlagen. Sie klären die organisatorischen Voraussetzungen für den Platzbetrieb. Diese Entscheidungen werden mit der Bauplanung verbunden und behalten ihren eigenen Verantwortungsbereich.

Planung und Bauleitung

Die Planung hält Lage, Aufbau und örtliche Tiefpunkte fest. Die Bauleitung koordiniert Abschnitte, Zugänge und beteiligte Unternehmen. Neue oder veränderte Eingriffe werden vor ihrer Ausführung mit dem vorhandenen Untersuchungsumfang verglichen.

Private Fachfirma und Behörden

FONTANA-EOD beschreibt die vereinbarte Untersuchung und dokumentiert ihre Ergebnisse. Anforderungen oder Entscheidungen zuständiger Behörden werden im konkreten Projekt geklärt. Der Bericht dokumentiert den untersuchten Teilbereich mit seinem Flächen-, Tiefen- und Leistungsumfang sowie den Aussagegrenzen. Die Anwendbarkeit auf weitere Bodenarbeiten wird mit dem konkreten Eingriff abgeglichen. Behördliche Entscheidungen und die Organisation des Platzbetriebs bleiben den jeweils zuständigen Stellen zugeordnet.

In Deutschland übernehmen die Kampfmittelbeseitigungsdienste der Länder und örtlich zuständige Behörden Aufgaben der Gefahrenabwehr und Fundbearbeitung. Ihre Einbindung sowie die Aufgaben von Ordnungsbehörde und gegebenenfalls Bauaufsicht werden für den Projektort geklärt. Außerhalb Deutschlands gelten die dortigen Zuständigkeiten. Ansprechpartner, Auflagen und Meldewege werden der konkreten Baumaßnahme zugeordnet.

Unterlagen und Ausführung

Die Platzplanung mit den Fachunterlagen verbinden

Zwei Monitore mit Luftbildern und Karten; auf dem Schreibtisch liegen weitere Luftbildausdrucke.

Frühere Nutzung im Planbezug betrachten

Vorhandene historische Unterlagen werden mit dem heutigen Lageplan verbunden. Wenn Gebäudegrenzen, Straßenverläufe oder Platzbezeichnungen verändert wurden, sind diese Unterschiede für die Zuordnung hilfreich. Ein einzelner Bildausschnitt wird nicht ohne Zusammenhang als Aussage über den aktuellen Eingriff verwendet. Die Auswertung beschreibt ihre eigene Erkenntnisgrundlage. Für die weitere Vorbereitung bleibt zu klären, welche technische Untersuchung oder ergänzende Information für den heutigen Bodenraum erforderlich ist. Alte und aktuelle Pläne behalten dabei ihren jeweiligen Stand.

Historische Grundlagen vertiefen
Zwei Personen besprechen Pläne an einem Tisch neben einem Fahrzeug auf einem Baufeld.

Örtliche Fotos gezielt zuordnen

Aufnahmen des Platzes können Einbauten, Zugänge und Engstellen zeigen. Kennzeichnen Sie im Lageplan, welchen Bereich sie darstellen. Eine Aufnahme während eines freien Platzbetriebs kann andere Bedingungen zeigen als der spätere Untersuchungszeitraum. Teilen Sie deshalb bekannte Veränderungen mit. Die Fotos dienen der ergänzenden Beschreibung; sie ersetzen keine Tiefenangaben und keine Unterlagen zum Untergrund. Aus einem sichtbaren Messgerät oder einer offenliegenden Fläche lässt sich zudem kein abgeschlossener Untersuchungsumfang oder bestimmtes Ergebnis ableiten.

Dokumentation einordnen
Zwei Personen besprechen Pläne an einem Tisch neben einem Fahrzeug auf einem Baufeld.

Unterlagen für die Bauleitung zusammenstellen

Die Bauleitung erhält die fachlichen Ergebnisse zusammen mit den notwendigen Anlagen. Bei einer abschnittsweisen Umsetzung ist erkennbar, welcher Stand zu welchem Teil des Platzes gehört. Offene Restbereiche und abweichende Tiefpunkte werden nicht in einer allgemeinen Abschlussbezeichnung verborgen. Für die nächste Arbeit kann so geprüft werden, ob die benötigte Aussage tatsächlich vorliegt. Die Zusammenstellung dient einer nachvollziehbaren Verwendung der Ergebnisse; sie ersetzt keine gesonderten Entscheidungen zu Verkehr, Betrieb oder anderen Fachbelangen.

Ergebnisunterlagen nachvollziehbar dokumentieren
Vier Personen in orangefarbenen Westen vor zwei Baggern auf einer Baustelle.
Person mit gelbem Messwagen auf einem Gehweg vor einer Hecke.
Fragen aus der Planung

Häufige Fragen zum Umbau von Markt- und Stadtplätzen

Reicht eine Untersuchung des gesamten Platzumrisses?

Der Umriss ist ein Ausgangspunkt, beschreibt aber noch nicht die unterschiedlichen Tiefen. Fundamente, Schächte, Pflanzgruben und Leitungen müssen zusätzlich berücksichtigt werden. Die erforderliche Aufgabe wird aus der konkreten Planung und Verdachtslage abgeleitet.

Können die Arbeiten während Markttagen stattfinden?

Das hängt von Arbeitsbereichen, Zugänglichkeit und organisatorischer Trennung ab. Betreiber und Bauleitung benennen die benötigten Wege und Nutzungszeiten. Auf dieser Grundlage wird geprüft, ob und wann Untersuchungsarbeiten parallel möglich sind.

Was passiert mit Flächen unter Lagern oder Provisorien?

Sind sie nicht zugänglich, wird dies dokumentiert und bei der weiteren Planung berücksichtigt. Nach dem fachlich abgestimmten Freiräumen kann eine noch offene Untersuchung erforderlich sein. Eine verdeckte Teilfläche gilt nicht allein wegen der umliegenden Untersuchung als mitbearbeitet.

Sind spätere Ausstattungsänderungen relevant?

Sie können relevant werden, wenn neue Fundamentpunkte, Leitungswege oder Tiefen hinzukommen. Der geänderte Plan wird dann dem vorhandenen Untersuchungsnachweis gegenübergestellt. Reine Änderungen ohne neuen Bodeneingriff sind davon zu unterscheiden.

Was ist bei einem verdächtigen Gegenstand während der Erdarbeiten zu tun?

Bei einem unerwarteten verdächtigen Gegenstand die Arbeiten im betroffenen Bereich sofort einstellen. Den Gegenstand nicht berühren, bewegen oder weiter freilegen. Den unmittelbaren Bereich verlassen, Abstand halten und andere ohne Eigengefährdung fernhalten. In Deutschland unverzüglich die Polizei unter 110 verständigen; außerhalb Deutschlands den örtlichen Notrufweg nutzen. Die zuständigen Stellen bestimmen das weitere Vorgehen. Betreiber, Bauleitung und Auftraggeber informieren; die interne Weitergabe darf den Notruf nicht verzögern.

Welche Faktoren bestimmen Untersuchungsaufwand und Kosten?

Neben der Fläche zählen insbesondere unterschiedliche Tiefpunkte, Bodenaufbau, Störquellen, vorhandene Befestigungen und Einbauten, die Unterlagenlage sowie die tatsächliche Zugänglichkeit. Ein gestalterisch einheitlicher Platz kann mehrere fachliche Teilaufgaben enthalten. Der Leistungsumfang und seine Kosten werden deshalb mit dem konkreten Eingriffsplan und den benötigten Fachleistungen abgestimmt.

Was benötigt die Bauleitung nach der Untersuchung?

Sie benötigt den Bericht zusammen mit den zugehörigen Plänen und Angaben zu Grenzen oder Einschränkungen. Bei mehreren Abschnitten muss die Zuordnung eindeutig bleiben. Für die nächste Bauhandlung wird geprüft, ob deren Lage und Tiefe vom dokumentierten Umfang erfasst sind.

Kann der Belag vor der Untersuchung entfernt werden?

Die vorgesehene Reihenfolge und die Bodenbeanspruchung der vorbereitenden Arbeiten werden vorab fachlich geklärt. Vorausgehende Erdarbeiten werden mit ihrem eigenen Eingriffsbereich und den erforderlichen Schutzmaßnahmen in die Prüfung einbezogen. Planer und Fachfirma stimmen die Aufgabe anhand des jeweiligen Bauzustands ab.

Projektanfrage

Platzplan und Bauphasen für Ihre Anfrage senden

Ausbauplan und Bodeneingriffe

Übermitteln Sie den Ausbau- und Höhenplan mit den unterirdischen Bauteilen, dem Leitungsbestand und den geplanten Höhenänderungen. Ergänzen Sie Einbau- und Pflanzplanung, vorhandene Kampfmittelunterlagen und bekannte Einschränkungen.

Bauphasen und Anliegerwege

Kennzeichnen Sie Bauphasen, benötigte Anliegerwege und nur zeitweise verfügbare Flächen. Wir besprechen mit Ihnen, welche Untersuchungen für die tatsächliche Baufolge und die unterschiedlichen Bodeneingriffe erforderlich sind.

Projektanfrage

Projekt prüfen lassen

Ob historische Luftbildauswertung, Kampfmittelsondierung, Oberflächensondierung mit Georadar/GPR, Geomagnetik oder TDEM, Tiefensondierung, Bohrlochsondierung, Bauaushubüberwachung, Flächenräumung oder Kampfmittelbergung erforderlich ist, ergibt sich aus Standort, Eingriff, Tiefe, Untergrund und vorhandenen Unterlagen. Eine frühe Kampfmittelprüfung schafft Klarheit für Ausschreibung, Terminplanung, Arbeitsschutz und Bauausführung.

FONTANA-EOD verbindet die Erlaubnis nach § 7 SprengG, Fachkräfte mit Befähigungsschein nach § 20 SprengG, geeignete Sondier- und Räumverfahren sowie eine nachvollziehbare Dokumentation. Übermitteln Sie Lageplan, Eingriffstiefe, Bauphase und vorhandene Unterlagen für die fachliche Erstprüfung.

Fontana EOD white

FONTANA-EOD
Consulting & Engineering GmbH

Hauptgeschäftsstelle:
Am Kaninchenberg 5
D-66453 Gersheim

Zweigniederlassung:
Bonner Straße 72
D-50389 Wesseling

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Zentrale Rufnummer: +49 (0) 6843 - 999 499 7
Kontakt - E-Mail: info@fontana-eod.de
Backoffice - E-Mail: office@fontana-eod.de

Verbandsmitgliedschaften

 Zentrale Rufnummer +49 (0) 6843 - 999 499 7   Am Kaninchenberg 5, D-66453 Gersheim und Bonner Straße 72, D-50389 Wesseling

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