FONTANA-EOD Projektsteuerung

Der richtige Einstieg für Ihr Projekt

Wählen Sie Ihren Einstieg: Verdacht prüfen, Verfahren einordnen, Projektart oder Region öffnen, Nachweise klären oder direkt Kontakt aufnehmen.

Kein Treffer. Suchen Sie allgemeiner, etwa nach „Sondierung“, „Georadar“, „Region“, „Kosten“ oder „Kontakt“.
Person in Warnkleidung neben einem Leitungsgraben, im Hintergrund Solarmodule und Windräder.

Kampfmittelprüfung für Glasfasertrassen und Netzausbau

Netzbetreiber, Kommunen, Planungsbüros und Tiefbauunternehmen müssen Glasfasertrassen, Querungen und Netzknoten auf die vorhandene Verdachtslage beziehen. FONTANA-EOD plant geeignete Untersuchungen nach Arbeitsbreite, Verlegetiefe, Bauverfahren und Zugang in den einzelnen Bauphasen. Senden Sie Trassenplan, Regelquerschnitte, Querungsdaten und Ausbauabschnitte, damit Leistungen und Nachweise vor Graben-, Fräs- oder Bohrarbeiten festgelegt werden können.

Trasse gliedern

Backbone, Ortsnetz und Anschlüsse zuordnen.

Verfahren erfassen

Graben, Fräse und Bohrung unterscheiden.

Abschnitte nachweisen

Bearbeitete Korridore stationiert dokumentieren.

Leitungs- und Energieprojekte einordnen

Trassenprüfung vor Tiefbau

Den Untersuchungsbedarf vor dem Glasfasertiefbau klären

Vor dem Glasfasertiefbau wird der Untersuchungsbedarf anhand vorhandener Verdachtshinweise und der geplanten Verlegeverfahren geklärt. Offene Gräben, Trenching, Pressungen, Spülbohrungen, Schächte und Netzverteiler werden mit Arbeitsbreite, Tiefe und Baugruben betrachtet. Bestandsleitungen und technische Einbauten beeinflussen die Verfahrenswahl; tiefe Querungen und Start- oder Zielgruben werden gesondert bewertet. Der Nachweis verbindet die untersuchten Bereiche mit Trassenachse, Stationierung, Verlegeart und Planstand.

Glasfasertrassen im Projektverlauf

Backbone, Ortsnetz und Anschlusspunkte getrennt planen

Backbone, Ortsnetz, Hausanschluss und technische Netzknoten unterscheiden sich bei Länge, Bautiefe, Zugänglichkeit und Bauverfahren. Die Kampfmittelprüfung wird deshalb nicht pauschal für das gesamte Ausbaugebiet beschrieben.

Jeder Abschnitt erhält einen eindeutigen Lage- und Stationsbezug, damit sich Feldleistung, Tiefbaukolonne und spätere Dokumentation auf dieselbe Trassengeometrie beziehen.

Person in Warnkleidung neben einem Leitungsgraben, im Hintergrund Solarmodule und Windräder.

Backbone- und Zubringertrassen

Überörtliche Verbindungen verlaufen über lange Korridore mit wechselnden Oberflächen, Grundstücken und Querungen.

Abschnittsbildung, Kilometrierung, Arbeitsbreite und geplante Verlegetiefe bestimmen Recherche, Messung und Bericht.

Unterschiedliche Teilräume können zeitgleich geplant, aber zu verschiedenen Terminen ausgeführt werden; die Nachweisführung bleibt deshalb abschnittsfähig.

Backbone-Korridor fachlich gliedern
Messwagen auf einer unbebauten Baustellenfläche mit Erdhaufen und Baumreihe im Hintergrund.

FTTx-Ortsnetze

Straßen, Gehwege, Nebenflächen und Hausanschlüsse erzeugen ein kleinteiliges Netz mit zahlreichen Bauzuständen.

Leitungsbestand, kommunale Auflagen, Tagesleistung und Übergaben zwischen Kolonnen müssen mit dem Bearbeitungsstatus zusammenpassen.

Bei Rahmenverträgen und mehreren Baupartnern ist ein einheitliches Stations-, Los- und Dateisystem für die spätere Projektakte besonders wichtig.

Ortsnetz und Bauabschnitte prüfen
Illustration einer Person neben einem Georadar mit schematischen Wellen im Bodenschnitt

Micro- und Minitrenching

Schmale Frässchnitte reduzieren die Grabenbreite, ändern aber nicht die Notwendigkeit einer belastbaren Aussage für den tatsächlich durchfahrenen Tiefenraum.

Oberfläche, Bestand, Frästiefe und technische Störquellen werden auf die geplante Linienführung bezogen.

Eine geringe Grabenbreite darf nicht mit einer automatisch geringen fachlichen Anforderung verwechselt werden; entscheidend bleibt die vollständige Eingriffsgeometrie.

Fräskorridor methodisch einordnen
Zwei Personen mit Tablet neben einer markierten Baufläche; im Vordergrund liegen Pläne.

Kabelpflug, Erdrakete und Pressung

Grabenarme Verfahren besitzen einen linearen oder punktuellen unterirdischen Arbeitsraum, der von der Oberfläche nur eingeschränkt sichtbar ist.

Startbereiche, Einbringachse, Zielbereich, Tiefe und mögliche Lageabweichungen werden gesondert betrachtet.

Für nicht ausreichend untersuchte Achsen und Gruben wird geprüft, welche ergänzenden Verfahren geeignet sind und welcher Messzugang benötigt wird.

Untersuchung für grabenarme Arbeitsräume bestimmen
Person neben einem Messgerät auf einem Baufeld; dahinter steht ein Radbagger mit Bohrgerät.

Spülbohrungen und Querungen

Straßen, Gewässer, Bahntrassen und sensible Oberflächen werden häufig mit gesteuerten Bohrungen unterfahren.

Start- und Zielgrube, Bohrpfad, Aufweitung, Austritt und Arbeitsflächen erhalten eigene Prüf- und Nachweisräume.

Die Querung wird nicht aus einem Nachweis für die offene Trasse abgeleitet, weil Tiefe, Bauverfahren und Arbeitsraum deutlich voneinander abweichen.

Tiefenuntersuchung für Bohrquerungen planen
Zwei Personen mit Tablet neben einer markierten Baufläche; im Vordergrund liegen Pläne.

PoP, Verteiler, Schächte und Hausanschlüsse

Netzknoten, Multifunktionsgehäuse, Schächte, Muffen und Gebäudeeinführungen ergänzen die lineare Trasse um zahlreiche Einzelpunkte.

Fundament, Baugrube, Leitungszuführung und Montagefläche werden mit Punktkennung und Tiefe geführt.

Serien von Verteilern und Schächten werden in einem Punktregister geführt, sodass Planänderungen und Ersatzstandorte nachvollziehbar bleiben.

Untersuchungsbedarf für Anschlusspunkte abstimmen
Planung, Vergabe und Bauablauf

Untersuchungen für den nächsten Ausbauabschnitt vorbereiten

Glasfaserprojekte werden häufig unter hohem Termin- und Mengendruck umgesetzt. Eine belastbare Kampfmittelprüfung benötigt dennoch eindeutige Trassenstände, definierte Bauweisen und klare Kriterien für Anschlussmaßnahmen.

Netz- und Korridorplanung

Vor endgültiger Trassenfestlegung werden historische Hinweise, bekannte Funde und vorhandene Behördeninformationen auf die geplanten Korridore bezogen.

Varianten können dadurch nach zusätzlichem Prüfbedarf, Zugänglichkeit und Auswirkungen auf Bauzeit oder Verlegeverfahren verglichen werden.

Die historische Bewertung unterstützt die Trassenwahl und klärt den weiteren Untersuchungsbedarf. Eine erforderliche technische Untersuchung des späteren Verlege- oder Bohrraums ersetzt sie nicht.

Trassenvarianten historisch bewerten

Genehmigungs- und Ausführungsplanung

Trassenachse, Netzebene, Regelquerschnitt, Schächte, Querungen und Hausanschlüsse werden in konkrete Arbeitsräume übersetzt.

Die fachliche Planung benennt nicht nur zu prüfende Bereiche, sondern auch technisch eingeschränkte Abschnitte und erforderliche Ersatzmaßnahmen.

Planstände erhalten eindeutige Versionskennungen, damit die Feldleistung nicht auf einer überholten Achse oder Tiefenangabe basiert.

Ausbauplanung fachlich einordnen

Losbildung und Ausschreibung

Mengen, Stationierung, Verfahren, Vorleistungen, Verkehrsphasen, Datenformate und Nachweise müssen über Lose und Auftragnehmer vergleichbar bleiben.

Bedarfspositionen werden an nachvollziehbare Auslöser wie Störfelder, tiefe Punkte oder geänderte Bauzustände geknüpft.

Einheitliche Übergabeformate erleichtern es, die Ergebnisse einzelner Lose mit der Gesamttrasse abzugleichen.

Leistungsbild für den Rollout festlegen

Offener Graben und Frästrasse

Für konventionellen Tiefbau oder Trenching werden Achse, Arbeitsbreite, Sohltiefe, Leitungsbestand und Oberflächenaufbau beschrieben.

Die Auswahl des Messverfahrens richtet sich nach Untergrund und Störumfeld; eine pauschale Trassenaussage reicht nicht.

Microtrenching, Gehwegbau und konventioneller Graben werden getrennt beschrieben, wenn sie unterschiedliche Tiefen oder Messbedingungen besitzen.

Oberflächennahen Korridor prüfen

Bohrung und grabenlose Verlegung

Start- und Zielgruben sowie der unterirdische Verlegepfad können deutlich tiefer liegen als angrenzende offene Abschnitte.

Bohrdaten, Solltiefe, Durchmesser, Aufweitung und Sicherheitsraum bilden die Grundlage für die tiefenbezogene Prüfung.

Ein Nachweis für Start- und Zielgrube beantwortet nicht automatisch den gesamten Bohrpfad; umgekehrt deckt eine Korridorbewertung die Gruben nicht zwingend ab.

Bohrpfad und Gruben vorbereiten

Tagesbaustelle und nicht messbare Zone

Bestandsleitungen, enge Gehwege, Verkehr, Bauwerke oder kurzfristig geänderte Arbeitsräume können eine vorgelagerte Messung begrenzen.

Diese Zonen werden im Plan ausgewiesen. Geeignete ergänzende Verfahren und mögliche Zugänge nach Rückbau oder Freilegung werden festgelegt. Notwendige Untersuchungen und Schutzmaßnahmen werden bereits vor Bodeneingriffen beim Aufbruch, Abbruch oder Herstellen von Zugängen eingeplant.

Eine baubegleitende Kampfmittelsondierung kommt nur infrage, wenn sie für den vorgesehenen Aushub fachlich geeignet ist. Ihr Ergebnis bleibt auf die tatsächlich untersuchten Lagen und Abschnitte begrenzt.

Tagesabschnitte und Aushub organisieren
Ausgangslage, Prüfung und Nachweis

Das Untersuchungsverfahren für den jeweiligen Abschnitt auswählen

Lineare Glasfasertrassen wechseln zwischen offenen Gräben, schmalen Frässchnitten, tiefen Querungen und punktuellen Netzknoten. Die fachliche Aussage wird daher nach Abschnitt und Bauweise differenziert.

Historisch nicht eingeordneter Ausbaukorridor

Ausgangslage: Für die geplante Trasse liegen keine ausreichend räumlichen Aussagen zum Kampfmittelverdacht vor.

Fachlicher Schritt: Historische Quellen und vorhandene Auskünfte werden auf Achse, Ausbaugebiet und priorisierte Bauabschnitte bezogen.

Nachweisziel: Verdachtsabschnitte, Datenlücken und Prioritäten werden entlang der Trasse nachvollziehbar dargestellt.

Verdachtskorridor abgrenzen

Zugänglicher oberflächennaher Graben

Ausgangslage: Der Arbeitsraum ist offen zugänglich und besitzt eine klar definierte Breite und Sohltiefe.

Fachlicher Schritt: Zielobjekt, Boden, Oberfläche und Störumfeld bestimmen das geeignete lineare oder flächige Messverfahren.

Nachweisziel: Messlinien, Abdeckung, Störzonen und Schlussfolgerung bleiben mit Stationierung und Regelquerschnitt verbunden.

Grabenabschnitt methodisch prüfen

Innerstädtisch überprägter Abschnitt

Ausgangslage: Leitungen, Pflaster, Schienen, Bewehrung und frühere Aufgrabungen beeinflussen die Messdaten.

Fachlicher Schritt: Bekannte Einbauten und erreichbare Datentiefe werden bewertet; nicht auswertbare Zonen bleiben als eigene Aufgabe sichtbar.

Nachweisziel: Auswertbare und technisch eingeschränkte Bereiche werden getrennt ausgewiesen. Für offene Bereiche wird das geeignete weitere Vorgehen festgelegt.

Störumfeld und Messbarkeit bewerten

Gesteuerte Bohrung oder tiefe Querung

Ausgangslage: Der geplante Verlegepfad liegt außerhalb der belastbar erfassten oberflächennahen Zone.

Fachlicher Schritt: Bohrpfad, Gruben, Solltiefe, Durchmesser und mögliche Abweichung werden in eine tiefenbezogene Prüfgeometrie überführt.

Nachweisziel: Die Aussage beschreibt den dokumentierten Bohr- und Grubenraum und kann mit dem Ausführungsplan abgeglichen werden.

Tiefenraum der Querung prüfen

Nicht zugänglicher Tagesabschnitt

Ausgangslage: Bauwerk, Bestand, Verkehr oder technische Überprägung verhindert eine ausreichende Voruntersuchung.

Fachlicher Schritt: Es wird geprüft, welcher Rückbauzustand einen geeigneten Messzugang ermöglicht und ob ergänzende Verfahren benötigt werden.

Nachweisziel: Untersuchte Aushublagen und nicht bearbeitete Bereiche werden für Bauleitung und Folgetrupp eindeutig protokolliert.

Freilegung und Aushub abstimmen

Auffälligkeit im Mess- oder Bauabschnitt

Ausgangslage: Eine Anomalie oder ein verdächtiger Gegenstand erfordert weitere Klärung.

Fachlicher Schritt: Messauffälligkeiten werden fachlich ausgewertet. Bei einem unerwarteten verdächtigen Gegenstand werden Arbeiten sofort eingestellt und die zuständigen Stellen unverzüglich verständigt.

Nachweisziel: Auffälligkeit, Bearbeitung, Übergabe und verbleibender Handlungsbedarf werden im Trassenregister fortgeführt.

Befundweg und Anschlussmaßnahme klären
Trassenbezogene Dokumentation

Welche Unterlagen einen Glasfaserabschnitt eindeutig beschreiben

Bei großen Ausbauprogrammen entstehen täglich neue Arbeitsstände. Der Nachweis muss deshalb so aufgebaut sein, dass Netzbetreiber, Planung und Bauleitung bearbeitete, eingeschränkte und noch offene Trassenabschnitte sicher unterscheiden können.

Trassen- und Stationsbezug

Achse, Netzebene, Abschnitt, Stationierung, Straßen- oder Flurstücksbezug und Planstand bilden die gemeinsame räumliche Grundlage.

Hausanschlüsse, Schächte und Verteiler erhalten zusätzlich eindeutige Punktkennungen.

Einheitliche Geometrien erleichtern die Verknüpfung mit GIS, Baufortschritt und späterer Netzdokumentation.

Verdachts- und Quellenregister

Historische Auswertungen, behördliche Informationen, bekannte Funde und Altunterlagen werden mit ihrem Geltungsbereich dokumentiert.

Nicht betrachtete Korridore und fehlende Daten bleiben erkennbar.

Die historische Verdachtslage bleibt von Messung, Freilegung und tatsächlichem Fund fachlich getrennt.

Verlege- und Prüfverfahren

Graben, Trenching, Pflug, Erdrakete, Pressung oder Spülbohrung werden mit Breite, Tiefe und Arbeitsraum beschrieben.

Die kampfmitteltechnische Methode wird auf diese Geometrie und das jeweilige Störumfeld bezogen.

So lässt sich prüfen, ob die dokumentierte Untersuchung die Tiefe des jeweiligen Verlegeverfahrens abdeckt.

Messdaten und Abschnittsstatus

Messlinien, Bohrpunkte, Anomalien, Tagesabschnitte und Aushublagen werden in einem konsistenten Register geführt.

Plan, Feldprotokoll und digitale Daten verwenden dieselben Kennungen.

Abschnittsweise Übergaben bleiben auch dann nachvollziehbar, wenn mehrere Tiefbaukolonnen parallel arbeiten.

Einschränkungen und Folgemaßnahmen

Nicht zugängliche, technisch überlagerte oder außerhalb der Prüftiefe liegende Zonen werden räumlich markiert.

Für jeden Abschnitt wird die erforderliche Ergänzung vor dem späteren Eingriff benannt.

Offene Zonen erhalten einen Verantwortlichen und einen Terminbezug für die nächste Projektentscheidung.

Bericht und Netzdokumentation

Der Abschlussstand verbindet fachliche Bewertung mit den tatsächlich bearbeiteten Trassen- und Punktgeometrien.

Geänderte Achsen, zusätzliche Anschlüsse und spätere Ausbaucluster können gegen diesen Stand geprüft werden.

Die Schlussfolgerung wird nicht auf nicht untersuchte, verschobene oder tiefer geplante Bereiche übertragen.

Fortschreibbare Projektakte

Wie Trassenpläne, Messdaten und Tagesabschnitte verbunden bleiben

In der Projektakte werden die aktuellen Tagesabschnitte mit dem Trassenplan und den Untersuchungsergebnissen abgeglichen. Jeder Datensatz erhält einen eindeutigen Bezug zu Trasse, Bauweise, Tiefe und Bearbeitungsstand.

Plan- und Variantenregister

Vorplanung, Genehmigungsstand, Ausführungsachse und spätere Änderungen werden versioniert geführt.

Dadurch ist nachvollziehbar, auf welchen Plan sich historische und technische Bewertungen beziehen.

Planänderungen werden nicht nur grafisch, sondern auch hinsichtlich ihrer fachlichen Wirkung auf bereits untersuchte Bereiche bewertet.

Abschnitts- und Losstruktur

Backbone, Ortsnetz, Ausbaucluster, Straßenabschnitte und Hausanschlüsse werden in einer einheitlichen Hierarchie geführt.

Übergaben zwischen Losen oder Kolonnen behalten denselben räumlichen Bezug.

Die Kennungen zeigen, zu welchem Los ein bearbeiteter Tagesabschnitt gehört und welche Nachbarbereiche noch offen sind.

Mess- und Bohrpunktverzeichnis

Messlinien, Prüfabschnitte, Querungen, Start- und Zielgruben sowie Einzelpunkte erhalten eindeutige Kennungen.

Position, Solltiefe und Bearbeitungsstatus bleiben miteinander verknüpft.

Bei grabenlosen Verfahren werden Bohrpfad und Gruben getrennt geführt, obwohl sie zum selben Bauabschnitt gehören.

Anomalien- und Maßnahmenliste

Auffälligkeiten, bekannte Einbauten, Störzonen und technische Datenlücken werden getrennt bewertet.

Jeder offene Punkt erhält eine Anschlussmaßnahme und einen Projektstatus.

Offene Punkte können so gezielt in Bauzeitenplan, Nachtrag oder ergänzende Beauftragung übernommen werden.

Feld- und Tagesprotokolle

Arbeitsbedingungen, Aushublagen, Unterbrechungen und tatsächlich bearbeitete Längen werden laufend dokumentiert. Nach tatsächlichen Freilegungs- oder Räumarbeiten werden die zugehörigen Befund- und Räumprotokolle aufgenommen.

Das unterstützt Bauleitung, Mengenabgleich und die Weitergabe an nachfolgende Kolonnen.

Die Feldprotokolle bilden den tatsächlichen Bauzustand ab und nicht lediglich den geplanten Trassenverlauf.

Berichts- und Übergabepaket

Karten, Listen, Protokolle und fachliche Schlussfolgerungen werden in einer vereinbarten Datenstruktur übergeben.

Spätere Ergänzungen können ohne Verlust des ursprünglichen Bearbeitungsstands nachgeführt werden.

Vereinbarte Dateinamen, Koordinatensysteme und Anlagenverzeichnisse erleichtern die Integration in die Netzdokumentation.

Vom Korridor zur Baukolonne

Untersuchung und Ergebnisübergabe vor dem Kolonnenstart einplanen

Die Bearbeitung folgt dem realen Ausbaufortschritt. Früh benötigte Korridore werden priorisiert, während spätere Ausbauabschnitte erst mit ausreichend belastbarer Trassen- und Tiefenplanung vertieft werden.

01

Ausbaugebiet und Netzstruktur erfassen

Backbone, Ortsnetz, Ausbauabschnitte, Querungen, Netzknoten und Entscheidungstermine werden aus dem aktuellen Planstand übernommen.

Die Priorisierung richtet sich nach Genehmigung, Ausführungsreife und tatsächlichem Bauzeitenbedarf.

02

Unterlagen und Verdacht prüfen

Historische Bewertungen, Behördeninformationen, Leitungspläne, Baugrunddaten und frühere Aufgrabungen werden räumlich geordnet.

Fehlende oder veraltete Unterlagen werden als konkrete Klärungsaufgabe dokumentiert.

03

Trasse auf Eingriffe beziehen

Achsen, Regelquerschnitte, Bautiefen, Schächte und Bohrungen werden in konkrete Prüfbereiche übersetzt.

Unterschiedliche Verlegeverfahren erhalten getrennte Geometrien, auch wenn sie im selben Straßenzug liegen.

04

Methoden abschnittsweise festlegen

Oberflächenverfahren, Tiefenprüfung, Rückbauzustand und Aushubbegleitung werden nach Bauweise und Störumfeld gewählt.

Die Methode folgt der Projektfrage; kein Verfahren wird allein wegen hoher Tagesleistung pauschal angesetzt.

05

Kolonnen- und Einsatzplanung abstimmen

Zugänge, Verkehrsphasen, Vermessung, Tagesmengen, Stopppunkte und Datenwege werden vorbereitet.

Es wird vereinbart, wann und in welchem Format die Tiefbaukolonne die Ergebnisse erhält.

06

Fachleistung ausführen

Messungen, Punktprüfungen oder Aushubbegleitungen werden stationiert und auf den tatsächlichen Bauzustand bezogen durchgeführt.

Nicht erreichbare Zonen und Abweichungen vom Plan werden unmittelbar im Abschnittsstatus erfasst.

07

Ergebnisse und Abweichungen bewerten

Messdaten, Auffälligkeiten, geänderte Achsen und technische Einschränkungen werden gegen den vorgesehenen Eingriff geprüft.

Eine Auffälligkeit wird nicht ohne fachliche Prüfung als Kampfmittel oder unbedenklicher Einbau eingestuft.

08

Abschnittsstatus übergeben und fortschreiben

Berichte, Statuslisten und offene Maßnahmen werden an Planung und Bauleitung übergeben und für weitere Ausbauabschnitte fortgeschrieben.

Die Übergabe beschreibt den erreichten Bearbeitungsstand, nicht eine pauschale Aussage für das gesamte Ausbaugebiet.

Achse, Querschnitt und Punktobjekte

Trassenachse, Tiefe und Gruben im Plan angeben

Glasfasernetze verbinden lineare Korridore mit punktuellen Baugruben und Netzknoten. Eine belastbare Kampfmittelprüfung muss beide Geometrien und die gewählte Verlegemethode nachvollziehbar abbilden.

Prüfbereich aus Verlegeverfahren und Bauablauf ableiten

Für offene Gräben werden Trassenachse, Arbeitsbreite, Böschung oder Verbau, Sohltiefe und seitliche Arbeitsräume beschrieben. Bei Micro- oder Minitrenching kommen Fräsbreite, Frästiefe und tatsächliche Linienführung hinzu. Kabelpflug und Erdrakete besitzen einen unterirdischen Arbeitsraum, der nicht mit dem oberirdischen Fahrweg des Geräts gleichgesetzt werden darf.

Gesteuerte Bohrungen werden über Startgrube, Zielgrube, Pilotbohrung, Aufweitungen, Solltiefe und erwartete Lageabweichung abgebildet. Netzknoten, Schächte und Verteiler erhalten Punktgeometrien. Hausanschlüsse können in kurzen, wechselnden Achsen verlaufen und müssen gegen die übergeordnete Trassenprüfung abgeglichen werden.

Der Bearbeitungsstand bleibt an den aktuellen Ausführungsplan gebunden. Wird ein Straßenseitenwechsel vorgenommen, eine Querung verschoben oder ein zusätzlicher Schacht ergänzt, wird geprüft, ob der vorhandene Nachweis die neue Geometrie umfasst. So bleibt die Trassendokumentation auch bei dynamischem Rollout belastbar.

Trassenachse und Arbeitskorridor

Achse, Stationierung, Regelquerschnitt und tatsächliche Arbeitsbreite bilden die Grundlage der linearen Prüfung.

Engstellen und seitliche Arbeitsräume werden nicht außerhalb des dokumentierten Korridors belassen.

Die beschriebenen Flächen umfassen den Aushub und weitere relevante Bodeneingriffe durch die vorgesehenen Baugeräte.

Bautiefe und Verlegemethode

Offener Graben, Trenching, Pflug, Pressung und Spülbohrung besitzen unterschiedliche Tiefen- und Einflussbereiche.

Die technische Prüfung wird auf den gesamten späteren Arbeitsraum bezogen.

Geringe Grabentiefe und schmale Fräsbreite ersetzen keine Prüfung der tatsächlichen Untergrund- und Verdachtslage.

Start-, Ziel- und Schachtgruben

Punktuelle Baugruben werden mit Koordinaten, Abmessungen, Sohltiefe und gegebenenfalls Verbau beschrieben.

Sie erhalten einen eigenen Nachweis, auch wenn sie Teil derselben Querung oder Trasse sind.

Bohrpfad und Gruben können unterschiedliche Verfahren und Ausführungszeitpunkte benötigen.

Netzknoten und Verteilerstandorte

PoP, MFG, Schächte und Muffenbereiche erzeugen Fundamente, Montageflächen und Kabelzuführungen.

Plan- und Ist-Lage werden über eindeutige Kennungen fortgeschrieben.

Verschobene Verteiler oder Schächte werden vor Herstellung gegen den vorhandenen Punktstatus geprüft.

Bestandsleitungen und technische Störfelder

Medien, Schienen, Bewehrung, Schutt und frühere Aufgrabungen beeinflussen Messbarkeit und Auswertung.

Bekannte Einbauten werden im Lageplan und in der Methodenentscheidung berücksichtigt.

Nicht belastbar auswertbare Abschnitte erhalten eine konkrete Ergänzung oder einen abgestimmten Bauzustand.

Tagesabschnitt und Baufortschritt

Bearbeitete Längen, Unterbrechungen, offene Punkte und Übergaben werden abschnittsbezogen geführt.

Die Bauleitung gleicht den vorgesehenen Tagesabschnitt mit diesen Unterlagen und dem aktuellen Planstand ab.

Die Statusführung unterstützt Terminplanung, Mengenabgleich und die nachvollziehbare Übergabe an Folgekolonnen.

Untersuchung auswählen

Untersuchungen nach Verlegeverfahren und Arbeitsraum auswählen

Zwei Personen besprechen Pläne an einem Tisch neben einem Fahrzeug auf einem Baufeld.

Trassenabschnitte mit der Vorerkundung abgleichen

Backbone, Ortsnetz und Anschlussbereiche werden mit den vorhandenen Verdachtsunterlagen verglichen. Auch versetzte Hausanschlüsse und zusätzliche Verteilerstandorte können neue Flächen betreffen. Ihre Lage gehört deshalb in den aktuellen Untersuchungsauftrag.

Vorhandene Unterlagen mit dem Trassenplan abgleichen
Zwei Personen mit Tablet neben einer markierten Baufläche; im Vordergrund liegen Pläne.

Tiefe Querungen und offene Gräben getrennt planen

Trenching, Regelgraben und Bohrquerung beanspruchen unterschiedliche Bodenräume. Für Querungen werden Achse, Tiefenverlauf und Gruben angegeben; für offene Abschnitte Arbeitsbreite und Sohle. Die Eignung des Verfahrens wird für diese Räume jeweils gesondert geprüft.

Geeignete Verfahren für Gräben und Querungen auswählen
Methoden nach Bauweise

Welche Fachleistung welchen Abschnitt des Netzausbaus beantwortet

Die Methoden sind nicht austauschbar. Sie werden danach ausgewählt, welche physikalische und räumliche Frage für Graben, Bohrung, Schacht oder nicht zugänglichen Abschnitt beantwortet werden muss.

01

Historische Luftbildauswertung

Ordnet Verdachtsbereiche und Datenlücken entlang des Ausbaukorridors ein.

Sie liefert keine Aussage über heute tatsächlich vorhandene Objekte im Boden.

Die historische Bewertung steuert Priorität und Umfang technischer Anschlussprüfungen.

02

Geomagnetik

Erfasst ferromagnetische Auffälligkeiten auf geeigneten, ausreichend störungsarmen Trassenabschnitten.

Leitungen, Fahrzeuge, Schienen und metallische Einbauten können die Messbarkeit einschränken.

Ländliche Freiflächen und innerstädtische Leitungsräume können innerhalb eines Projekts verschiedene Verfahren benötigen.

03

TDEM

TDEM erfasst zeitabhängige elektromagnetische Antworten leitfähiger Körper. Zielgröße, Tiefe und Messgeometrie bestimmen mit, welche Auffälligkeiten auswertbar sind.

Boden, Zielobjekt, Tiefe und technische Infrastruktur bestimmen den Erkenntniswert.

Die aktive Methode wird nicht pauschal eingesetzt, sondern nach zusätzlicher fachlicher Aussage ausgewählt.

04

Georadar/GPR

Bildet Reflexionen an Material- und Strukturgrenzen ab und kann befestigte oder leitungsreiche Bereiche strukturell ergänzen.

Radarprofile identifizieren einen Gegenstand nicht automatisch als Kampfmittel.

Datentiefe, Kopplung und Untergrund müssen vor dem Einsatz mit der Verlegetiefe verglichen werden.

05

Tiefen- und Bohrlochsondierung

Prüft definierte Tiefenräume von Querungen, Gruben, Schächten und anderen tiefen Punkten.

Die Messgeometrie muss zum späteren Bohr- oder Bauverfahren passen.

Bei HDD und Pressungen werden Start- und Zielgruben sowie der Verlegepfad getrennt betrachtet.

06

Bauaushubüberwachung

Bei einer fachlich geeigneten baubegleitenden Kampfmittelsondierung wird die jeweilige Arbeitslage technisch sondiert und bewertet. Danach folgen kontrollierter lagenweiser Abtrag und ergänzende Sichtkontrolle; diese Schritte werden bis zur vereinbarten Sohle wiederholt.

Aushublagen, Stopppunkte, Weisungsbefugnisse, Kommunikationswege und Dokumentation werden vor Beginn in der Arbeitsanweisung festgelegt. Reines Beobachten des Baggeraushubs reicht dafür nicht aus.

Nicht begleitete oder später geänderte Abschnitte bleiben außerhalb der Aussage.

Prüfergebnisse für jede Baukolonne

Aktuelle Trassenpläne und Messergebnisse abgleichen

Vor dem Kolonnenstart muss feststehen, welche Strecken untersucht sind, für welche Tiefen die Ergebnisse gelten und wo noch Aufgaben offen sind.

Für jeden Ausbauabschnitt den Untersuchungsstand festhalten

FONTANA-EOD prüft zunächst den aktuellen Trassenplan und klärt, wofür Sie die Ergebnisse benötigen. In der Vorplanung steht die räumliche Verdachtslage im Vordergrund. Vor Vergabe werden Leistungsumfang, Methoden, Datenformate und Anschlusspositionen konkretisiert. Für die Ausführung werden Achse, Bautiefe, Tagesabschnitt und Bauverfahren verbindlich abgeglichen.

Lineare Trassen und punktuelle Netzknoten werden über dasselbe Koordinaten- und Kennungssystem verbunden. Damit lässt sich auch bei mehreren Losen nachvollziehen, welche Strecke, Querung, Grube oder Verteilerposition geprüft wurde und welche Bereiche technisch eingeschränkt oder noch offen sind.

Änderungen werden nicht nur im Plan nachgeführt, sondern auf ihre kampfmitteltechnische Wirkung bewertet. Für Bauleitung und Netzbetreiber bleibt damit erkennbar, welche Ergebnisse weiter gelten und wo ergänzende Untersuchungen nötig sind.

Aktueller Planstand

Trasse, Querungen, Netzknoten und Tiefen werden vor der Feldarbeit abgeglichen.

So wird vermieden, dass eine Messung auf einer überholten oder nur vorläufigen Trassenführung ausgeführt wird.

Abschnittsgerechte Methode

Verlegeverfahren, Oberfläche, Boden und Störumfeld bestimmen die technische Leistung.

Kein Verfahren wird allein wegen erwarteter Tagesleistung oder Geräteverfügbarkeit ausgewählt.

Einheitliche Stationierung

Messdaten, Bohrpunkte, Aushub und Berichte verwenden denselben Lagebezug.

Die eindeutige Geometrie unterstützt Mengen, Übergaben und fachliche Qualitätskontrolle.

Planänderungen abgleichen

Geänderte Achsen und neue Punkte werden auf den vorhandenen Bearbeitungsstand bezogen.

Der Ausbau kann dadurch dynamisch bleiben, ohne frühere Aussagen unkontrolliert auf neue Arbeitsräume zu übertragen.

Offene Abschnitte weiterbearbeiten

Nicht auswertbare Zonen und Auffälligkeiten erhalten einen konkreten nächsten Schritt.

Verantwortlichkeit und Zeitpunkt der Ergänzung werden in der Projektkommunikation festgehalten.

Geordnete Datenübergabe

Die Datenformate der Projektakte werden mit den Anforderungen der Netzdokumentation abgestimmt.

Vereinbarte Dateiformate, Koordinatensysteme und Benennungen erleichtern die spätere Nutzung.

Nächsten Bauabschnitt vorbereiten

Untersuchungsergebnisse vor dem Kolonnenstart bereitstellen

Erreichbare Tagesabschnitte festlegen

Zugänge, Leitungsdaten und erforderliche Vorarbeiten werden den Ausbauabschnitten zugeordnet. Die Bauplanung berücksichtigt, wann Untersuchung und Auswertung möglich sind. Noch ungeklärte Bereiche bleiben vor dem nächsten Bodeneingriff sichtbar im Ablauf.

Trassenänderungen an die Fachplanung zurückgeben

Verschobene Anschlüsse, neue Gruben oder eine andere Verlegeart werden vor Ausführung mit dem dokumentierten Umfang abgeglichen. Der aktualisierte Plan zeigt, welche Ergebnisse weiterhin passen und wo ergänzende Untersuchungen erforderlich sind.

Verantwortlichkeiten im Rollout

Wer Trasse, Tiefbau, Fachleistung und Fundkommunikation steuert

Netzbetreiber, Kommune, Planung, Generalunternehmer, Tiefbaukolonne, Fachfirma und zuständige Stellen benötigen klare Übergaben. Für Planänderungen und Auffälligkeiten wird festgelegt, wer informiert wird und welche Aufgabe übernimmt.

Netzbetreiber

Auftraggeber und Infrastrukturträger

Definiert Netzziel, Ausbaucluster, Datenanforderungen, Prioritäten und Entscheidungstermine.

Stellt vorhandene Plan- und Verdachtsunterlagen bereit und regelt die übergeordnete Projektkommunikation.

Bei Rahmenprogrammen wird festgelegt, wer den zentralen Bearbeitungs- und Dokumentationsstand führt.

Kommune und Straßenbaulast

Genehmigungs- und Flächenschnittstellen

Koordiniert Aufbruchgenehmigungen, Verkehrsflächen, kommunale Leitungen und örtliche Vorgaben.

Vorhandene Auskünfte und regionale Ansprechpartner werden in die Planung einbezogen.

Kommunale Genehmigung und kampfmitteltechnische Fachleistung erfüllen unterschiedliche Aufgaben und werden getrennt nachgewiesen.

Planung und Projektsteuerung

Trassen-, Genehmigungs- und Ausführungsplanung

Übersetzt Netzstruktur in Achsen, Querschnitte, Querungen, Schächte und Bauphasen.

Hält Planstände und Änderungen so nach, dass ihre fachliche Wirkung geprüft werden kann.

Der Trassenplan muss die tatsächlich zur Ausführung freigegebene Geometrie erkennen lassen.

Bauausführung

Generalunternehmer und Tiefbaukolonnen

Setzt Arbeitsbereiche, Bautiefen, Bauverfahren und Stopppunkte um.

Meldet Abweichungen, Hindernisse und zusätzliche Eingriffe vor der Ausführung.

Tagesleistung und Baufortschritt dürfen die vereinbarten Prüf- und Meldeabläufe nicht überholen.

Fachleistung

FONTANA-EOD

Ordnet Verdachtslage, Messbarkeit und Leistungsumfang ein und führt die beauftragte Prüfung aus.

Dokumentiert bearbeitete Korridore, technische Grenzen, Befunde und Anschlussmaßnahmen.

FONTANA-EOD führt die beauftragte technische Untersuchung aus und dokumentiert deren Ergebnis. Bei einer Fundlage entscheiden die zuständigen Stellen über das weitere Vorgehen.

Örtliche Fach- und Gefahrenabwehrstellen

KBD, KMBD, KRD und zuständige Behörden

In Deutschland übernehmen die Kampfmittelbeseitigungsdienste der Länder und örtlich zuständige Behörden Aufgaben der Gefahrenabwehr und Fundbearbeitung. Ihre Einbindung wird für den Projektort geklärt; außerhalb Deutschlands gelten die dortigen Zuständigkeiten.

Für Glasfaserlose werden Meldekette, Ansprechpartner und räumlicher Bezug vor dem Tiefbaustart festgelegt.

Örtliche Ordnungsbehörde und gegebenenfalls Bauaufsicht werden mit ihren projektbezogenen Aufgaben eingebunden. Auflagen und Ansprechpartner werden den tatsächlichen Glasfaserlosen und Trassenabschnitten zugeordnet.

Trassenbezogene Projektunterlagen

Welche Unterlagen beim Glasfaserausbau praktisch verwendet werden

Karten, Punktlisten, Messdaten und Tagesprotokolle müssen den Rollout so abbilden, dass ein späterer Bau- oder Planstand gegen die tatsächlich bearbeitete Geometrie geprüft werden kann.

Zwei Monitore mit Luftbildern und Karten; auf dem Schreibtisch liegen weitere Luftbildausdrucke.

Historische Verdachtsgrundlage

Die Kartierung zeigt begründete Verdachtsbereiche und Datenlücken als Grundlage für weitere Untersuchungen.

Historische Trassenhinweise bewerten
Person mit Tablet am Rand einer abgesperrten Baugrube, dahinter ein Bagger.

Begleiteter Aushubbereich

Ob eine baubegleitende Kampfmittelsondierung geeignet ist, wird für die jeweilige Aushublage geprüft. Der dokumentierte Untersuchungsbereich begrenzt die Aussage.

Graben- und Aushubarbeiten fachlich begleiten
Vier Personen in orangefarbenen Westen vor zwei Baggern auf einer Baustelle.
Person mit gelbem Messwagen auf einem Gehweg vor einer Hecke.
Projektstandort zuordnen

Ausbaulose, Straßenabschnitte und Netzpunkte eindeutig benennen

Grafisch dargestellte Deutschlandkarte mit Ortsmarkierungen auf einer Baustellenfläche.

Standort und vorhandene Anforderungen zuordnen

Nennen Sie Projektort, Ausbaugebiet, Los und Straßenabschnitt. Trassenachse, Hausanschlüsse, Querungen und Netzverteiler erhalten eindeutige Kennungen. Vorhandene Anforderungen und Untersuchungsergebnisse werden mit demselben Planstand und ihrer tatsächlichen räumlichen Zuordnung beigefügt.

Ergebnisse richtig verwenden

Nachweise über wechselnde Verlegearten hinweg verwenden

Verlegeart mit dem dokumentierten Untersuchungsraum vergleichen

Eine flache untersuchte Trasse deckt eine nachträglich geplante tiefere Querung nicht automatisch ab. Vergleichen Sie Verlegeverfahren, Sohle und Grubengeometrie mit den vorhandenen Ergebnissen, bevor die betreffende Kolonne beginnt.

Nachweise am Eingriff prüfen

Kleine Lageänderungen nachvollziehbar dokumentieren

Auch ein versetzter Hausanschluss oder ein neuer Verteiler kann außerhalb des erfassten Korridors liegen. Halten Sie die Änderung mit Planstand und Abschnittskennung fest und klären Sie den zusätzlichen Untersuchungsbedarf vor der Ausführung.

Fachliche Grundlagen vertiefen
Häufige Projektfragen

Was vor Trassenbau, Querung und Hausanschluss geklärt werden sollte

Wann sollte eine Glasfasertrasse auf Kampfmittel geprüft werden?

Die fachliche Einordnung sollte erfolgen, sobald der Trassenkorridor, die Verlegeverfahren und die vorgesehenen Bodeneingriffe ausreichend beschrieben sind. Für frühe Varianten kann zunächst die historische Verdachtslage bewertet werden. Vor Bauausführung müssen offene Gräben, Frässchnitte, Querungen, Schächte und Netzknoten mit ihrer jeweiligen Tiefe und Messbarkeit betrachtet werden.

Reicht bei Microtrenching eine oberflächennahe Prüfung?

Microtrenching besitzt zwar eine schmale Eingriffsbreite, benötigt aber eine belastbare Aussage für die vollständige Frästiefe und den tatsächlich geplanten Linienverlauf. Oberfläche, Leitungsbestand und technische Störquellen können die Messbarkeit beeinflussen. Der geeignete Ansatz wird deshalb aus Untergrund, Verdachtslage und erforderlicher Nachweissicherheit abgeleitet.

Was ist bei einem verdächtigen Gegenstand zu tun?

Bei einem unerwarteten verdächtigen Gegenstand werden die Arbeiten eingestellt. Berühren, bewegen oder graben Sie ihn nicht weiter frei. Verlassen Sie den unmittelbaren Bereich und warnen Sie andere ohne Eigengefährdung. Verständigen Sie in Deutschland die Polizei unter 110; außerhalb Deutschlands gilt der örtliche Notrufweg. Das weitere Vorgehen bestimmen die zuständigen Stellen; eine Projektanfrage ersetzt die Fundmeldung nicht.

Welche Unterlagen werden für die Planung benötigt?

Benötigt werden möglichst aktuelle Trassenpläne mit Stationierung, Regelquerschnitten, Bautiefen, Querungen, Schächten, Verteilern und Ausbauclustern. Hilfreich sind Leitungs- und Bestandspläne, historische Auswertungen, Behördenkorrespondenz, Baugrunddaten, Verlegeverfahren, Verkehrsphasen und der gewünschte Zeitpunkt der Ergebnisübergabe.

Behördliche Auskünfte und Auflagen werden mit Datum, vollständigen Anlagen und räumlichem Geltungsbereich beigefügt. In Deutschland werden zuständiger Kampfmittelbeseitigungsdienst, örtliche Ordnungsbehörde und gegebenenfalls Bauaufsicht für den Projektort geklärt; außerhalb Deutschlands gelten die dortigen Zuständigkeiten.

Wie wird bei vielen parallelen Baukolonnen dokumentiert?

Die Abschnitte erhalten ein einheitliches Stations-, Los- und Kennungssystem. Messlinien, Bohrpunkte, Tagesabschnitte, Einschränkungen und offene Maßnahmen werden auf denselben Planstand bezogen. Dadurch können Netzbetreiber und Bauleitung den Bearbeitungsstatus über mehrere Kolonnen und Auftragnehmer hinweg konsistent fortschreiben.

Wann kann eine Bauaushubüberwachung erforderlich sein?

Für nicht ausreichend voruntersuchte Bereiche werden geeignete Ergänzungen festgelegt. Bei einer fachlich geeigneten baubegleitenden Kampfmittelsondierung wird jede Arbeitslage technisch sondiert und bewertet, bevor kontrollierter Abtrag mit ergänzender Sichtkontrolle folgt. Die Schritte werden bis zur vereinbarten Sohle wiederholt. Aushubzustand, Lagen, Stopppunkte, Weisungswege und Dokumentation stehen vor Beginn fest. Notwendige Untersuchungen und Schutzmaßnahmen werden auch vor Bodeneingriffen beim Aufbruch oder Rückbau eingeplant; nicht erfasste Bereiche bleiben offen.

Welche Rolle haben örtliche Behörden und Kampfmittelräumdienste?

In Deutschland übernehmen die Kampfmittelbeseitigungsdienste der Länder und örtlich zuständige Behörden Aufgaben der Gefahrenabwehr und Fundbearbeitung. Außerhalb Deutschlands gelten die dortigen Zuständigkeiten. Die privat beauftragte Fachfirma führt die vereinbarte Untersuchung und Dokumentation aus. Meldewege und Ansprechpartner werden vor Beginn der Erdarbeiten für den jeweiligen Abschnitt geklärt.

Wovon hängen Aufwand und Kosten der Trassenprüfung ab?

Einfluss haben Trassenlänge, Zahl der Ausbaucluster, Oberflächen, Leitungs- und Störumfeld, Bautiefen, Querungen, tiefe Punkte, Zugänglichkeit, Bauzeitenfenster, Datenformate und Dokumentationsumfang. Eine belastbare Kalkulation benötigt daher aktuelle Achsen, Verlegeverfahren und eine klare Abgrenzung der tatsächlich zu bearbeitenden Abschnitte.

Unterlagen für die fachliche Einordnung

Welche Angaben für Trasse, Querungen und Netzknoten benötigt werden

Eine erste Anfrage kann auf einem frühen Planstand beruhen. Entscheidend ist, dass Ausbaugebiet, priorisierte Abschnitte, Bauweise und benötigte Entscheidung erkennbar sind.

Trasse und Ausbaucluster

Übermitteln Sie Lage- oder GIS-Pläne mit Backbone, Ortsnetz, Abschnitten, Stationierung, Straßen- oder Flurstücksbezug und priorisierten Bauclustern.

Kennzeichnen Sie Varianten, noch nicht festgelegte Achsen und Bereiche mit abweichenden Genehmigungs- oder Ausführungsterminen.

Bei mehreren Losen sollte die vorgesehene Abschnitts- und Dateibenennung bereits im Anfragepaket erkennbar sein.

Verlegeverfahren und Tiefen

Beschreiben Sie offenen Graben, Trenching, Pflug, Erdrakete, Pressung, Spülbohrung, Schächte, Verteiler und Hausanschlüsse.

Nennen Sie Regelquerschnitt, Sohltiefe, Grubenabmessungen, Bohrpfade und mögliche Arbeitsbereiche außerhalb der Achse.

Querungen und tiefe Punkte werden getrennt von der oberflächennahen Regeltrasse betrachtet.

Bestand, Unterlagen und Termine

Fügen Sie Leitungspläne, historische Auswertungen, Behördenunterlagen, Baugrunddaten und bekannte Störbereiche bei.

Geben Sie Bauphasen, Tagesleistung, Sperr- oder Verkehrsfenster, Datenformate und benötigten Entscheidungstermin an.

Auch unvollständige Unterlagen sind relevant, weil sie zeigen, welche Grundlagen noch beschafft oder abgestimmt werden müssen.

Für die erste fachliche Prüfung

Für eine erste Einordnung reichen häufig Trassenplan, Ausbaucluster, Regelquerschnitt, Verlegeverfahren, maximale Tiefe, Zahl der Querungen und Netzknoten, geplanter Baubeginn sowie vorhandene Hinweise zum Kampfmittelverdacht. FONTANA-EOD benennt anschließend den erforderlichen Leistungs- und Datenumfang.

Bei großen Rollouts kann die Bearbeitung nach Ausführungsreife und Baupriorität gestaffelt werden. Dadurch erhält die Planung früh belastbare Aussagen für anstehende Ausbauabschnitte, ohne spätere oder noch veränderliche Trassenabschnitte vorzeitig festzulegen.

Trassenbezug

Achse, Stationierung, Ausbaucluster, Los, Straße oder Flurstück und aktueller Planstand.

Verlegegeometrie

Grabenbreite, Sohltiefe, Frässchnitt, Bohrpfad, Start- und Zielgruben sowie Schächte.

Technisches Umfeld

Bestandsleitungen, Verkehrsflächen, Bauwerke, Schienen, technische Störquellen und Zugänglichkeit.

Projektsteuerung

Bauphasen, Kolonnen, Tagesmengen, Genehmigungsstand, Datenübergabe und Entscheidungstermine.

Projektanfrage

Projekt prüfen lassen

Ob historische Luftbildauswertung, Kampfmittelsondierung, Oberflächensondierung mit Georadar/GPR, Geomagnetik oder TDEM, Tiefensondierung, Bohrlochsondierung, Bauaushubüberwachung, Flächenräumung oder Kampfmittelbergung erforderlich ist, ergibt sich aus Standort, Eingriff, Tiefe, Untergrund und vorhandenen Unterlagen. Eine frühe Kampfmittelprüfung schafft Klarheit für Ausschreibung, Terminplanung, Arbeitsschutz und Bauausführung.

FONTANA-EOD verbindet die Erlaubnis nach § 7 SprengG, Fachkräfte mit Befähigungsschein nach § 20 SprengG, geeignete Sondier- und Räumverfahren sowie eine nachvollziehbare Dokumentation. Übermitteln Sie Lageplan, Eingriffstiefe, Bauphase und vorhandene Unterlagen für die fachliche Erstprüfung.

Fontana EOD white

FONTANA-EOD
Consulting & Engineering GmbH

Hauptgeschäftsstelle:
Am Kaninchenberg 5
D-66453 Gersheim

Zweigniederlassung:
Bonner Straße 72
D-50389 Wesseling

Kontakt:

Zentrale Rufnummer: +49 (0) 6843 - 999 499 7
Kontakt - E-Mail: info@fontana-eod.de
Backoffice - E-Mail: office@fontana-eod.de

Verbandsmitgliedschaften

 Zentrale Rufnummer +49 (0) 6843 - 999 499 7   Am Kaninchenberg 5, D-66453 Gersheim und Bonner Straße 72, D-50389 Wesseling

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf „Alle erlauben“ erklären Sie sich damit einverstanden.

Einstellungen