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Oberhausen

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Kampfmittelbeseitigung in Oberhausen

Oberhausen ist als Teil des Ruhrgebiets historisch geprägt durch Montanindustrie, Hüttenwerke, chemische Betriebe, Bahn- und Logistikanlagen sowie dicht bebaute Wohn- und Mischgebiete. Im Zweiten Weltkrieg war die Stadt aufgrund dieser industriellen und verkehrlichen Bedeutung mehrfach Ziel alliierter Luftangriffe, bei denen Industrie-, Bahn- und Versorgungsbereiche ebenso betroffen waren wie angrenzende Wohnquartiere. Für heutige Bau- und Infrastrukturvorhaben bedeutet dies, dass in ausgewählten Teilen des Stadtgebiets eine kampfmittelrelevante Verdachtslage zu berücksichtigen ist, sobald tiefgreifende Erdarbeiten geplant werden.

FONTANA-EOD unterstützt Bauherren, Ingenieurbüros, kommunale Auftraggeber und Investoren in Oberhausen und Umgebung mit Kampfmittelsondierung, Flächenräumung, Bauaushubüberwachung und Kampfmittelbergung – von der ersten Verdachtsanalyse bis zur abschließenden Freigabedokumentation.

Leistungen der Kampfmittelbeseitigung in Oberhausen

In Oberhausen ergeben sich Verdachtssituationen insbesondere in ehemaligen Industrie- und Hüttenwerksbereichen, in Bahn- und Trassenkorridoren sowie in historisch belasteten Wohn- und Gewerbezonen. FONTANA-EOD bietet hierfür ein auf Oberhausen abgestimmtes Leistungsspektrum:

  • Historische Luftbildauswertung und Verdachtsflächenanalyse – zur Einschätzung der Ausgangslage in Innenstadt, Industriearealen sowie Bahn- und Rangierbereichen.
  • Oberflächensondierung – flächendeckende Detektion oberflächennaher metallischer Störkörper auf Bau- und Erschließungsflächen.
  • Tiefensondierung / Bohrlochsondierung – Untersuchung tieferer Bodenschichten, etwa bei Baugruben, Pfahlgründungen, Stützbauwerken oder Spezialtiefbauprojekten.
  • Flächenräumung – Baufeldfreimachung in klar definierten Verdachtsbereichen, insbesondere bei größeren Entwicklungs- oder Infrastrukturvorhaben.
  • Bauaushubüberwachung – baubegleitende Überwachung von Erdarbeiten in Bereichen mit Restrisiko oder eingeschränkter Vorerkundung.
  • Kampfmittelbergung – kontrollierte Freilegung, Sicherung und Bereitstellung identifizierter Kampfmittel für die zuständigen Stellen.

Einsatzgebiete in Oberhausen und Umgebung

FONTANA-EOD begleitet Projekte im gesamten Stadtgebiet Oberhausen und – soweit es die Rahmenbedingungen zulassen – in angrenzenden Städten und Gemeinden des Ruhrgebiets und des Niederrheins. In Oberhausen selbst sind insbesondere folgende Bereiche relevant:

Stadtgebiet Oberhausen (Auswahl)

  • Alt-Oberhausen und Innenstadt
  • Osterfeld
  • Sterkrade
  • Buschhausen
  • Lirich
  • Schmachtendorf
  • Holten
  • Neue Mitte (ehemalige Industriestandorte und Entwicklungsflächen)

Umland und Region (Auswahl)

  • Duisburg
  • Mülheim an der Ruhr
  • Essen
  • Bottrop
  • Gladbeck
  • Dinslaken
  • Weitere Städte und Gemeinden im westlichen Ruhrgebiet

Typische Verdachtssituationen in Oberhausen

Die industrielle Prägung, die Lage im Ruhrgebiet und die dokumentierten Kriegseinwirkungen führen dazu, dass bestimmte Bereiche im Stadtgebiet Oberhausen aus Sicht der Kampfmittelbeseitigung besonders sorgfältig zu bewerten sind:

  • Industrie- und Hüttenwerksareale, in denen frühere Produktions- und Lagerflächen heute neu bebaut, umgenutzt oder als Entwicklungsflächen ausgewiesen sind.
  • Bahn- und Rangierbereiche mit Güterbahnhöfen, Gleisknoten und Trassenabschnitten, die im Zweiten Weltkrieg eine erhöhte Zielrelevanz hatten.
  • Innenstadt- und Verdichtungsbereiche, in denen frühere Kriegsschäden und nachkriegszeitlicher Wiederaufbau zusammentreffen.
  • Konversionsflächen auf ehemaligen Betriebs-, Lager- oder Infrastrukturarealen im Umfeld von Industrie- und Logistikclustern.
  • Bauprojekte entlang von Hauptverkehrs- und Versorgungsachsen, bei denen vorhandene Trassen und Leitungskorridore genutzt, erweitert oder gekreuzt werden.

Ob und in welchem Umfang Kampfmittelmaßnahmen erforderlich sind, wird stets projektbezogen bestimmt – auf Grundlage von Nutzungsgeschichte, Planungsunterlagen und gegebenenfalls technischer Sondierung.

Historischer Hintergrund und Verdachtslage im Raum Oberhausen

Als Teil des industriellen Kernraums des Ruhrgebiets war Oberhausen im Zweiten Weltkrieg regelmäßig von Luftangriffen betroffen. Ziel waren insbesondere Hütten- und Industrieanlagen, Bahn- und Rangierflächen sowie in Teilen auch angrenzende Wohngebiete. In vielen Quartieren kam es zu deutlichen Schäden, deren genaue Lage heute durch Wiederaufbau, Umstrukturierung und Flächenentwicklungen häufig überlagert ist.

Mit dem Wandel von der Schwerindustrie zu Dienstleistung, Handel und Freizeitnutzungen wurden frühere Industriestandorte teilweise umfassend umgebaut. Vor diesem Hintergrund ist bei Bau- und Infrastrukturprojekten in Oberhausen, insbesondere auf ehemaligen Industrie-, Bahn- und Entwicklungsflächen, von einem kampfmittelrelevanten Restrisiko auszugehen. Historische Hinweise sind hierfür ein wichtiger Ausgangspunkt, müssen aber durch technische Untersuchungen und, soweit erforderlich, Räum- und Bergungsmaßnahmen ergänzt werden.

Warum FONTANA-EOD für Projekte in Oberhausen?

  • Regionale Erfahrung im westlichen Ruhrgebiet – besondere Kompetenz in industriell geprägten Stadt- und Umlandbereichen.
  • Angepasste Verfahren für Industrie-, Bahn- und Trassenlagen – Berücksichtigung komplexer Infrastruktur- und Nutzungsverhältnisse bei Sondierungs- und Räumkonzepten.
  • Durchgängiger Projektworkflow – von der historischen Vorbewertung über Sondierung und Flächenräumung bis zur Bauaushubüberwachung und Bergung.
  • Strukturierte, prüffähige Dokumentation – Berichte und Pläne, die sich in Planungs-, Genehmigungs- und Projektdokumentationen integrieren lassen.
  • Regionale Einsatzplanung – abgestimmt auf Projekte in Oberhausen und den angrenzenden Städten im Ruhrgebiet.
  • Sachlich nachvollziehbare Risikobewertung – auf Basis historischer, nutzungsgeschichtlicher und technischer Informationen.

Kontakt – Kampfmittelbeseitigung in Oberhausen anfragen

  • Wenn Sie ein Bau- oder Infrastrukturvorhaben in Oberhausen planen, unterstützen wir Sie bei der Einschätzung der Kampfmittelrelevanz und bei der Ausarbeitung eines geeigneten Maßnahmenkonzepts. Stellen Sie uns Lageplan, Projektdaten und vorhandene Unterlagen zur Verfügung – wir melden uns mit einer ersten fachlichen Einordnung und einem Vorschlag für die weiteren Schritte.

    Rufen Sie uns an unter +49 170 3223239

    oder senden Sie uns Ihre Anfrage durch klicken auf den Button.

    Wir sind rund um die Uhr erreichbar.

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