Duisburg
Kampfmittelbeseitigung in Duisburg
Duisburg ist als Stahl- und Hafenstandort am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr seit Jahrzehnten ein bedeutender Industrie- und Logistikknoten. Im Zweiten Weltkrieg war die Stadt aufgrund ihrer Hüttenwerke, Chemiebetriebe, Bahn- und Hafenanlagen Ziel zahlreicher Luftangriffe, in deren Folge große Teile der Stadt schwer beschädigt oder zerstört wurden. Vor diesem Hintergrund ist bei Bau- und Infrastrukturvorhaben in Duisburg bis heute von einer kampfmittelrelevanten Verdachtslage auszugehen, sobald tiefgreifende Erdarbeiten geplant werden.
FONTANA-EOD unterstützt Bauherren, Ingenieurbüros, kommunale Auftraggeber und Investoren in Duisburg und Umgebung mit Kampfmittelsondierung, Flächenräumung, Bauaushubüberwachung und Kampfmittelbergung – von der ersten Verdachtsanalyse bis zur abschließenden Freigabedokumentation.
In Duisburg ergeben sich Verdachtssituationen insbesondere in Hafen- und Industriearealen, entlang von Bahntrassen, an Brückenbauwerken und in Bereichen intensiver Nachkriegsbebauung. FONTANA-EOD stellt hierfür ein auf Duisburg abgestimmtes Leistungsspektrum zur Verfügung:
-
Historische Luftbildauswertung & Verdachtsflächenanalyse
– zur Einschätzung der Ausgangslage in Hafen- und Stahlbereichen, der Innenstadt und weiteren Stadtteilen.
-
Oberflächensondierung
– flächendeckende Detektion oberflächennaher metallischer Störkörper auf Bau- und Erschließungsflächen.
-
Tiefensondierung / Bohrlochsondierung
– Untersuchung tieferer Bodenschichten, zum Beispiel bei Baugruben, Pfahlgründungen, Spundwänden oder Maßnahmen im Ufer- und Deichbereich.
-
Flächenräumung
– Baufeldfreimachung in klar definierten Verdachtsbereichen.
-
Bauaushubüberwachung
– baubegleitende Überwachung von Erdarbeiten in Bereichen mit Restrisiko oder eingeschränkter Vorerkundung.
-
Kampfmittelbergung
– kontrollierte Freilegung, Sicherung und Bereitstellung identifizierter Kampfmittel für die zuständigen Stellen.
Einsatzgebiete in Duisburg und Umgebung
FONTANA-EOD begleitet Projekte im gesamten Stadtgebiet Duisburg und – sofern es die Rahmenbedingungen zulassen – in angrenzenden Städten und Gemeinden des Ruhrgebiets und Niederrheins. In Duisburg selbst sind insbesondere folgende Bereiche relevant:
Stadtgebiet Duisburg (Auswahl)
Altstadt und Innenhafenbereich
Ruhrort und Kaianlagen
Meiderich und Beeck
Hamborn und Neumühl
Walsum
Rheinhausen
Homberg
Hochfeld
Friemersheim
Wanheimerort und Dellviertel
Umland und Region
Oberhausen
Mülheim an der Ruhr
Dinslaken
Moers
Krefeld
Wesel
Weitere Städte und Gemeinden im westlichen Ruhrgebiet und am Niederrhein
Typische Verdachtssituationen in Duisburg
Die Kombination aus Schwerindustrie, Binnenhafen, Rhein- und Ruhrlage sowie historischer Zielrelevanz im Zweiten Weltkrieg führt dazu, dass in Duisburg bestimmte Konstellationen aus Sicht der Kampfmittelbeseitigung besonders sorgfältig zu beurteilen sind:
-
Hafen- und Umschlagbereiche,
insbesondere in und um Ruhrort, den Innenhafen und weitere Kaianlagen, in denen Hafeninfrastruktur und Lagerflächen Ziel kriegsbedingter Angriffe waren.
-
Stahl- und Industrieareale,
in denen frühere Hüttenwerke, Walzwerke oder Chemiebetriebe angesiedelt waren und die später umgenutzt oder überbaut wurden.
-
Bahn- und Rangierbereiche,
insbesondere Güterbahnhöfe, Rangiergleise und Trassenabschnitte, die im Krieg als primäre Ziele galten.
-
Brücken- und Uferbereiche an Rhein und Ruhr,
in denen Brücken, Zuwegungen und Uferbefestigungen massiv beansprucht wurden.
-
Innenstadt- und Verdichtungszonen,
in denen tiefgreifende Bauprojekte in historisch beschädigte Quartiere eingreifen.
Je nach Lage, Nutzung und Eingriffstiefe ist im Vorfeld zu prüfen, ob und in welchem Umfang Sondierung, Flächenräumung oder Bauaushubüberwachung erforderlich sind.
Historischer Hintergrund & Verdachtslage im Raum Duisburg
Als einer der zentralen Standorte der deutschen Stahl- und Schwerindustrie sowie als bedeutender Hafenstandort war Duisburg im Zweiten Weltkrieg ein vorrangiges Ziel alliierter Luftangriffe. Wiederkehrende Bombardierungen richteten sich gegen Hüttenwerke, Industrieanlagen, Bahn- und Rangierflächen sowie Hafen- und Brückenbereiche. Infolge dieser Angriffe kam es zu erheblichen Zerstörungen in verschiedensten Teilen des Stadtgebiets.
Der Wiederaufbau und die spätere Umstrukturierung von Industrie- und Hafenflächen führten dazu, dass Trümmerzonen, verfüllte Flächen und umgelagerte Böden heute oft nicht mehr als solche erkennbar sind. Aus fachlicher Sicht ist daher in Duisburg bei tiefgreifenden Erdarbeiten – insbesondere in Hafen-, Industrie-, Bahn- und Uferbereichen – mit einem kampfmittelrelevanten Restrisiko zu rechnen. Historische Hinweise und Luftbildauswertungen bilden hierfür die Grundlage, ersetzen jedoch keine technische Untersuchung und müssen durch Sondierungs- und Räummaßnahmen ergänzt werden.
Warum FONTANA-EOD für Projekte in Duisburg?
-
Spezialisierung auf Industrie- und Hafenstandorte
– besondere Erfahrung in Bereichen mit Schwerindustrie, Hafenlogistik und komplexer Infrastruktur.
-
Angepasste Verfahren für Rhein- und Ruhrlagen
– Berücksichtigung von Uferbereichen, Deichen, Brücken und wasserbezogenen Bauwerken.
-
Durchgängiger Projektworkflow
– von der historischen Vorbewertung über Sondierung und Flächenräumung bis zur Bauaushubüberwachung und Bergung.
-
Strukturiert aufbereitete Dokumentation
– Berichte, Pläne und Protokolle, die die Anforderungen von Planern, Behörden und Projektpartnern erfüllen.
-
Regionale Einsatzplanung im Ruhrgebiet und am Niederrhein
– abgestimmt auf Projekte in Duisburg und den angrenzenden Städten.
-
Sachlich nachvollziehbare Risikobewertung
– Einschätzungen basieren auf historischen, nutzungsgeschichtlichen und technischen Grundlagen.
Kontakt – Kampfmittelbeseitigung in Duisburg anfragen
-
Duisburg und Umland inkl. Niederrhein
Wenn Sie ein Bau- oder Infrastrukturvorhaben in Duisburg planen, unterstützen wir Sie bei der Einschätzung der Kampfmittelrelevanz und bei der Ausarbeitung eines geeigneten Maßnahmenkonzepts. Stellen Sie uns Lageplan, Projektdaten und vorhandene Unterlagen zur Verfügung – wir melden uns mit einer ersten fachlichen Einordnung und einem Vorschlag für die weiteren Schritte.
Rufen Sie uns an unter +49 170 3223239
oder senden Sie uns Ihre Anfrage durch klicken auf den Button.
Wir sind rund um die Uhr erreichbar.
