Bremen (Stadt)
Kampfmittelbeseitigung in Bremen
Bremen ist als Hafen- und Industriestandort an der Weser durch Umschlagflächen, Werft- und Gewerbestrukturen sowie eine dichte Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur geprägt. Im Zweiten Weltkrieg waren Hafenstädte aufgrund ihrer maritimen, industriellen und logistischen Funktion wiederholt Ziel von Luftangriffen. Für heutige Bau- und Infrastrukturprojekte bedeutet dies, dass bei tiefgreifenden Erdarbeiten insbesondere in Hafen-, Industrie- und Trassenlagen eine kampfmittelrelevante Prüfung angezeigt sein kann.
FONTANA-EOD unterstützt Bauherren, Ingenieurbüros, kommunale Auftraggeber und Investoren in Bremen und Umgebung mit Kampfmittelsondierung, Flächenräumung, Bauaushubüberwachung und Kampfmittelbergung – von der ersten Verdachtsanalyse bis zur abschließenden Freigabedokumentation.
Leistungen der Kampfmittelbeseitigung in Bremen
In Bremen ergeben sich Verdachtssituationen insbesondere im Umfeld von Hafen- und Umschlagflächen, Werft- und Industriearealen, älteren Bahn- und Trassenkorridoren sowie in Bereichen mit intensiver Nachkriegsüberprägung. FONTANA-EOD bietet hierfür ein auf Bremen abgestimmtes Leistungsspektrum:
- Historische Luftbildauswertung und Verdachtsflächenanalyse – zur Einschätzung der Ausgangslage im Stadtgebiet Bremen und in angrenzenden Bereichen.
- Oberflächensondierung – flächendeckende Detektion oberflächennaher metallischer Störkörper auf Bau- und Erschließungsflächen.
- Tiefensondierung / Bohrlochsondierung – Untersuchung tieferer Bodenschichten, etwa bei Baugruben, Gründungen, Spundwänden oder Maßnahmen in Hafennähe.
- Flächenräumung – Baufeldfreimachung in klar definierten Verdachtsbereichen.
- Bauaushubüberwachung – baubegleitende Überwachung von Erdarbeiten in Bereichen mit Restrisiko oder eingeschränkter Vorerkundung.
- Kampfmittelbergung – kontrollierte Freilegung, Sicherung und Bereitstellung identifizierter Kampfmittel für die zuständigen Stellen.
Einsatzgebiete in Bremen und Umgebung
FONTANA-EOD begleitet Projekte im gesamten Stadtgebiet Bremen und – soweit es die Rahmenbedingungen zulassen – im weiteren Umfeld des Stadtstaates Bremen. In Bremen selbst sind insbesondere folgende Bereiche relevant:
Stadtgebiet Bremen (Auswahl)
- Mitte
- Östliche Vorstadt
- Neustadt
- Walle
- Gröpelingen
- Hemelingen
- Huchting
- Obervieland
- Bremen-Nord (Vegesack, Blumenthal, Burglesum)
Umland und Region (Auswahl)
- Delmenhorst
- Stuhr
- Weyhe
- Lilienthal
- Achim
- Weitere Städte und Gemeinden im Bremer Umland
Typische Verdachtssituationen in Bremen
Die Hafen- und Industriegeschichte, verkehrliche Zielstrukturen sowie wiederholte Umstrukturierungen von Umschlag- und Logistikflächen führen dazu, dass bestimmte Konstellationen in Bremen aus Sicht der Kampfmittelbeseitigung besonders sorgfältig zu betrachten sind:
- Hafen- und Umschlagbereiche mit Kaizonen, Lager- und Verladearealen, die historisch eine erhöhte Zielrelevanz hatten.
- Werft- und Industrieareale sowie angrenzende Gewerbeflächen mit wechselnder Nutzung und möglicher Überformung durch Rückbau und Neubau.
- Bahn- und Trassenkorridore im Umfeld von Güterverkehr, Anschlussgleisen und älteren Transportachsen.
- Ufer- und Spundwandbereiche, in denen wassernahe Baumaßnahmen besondere Anforderungen an Sondierung und Überwachung stellen.
- Flächen mit Bodenumlagerungen durch Hafenbau, Aufschüttungen, Deich- und Infrastrukturmaßnahmen.
Ob und in welchem Umfang Kampfmittelmaßnahmen erforderlich sind, wird stets projektbezogen ermittelt – auf Grundlage von Nutzungsgeschichte, Planungsunterlagen und gegebenenfalls technischer Sondierung.
Historischer Hintergrund und Verdachtslage im Raum Bremen
Bremen war als Hafen-, Industrie- und Logistikstandort in einem kriegsrelevanten Funktionsraum gelegen. Hafenanlagen, Umschlagflächen, Bahnanschlüsse und industrielle Infrastruktur stellen in Kriegszeiten typische Zielkategorien dar. In Verbindung mit späteren Ausbau- und Modernisierungsphasen wurden Flächen vielfach aufgeschüttet, umgestaltet oder neu geordnet, wodurch frühere Schadenszonen heute häufig überlagert sind.
Aus fachlicher Sicht ist daher bei Bau- und Infrastrukturprojekten in Bremen insbesondere in Hafen-, Industrie- und Trassenlagen von einem kampfmittelrelevanten Restrisiko auszugehen. Historische Hinweise liefern hierfür wichtige Anhaltspunkte, müssen jedoch durch technische Untersuchungen und, soweit erforderlich, Räum- und Bergungsmaßnahmen ergänzt werden.
Warum FONTANA-EOD für Projekte in Bremen?
- Kompetenz in Hafen- und Logistiklagen – Verfahren und Abläufe sind auf Umschlag-, Terminal- und Industrieflächen abgestimmt.
- Angepasste Verfahren für wassernahe Bauwerke – Berücksichtigung von Uferbereichen, Spundwänden, Aufschüttungen und Gründungen.
- Durchgängiger Projektworkflow – von der historischen Vorbewertung über Sondierung und Flächenräumung bis zur Bauaushubüberwachung und Bergung.
- Strukturierte, prüffähige Dokumentation – Berichte und Pläne, die sich in Planungs-, Genehmigungs- und Projektdokumentationen einfügen.
- Regionale Einsatzplanung im Stadtstaat Bremen – abgestimmt auf Projekte im Stadtgebiet Bremen und im Umfeld.
- Sachlich nachvollziehbare Risikobewertung – auf Basis historischer, nutzungsgeschichtlicher und technischer Informationen.
Kontakt – Kampfmittelbeseitigung in Bremen (Stadt) anfragen
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Wenn Sie ein Bau- oder Infrastrukturvorhaben in Bremen planen, unterstützen wir Sie bei der Einschätzung der Kampfmittelrelevanz und bei der Ausarbeitung eines geeigneten Maßnahmenkonzepts. Stellen Sie uns Lageplan, Projektdaten und etwaige Vorunterlagen zur Verfügung – wir melden uns mit einer ersten fachlichen Einordnung und einem Vorschlag für die weiteren Schritte.
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