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FONTANA-EOD |Tiefensondierung / Bohrlochsondierung Klarheit in kritischen Tiefen

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Für tief liegende Objekte setzen wir erschütterungsarme Bohrungen und differenzmagnetische Messverfahren ein. Diese Methode gewährleistet maximale Sicherheit bei Baugruben, Spundwänden, Pfahlgründungen und Leitungsbauprojekten, wenn Oberflächensondierungen allein keine ausreichende Aussagekraft mehr bieten.


Was ist eine Bohrlochsondierung?

Bohrlochsondierung | FONTANA-EOD

Die Bohrlochsondierung ist ein Tiefensondierungsverfahren, bei dem im Vorfeld der Baumaßnahme gezielt Bohrungen abgeteuft, verrohrt und mit Sonden ausgemessen werden. Auf dieser Grundlage lassen sich auch in mehreren Metern Tiefe Störkörper identifizieren oder ausschließen, die im Rahmen der Kampfmittelbeseitigung sicherheitsrelevant sind.

Im Unterschied zur reinen Oberflächensondierung ermöglicht die Bohrlochsondierung eine dreidimensionale Betrachtung des Untergrundes. Gerade bei hoch belasteten Standorten, komplexen Baugrundverhältnissen oder tiefgründigen Bauwerken ist sie ein zentrales Instrument für eine belastbare Risikobewertung.

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Typische Einsatzbereiche der Tiefensondierung

  • Baugruben und Tiefgründungen

    Bei größeren Baugruben, Untergeschossen oder Tiefgaragen müssen auch tiefere Bodenschichten sicher bewertet werden. Die Bohrlochsondierung stellt sicher, dass keine gefährlichen Störkörper im Bereich von Sohlen, Gründungen oder Unterzügen verbleiben.

  • Spundwände und Verbau

    Für Spundwände, Schlitzwände oder andere Verbausysteme ist die Lage von Störkörpern im Bereich der geplanten Einbindetiefen besonders kritisch. Durch gezielte Bohrlöcher entlang der Trasse kann geprüft werden, ob Spundbohlen gefahrlos eingebracht werden können.

  • Pfahlgründungen

    Bei Pfahlgründungen sind sowohl Pfahlfuß als auch Pfahlschaft zu berücksichtigen. Mit differenzmagnetischer Messung in Bohrlöchern werden potenzielle Störkörper identifiziert, die den Einbau oder die Tragfähigkeit beeinträchtigen könnten.

  • Leitungsbau und Infrastrukturprojekte

    Im Leitungsbau (z. B. Fernwärme, Wasser, Gas, Kabeltrassen) ermöglicht die Tiefensondierung eine gezielte Klärung kritischer Punkte, etwa bei Kreuzungen mit bestehenden Bauwerken oder in Bereichen mit erhöhter Kampfmittelverdachtlage.


Unsere technischen Verfahren der Tiefensondierung

Für eine belastbare Beurteilung tief liegender Kampfmittelverdachtslagen kombinieren wir verschiedene, aufeinander abgestimmte Bohr- und Messverfahren. So lassen sich sowohl die geologischen Verhältnisse als auch Lage, Tiefe und Ausdehnung potenzieller Störkörper präzise erfassen und sicher bewerten.

Erschütterungsarme Bohrungen

Schonende Bohrverfahren | FONTANA-EOD

Die Bohrungen werden so ausgeführt, dass bestehende Bauwerke und der umgebende Boden möglichst wenig beeinflusst werden. Je nach Untergrund und Projektanforderung kommen verschiedene Bohrverfahren (z. B. Trockenbohrung, Spülbohrung, Kernbohrung) zum Einsatz.

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Verrohrung und Messstrecken

FONTANA-EOD | Verrohrung und Messstrecken

Die Bohrlöcher werden in der Regel mit Kunststoffrohren verrohrt, um eine definierte Messstrecke zu schaffen. Dadurch lässt sich die Messsonde in genau bekannten Tiefenpositionen platzieren und wiederholt führen.

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Differenzmagnetische Messung

Geomagnetik | FONATANA-EOD

Mit speziellen Sonden wird das magnetische Feld entlang der Bohrlochachse erfasst. Aus den Messdaten lassen sich Lage, Tiefe und Intensität von Störkörpern erkennen. Die differenzmagnetische Arbeitsweise ermöglicht eine hohe Empfindlichkeit bei gleichzeitig guter Unterdrückung von Störeinflüssen.

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Ablauf einer Bohrlochsondierung

  • 1. Voruntersuchung und Planung

    Analyse von Bestandsunterlagen, Oberflächensondierung und ggf. Luftbildauswertung. Festlegung der Bohrlochanzahl, Positionen und Zieltiefen.

  • 2. Bohrarbeiten und Verrohrung

    Fachgerechte Herstellung der Bohrlöcher mit dem vereinbarten Verfahren, Einbau der Verrohrung und Vorbereitung für die Messung.

  • 3. Messung im Bohrloch

    Einbringen der Sonde, Messfahrt über definierte Tiefenintervalle, mehrfache Messdurchgänge falls erforderlich.

  • 4. Datenauswertung und Bewertung

    Interpretation der Messdaten, Identifizierung von Auffälligkeiten, Abgrenzung möglicher Kampfmittelverdachtslagen.

  • 5. Maßnahmenempfehlung

    Klare Aussagen, ob der Bereich freigegeben werden kann oder ob weitere Schritte (z. B. Räumung/Bergung) notwendig sind.

  • 6. Dokumentation und Freigaberelevanz

    Erstellung eines prüffähigen Berichtes mit Profilen, Tabellen, Plänen und einer eindeutigen Empfehlung für die weitere Bauplanung.

Vorteile der Tiefensondierung für Ihr Projekt

  • Maximale Sicherheit in relevanten Tiefen:
    Kritische Bereiche unterhalb der Oberfläche werden gezielt untersucht, sodass auch tiefer liegende Störkörper erkannt oder ausgeschlossen werden können.

  • Vermeidung von Bauunterbrechungen:
    Durch frühzeitige Risikoklärung wird das Risiko von Baustopps während der Ausführung erheblich reduziert.

  • Planbare Kosten und Termine:
    Eine belastbare Beurteilung der Tiefenverhältnisse ermöglicht eine realistische Kalkulation von Bauzeiten und Budgets.

  • Rechtssichere Entscheidungsgrundlage:
    Die strukturierte Dokumentation ist für Behörden, Versicherer und Bauherrn nachvollziehbar und archivfest.


Dokumentation und Schnittstellen zu anderen Leistungen

Die Ergebnisse der Tiefensondierung werden in einem umfangreichen Mess- und Bewertungsbericht zusammengefasst. Dieser umfasst unter anderem:

  • Lagepläne der Bohrpunkte

  • Messprotokolle und Profilgrafiken

  • Klassifikation der Störkörper

  • Übersicht der freigegebenen und ggf. kritischen Bereiche

  • Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise

Diese Unterlagen sind vollständig prüf-, archivier- und behördenfähig.

Die Bohrlochsondierung ist häufig direkt mit anderen Leistungen verknüpft:

  • Oberflächensondierung – zur flächigen Vorerkundung

  • Flächenräumung und Bergung – bei bestätigten Verdachtslagen

  • Bauaushubüberwachung – zur Kontrolle während der erdbaulichen Maßnahmen


Häufige Fragen zur Bohrlochsondierung (FAQ)

  • Wann ist eine Tiefensondierung zwingend zu empfehlen?

    Immer dann, wenn Oberflächensondierungen nicht die benötigte Tiefe abdecken oder vorhandene Hinweise auf tief liegende Störkörper bestehen – etwa bei tiefen Baugruben, Pfahlgründungen oder früher militärisch genutzten Fläche

  • Wie tief kann in der Regel sondiert werden?

    Die erreichbare Tiefe hängt vom Bohrverfahren, dem Rohrsystem und der eingesetzten Messtechnik ab; in der Praxis werden üblicherweise mehrere Meter bis in den Bereich der geplanten Gründungs- oder Einbindetiefen abgedeckt.

  • Wie lange dauert eine Bohrlochsondierung?

    Dauer und Aufwand richten sich nach Anzahl und Tiefe der Bohrlöcher, den Bodenverhältnissen und den Projektvorgaben. Nach Sichtung der Unterlagen erhalten Sie von uns eine realistische Zeit- und Ablaufplanung.

  • Welche Unterlagen erhalte ich nach Abschluss der Maßnahme?

    Sie erhalten einen vollständigen Bericht mit Messprotokollen, Profilen, Lageplan, Bewertung und klaren Empfehlungen beziehungsweise einer Freigabeempfehlung für die entsprechenden Bereiche.


Warum FONTANA‑EOD für Ihre Tiefensondierung?

  • Spezialisierte Tiefensondierung für kritische Baugruben

    FONTANA‑EOD ist auf Tiefensondierung und Bohrlochsondierung in Bereichen mit hohem Sicherheitsbedarf (Baugruben, Spundwände, Pfahlgründungen, Leitungsbau) spezialisiert und erkennt auch tief liegende Kampfmittel zuverlässig.

  • Erschütterungsarme, bauwerkschonende Bohrverfahren

    Durch den Einsatz geeigneter Bohrverfahren (z. B. Trockenbohrung, Spülbohrung, Kernbohrung) werden vorhandene Bauwerke und der umgebende Boden möglichst wenig beeinflusst – ein wesentlicher Vorteil für sensible Bestands- und innerstädtische Lagen.

  • Hochauflösende differenzmagnetische Messung und 3D‑Auswertung

    Präzise, differenzmagnetische Messverfahren und moderne Auswertesoftware ermöglichen eine hochauflösende Detektion und räumliche Einordnung von Störkörpern – inklusive aussagekräftiger Messprotokolle und Visualisierungen für Planung und Dokumentation.

  • Rechts- und normkonformes Arbeiten nach SprengG und DGUV‑Regeln

    Sämtliche Arbeiten werden von befähigten Personen nach § 20 SprengG unter Beachtung der einschlägigen Regelwerke (u. a. DGUV‑Information 201‑027, BGI 833) durchgeführt – für rechtssichere Entscheidungen von Bauherr, Planer und Behörden.

  • Lückenlose Dokumentation und klare Handlungsempfehlungen

    FONTANA‑EOD erstellt prüffähige Messprotokolle, Pläne und Freigabeunterlagen und leitet daraus konkrete, risikoorientierte Empfehlungen für die weiteren Bauphasen ab – von der Planung bis zur Freigabe des Baufeldes.

  • Hohe Einsatzbereitschaft und Erfahrung in großflächigen Projekten

    Mit eingespielten Teams und effizienter Einsatzlogistik begleitet FONTANA‑EOD sowohl punktuelle Sondierungen als auch großflächige Tiefensondierungsprojekte zuverlässig und termingerecht im gesamten definierten Einsatzgebiet.


Ihr Ansprechpartner für Tiefensondierung / Bohrlochsondierung

  • Gerne beraten wir Sie bei Ihrem Projekt!

    Gerne beraten wir Sie bei Ihrem Projekt!

    Tiefensondierungen erfordern Erfahrung, geeignete Technik und eine fachkundige Bewertung. FONTANA‑EOD kombiniert alle drei Aspekte zu einem klar strukturierten, nachvollziehbaren Vorgehen.

    Kontaktieren Sie uns für eine projektspezifische Beratung oder ein Angebot:

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Kontakt:
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Verbandsmitgliedschaften

BVMW e.V. und Bund Deutscher Feuerwerker und Wehrtechniker e.V.

Wirtschaftliche Mitgliedschaft


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