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Mittwoch, 4. Februar 2026 von Oliver Fontana - Geschäftsführer Die Sondierung tiefer liegender Kampfmittel stellt eine der sensibelsten und zugleich wichtigsten Maßnahmen im Rahmen moderner Bauvorhaben dar. Während oberflächennahe Untersuchungen erste Hinweise liefern können, reichen sie bei vielen Projekten nicht aus. Gerade bei komplexen Baumaßnahmen, tiefen Bodeneingriffen oder großflächigem Infrastrukturbau ist eine professionelle Tiefensondierung unverzichtbar, um Risiken frühzeitig zu erkennen und Bauabläufe sicher zu gestalten.
Im Mittelpunkt stehen dabei Verfahren wie die Tiefensondierung und die Bohrlochsondierung, mit denen sich Kampfmittel in größerer Tiefe zuverlässig lokalisieren lassen.
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Montag, 12. Januar 2026 von Oliver Fontana - Geschäftsführer Ausgangslage: Ein historisches Problem mit aktueller Relevanz
Mehr als 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind Kampfmittelaltlasten – insbesondere Blindgänger alliierter Fliegerbomben, Artilleriemunition und andere Explosivstoffe – weiterhin ein reales und fortbestehendes Sicherheitsrisiko in nahezu allen Regionen Deutschlands.
Allein zwischen 1940 und 1945 wurden über dem damaligen Deutschen Reich mehrere Millionen Tonnen Bomben und Munition abgeworfen. Ein relevanter Anteil dieser Kampfmittel detonierte nicht und verblieb im Erdreich. Diese Altlasten stellen bis heute eine erhebliche Gefahr für Menschen, Infrastruktur und Bauprojekte dar.
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Freitag, 9. Januar 2026 von Oliver Fontana - Geschäftsführer Die alliierten Bombardierungen des Deutschen Reiches zwischen 1939 und 1945 stellen eines der prägendsten Kapitel der deutschen Zeitgeschichte dar. Der strategische Luftkrieg zielte nicht allein auf militärische Einrichtungen, sondern zunehmend auf industrielle Zentren, Verkehrsinfrastruktur, Energieversorgung sowie auf urbane Verdichtungsräume mit hoher Produktions- und Bevölkerungsdichte. In der Folge wurden weite Teile des heutigen Bundesgebietes – insbesondere die Regionen der späteren Bundesländer Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern, Saarland und Baden-Württemberg – systematisch und wiederholt bombardiert. Die Zerstörungen erreichten in vielen Städten ein bis dahin unbekanntes Ausmaß und führten nicht nur zu massiven Verlusten an Menschenleben und Bausubstanz, sondern auch zu einer bis heute fortwirkenden Gefahrenlage durch nicht detonierte Kampfmittel.
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Mittwoch, 31. Dezember 2025 von Oliver Fontana - Geschäftsführer Nordrhein-Westfalen zählt bis heute zu den am stärksten mit Kampfmitteln belasteten Regionen Deutschlands. Diese Tatsache ist keine abstrakte Annahme, sondern das unmittelbare Ergebnis der systematischen alliierten Bombardierungen während des Zweiten Weltkriegs, die sich zwischen 1940 und 1945 flächendeckend über sämtliche heutigen Bezirksregierungen des Landes erstreckten. Industriezentren, Verkehrsknotenpunkte, Energieversorgungsanlagen, Verwaltungsstandorte und dicht besiedelte Wohngebiete wurden gezielt und wiederholt angegriffen. Ziel war nicht allein die militärische Schwächung des Deutschen Reiches, sondern die nachhaltige Zerstörung seiner industriellen, logistischen und gesellschaftlichen Funktionsfähigkeit.