Rufnummer der Zentrale: +49 (0) 6843 - 999 499 7  Am Kaninchenberg 5, D-66453 Gersheim | Bonner Straße 72, D-50389 Wesseling

Oberflächensondierung mit Georadar (GPR) und Geomagnetik zur Kampfmittelsondierung

fontana head neu

Die Oberflächensondierung mit Georadar (GPR), Geomagnetik und ergänzenden elektromagnetischen Messverfahren dient der zerstörungsfreien Untersuchung von Kampfmittelverdachtsflächen, Baugrundstücken, Trassen, Erschließungsflächen und sensiblen Infrastrukturstandorten. Ziel ist die präzise Ortung von Störkörpern, Anomalien, Bodeninhomogenitäten und potenziell kampfmittelrelevanten Auffälligkeiten, bevor Erdarbeiten, Tiefbau- oder Leitungsmaßnahmen beginnen.

FONTANA-EOD setzt bei der Flächensondierung auf eine fachlich abgestimmte Kombination aus Bodenradar, Magnetik und TDEM, um sowohl metallische als auch – je nach Untergrund und Aufgabenstellung – strukturell auffällige oder nichtmagnetische Objekte zuverlässig zu erfassen. Die Messdaten werden GPS-gestützt erhoben, ausgewertet und in prüffähiger Form dokumentiert.

Dadurch erhalten Auftraggeber eine belastbare Grundlage für Risikoabschätzung, Bauplanung, Freigabeentscheidungen und die Festlegung weiterführender Maßnahmen.

Kurz erklärt: Was leistet eine Oberflächensondierung mit GPR?

Eine Oberflächensondierung mit GPR ist eine zerstörungsfreie geophysikalische Untersuchung des Untergrunds.

Dabei werden mittels Bodenradar, Geomagnetik und ergänzender Messverfahren Anomalien, Störkörper und kampfmittelrelevante Auffälligkeiten lokalisiert.

Das Verfahren dient der Risikoaufklärung vor Baumaßnahmen und schafft eine belastbare Grundlage für Tiefensondierung, Räumung oder Freigabe.


Was ist eine Oberflächensondierung mit Georadar, Magnetik und TDEM?

Oberflächensondierung | FONTANA-EOD

Unter Oberflächensondierung versteht man die systematische, zerstörungsfreie Untersuchung oberflächennaher Bodenbereiche auf auffällige geophysikalische Signaturen. Im Bereich der Kampfmittelsondierung dient dieses Verfahren dazu, Verdachtsmomente zu verifizieren, Anomalien einzugrenzen und die Notwendigkeit weiterführender Maßnahmen fachlich zu bewerten.

Je nach Untergrund, Flächennutzung und Verdachtslage kommen dabei unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Geomagnetik dient insbesondere der Erfassung magnetischer Störkörper. TDEM ergänzt die Untersuchung bei leitfähigen, nicht oder nur eingeschränkt magnetischen Objekten. Georadar (GPR) beziehungsweise Bodenradar ermöglicht die Darstellung von Untergrundstrukturen, Schichtwechseln, Hohlräumen, Einbauten und weiteren Auffälligkeiten, soweit die Bodenverhältnisse hierfür geeignet sind.

Die Oberflächensondierung ist damit kein schematischer Einzelschritt, sondern ein fachlich zu planendes Untersuchungsverfahren, das an die konkrete Fläche, den Bauzweck und das Gefährdungspotenzial angepasst werden muss.

questionbright

Wann ist Georadar (GPR) bei der Kampfmittelsondierung besonders sinnvoll?

Georadar ist insbesondere dann sinnvoll, wenn neben der reinen Ortung metallischer Anomalien zusätzliche Informationen über den Untergrund benötigt werden. Das betrifft etwa Flächen mit baulichen Vorbelastungen, Auffüllungen, heterogenen Bodenschichten, Verdacht auf Einbauten, Leitungsnähe oder die Notwendigkeit einer differenzierten Strukturaufklärung.

Im Unterschied zur reinen Magnetik liefert GPR nicht nur Hinweise auf metallische Störungen, sondern – abhängig von Bodenart, Feuchtigkeit, Leitfähigkeit und Störkulisse – auch Aussagen über Schichtverläufe, Untergrundstörungen, Hohlräume oder nichtmetallische Strukturen.

Für Bauherren, Planungsbüros und öffentliche Auftraggeber ist GPR deshalb vor allem dort wertvoll, wo eine belastbare Vorerkundung erforderlich ist, um Erdarbeiten sicher, wirtschaftlich und ohne vermeidbare Unterbrechungen vorzubereiten.


Verfahren der Oberflächensondierung: Georadar (GPR), Geomagnetik und TDEM im Vergleich

Eine fachgerechte Oberflächensondierung beruht auf der Auswahl des geeigneten Messverfahrens oder einer kombinierten Methodik. Nicht jede Fläche, nicht jeder Boden und nicht jede Verdachtslage lässt sich mit nur einem Verfahren zuverlässig bewerten.

Deshalb kombiniert FONTANA-EOD Georadar, Geomagnetik und TDEM aufgabenbezogen. So entsteht eine differenzierte Datengrundlage, mit der magnetische, leitfähige und strukturelle Auffälligkeiten unter Berücksichtigung der jeweiligen Rahmenbedingungen erfasst und eingeordnet werden können.

Geomagnetik (Magnetometer-Messung) zur Kampfmittelsondierung auf Verdachtsflächen

Geomagnetik | FONATANA-EOD

Die Geomagnetik ist eines der wichtigsten Verfahren der Kampfmittelsondierung, wenn magnetische Störkörper im Untergrund lokalisiert werden sollen. Erfasst werden insbesondere ferromagnetische Auffälligkeiten, wie sie bei Munition, Splittern, metallischen Fremdkörpern oder anderen kampfmittelrelevanten Objekten auftreten können.

Das Verfahren eignet sich besonders für große Flächen, Trassen, Erschließungsgebiete, Grünflächen, Industriebrachen und offene Baufelder. Es ermöglicht eine hohe Flächenleistung bei zugleich guter Detailerfassung und bildet in vielen Projekten die erste belastbare Grundlage für weitere Untersuchungsschritte.

Wo magnetische Verfahren allein nicht ausreichen oder zusätzliche Strukturinformationen benötigt werden, wird die Geomagnetik durch GPR oder TDEM ergänzt.

omegabright

Georadar (GPR / Bodenradar) zur zerstörungsfreien Untergrunduntersuchung

Georadar (GPR – Ground Penetrating Radar) | FONTANA-EOD

Georadar, auch Ground Penetrating Radar (GPR) oder Bodenradar genannt, ist ein zerstörungsfreies Messverfahren zur Untersuchung des Untergrunds mit elektromagnetischen Wellen. Es wird eingesetzt, wenn neben der Ortung klassischer Anomalien auch Aussagen zu Schichtaufbau, Einbauten, Hohlräumen, Leitungsnähe, Auffüllungen oder nichtmetallischen Auffälligkeiten erforderlich sind.

In der Kampfmittelsondierung ist GPR insbesondere dort relevant, wo die reine Magnetik keine hinreichende Aussagekraft liefert oder wo die Untergrundstruktur selbst für die Risikobewertung von Bedeutung ist. Je nach Bodenverhältnissen kann Georadar helfen, Auffälligkeiten differenzierter zu interpretieren und baubedingte oder geologisch bedingte Störungen von tatsächlich relevanten Verdachtsmomenten besser abzugrenzen.

Die Einsatzfähigkeit von GPR hängt wesentlich von der Beschaffenheit des Untergrunds ab. Faktoren wie Bodenfeuchte, Leitfähigkeit, Schichtaufbau, Auffüllungen, Bewehrung, Störsignale und Oberflächenzustand beeinflussen die Aussagekraft. Deshalb muss der Einsatz von Bodenradar fachlich geplant und in das Gesamtkonzept der Oberflächensondierung eingebettet werden.

Vorteile von Georadar in geeigneten Einsatzbereichen sind insbesondere die zerstörungsfreie Erfassung von Untergrundstrukturen, die Möglichkeit zusätzlicher Tiefen- und Lagerungsinformationen sowie die verbesserte Beurteilung komplexer Flächen mit baulichen oder geologischen Vorbelastungen.

omegabright

Was erkennt Georadar (GPR) im Boden?

Georadar kann – abhängig von den Bodenverhältnissen – insbesondere Schichtwechsel, Einbauten, Leitungsverläufe, Hohlräume, Aufschüttungen, Auffüllungen, Fundamentreste, Verdichtungszonen und sonstige strukturelle Anomalien sichtbar machen.

Im Kontext der Kampfmittelsondierung ist GPR deshalb vor allem als ergänzendes Untersuchungsverfahren wertvoll, wenn die Untergrundstruktur selbst für die Bewertung der Verdachtslage entscheidend ist oder wenn nicht magnetische beziehungsweise strukturell auffällige Objekte in Betracht kommen.

TDEM (Time Domain Electromagnetics) zur Ergänzung von Magnetik und Georadar

TDEM – Time Domain Electromagnetics | FONTANA-EOD

TDEM wird eingesetzt, wenn leitfähige, aber nicht oder nur eingeschränkt magnetische Objekte im Untergrund zu erwarten sind. Das Verfahren ergänzt die Geomagnetik insbesondere dort, wo nicht allein ferromagnetische Signaturen entscheidend sind.

In der Oberflächensondierung ermöglicht TDEM eine zusätzliche Differenzierung bei komplexen Untergrundsituationen und trägt dazu bei, das geophysikalische Gesamtbild einer Fläche fachlich belastbar zu vervollständigen. In geeigneten Projekten bildet TDEM damit eine sinnvolle Ergänzung zu Georadar und Magnetik.

omegabright

Unterschied zwischen Georadar, Geomagnetik und TDEM

Geomagnetik dient vor allem der Erfassung magnetischer Störkörper.

Georadar dient der zerstörungsfreien Abbildung von Untergrundstrukturen und kann – je nach Bodenverhältnissen – zusätzliche Informationen zu Schichten, Einbauten, Hohlräumen und nichtmetallischen Auffälligkeiten liefern.

TDEM dient der Erfassung leitfähiger Objekte und ergänzt magnetische Verfahren insbesondere dort, wo nichtmagnetische oder nur eingeschränkt magnetische Verdachtsmomente relevant sind.

Welche Methode im konkreten Projekt geeignet ist, hängt nicht von einem abstrakten Standard, sondern von Fläche, Verdachtslage, Bodenbeschaffenheit, Bauziel und Auswertungsanforderung ab.


Vorteile der Oberflächensondierung mit GPR und Geomagnetik für Bauherren und Planer

Die kombinierte Oberflächensondierung mit GPR, Geomagnetik und ergänzenden Verfahren verbessert die Planungs- und Entscheidungssicherheit bereits in frühen Projektphasen. Risiken werden nicht erst während der Erdarbeiten sichtbar, sondern möglichst frühzeitig technisch eingegrenzt und dokumentiert.

Das reduziert die Wahrscheinlichkeit kostenintensiver Baustopps, ungeplanter Nachuntersuchungen, kurzfristiger Umplanungen und haftungsträchtiger Fehlentscheidungen.

Für Unternehmen, Kommunen, Ingenieurbüros und Bauherren entsteht dadurch eine belastbare Grundlage für Ausschreibung, Freigabe, Maßnahmenplanung und Bauablaufsteuerung.


Dokumentation der Oberflächensondierung – auswertbar, prüffähig und behördentauglich

Jede Oberflächensondierung endet mit einer strukturierten, nachvollziehbaren Dokumentation, bestehend aus:

  • Störkörperkarte / Anomalienkarte

  • Anomalienliste mit Klassifizierung

  • Messraster- und Linienplänen

  • GPS-Datenprotokollen

  • Auswertung mit Handlungsempfehlungen

  • Hinweisen zur weiteren Vorgehensweise und Freigabeoptionen

Diese Unterlagen sind vollständig prüf-, archivier- und behördenfähig.


Warum FONTANA-EOD?

  • Einsatz von modernsten Messverfahren

    Unsere Messsysteme kombinieren hochauflösende Sensorik mit GPS-gestützter Datenerfassung, um selbst komplexe Untergrundsituationen eindeutig und reproduzierbar bewerten zu können.

  • GPR-gestützte Untergrundbewertung bei komplexen Flächen

    Wir setzen Georadar gezielt dort ein, wo klassische Sondierverfahren allein nicht ausreichen und zusätzliche Aussagen zur Untergrundstruktur erforderlich sind. Dadurch können auch baulich oder geologisch komplexe Flächen differenzierter bewertet und Maßnahmen genauer vorbereitet werden.

  • Hochqualifizierte, § 20 SprengG-befähigte Einsatzleitungen

    Jede Maßnahme wird von erfahrenen, sprengstoffrechtlich befähigten Fachkräften geleitet, die alle sicherheitsrelevanten Entscheidungen fachkundig und verantwortungsvoll treffen.

  • Vollständige Dokumentation bis zur Freigabebescheinigung

    Alle Arbeitsschritte werden transparent aufgezeichnet und in prüffähigen Berichten zusammengeführt, die den Anforderungen von Behörden, Bauleitungen und Gutachtern entsprechen.

  • Schnelle Reaktionszeiten bundesweit

    Durch unsere strategischen Standorte und 24/7-Bereitschaft sind wir jederzeit in der Lage, kurzfristig auf Projekte oder akute Einsatzsituationen zu reagieren.

  • Normkonformes Arbeiten nach DGUV-I 201-027 und BGI 833

    Unsere Abläufe folgen streng etablierten Sicherheits- und Arbeitsrichtlinien, sodass jede Maßnahme den geltenden technischen und organisatorischen Standards entspricht.

  • Klare, risikoorientierte Empfehlungen für Bauverantwortliche

    Unsere Auswertungen liefern belastbare Handlungsgrundlagen, die Risiken klar einordnen und präzise Maßnahmen für den weiteren Projektverlauf ermöglichen.


FAQ zur Oberflächensondierung mit Georadar (GPR)

  • Was ist eine Oberflächensondierung?

    Eine Oberflächensondierung ist die zerstörungsfreie Untersuchung oberflächennaher Bodenbereiche auf geophysikalische Auffälligkeiten und potenziell kampfmittelrelevante Anomalien.

  • Was ist Georadar (GPR)?

    Georadar ist ein Bodenradarverfahren auf Basis elektromagnetischer Wellen, mit dem Untergrundstrukturen, Einbauten, Hohlräume und weitere Auffälligkeiten sichtbar gemacht werden können.

  • Wann wird GPR bei der Kampfmittelsondierung eingesetzt?

    GPR wird vor allem dann eingesetzt, wenn zusätzliche Informationen über Schichtaufbau, Einbauten, Hohlräume oder nicht metallische Auffälligkeiten benötigt werden und die Bodenverhältnisse den Einsatz zulassen.

  • Kann Georadar Blindgänger erkennen?

    Georadar kann Auffälligkeiten im Untergrund erfassen und strukturelle Hinweise liefern. Ob eine konkrete Auffälligkeit als kampfmittelrelevant zu bewerten ist, hängt jedoch stets von der Gesamtauswertung, dem Bodenaufbau und der ergänzenden Methodik ab.

  • Was ist der Unterschied zwischen Magnetik und Georadar?

    Magnetik erfasst vor allem magnetische Störkörper. Georadar bildet demgegenüber Untergrundstrukturen und – je nach Eignung des Bodens – auch nicht metallische beziehungsweise strukturelle Auffälligkeiten ab.

  • Ist die Oberflächensondierung zerstörungsfrei?

    Ja. Die Oberflächensondierung erfolgt grundsätzlich zerstörungsfrei und dient gerade dazu, Auffälligkeiten vor Eingriffen in den Boden fachlich einzugrenzen.

  • Welche Flächen eignen sich für eine GPR-Untersuchung?

    Geeignet sind insbesondere Baugrundstücke, Erschließungsflächen, Trassen, Industrieflächen, Verkehrsflächen und sonstige Bereiche, bei denen eine differenzierte Untersuchung der Untergrundstruktur erforderlich ist.

  • Welche Unterlagen erhält der Auftraggeber nach der Sondierung?

    Üblich sind Messdaten, Auswertung, Kartierung der Anomalien, Klassifizierung, Handlungsempfehlungen und prüffähige Dokumentationsunterlagen.


Sprechen wir über Ihr Projekt!

  • Wir sorgen für Sicherheit – fachlich, rechtlich und technisch.

    Wir sorgen für Sicherheit – fachlich, rechtlich und technisch.

    Rufen Sie uns an unter +49 170 3223239

    oder senden Sie uns Ihre Anfrage durch klicken auf den Button.

    Wir sind rund um die Uhr erreichbar.

FONTANA-EOD Consulting & Engineering GmbH

Hauptgeschäftsstelle:                      Zweigniederlassung:
Am Kaninchenberg 5                          Bonner Straße 72
D-66453 Gersheim                             D-50389 Wesseling

Kontakt:
Zentrale Rufnummer:               +49 (0) 6843 - 999 499 7
Email 1:                                    info@fontana-eod.de
Email 2:                                    office@fontana-eod.de


Verbandsmitgliedschaften

BVMW e.V. und Bund Deutscher Feuerwerker und Wehrtechniker e.V.

Wirtschaftliche Mitgliedschaft


© 2025 - FONTANA-EOD Consulting & Engineering GmbH - Alle Rechte Vorbehalten

 Rufnummer der Zentrale: +49 (0) 6843 - 999 499 7  Am Kaninchenberg 5, D-66453 Gersheim | Bonner Straße 72, D-50389 Wesseling

Wir verwenden Cookies um unsere Website zu optimieren und Ihnen das bestmögliche Online-Erlebnis zu bieten. Mit dem Klick auf „Alle erlauben“ erklären Sie sich damit einverstanden.

Einstellungen