Besondere Anforderungen an Kampfmittelsondierungen im Bahn- und Trassenbau
Georadar im Gleisbau
FONTANA-EOD ist auf georadar-gestützte Kampfmittelsondierung im Gleis- und Trassenbau spezialisiert und stellt Leistungen bereit, die sich ausdrücklich an den Anforderungen DB-naher Projekte und ausschreibungsbasierter Vergaben orientieren: methodisch sauber, bauablauforientiert, mit klarer Ergebnisdokumentation und einer Auswertung, die den bahnspezifischen Randbedingungen Rechnung trägt.
Kampfmittelsondierungen im Bahn- und Trassenbau unterscheiden sich in ihrer technischen, organisatorischen und dokumentatorischen Komplexität in wesentlichen Punkten von Sondierungsmaßnahmen im allgemeinen Tief- oder Hochbau. Die Besonderheiten des Bahnoberbaus, die betrieblichen Restriktionen laufender oder abschnittsweise gesperrter Strecken sowie die enge Verzahnung mit sicherheitsrelevanten Bau- und Betriebsprozessen führen dazu, dass an Planung, Durchführung und Auswertung der Sondierung deutlich erhöhte Anforderungen zu stellen sind. Auftraggeber im DB-nahen Infrastrukturumfeld benötigen daher nicht lediglich das formale Vorliegen einer durchgeführten Sondierung, sondern belastbare, fachlich begründete und nachvollziehbar dokumentierte Ergebnisse, die sowohl sicherheitsfachlichen Prüfungen als auch internen Projekt- und Freigabeprozessen standhalten.
Dabei kommt es entscheidend darauf an, dass die Sondierungsergebnisse nicht isoliert betrachtet werden, sondern in ihrer Aussagekraft, Methodik und Ergebnislogik so aufbereitet sind, dass sie in bestehende Bauabläufe, Terminpläne und technische Abstimmungen integrierbar bleiben. Die bloße Detektion von Auffälligkeiten genügt hierfür regelmäßig nicht. Vielmehr ist erforderlich, dass die erhobenen Daten fachlich bewertet, plausibilisiert und in einen klaren Entscheidungszusammenhang überführt werden, der es Auftraggebern, Planern und Bauüberwachungen ermöglicht, belastbare Bau- und Freigabeentscheidungen zu treffen. Zugleich muss die Dokumentation so beschaffen sein, dass sie auch im Nachgang – etwa bei technischen Klärungen, internen Prüfungen oder im Streitfall – als nachvollziehbare und belastbare Nachweisgrundlage herangezogen werden kann.
Ausschreibungstaugliche Sondierung: Ziel, Nutzen, Nachweisbarkeit
Im Vergabekontext genügt es regelmäßig nicht, eine Sondierung lediglich als „durchgeführt“ zu behaupten oder formell zu dokumentieren. Maßgeblich ist vielmehr, ob der Auftragnehmer die Sondierungsleistung in einer Weise erbringt, die es dem Auftraggeber ermöglicht, die gewonnenen Ergebnisse fachlich belastbar zu verwerten und diese gegenüber internen Prüfstellen, der Projektsteuerung, der Bauüberwachung sowie gegenüber weiteren beteiligten Dritten nachvollziehbar und konsistent zu vertreten. Entscheidend ist dabei nicht allein das Vorliegen von Messdaten, sondern deren fachgerechte Auswertung, Einordnung und Darstellung im Hinblick auf die konkrete bauliche und betriebliche Situation.
Dies betrifft insbesondere die Frage, ob festgestellte Anomalien und Verdachtsmomente eindeutig abgegrenzt, methodisch plausibilisiert und in einer Form dokumentiert wurden, die eine sachgerechte Bewertung zulässt.
Ebenso ist von Bedeutung, ob die Ergebnisdarstellung so aufbereitet ist, dass sie als tragfähige Grundlage für Bauablaufentscheidungen, Freigaben oder weiterführende technische Klärungen dienen kann, ohne dass ergänzende oder nachträgliche Interpretationen erforderlich werden.
FONTANA-EOD legt den Schwerpunkt daher nicht auf pauschale oder schematische Standardtexte, sondern auf ein methodisch strukturiertes Vorgehen, das den in DB-nahen Infrastrukturprojekten typischen fachlichen, organisatorischen und dokumentatorischen Anforderungen gerecht wird. Dies umfasst insbesondere eine klare und nachvollziehbare Leistungsabgrenzung, eindeutig definierte Ergebnisformate, präzise Koordinaten- und Lagebezüge sowie eine technisch fundierte und schlüssige Bewertung der detektierten Auffälligkeiten. Ziel ist es, Sondierungsergebnisse bereitzustellen, die nicht nur formal vorliegen, sondern inhaltlich belastbar sind und als verlässliche Grundlage für weitere planerische, bauliche und sicherheitsrelevante Entscheidungen dienen können.
Spezifikum Bahn: Gleiskörper, Schotter, Infrastruktur-Störeinflüsse
Der Bahnoberbau, insbesondere Schotterkörper, Bettung, Untergrundaufbau sowie begleitende Infrastruktur (Kabel, Leitungen, Entwässerung, Fundamentierungen, Metallteile) führt zu spezifischen Störeinflüssen, die ohne bahnerfahrene Auswertung schnell zu Fehlinterpretationen, Scheinanomalien oder – gravierender – zu übersehenen Verdachtsmomenten führen können.
Die georadar-gestützte Erkundung erfordert deshalb nicht nur gute Messtechnik, sondern vor allem ein bahnspezifisches Auswerteverständnis: Welche Reflexionsmuster sind bautechnisch erklärbar, welche sind objektverdächtig, welche sind auf Störungen oder bekannte Einbauten zurückzuführen, und wo besteht ein begründeter Bedarf an weiterer Klärung. Genau diese Differenzierungsfähigkeit entscheidet über die Qualität der Leistung und über die praktische Verwertbarkeit der Ergebnisse.
Methodik: Georadar (GPR) im Trassen- und Gleisbau
Georadar (GPR – Ground Penetrating Radar) eignet sich im Bahnumfeld insbesondere dort, wo eine nichtinvasive, schichtbezogene Erfassung des Untergrundes erforderlich ist. Im Vergleich zu rein magnetischen Verfahren liegt der entscheidende Vorteil darin, dass georadarbasierte Daten die Untergrundstruktur reflektionsbasiert abbilden und damit die Grundlage für eine differenzierte Bewertung von Anomalien, Schichtgrenzen und Auffälligkeiten bieten.
Im Ergebnis können je nach Projektsituation insbesondere folgende Fragestellungen adressiert werden: Lage und Ausprägung von Anomalien, Abgrenzung bautechnisch plausibler Strukturen von objektverdächtigen Signaturen, Vorverdichtung von Verdachtsbereichen sowie die Vorbereitung zielgerichteter weiterer Maßnahmen. Der methodische Ansatz wird dabei stets auf den konkreten Trassenabschnitt, den Oberbauzustand, den Bauablauf und die vorgesehenen Eingriffe abgestimmt.
Dokumentation & Prüfpfade: Von der Messung zur belastbaren Entscheidung
DB-nahe Projekte verlangen regelmäßig eine Ergebnisdokumentation, die über bloße Lagepläne hinausgeht. Entscheidend ist die nachvollziehbare Kette von der Messung zur Bewertung: Welche Messkonfiguration wurde eingesetzt, wie erfolgte die Datenaufbereitung, nach welchen Kriterien wurden Auffälligkeiten klassifiziert, wie ist die Aussagekraft begrenzt, und welche Empfehlung folgt daraus für die weitere Bau- und Sicherheitsplanung.
FONTANA-EOD liefert deshalb Ergebnisse so, dass sie in technischen Abstimmungen und internen Prüfpfaden belastbar verwendet werden können:
mit konsistenten Lagebezügen, nachvollziehbarer Ergebnislogik, klarer Abgrenzung von Verdachtsflächen und einer Darstellung, die die Weiterverarbeitung in der Projektorganisation unterstützt. Damit wird die Sondierung nicht Selbstzweck, sondern ein steuerungsfähiger Baustein im Gesamtsystem aus Planung, Ausführung, Bauüberwachung und Sicherheitsmanagement.
Bauablauf & Betrieb: Integration in Sperrpausen und Bauphasen
Im Trassen- und Gleisbau bestehen regelmäßig strikte zeitliche und betriebliche Restriktionen. Sondierung und Auswertung müssen daher so organisiert sein, dass Sperrpausen, Nachtfenster, Bauphasen und logistische Zwänge berücksichtigt werden, ohne die Qualität der Datenerhebung zu kompromittieren.
FONTANA-EOD richtet die Leistungserbringung konsequent auf diesen Projektalltag aus:
Sondierungsvorgehen, Messfenster, Auswertetaktung und Ergebnisbereitstellung werden so konzipiert, dass sie in Bauabläufe integrierbar sind und zugleich eine verlässliche Entscheidungsgrundlage liefern. Ziel ist eine belastbare, terminverträgliche Leistung, die nicht erst nachträglich „passend gemacht“ werden muss.
Typische Leistungsbilder und Einsatzszenarien
Die georadar-gestützte Kampfmittelsondierung im DB-nahen Umfeld ist insbesondere in folgenden Konstellationen relevant: Neubau und Ausbau von Trassenabschnitten, Gleiserneuerung und Umbau, Kabel- und Leitungsbau entlang von Bahnstrecken, Bahnhofsumfelder, Betriebsflächen sowie baubegleitende Maßnahmen in Bestandsbereichen mit Verdachtslage oder unzureichender Vorerkundung.
Gerade bei abschnittsweiser Ausführung und komplexen Schnittstellen – etwa bei parallel laufenden Tiefbaumaßnahmen, Kabeltrassen, Entwässerung oder Gründungen – ist die Fähigkeit entscheidend, Sondierungsleistungen so zu erbringen, dass sie für die nachgelagerten Gewerke eine belastbare Freigabe- oder Klärungsgrundlage darstellen.
Schnittstellen: Planer, GU, SiGe-Koordination, Bauüberwachung
Im Bahn- und Trassenbau ist die Sondierung regelmäßig in ein Netz aus Schnittstellen eingebunden. Dazu gehören technische Planungsbüros, Bauüberwachung, SiGe-Koordination, Ausführungsplanung, Terminsteuerung sowie die ausführenden Einheiten des Generalunternehmers. Eine Sondierungsleistung ist deshalb nur dann wertvoll, wenn sie nicht isoliert bleibt, sondern anschlussfähig dokumentiert und kommuniziert wird.
FONTANA-EOD arbeitet in diesem Sinne schnittstellenorientiert:
Ergebnisformate, Lagebezüge und Bewertungslogik werden so geliefert, dass sie in technischen Abstimmungen unmittelbar verwendbar sind. Dadurch wird vermieden, dass die Sondierung zwar formal vorliegt, praktisch aber weitere Zeit und Reibung erzeugt, weil Daten nicht kompatibel, nicht eindeutig oder nicht nachvollziehbar sind.
Warum FONTANA-EOD im DB-Umfeld überzeugt
Wettbewerber positionieren Georadar häufig als Nebenleistung oder als generisches Verfahren ohne bahnspezifische Tiefe. Im DB-nahen Umfeld ist diese Herangehensweise regelmäßig nicht ausreichend, weil die Anforderungen an Verwertbarkeit, Dokumentation und Bauablaufintegration höher sind.
FONTANA-EOD differenziert sich daher über eine klare Spezialisierung:
Georadar-gestützte Sondierung im Gleis- und Trassenbau, methodisch strukturierte Auswertung, dokumentierte Ergebnislogik und bauablauforientierte Umsetzung. Für Auftraggeber bedeutet dies eine belastbare Grundlage für Entscheidungen, eine höhere Planbarkeit sowie eine professionalisierte Nachweisführung – mithin genau die Merkmale, die in Ausschreibungen, technischen Klärungen und Projektprüfungen den Ausschlag geben.
Prüfungsrelevante Leistungsabgrenzungen und fachliche Klarstellungen
-
Wie ist die Georadarsondierung gegenüber magnetischen Verfahren im Leistungsumfang abgegrenzt?
Die Georadarsondierung wird als eigenständige, reflektionsbasierte Untersuchungsmethode eingesetzt, die eine schichtbezogene Abbildung des Untergrundes ermöglicht. Im Unterschied zu magnetischen Verfahren, die primär auf ferromagnetische Eigenschaften reagieren, erlaubt Georadar eine differenzierte Bewertung struktureller Auffälligkeiten. Der Leistungsumfang ist so abgegrenzt, dass die Methode gezielt dort eingesetzt wird, wo eine vertiefte strukturelle Einordnung für die Entscheidungsfindung im Bahn- und Trassenbau erforderlich ist.
-
Wie wird sichergestellt, dass bahnspezifische Störeinflüsse fachlich korrekt berücksichtigt werden?
Bahnspezifische Störeinflüsse aus Gleiskörper, Oberbau und begleitender Infrastruktur werden bereits in der Messkonzeption berücksichtigt und in der Auswertung systematisch eingeordnet. Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung bekannter Einbauten und bautechnischer Randbedingungen. Ziel ist eine nachvollziehbare Differenzierung zwischen technisch erklärbaren Reflexionen und objektverdächtigen Auffälligkeiten, um Fehlinterpretationen zu vermeiden.
-
Welche fachliche Aussagekraft haben die Ergebnisse unter realen Projektbedingungen?
Die Aussagekraft der Ergebnisse wird projektbezogen bewertet und transparent dargestellt. Einflussfaktoren wie Bodenaufbau, Feuchtegehalt, Schichtmächtigkeiten und vorhandene Infrastruktur werden in die Interpretation einbezogen. Die Ergebnisdarstellung enthält eine fachliche Einordnung der Belastbarkeit, sodass Auftraggeber die Ergebnisse realistisch bewerten und in ihre Entscheidungsprozesse einordnen können.
-
In welcher Form sind die Ergebnisse für Prüfung und Weiterverwendung aufbereitet?
Die Ergebnisse werden in klar strukturierten, konsistenten Formaten mit eindeutigen Koordinaten- und Lagebezügen bereitgestellt. Die Dokumentation ist so aufgebaut, dass sie sowohl für technische Prüfungen als auch für projektinterne Abstimmungen unmittelbar verwendbar ist. Dadurch wird eine reibungslose Weiterverwendung durch Projektsteuerung, Bauüberwachung und weitere beteiligte Stellen ermöglicht.
-
Wie wird die Einbindung in Bauablauf, Sperrpausen und Terminplanung gewährleistet?
Die Durchführung der Sondierung sowie die Auswertung und Ergebnisbereitstellung werden auf die projektspezifischen Bauphasen und betrieblichen Zeitfenster abgestimmt. Die Leistung ist so konzipiert, dass sie Sperrpausen und Bauabläufe berücksichtigt und keine zusätzlichen Verzögerungen verursacht. Damit wird sichergestellt, dass die Sondierung den Bauprozess unterstützt und nicht beeinträchtigt.
-
Inwiefern sind die Ergebnisse als Grundlage für Freigaben und Entscheidungen geeignet?
Die Ergebnisse sind entscheidungsorientiert aufbereitet und darauf ausgelegt, als belastbare Grundlage für Freigaben, Bauentscheidungen oder weiterführende Maßnahmen zu dienen. Die Darstellung ermöglicht eine sachliche und nachvollziehbare Bewertung durch Vergabestellen, Projektsteuerung und Bauüberwachung und ist geeignet, auch im Nachgang gegenüber internen oder externen Prüfstellen vertreten zu werden.
Sprechen Sie uns an - wir unterstützen Sie in Ihrem Projekt!
-
Wenn Sie ein DB-nahes Vorhaben vorbereiten oder eine Ausschreibung technisch unterlegen möchten, kann FONTANA-EOD die Sondierungskonzeption, die georadarbasierte Datenerhebung sowie die dokumentierte Ergebnisaufbereitung so bereitstellen, dass sie in Bauablauf, Projektsteuerung und Prüfpfade integrierbar bleibt. Für eine belastbare Einordnung sind dabei regelmäßig Trassenabschnitt, Eingriffstiefe, Oberbauzustand und Bauphasenlogik entscheidend.
Rufen Sie uns an unter der Rufnummer der Zentrale:
+49 (0) 6843 - 999 499 7
oder senden Sie uns Ihre Anfrage durch klicken auf den Button.
Wir sind rund um die Uhr erreichbar.
